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Gesundheitstreffpunkt West Arm = Krank – Gesundheitliche Ungleichheiten in Bremen …. Präsentation für die Veranstaltung Fraktion „Die Linke“ am 06.04.2016.

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1 Gesundheitstreffpunkt West Arm = Krank – Gesundheitliche Ungleichheiten in Bremen …. Präsentation für die Veranstaltung Fraktion „Die Linke“ am Helmut Zachau - Vorstand Gesundheitstreffpunkt West

2 GTP Einige Daten zur Kennzeichnung der Situation : GröpelingenSchwachhausen Einwohner: ledig mit Migrationshintergrund Bulgaren 1600 Rumänen Mit etwas Abstand Polen, Afrikaner, ehem. Jugoslawien und Libanesen Single Haushalte Migrationshintergrund

3 GTP Kinderdaten Gröpelingen Schwachhausen 6777 unter 18 Jahren U 18 Von den Kindern u 15 leben ca. die Hälfte in HH mit Hartz IV Bezug Der Anteil der Alleinerziehenden beträgt ca. 40 % Unter 15% in Haushalten mit Hartz IV Bezug Anteil Alleinerziehende ca. 20%

4 GTP Die erhalten zu 70% Transferleistungen Die erhalten zu ca. 15% Transferleistungen Der Sprachförderbedarf beträgt lt. CITO ca. 70% -Ortsteil Ohlenhof 62% -Horn 21% Sprachförderbedarf lt. CITO unter 20% Die Kinderarmut beträgt im Ortsteil Gröpelingen 56 % in der Stadt 29% Die Betreuungsquote der unter Dreijährigen ist relativ niedrig

5 GTP Die hausärztliche Versorgung Gröpelingen Allgemeinmediziner : 23 in 13 Praxen Kinderärzte 4 Schwachhausen Allgemeinmed. : 26 in 18 Praxen Kinderärzte: 20 in 11 Praxen Vorsicht: Zählweise KV - Zahl ergibt sich durch KIM – Kinderärzte im Medicum am St. Joseph Stift, real sind es 9 Ärzte in 6 Praxen Probleme: Die KV zählt nur die Anzahl der Zulassungen in einem Quartier, ohne die reale Leistung zu erfassen, dadurch ist eine Ermittlung der realen Versorgung im niedergelassenen Bereich kaum möglich

6 GTP Der soziale Kontext in den einzelnen Stadtteilen spielt aus der Sicht der KV keine Rolle Die KV akzeptiert auch keine Betrachtungsweise nach Stadtteilen, weil sie der Meinung ist, dass Gröpelinger auch in anderen Stadtteilen zum Arzt gehen können Die quantitative Versorgung im Rahmen niedergelassener Praxen wird sich zukünftig erheblich verschärfen, weil eine Niederlassung in Gröpelingen auch wirtschaftlich nicht sehr attraktiv ist – Gründe folgen später Die hohe Anzahl von Notfallbehandlungen am Diako weist ebenfalls darauf hin, dass die quantitative Versorgung im ambulanten hausärztlichen Bereich schon heute nicht ausreichend ist (Rückmeldungen aus der Szene, Zahlen nicht genau recherchiert)

7 GTP Indikatoren des höheren Gesundheitsrisikos in Gröpelingen Ein Gröpelinger Mann hat eine durchschnittlich um 8 Jahre geringere Lebenserwartung als sein Geschlechtsgenosse in einem gut situiertem Stadtteil (Armutsbericht des Senats) Die durchschnittliche Lebenserwartung der Frauen ist mit 73,5 Jahren um 3,5 Jahre geringer als im Durchschnitt der Stadt Die Kindersterblichkeit betrug zwischen ,7 je 1000 Geburten und ist damit doppelt so hoch wie in Walle/Findorff, in der Stadt beträgt sie 5,7

8 GTP 1. Die Sprachbarrieren Die qualitativen Aspekte der ambulanten Versorgung in Gröpelingen Erfassung der Ausgangsdaten für die Diagnose – mehr Gespräche notwendig Vermittlung der Patientientenhandlungen im Rahmen der Therapie Auswertung der Wirksamkeit der Behandlungsmaßnahmen 2. Die kulturellen Barrieren kaum Zugang zu den Arbeitsabläufen in einer Praxis kaum Kenntnisse über Zuständigkeiten der einzelnen Einrichtungen Hohe Erwartungshaltungen an die Leistungserbringung durch die Praxis Mangelnde Akzeptanz einzelner Behandlungsmaßnahmen (Antibiotika, Zäpfchen) Geschlechterrollen

9 GTP 3. Die sozioökonomischen Krankheitsverstärker Häufung von sehr komplexen Krankheitsbildern Häufung von gesundheitlichen Fehlentwicklungen aufgrund falscher Ernährung dto. Bewegungsmangel „Frühe Alterskrankheitsbilder“ Geringe Wirkung der verordneten Therapie Ankommensstadtteil -viele Umzüge – hoher Wechsel Ärztehopping (Antibiotika)

10 GTP Was sind die Folgen für die Praxen ? Hoher kommunikativer Aufwand zur Erstellung der Diagnose hoher adminstrativer und begleitender Aufwand Dto. Therapie hoher Anteil von Langzeiterkrankungen Hohes Konfliktpotenzial in der Anmeldung Relativ geringe Vergütung – die Gebührenordnungen definieren nur die Maßnahmen, sie berücksichtigen nicht den sozialen Kontext) Dadurch entstehen zunehmend Schwierigkeiten, gut qualifiziertes Personal zu beschäftigen (Arbeitsmarkt, Mehrsprachigkeit) Viel „Sozialarbeit“

11 GTP Die wahrscheinliche Entwicklung für die ambulante Versorgung im Stadtteil 1. Die Anzahl der Praxen des hausärztlichen Versorgungsbereichs (Allgemeinmediziner, Kinderärzte und Internisten) wird abnehmen, weil die Niederlassung für junge Ärzte*innen wirtschaftlich nicht attraktiv ist 2. Dadurch wird die Überlastung der bestehenden Praxen weiter zunehmen, die dafür aber nicht entlohnt werden (Budget) 3. Das wird eine weiteren Zulauf in die Notaufnahme des Diako bewirken, den die Klinik auf Dauer nicht bewältigen kann. Deswegen wird sie sich abschotten müssen. 4. Die strukturell schlechte gesundheitliche Situation im Stadtteil wird sich weiter verschärfen, eine angemessen Krankheitsbegleitung immer weniger wahrscheinlich, für eine präventive Arbeit fehlen zunehmend die Ansprechpartner im Gesundheitsbereich des Stadtteils.

12 GTP Was tun – von Botermarkt lernen heißt siegen lernen (Überschrift extra für die Traditionalisten der Linken) Das kommunale Gesundheitszentrum Botermarkt in Belgien nicht gewinnorientiert Interdisziplinär, d.h unterschiedliche Fachrichtungen einschließlich unterstützender medizinischer Professionen wie Ernährungsberatung, Physiotherapie, Pflege … Sozial- und Gesundheitsberatung ist integriert Durch Verträge mit den Versicherungsträgern sind große Teile der Bevölkerung in diesem Stadtteil dem Zentrum fest zugeordnet, d.h. sie müssen die Einrichtung im Krankheitsfalle aufsuchen (Ausnahme: Echte Notfälle außerhalb des Bezirks)

13 GTP Was wollen wir ? Familiengesundheitszentrum Gröpelingen Danke für die Aufmerksamkeit


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