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Beobachtung I Der Wahrnehmungsprozess Berufskolleg Marienschule Lippstadt 1.Einflussfaktoren der Personenwahrnehmung 2.Der Wahrnehmungsprozess in vier.

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1 Beobachtung I Der Wahrnehmungsprozess Berufskolleg Marienschule Lippstadt 1.Einflussfaktoren der Personenwahrnehmung 2.Der Wahrnehmungsprozess in vier Stufen 3.Transferübung

2 BK Marienschule Lippstadt · Beobachtung I - Der Wahrnehmungsprozess · Seite 2 Übung: Kofferübung (PL 15‘) 1. Einflussfaktoren der Personenwahrnehmung. Beschreiben Sie, was Sie sehen. Subjektivität der Wirklichkeit Selektivität der Wirklichkeit Jede Sichtweise ist wichtig Die eigene Sichtweise ernst nehmen

3 BK Marienschule Lippstadt · Beobachtung I - Der Wahrnehmungsprozess · Seite 3 Übung: Personenwahrnehmung (EA 15‘) 1. Einflussfaktoren der Personenwahrnehmung. 1.Beschreiben Sie das äußere Erscheinungsbild der Personen mit eigenen Worten möglichst genau. 2.Benennen Sie drei positive und drei negative Eigenschaften der Personen. Begründen Sie Ihre Einschätzung. 3.Finden Sie eine begründete Einschätzung dafür, welchen Beruf die abgebildeten Personen ausüben.

4 BK Marienschule Lippstadt · Beobachtung I - Der Wahrnehmungsprozess · Seite 4 Übung: Personenwahrnehmung (GA 15‘) 1. Einflussfaktoren der Personenwahrnehmung. 4.Finden Sie sich in Gruppen á 3-5 TN zusammen und tauschen Sie sich über Ihre Ergebnisse aus. 5.Einigen Sie sich auf drei positive und drei negative Eigenschaften sowie auf einen Beruf. Finden Sie eine gemeinsame Begründung.

5 Input I Einflussfaktoren der Personenwahrnehmung Berufskolleg Marienschule Lippstadt Qualifizierungsmaßnahme Ergänzungskräfte,

6 BK Marienschule Lippstadt · Beobachtung I - Der Wahrnehmungsprozess · Seite 6 Im Berufsalltag werden von Ihnen häufig zuverlässige Aussagen über Personen erwartet … 1. Einflussfaktoren der Personenwahrnehmung. Sprachfähigkeit von Kindern Motorische Entwicklung von Kindern Schulfähigkeit von Kindern Leistungen von Praktikantinnen … Aber: Gerade die Wahrnehmung von Personen oder Gruppen wird von Einflussfaktoren verzerrt.

7 BK Marienschule Lippstadt · Beobachtung I - Der Wahrnehmungsprozess · Seite 7 1. Einflussfaktoren der Personenwahrnehmung. Reize Informationen körperliche Erscheinung Mimik und Gestik motorisches Verhalten sprachliches Verhalten Merkmale des Wahrnehmenden Erinnerungen, die durch die Reize wachgerufen werden Bedeutung der Person für den Wahrnehmenden Einstellungen, Vorurteile, Erwartungen Eindruck vom anderen wahrgenommene Reize werden mit Persönlich- keitsmerkmalen verbunden durch die wahrgenommenen Reize ausgelöste Gefühle gegenüber dem anderen vermutete Absichten, Ziele, die der andere verfolgt Faktoren, die den Prozess der Personenwahrnehmung beeinflussen

8 BK Marienschule Lippstadt · Beobachtung I - Der Wahrnehmungsprozess · Seite 8 Die Personenwahrnehmung ist ein vom Wahrnehmenden aktiv gestalteter Prozess 1. Einflussfaktoren der Personenwahrnehmung. Vorerfahrungen, Wissen und Erwartungen spielen hierbei häufig eine größere Rolle als die objektiven Merkmale der Wahrnehmende ist bemüht, die Vielzahl von Informationen, die er von einer Person erhält, zu reduzieren und zu systematisieren dazu entwickelt jeder Wahrnehmende ein individuelles System von Menschentypen, bei denen bestimmte Eigenschaften zusammen auftreten Werden Hinweisreize auf die gebildeten Typologien bei anderen Personen wahrgenommen, erfolgt eine (vor-) schnelle Zuordnung.

9 BK Marienschule Lippstadt · Beobachtung I - Der Wahrnehmungsprozess · Seite 9 Die Wahrnehmung einer Person erfolgt deshalb nicht wertneutral 1. Einflussfaktoren der Personenwahrnehmung. es werden Vorurteile bzw. innere Bilder von Personen aktiviert wir sehen nicht nur die Person, sondern die Person ergänzt um Erwartungen an die Person aufgrund unserer inneren Bilder Diese Interpretationsmuster beziehen sich auf: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Mit ihrer Hilfe gewinnen Wahrnehmungen erst an Bedeutung. Sie können jedoch auch die Wahrnehmung verzerren (→ Übertragung, Projektion).

10 BK Marienschule Lippstadt · Beobachtung I - Der Wahrnehmungsprozess · Seite 10 Und das ganze noch einmal in sieben Sätzen 1. Einflussfaktoren der Personenwahrnehmung. 1.(Soziale) Wahrnehmung bedeutet immer eine Fokussierung meiner Aufmerksamkeit. 2.Von dem Vielen, was ich wahrnehmen könnte, nehme ich nur einen Bruchteil mit meinen Sinnesorganen wahr. 3.Von dem, was ich mit meinen Sinnesorganen wahrnehme, gelangt wiederum nur ein geringer Teil in mein Bewusstsein. 4.Wahrnehmungen erlangen erst durch meine Interpretation dieser Wahrnehmungen Bedeutung.

11 BK Marienschule Lippstadt · Beobachtung I - Der Wahrnehmungsprozess · Seite 11 Fehlen noch drei … 1. Einflussfaktoren der Personenwahrnehmung. 5.Frühere Erfahrungen und aktuelle Wünsche können Filter sein, die als Übertragungen und Projektionen eine realitätsgerechte Wahrnehmung erschweren. 6.Welche Bedeutung ich dem gebe, was ich wahrnehme, beeinflusst meine gefühlsmäßigen Reaktionen. 7.Empfindungen, die nicht mit den eigenen Selbstansprüchen vereinbar sind, werden möglicherweise verdrängt und führen zu einem Verlust an Echtheit.

12 BK Marienschule Lippstadt · Beobachtung I - Der Wahrnehmungsprozess · Seite 12 Unser Ziel kann jetzt nur noch sein, uns auf die Schliche zu kommen 1. Einflussfaktoren der Personenwahrnehmung. Wir müssen lernen Wahrnehmungsfehler bzw. Wahrnehmungseffekte in unserer eigenen Wahrnehmung zu erkennen. Nur so lassen sich Fehler in der Wahrnehmung verringern. Primacy-Effekt Halo-Effekt Filter-Effekt Ähnlichkeitseffekt Milde-Strenge-Effekt soziale Effekte Diese Liste bietet eine Auswahl von sechs Wahrnehmungseffekten, zu denen unser Arbeitsbuch Erläuterungen anbietet. Erarbeiten Sie sich die S Halten Sie offene Fragen schriftlich fest. (EA 35‘)

13 Berufskolleg Marienschule Lippstadt Qualifizierungsmaßnahme Ergänzungskräfte, Input II Der Wahrnehmungs- prozess

14 BK Marienschule Lippstadt · Beobachtung I - Der Wahrnehmungsprozess · Seite 14 Der Wahrnehmungsprozess, wie hier dargestellt, umfasst vier Stufen 2. Der Wahrnehmungsprozess in vier Stufen. 1.Informationsaussendung 2.Informationsaufnahme 3.Informationsverarbeitung 4.Verhaltenssteuerung Wahrnehmung ist ein aktiver Prozess, durch den Eindrücke, die von den Sinnesorganen stammen (Empfindungen) ausgewählt, geordnet und mit Bedeutung versehen werden. Alternativ:

15 BK Marienschule Lippstadt · Beobachtung I - Der Wahrnehmungsprozess · Seite 15 ReizumfeldReize EmpfindungWahrnehmung Reaktion 1. Informations- aussendung 2. Informations- aufnahme 3. Informations- verarbeitung 4. Verhaltens- steuerung 2. Der Wahrnehmungsprozess in vier Stufen Individueller und soziokultureller Hintergrund (Lebensgeschichte, Gruppenzugehörigkeit) Physiologische Voraussetzungen (Beschaffenheit der Sinnesorgane, Nervensystem) Erwartungen Einstellungen Aufmerksamkeit erkennen, beurteilen Bedürfnisse, Motive, Gefühle RezeptorenOrientierungsreflexNervensystem

16 BK Marienschule Lippstadt · Beobachtung I - Der Wahrnehmungsprozess · Seite 16 Die Landkarte ist nicht das Gebiet (Robert Brian Dilts) 2. Der Wahrnehmungsprozess in vier Stufen. Als Menschen können wir nie die Realität an sich, sondern nur unsere Wahrnehmung der Realität kennen. Wenn wir wahrnehmen wird nicht die vorhandene Wirklichkeit direkt abgebildet, sondern wir schaffen uns unser eigenes (subjektives) Bild von der Wirklichkeit (= Subjektivität der Wirklichkeit). Dieses subjektive Bild stellt immer nur einen Ausschnitt aus der gesamten erlebbaren Wirklichkeit dar (= Selektivität der Wirklichkeit). Der Wahrnehmungsprozess unterliegt physiologischen Voraussetzungen (Beschaffenheit der Sinnesorgane, Nervensystem) und wird vom individuellen und soziokulturellen Hintergrund jedes Menschen bestimmt.

17 BK Marienschule Lippstadt · Beobachtung I - Der Wahrnehmungsprozess · Seite Der Wahrnehmungsprozess in vier Stufen.

18 BK Marienschule Lippstadt · Beobachtung I - Der Wahrnehmungsprozess · Seite 18 Murmelgruppen 2. Der Wahrnehmungsprozess in vier Stufen. Vergegenwärtigen Sie sich noch einmal den Inhalt. Welche Fragen bleiben Ihnen? Klären Sie die Fragen zunächst mit Ihrer Nachbarin.

19 Berufskolleg Marienschule Lippstadt Qualifizierungsmaßnahme Ergänzungskräfte, Transferübung

20 BK Marienschule Lippstadt · Beobachtung I - Der Wahrnehmungsprozess · Seite 20 Was bedeutet das für den Alltag? 3. Transferübung. Arbeiten Sie zunächst 15‘ allein 1.Einer Person können verschiedene Rollen zugeschrieben werden, so auch Kindern und Teammitgliedern. 2.Verdeutlichen Sie die Auswirkungen dieser Rollenzuschreibungen auf die Wahrnehmung der Kinder/der Teammitglieder. 3.Erörtern Sie mögliche Konsequenzen für den Alltag. Austausch in Gruppen (GA 15‘) 4.Finden Sie sich zu einer Gruppe á 3-5 TN zusammen.


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