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Z U DEN U RSPRÜNGEN DER W ORTE Referentin: Josephine Gesell, 2. HS Fachseminar Chemie, Herr Dr. Gräber 1.

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1 Z U DEN U RSPRÜNGEN DER W ORTE Referentin: Josephine Gesell, 2. HS Fachseminar Chemie, Herr Dr. Gräber 1

2 G LIEDERUNG 1. Fachsprache und Symbole 2. Wurzeln der chemischen Fachsprache 3. Namensherkunft - Chemie & Atom 4. Herkunft der Elementnamen 5. Definitionen im Wandel 1. Oxidation 2. Evolution des Säurebegriffs 2

3 1. F ACHSPRACHE UND S YMBOLE Formeln, Symbole und die Fachsprache der Chemie sind einzigartige Kommunikationsmittel.  Ziel des Chemieunterrichts ist es Jugendliche in die Fach- & Symbolsprache einzuweihen.  Viele Begriffe der Fachsprache, Nomenklatur, Einheiten und Größen sind historisch gewachsen. (vgl. Barke, H., 2011, S. 163 f) 3

4 1. F ACHSPRACHE UND S YMBOLE  Fachausdrücke und Nomenklatur erschweren es SuS häufig Chemie zu verstehen.  Unterricht muss es leisten, diese Wörter mit Inhalt und Verständnis zu füllen. Typisch für uns Menschen ist: „Dass wir nur mit Hilfe der Worte denken“ (Lavoisier, 1789).  Ein Verständnis für Wörter schaffen, indem man die „Wurzeln der Wörter“ freilegt. 4 (vgl. Schönemann, H., 2011, S. 203)

5 G LIEDERUNG 1. Fachsprache und Symbole 2. Wurzeln der chemischen Fachsprache 3. Namensherkunft - Chemie & Atom 4. Herkunft der Elementnamen 5. Definitionen im Wandel 1. Oxidation 2. Evolution des Säurebegriffs 5

6 2. W URZELN DER CHEMISCHEN F ACHSPRACHE „Wurzeln der Wörter“ liegen im Griechischen oder Lateinischen Fachausdrücke wurden vor allem in den letzten 220 Jahren der chemischen Revolution geprägt Fachausdrücke lassen sich häufig bis zur Erstveröffentlichung zurückverfolgen. 6 (vgl. Schönemann, H., 2011, S. 203)

7 G LIEDERUNG 1. Fachsprache und Symbole 2. Wurzeln der chemischen Fachsprache 3. Namensherkunft - Chemie & Atom 4. Herkunft der Elementnamen 5. Definitionen im Wandel 1. Oxidation 2. Evolution des Säurebegriffs 7

8 3. N AMENSHERKUNFT - C HEMIE & A TOM Chemie 8 1.gr. Chein, gießen  Gießkunst - Metallurgie 2. ägypt. kemi, schwarz  ursprünglich: Schwarze Erde des Nils  später : waren die Priester des Nillandes gemeint, welche die Kunst der Chemie beherrschten 3. chinesisch, kimya, goldmachender Saft  Über Handel zu den Arabern:  Vorstellung des Artikels – al = Alchemie = die Chemie  Spätere Bedeutung : Goldmacherkunst (vgl. Schönemann, H., 2011, S. 204)

9 3. N AMENSHERKUNFT - C HEMIE & A TOM Der Begriff Chemie wurde von fast allen europäischen Sprachen übernommen: Englisch: chemistry Tschechisch: chemie Finnisch: kemia Italienisch: chimica … In den Niederlanden spricht man jedoch von Scheikunde – Trennen, Zerlegen (dt. Scheidekunde) DEGUSSA = D eutsche G old- u nd S ilberscheide a nstalt 9 (vgl. Schönemann, H., 2011, S. 204)

10 3. N AMENSHERKUNFT - C HEMIE & A TOM Atom – das Unteilbare Demokrit verwendet dieses Wort im Zusammenhang mit seiner Atomvorstellung (ca v. Chr.) gr. Atomos Vorsilbe: a-, Verneinung Wortstamm: gr. - tom / -tem, temnein, schneiden  a-tomo s = unschneidbar, unteilbar 10 (vgl. Schönemann, H., 2011, S. 205)

11 G LIEDERUNG 1. Fachsprache und Symbole 2. Wurzeln der chemischen Fachsprache 3. Namensherkunft - Chemie & Atom 4. Herkunft der Elementnamen 5. Definitionen im Wandel 1. Oxidation 2. Evolution des Säurebegriffs 11

12 4. H ERKUNFT DER E LEMENTNAMEN Elemente wurden benannt nach: Eigenschaften: Aussehen, Farben, Flammenfärbung… Vorkommen Theoretischen Vorstellungen Planeten Herkunftsland des Entdeckers 12

13 4. H ERKUNFT DER E LEMENTNAMEN 13

14 4. H ERKUNFT DER E LEMENTNAMEN 14 (vgl. Schönemann, H., 2011, S. 207) Eigenschaften : Die Edelgase: Helium: gr. Helios, Sonnengott 1868: totale Sonnenfinsternis in Indien Einsatz der Spektralanalyse zeigt: Wasserstofflinie Natriumlinien D1 und D2 eine Unbekannte intensiv gelbe Linie – man nannte sie D3 Annahme : unbekanntes Element, aber auf Sonne vorhanden. Später: Nachweis in Gasproben des Vesuvs und bei der Destillation von Luft

15 4. H ERKUNFT DER E LEMENTNAMEN Eigenschaften : Die Edelgase : Neon: to neon, das Neue Argon: to argon, das Untätige Krypton: to krypton, das Verborgene Xenon: to xenon, das Fremde  Entdeckt von W. Ramsay und W. Rayleigh Ende 19. Jhd. Radon: lat. Radium – Emanation, Strahl – hinausfließend, Zerfallsprodukt des Radiums  Abkürzung = Radon  Benannt durch das Ehepaar Curier, (vgl. Schönemann, H., 2011, S. 206)

16 4. H ERKUNFT DER E LEMENTNAMEN Elemente wurden benannt nach: Eigenschaften: Aussehen, Farben, Flammenfärbung… Vorkommen & Verwendung Theoretischen Vorstellungen Planeten Herkunftsland des Entdeckers 16

17 4. H ERKUNFT DER E LEMENTNAMEN Eigenschaften: Halogene: gr. halos, Salz und gr. gennan, erzeugen  Salzerzeuger Ortsnamen leiten sich davon ab: - Reichen hall - Schwäbisch Hall  Im Lateinischen: sal = Salz Ortsnamen leiten sich davon ab: - Sal zgitter - Sal zburg 17 (vgl. Schönemann, H., 2011, S. 211)

18 4. H ERKUNFT DER E LEMENTNAMEN Eigenschaften: 18 Cobalt & Nickel: Kobolde und „nickelige“ Gesellen, führten die Bergleute in die Irre. Die Komplexe der Elemente sind farbig. (vgl. Schönemann, H., 2011, S. 214)

19 4. H ERKUNFT DER E LEMENTNAMEN Farben & Aussehen: Chlor: gr. chloros, gelb-grün Iod: ioeides: gr. ion, Veilchen & gr. – eides, aussehend  Wie ein Veilchen aussehend 19 (vgl. Schönemann, H., 2011, S. 210)

20 4. H ERKUNFT DER E LEMENTNAMEN Elemente wurden benannt nach: Eigenschaften: Aussehen, Farben, Flammenfärbung… Vorkommen & Verwendung Theoretischen Vorstellungen Planeten Herkunftsland des Entdeckers 20

21 4. H ERKUNFT DER E LEMENTNAMEN Flammenfärbung: Caesium: lat. caesius, himmelblau Rubidium: lat. rubidius, dunkelrot Thallium: gr. thallos, grüner Zweig Indium: von Indigoblau 21 (vgl. Schönemann, H., 2011, S. 207)

22 4. H ERKUNFT DER E LEMENTNAMEN Elemente wurden benannt nach: Eigenschaften: Aussehen, Farben, Flammenfärbung… Vorkommen, Verwendung Theoretischen Vorstellungen Planeten Herkunftsland des Entdeckers 22

23 4. H ERKUNFT DER E LEMENTNAMEN Verwendung : Pottassium: Pottasche  später: Kalium ( von Kali) Beryllium: Beryll, Edelstein  Nutzung in Antike schon als Vergrößerungsglas  Davon leitet sich das Wort Brille ab. 23 (vgl. Schönemann, H., 2011, S. 208)

24 4. H ERKUNFT DER E LEMENTNAMEN Vorkommen: Magnesium : weißt auf die Stadt Magnesia hin  Dort fand man: gr. magnetis lithos, Stein aus Magnesia 1. magnesia alba, weiß - (MgCO 3 ) = Magnesia 2. magnesia nigro, schwarz - (MnO 2 ) = Braunstein  durch Verwechslung wurde Braunstein ebenfalls als Magnesia bezeichnet. So kam Mangan zu seinem Namen. 24 (vgl. Schönemann, H., 2011, S. 210)

25 4. H ERKUNFT DER E LEMENTNAMEN Elemente wurden benannt nach: Eigenschaften: Aussehen, Farben, Flammenfärbung… Vorkommen & Verwendung Theoretischen Vorstellungen Planeten Herkunftsland des Entdeckers 25

26 4. H ERKUNFT DER E LEMENTNAMEN Theoretische Vorstellungen: Oxygenium, Hydrogenium, Nitrogenium: Oxy-, gr. sauer Hydro-, gr. Wasser Nitro-, gr. Salpeter - generare, lat. erzeugen Kurz: Sauer-, Wasser- und Salpeter erzeugender -Stoff 26 (vgl. Schönemann, H., 2011, S. 209)

27 4. H ERKUNFT DER E LEMENTNAMEN Elemente wurden benannt nach: Eigenschaften: Aussehen, Farben, Flammenfärbung… Vorkommen & Verwendung Theoretischen Vorstellungen Planeten Herkunftsland des Entdeckers 27

28 4. H ERKUNFT DER E LEMENTNAMEN Planeten: Uran, in Anlehnung an den kurz zuvor entdeckten Planeten  Transurane = jenseits des Urans Neptunium Plutonium 28 (vgl. Schönemann, H., 2011, S. 210)

29 4. H ERKUNFT DER E LEMENTNAMEN Elemente wurden benannt nach: Eigenschaften: Aussehen, Farben, Flammenfärbung… Vorkommen & Verwendung Theoretischen Vorstellungen Planeten Herkunftsland des Entdeckers 29

30 4. H ERKUNFT DER E LEMENTNAMEN Herkunftsland des Entdeckers: Germanium (Clemens Winkler) Polonium (Ehepaar Curie) Gallium (Lecoq de Bois-Baudran) Rhenium (Ida Tacke) 30 (vgl. Schönemann, H., 2011, S. 213)

31 G LIEDERUNG 1. Fachsprache und Symbole 2. Wurzeln der chemischen Fachsprache 3. Namensherkunft - Chemie & Atom 4. Herkunft der Elementnamen 5. Definitionen im Wandel 1. Oxidation 2. Evolution des Säurebegriffs 31

32 5. D EFINITIONEN IM W ANDEL Anfangsunterricht : Oxidation = Reaktion unedler Metalle mit Sauerstoff Produkt = Oxid (vom Wortstamm: oxygenium) Später: Wertigkeiten Später: Elektronenabgabe Sollte man SuS zumuten, eine einmal gelernte Definition, d.h. auch Wörter die schon mit Inhalten gefüllt sind, im Laufe der Zeit zu verändern? 32 (vgl. Schönemann, H., 2011, S. 217)

33 L ITERATURVERZEICHNIS Schönemann, H. (2001). Zu den Ursprüngen der Worte. In Rossa, E. (Hrsg.): Die Fundgrube für den Chemieunterricht in der Sek I. Barke, H. & Harsch, G. (2011). Chemiedidaktik Kompakt. Berlin-Heidelberg: Springer-Verlag. 33


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