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Dipl. Soz.Gerontologe David Stoll 27.04.2006Seite 1 Kurzvortrag „Leere Kassen, aber auch große Sparpotentiale?“ Zur eigenen Person:  Dipl. Soz.-Päd. (KSFH.

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1 Dipl. Soz.Gerontologe David Stoll Seite 1 Kurzvortrag „Leere Kassen, aber auch große Sparpotentiale?“ Zur eigenen Person:  Dipl. Soz.-Päd. (KSFH München)  Dipl. Soz.Gerontologe (Uni GHK Kassel)  Landeshauptstadt München, Sozialreferat, Abt. “Hilfen im Alter, bei Pflege und Betreuung” (zuständig für den Bereich “Planung”)

2 Dipl. Soz.Gerontologe David Stoll Seite 2 Kurzvortrag „Leere Kassen, aber auch große Sparpotentiale?“ 1. Ist der Titel der Veranstaltung richtig?  “Sparpotentiale” vs. “Finanzierungspotentiale”  Eine adäquate finanziell Ausstattung der Pflege ist nicht vorrangig eine Frage des Geldes, sondern des gesellschaftlichen Willens!

3 Dipl. Soz.Gerontologe David Stoll Seite 3 Kurzvortrag „Leere Kassen, aber auch große Sparpotentiale?“ 2. Die Rahmenbedingungen  Vollzogener Paradigmenwechsel: von der “Fürsorge” zum “Pflegemarkt”  Gleichzeitig: vom Bedarfsdeckungsprinzip zur gedeckelten Versicherungsleistung  Und: Abrechnung nicht mehr nach “Zeit”, sondern nach “Leistungskomplexen” (im amb. Bereich)

4 Dipl. Soz.Gerontologe David Stoll Seite 4 Kurzvortrag „Leere Kassen, aber auch große Sparpotentiale?“ 2. Die Rahmenbedingungen Folgen u.a.:  Der Markt befriedigt nur die Bedürfnisse, die für ihn lukrativ sind  wirtschaftlich nicht attraktive Bereiche bleiben oft auf der Strecke (KzPfl., TaPfl. u.a...)  Pflegebedürftige sind nicht wirklich in einer “Kundenposition”  Für die Betroffenen ist eine oft unübersichtliche Anbieterlandschaft entstanden

5 Dipl. Soz.Gerontologe David Stoll Seite 5 Kurzvortrag „Leere Kassen, aber auch große Sparpotentiale?“ 2. Die Rahmenbedingungen weitere Folgen:  Einwirkungsmöglichkeiten der Kommunen haben sich verändert (vgl. § 82 Abs. 5 SGB XI)  Daher haben sich viele Kommunen aus der aktiven Gestaltung der pfleg. Versorgung zurückgezogen  Aber: die Kommunen müssen ein vitales Interesse daran haben in die pfleg. Versorgung zu investieren (Daseinsvorsorge!)

6 Dipl. Soz.Gerontologe David Stoll Seite 6 Kurzvortrag „Leere Kassen, aber auch große Sparpotentiale?“ 3. Was ist zu tun?  Die Anforderungen an die pflegerische Versorgung werden steigen - auf diese Realität müssen die Versorgungssysteme eingestellt werden!  Sowohl die Weiterentwicklung der Pflegeversicherung als auch die Gestaltung der pfleg. Dienstleistungen erfordert eine Berücksichtigung dieser Entwicklung

7 Dipl. Soz.Gerontologe David Stoll Seite 7 Kurzvortrag „Leere Kassen, aber auch große Sparpotentiale?“ 3. Was ist zu tun? Entwicklung aus drei Perspektiven: a) “Die Regel” (= die häusliche Versorgung) b) “Die Ausnahme” (= die vollstationäre Versorgung) c) “Die Alternative/n” (= zur vollstationären Versorgung)

8 Dipl. Soz.Gerontologe David Stoll Seite 8 Kurzvortrag „Leere Kassen, aber auch große Sparpotentiale?“ 3. Was ist zu tun? a) Die häusliche Versorgung, z.B.:  PV: Erhöhung der Leistungen für ambulante Pflege, Tagespflege als eigener Leistungsanspruch, Anerkennung des erhöhten Aufwands der Kurzzeitpflege u.a.  Kommunen: Beratungs-, Informations- und Vermittlunsstellen fördern, kommunalen Wohnungsbau für Etablierung barrierefreien/altengerechten Wohnens nutzen u.a.

9 Dipl. Soz.Gerontologe David Stoll Seite 9 Kurzvortrag „Leere Kassen, aber auch große Sparpotentiale?“ 3. Was ist zu tun? b) Die vollstationäre Versorgung, z.B.:  PV: Anerkennung der Entwicklung zu immer stärkerer Intensiv- und Schwerstpflege inkl. Versorgung von Menschen mit Demenzerkrankungen (d.h. keine Leistungskürzungen!), Etablierung von spezifischen Versorgungsbereichen (Gerontopsychiatrische Pflege, Hospizpflege etc.)  Kommunen: Förderung zur Wandlung der Einrichtung in Richtung “4. Generation des Pflegeheims” (im Bestand und Neubau) u.a.

10 Dipl. Soz.Gerontologe David Stoll Seite 10 Kurzvortrag „Leere Kassen, aber auch große Sparpotentiale?“ 3. Was ist zu tun? c) Die Alternative/n:  PV: Leistungsrechtliche Stützung ambulant betreuter WG’s  Gesetzgeber (HeimG): Erleichterung der Schaffung amb. betreuter WG’s  Kommunen: Förderung der Etablierung entsprechender Angebote (z.B. günstigen Wohnraum zur Verfügung stellen, Anschubfinanzierung etc.)

11 Dipl. Soz.Gerontologe David Stoll Seite 11 Kurzvortrag „Leere Kassen, aber auch große Sparpotentiale?“ Alles klar?


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