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Quartal 2/2016. 2 KV-Wahlen 2016 3 Wahlen  zur Vertreterversammlung und  zu den Bezirksbeiräten der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hausärztliche.

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1 Quartal 2/2016

2 2 KV-Wahlen 2016

3 3 Wahlen  zur Vertreterversammlung und  zu den Bezirksbeiräten der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hausärztliche Praxen brauchen wieder eine starke hausärztliche Vertretung in der KV! - auch für eine gute Umsetzung der HZV Vom bis

4 4 Wichtig ist eine hohe Beteiligung der Hausärztinnen/Hausärzte an der KV-Wahl! Unterstützen Sie Ihre Chefin/Ihren Chef! oben auf die Post

5 Medizinisches Thema Diabetes mellitus

6 Risikofaktoren Übergewicht Falsche Ernährung Genetisch bedingt Alter Bewegungsmangel 6

7 Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes Fett ist nicht gleich Fett, die Fettverteilung spielt eine große Rolle. Apfeltyp  Bauchfett Inneres Fett und um die Organe herum gelegen (viszeral); ist gefährlicher, denn es ist besonders stoffwechselaktiv, das heißt, es produziert schädliche Hormone und setzt Triglyceride frei. Birnentyp  Hüfte/Po Bei eher gleichmäßigen Ausbreitung des Fettes ist der Anteil am Unterhautfettgewebe höher (subkutan), welches weniger schädlich ist. 7

8 Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes Definition Metabolisches Syndrom: Zentrale Adipositas („Bierbauch“) Bluthochdruck >130/85 mmHg Nüchtern-Plasmaglucose >110mg/dl Erhöhte Blutfette HDL ♂ 150 mg/dl 8 TÖDLICHES QUARTETT

9 Was passiert im Körper? 9 Kohlenhydrate werden durch Verdauungsenzyme gespalten und in das Blut aufgenommen. Glukoseaufnahme in die Zellen wird durch Insulinausschüttung reguliert und damit die Blutzuckerkonzentration. Glukose (Energiespender) wird in Leber- und Muskelzellen in Form von Glykogen gespeichert. Bei Bedarf wieder in Glucose umgewandelt.

10 Wie kommt der Zucker in die Zellen? Das Insulin ist ein Hormon, welches in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Dieses Hormon macht die Körperzellen zugänglich für die Glukoseaufnahme. Insulin ist das einzige Hormon, das den Blutzuckerspiegel senken kann. 10

11 Kohlenhydrate - Zucker Langsame und schnelle Zucker: z. B. Fabrikzucker, künstlicher Zucker  vermeiden z.B. Fruchtzucker, pflanzlicher Zucker  bevorzugen Kohlenhydrate sind nicht nur “schlecht”, sie sind… …wichtigster Energielieferant …schnellst verfügbare Energie …als Speicherform in Leber-/Muskelzellen  Glykogen …werden in Fett umgewandelt, wenn die Energiespeicher gefüllt sind! 11

12 Zucker gehört in das Blut! Gehört Zucker in den Urin? Stichwort: Nierenschwelle Hyperglykämie Hypoglykämie Schwere Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit NEIN! 12

13 Nierenschwelle Bei BZ-Werten bis 180mg/dl ist die Niere nicht in Aktion bezüglich der Zuckerausscheidung. Bei BZ-Werten über 180mg/dl öffnet die Niere die “Schleusen” und schleust den BZ über den Urin mit raus, um den erhöhten Blutzuckerspiegel zu senken. 13

14 Definition Diabetes mellitus Als Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) wird jeder Zustand bezeichnet, bei dem ein erhöhter Glukosespiegel im Blut gemessen werden kann. 14

15 Klassifikation Diabetes mellitus Absoluter Insulinmangel durch: Zerstörung speziell der Betazellen der Langerhans-Inseln Tritt eher in jungen Jahren auf und nur Therapie mit Insulin möglich. Typ 1a: immunologisch; Autoimmunerkrankung: AK-Bildung gegen das Hormon Typ 1b: idiopathisch (unbekannte Ursache) …andere spezifische Typen: genetische Defekte der Langerhans-Inseln (gestörte Insulinsekretion), genetische Defekte der Insulinwirkung, Pankreasinsuffizienz (z.B. durch wiederholte Pankreatitiden bei Alkoholmissbrauch), hormonelle Störungen (Endokrinopathien), Diabetes durch Medikamente (Drogen, Gifte), (Virus-)Infektionen Typ 1 15

16 Klassifikation Diabetes mellitus Relativer Insulinmangel oder abgeschwächte Insulinwirkung (Insulinresistenz), (erhöhter Insulinspiegel im Blut möglich) Typ 2a: ohne Adipositas (Fettleibigkeit) Typ 2b: mit Adipositas Insulinresistenz: Vermindertes oder aufgehobenes Ansprechen der Zellen auf das Hormon Insulin. Vor allem die Muskulatur, die Leber und das Fettgewebe reagieren weniger empfindlich gegenüber Insulin. Übergewicht und körperliche Inaktivität „verstopfen“ die Schlüssellöcher, die Insulinwirkung schwächt noch weiter ab. Typ 2 16

17 Klassifikation Diabetes mellitus erstmals in der Schwangerschaft diagnostiziert in seltenen Fällen neu aufgetretener Diabetes oft nach der Geburt wieder ein normaler Zuckerstoffwechsel Risikofaktoren: Übergewicht, ein Alter über 30 Jahren, erbliche Vorbelastung Gestationsdiabetes (GDM oder Typ-4-Diabetes) 17

18 Symptome 18 Polyurie schlechte Wundheilung Durst Müdigkeit

19 Die laborchemische Diagnose "Diabetes mellitus“ Spontanblutzuckerspiegels von ≥ 200 mg/dl* Nüchternblutzuckerwertes von ≥ 126 mg/dl* Erhöhung des 2-Std.-Wertes im oralen Glukosetoleranztest auf ≥ 200 mg/dl* Werte sollten in einer Wiederholungsbestimmung bestätigt werden! *Werte im venösen Plasma gemessen 19

20 Blutzuckerwerte Hyperglykämie/Hypoglykämie 20  Normaler BZ-Wert 90 – 120 mg/dl  Zielwert bei BZ-Einstellung abhängig von Nebendiagnosen und biologischem Alter

21 Wichtige Laborwerte 21 Wichtige Laborwerte BlutzuckerNüchtern- oder Gelegenheitsblutzucker im venösen oder kapillären Vollblut HbA1cBlutzucker-Langzeitwert von ca. 120 Tagen Glykiertes Hämoglobin: Anteil des roten Blutfarbstoffs, der mit Glukose verbunden ist. Je mehr Glukose im Blut ist, desto mehr Blutfarbstoff wird verzuckert. oGTT=oraler Glucosetoleranztest Blutzuckerbelastungstest mit 75 g Glucose Messung BZ nach 1 und 2 Std. UrinzuckerZuckerwert im Urin nur messbar („positiv“), wenn Blutzucker die Nierenschwelle von 180mg/dl überschreitet MicraltestTest auf Ausscheidung von Albumin (kleinste Eiweiße) bei Schädigung der Nierenfilter Microalbuminurie

22 Hilfsmittel im Praxisalltag 22 HbA 1c (in %) mittlerer Blutzucker In mg/dl 4,770 5,080 5,390 5,6100 5,9110 6,2120 6,5130 6,8140 7,4160 8,0180 8,6200 9,2220 9, , ,6300

23 Therapiemöglichkeiten Ernährungsumstellung Bewegung Tabletten Insulin 23

24 Therapie OAD (orale Antidiabetika) Wirkung: Hemmung der körpereigenen Produktion von Zucker in der Leber Verbesserung der Zuckerverwertung in den Körperzellen, vor allem im Muskelgewebe Verhinderung der Aufnahme von Zucker aus dem Darm in das Blut 24

25 Therapie OAD (orale Antidiabetika) Wertvolle Hinweise: mit dem letzten Bissen einnehmen Dosierung langsam steigern auf mögliche Nebenwirkungen hinweisen auf Leber- und Nierenwerte achten bei starken Infekten absetzen vor Untersuchungen mit Kontrastmittelgabe und OPs absetzen 25

26 Wann braucht ein Patient Insulin? Typ-1-Diabetes – immer! Typ-2-Diabetes, wenn Diät und Tabletten für eine gute BZ- Einstellung nicht ausreichen Diabetische Komplikationen und Folgeerkrankungen in der Schwangerschaft Evtl. bei besonderen Situationen, wie z.B. Infektionen, Operationen 26

27 Wissenswertes zu Insulin Insulin ist ein Peptidhormon = Eiweißhormon Insulin kann nur mit Hilfe einer Injektion zugeführt werden, weil die Eiweißverbindungen im Magen und im Darm verdaut würden jeder Mensch braucht etwa 40 bis 50 Einheiten davon jeden Tag Insulin besteht aus 51 Aminosäuren, die in zwei Ketten angeordnet sind 27

28 Übersicht verschiedener Insulinarten NPH-Insulin: der Verzögerungseffekt wird durch Bindung der Insulinmoleküle an den basischen Eiweißkörper Protamin (neutrales Protamin Hagedorn = NPH) erreicht. 28 InsulinWirkungseintritt nach Wirkmaximum Nach Wirk- dauer Kurzwirkende Insuline Humaninsuline (Nomalinsuline)10 bis 30 min.2 – 4 h4 – 6 h Kurzwirkende Insulinanaloga5 bis 15 min.1 h3 – 4 h Langwirkende Insuline NPH-Intermediärinsuline1 bis 2 h4 – 6 h12 – 20 h Langwirkende Insulinanaloga3 bis 4 hfehltbis 24 h Mischinsuline Normalinsulin + NPH-Insulin30 bis 45 min.fehlt17 h Kurzwirkendes Insulinanalogon + NPH-Insulin 15 bis 30 min.fehlt15 h

29 Insulintherapie Spritze zur Insulininjektion genutzt mit U-40 Insulin. Einmalspritze wurde in den 80er Jahren weitgehend vom Pen verdrängt Pen: Präzisere Dosierung, Dosierfehler reduzieren Pen ist leicht transportierbar, unauffällig. Auswahl des Pens ist individuell vom Patienten abhängig Verschiedene Insuline, möglichst unterschiedliche Farben der Pens In Pens U-100 Insulin; 100 i.E./ml 2,5-fach konzentrierter als U-40 Insulin 29

30 Arten von Insulin-Pens Pens mit austauschbaren Ampullen Einmal-/Fertigpens (Pens mit nadelfreien Injektionssystemen)* *nicht bei der GKV aufgeführt Pens mit Digitalanzeige (batteriebetrieben) Drehklick hörbar/spürbar/Sichtfenster ggf. mit Lupe Lebensdauer: 2 – 5 Jahre Dosierwahl eines Drehschritts 0,5 oder 1 oder 2 i.E 30

31 Schematischer Aufbau eines Insulin-Pens 31

32 Wissenswertes zu Insulin-Pens (1) Korrekten Insulinpatronenwechsel Nadeln und Patronen sind Pen-spezifisch Nadeln nur einmalig verwenden Länge der Nadel entscheidet über Spritzmethode Austretendes Insulin nie abgeschätzt nachspritzen Insulinabgabe aus Pens dauert länger und braucht mehr Fingerkraft 32

33 Wissenswertes zu Insulin-Pens (2) Lagerung bei 2 bis 8 Grad Celsius, vor dem Einsatz mind. 2 Stunden bei Raumtemperatur anwärmen Angebrochene Insulin-Patrone ist bis zu 4 Wochen bei 30 Grad Celsius lagerungsfähig Direkte Sonneneinstrahlung führt zu Wirkungsverlust Wärme (z. B. Sonnenstrahlung, heißes Bad) beschleunigt den Übertritt des gespritzten Insulins in den Blutkreislauf, Kälte verzögert ihn Muskelarbeit: (z. B. beim Sport) Hier kommt es zu einer Beschleunigung der Insulinwirkung 33

34 Verordnung eines Pens und dessen Bestandteile Verordnung über ein Hilfsmittelrezept: Ein Insulinpen muss mit der Hilfsmittelnummer verordnet werden Die Nadeln für die Injektion müssen mit der Hilfsmittelnummer verordnet werden Verordnung über ein Medikamentenrezept: Insuline müssen über ein Medikamentenrezept verordnet werden 34

35 Spritztechnik Luftblasen entfernen – eine kleine Menge Insulin senkrecht in die Luft spritzen Verzögerungs-/Mischinsulin 20x schwenken Hautfalte bilden und senkrecht zur Hautoberfläche einstechen Injektion erfolgt in das Unterhaut-Fettgewebe (s.c.) Regelmäßig die Spritzstelle wechseln Keine Desinfektion vorab notwendig, Stichkanal schließt sofort Nach dem Spritzen Kanüle 5 – 10 sec. in der Haut belassen 35

36 Spritztechnik 36 Schnellere Insulinaufnahme in den Bauch (Kurzzeitinsuline) Langsamere Insulinaufnahme in Oberschenkel und Gesäß (Langzeitinsuline) Achtung! Bei falscher Injektionstechnik bzw. häufigen Injektionen in dieselbe Stelle kann es zur vermehrten Fettgewebsbildung und –verhärtung (Lipodystrophie) kommen

37 ICD-10-Kodierung Diabetes mellitus Typ 2 mit Komplikationen Diabetes mellitus mit Nierenkomplikationen E11.20 Diabetes mellitus mit Augenkomplikationen E Diabetes mellitus mit neurologischen Komplikationen E Diabetes mellitus mit peripheren vaskulären Komplikationen E11.50 Diabetes mellitus mit sonstigen Komplikationen E11.6 – E11.8 P3 (Bosch BKK/BKK VAG) / P4 (AOK) relevante Diagnosen 37

38 HZV-Thema Patienteneinschreibung

39 Patientenansprache Die wenigsten Patienten fragen aktiv nach der HZV und müssen daher auf die Vorteile hingewiesen werden, die eine Teilnahme mit sich bringt. 39

40 Agenda 1. Rolle der MFA bei der Patienteneinschreibung 2. Patienteneinschreibung 3. Einschreibeargumente 4. Einschreibeverfahren 5. Informationsbrief Patiententeilnahmestatus 40

41 1. Rolle der MFA bei der Patienteneinschreibung

42 Rolle der MFA bei der Patienteneinschreibung Wichtiger und aktiver Part bei der Umsetzung der HZV-Verträge Erster Ansprechpartner für die Patienten Kennt den Patient und somit seinen Krankheitsverlauf sowie sein häusliches und berufliches Umfeld oft seit Jahren Als erster Ansprechpartner und Vertrauensperson der Patienten nehmen Sie als MFA eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der HZV-Verträge und der Einschreibung der Patienten ein. 42

43 Rolle der MFA bei der Patienteneinschreibung 43 Ansprache der Patienten Einschreibung der Patienten Kontrolle (Infobrief) und Pflege in der Verwaltungssoftware

44 2. Patienteneinschreibung

45 Diskussion im Plenum Welche Möglichkeiten der Patientenansprache gibt es? 45

46 Vorbereitung der Patientenansprache Im Team überlegen, welche zusätzlichen Leistungen für HZV- Patienten angeboten und beworben werden können Informationsmaterialien sammeln Ggf. eigene Informationsmaterialien erstellen Prozess definieren, wann wer im Team die Patienten wie anspricht MFA-Fortbildungen und MFA-Qualitätszirkel besuchen 46

47 HZV-Flyer zur Patienteninformation 47 Unseren Flyer zur Patienteninformation können Sie selbstverständlich jederzeit nachbestellen! Ein Bestellformular finden Sie unter:

48 HZV-Poster für das Wartezimmer 48 Unsere Poster zur Patienteninformation können Sie selbstverständlich jederzeit nachbestellen! Ein Bestellformular finden Sie unter:

49 Homepage-Angebot der Perspektive Hausarzt Überarbeitung der Praxishomepage 49 Weitere Infos und die verschiedenen Designs finden Sie auf der Homepage der Perspektive Hausarzt: /

50 Verwendung der Praxislogos für Mitglieder 50 Mitglieder des Hausärzteverbandes können auch die Praxislogos verwenden. Wenden Sie sich bei Interesse an: Tel.: 0711 –

51 HZV-Patientenfilm für das Wartezimmer-TV 51 Downloadbar unter: https://vimeo.com/

52 Praxisindividuelle Materialien zur Patientenansprache Entwickeln Sie doch beispielsweise auch praxisindividuelle Anschreiben oder eigene Flyer! 52

53 Praxistipp: Einschreibung Patienten aller Kassen Tipp: Schreiben Sie die Patienten aller am HZV-Vertrag teilnehmenden Kassen ein! Beachten Sie bei der Überlegung, an welchen Verträgen Sie in der Praxis teilnehmen, die folgenden Punkte: z.B. in den Ersatzkassenverträgen gibt es gesondert abrechenbare Einzelleistungen Der durchschnittliche Fallwert ist somit nicht geringer, als in anderen HZV-Verträgen! Die HZV-Verträge in Baden-Württemberg unterscheiden sich strukturell nur wenig voneinander Pro HZV-Vertrag gleichen bereits 5 eingeschriebene Versicherte die Softwarekosten wieder aus 53

54 3. Einschreibeargumente

55 Patient Teilnahme ist kostenlos und freiwillig Bindung mind. 12 Monate Außer - - Augenarzt - Gynäkologe - Notfälle - Kinderarzt Facharztbesuch nur mit Überweisung Kündigung i.d.R. 1 Monat vor Ablauf der 12 Monate Arztwechsel Wichtiger Grund! Vertretung Aufsuchen des genannten HZV- Vertreterarztes Wichtige Informationen für Ihre Patienten 55

56 1.Sicherstellung der qualifizierten hausärztlichen Versorgung in Ihrer Region 2.Ihr Hausarzt als Ihr Lotse und zentraler Ansprechpartner 3.Alle Unterlagen werden bei Ihrem Hausarzt zentral gesammelt (Befunde, Medikationen, etc.) 4.Mehr Zeit für den Patienten 5.Wartezeit von höchstens 30 Minuten (Terminsprechstunde) 6.Terminsprechstunde, Früh-, Abend- oder Samstagstermine für Berufstätige 7.Hausarzt durch verpflichtende Fortbildungen auf dem neusten medizinischen Stand 8.Aktuelle Praxisausstattung 9.Kostenlose Teilnahme 10.Kassenindividuelle Zusatzleistungen 11.Keine Überweisung bei Augenarzt, Kinderarzt, Gynäkologe und in Notfällen Welche Argumente überzeugen unsere Patienten? 56

57 Kassenindividuelle Einschreibeargumente für unsere Patienten (1) AOK Erweiterter jährlicher Check-up Wegfall der Zuzahlung für (rabattierte) Medikamente AOK Check 18+ OTC Medikamente für Kinder/Jugendliche vom 12. bis 18. Lebensjahr frei Facharztprogramm Hautkrebsscreening ab dem 20. Lebensjahr Vorsorgekoloskopie ab dem 50. Lebensjahr Betreuung im Rahmen des PraCMan-Programms Unterstützung bei der Arzneimitteltherapiesicherheit 57

58 Kassenindividuelle Einschreibeargumente (2) LKKIKK classicBosch BKKBKK VAGErsatzkassen BKK Verbund Knappschaft Bahn See Praxisindividuelle Einschreibe- argumente Praxisindividuelle Einschreibeargumente Erweiterter jährlicher Check-up Erweiterter Check- up alle 2 Jahr 40 Euro Bonus/Jahr Facharztprogramm 58

59 Beispiele für praxisindividuelle Einschreibeargumente Labor: Großes Blutbild einmal im Jahr gratis Hausbesuche: VERAH-Besuche Sprechstunde: Extra Sprechstunde für HZV-Patienten Bieten Sie Ihren HZV-Patienten doch auch praxisindividuelle Zusatzleistungen an! Tipp 59

60 Praxistipps zur Patientenansprache Argumente und die HZV-Informationsmaterialien am Arbeitsplatz griffbereit halten! Bestmögliche und individuelle Beratung der Patienten mit Hervorhebung der Vorteile 60

61 Rollenspiele Ansprache von Patienten unterschiedlicher Kassen. 61

62 4. Einschreibeverfahren

63 63 Um HZV-Status zu klären, bei allen Patienten Online Prüfung durchführen!

64 Warum ist die Online Prüfung so wichtig? Prüft, ob der Patient in das Hausarzt- und Facharztprogramm eingeschrieben ist Vermeidet Abrechnungsfehler Gibt Sicherheit 64

65 Merkblätter Vor der Einschreibung sind dem Patienten folgende Papiere auszuhändigen: AOK: Merkblatt zum AOK- Hausarztprogramm Bosch BKK/ BKK VAG: Patienteninformation zum BKK Hausarztprogramm Patienteninformation zum Datenschutz LKK: Patienteninformation zum LKK Hausarztprogramm Patienteninformation zum Datenschutz IKK classic: Patienteninformation zum IKK Hausarztprogramm Patienteninformation zum Datenschutz Ersatzkassen/BKK Verbund/Knappschaft Bahn See: Patienteninformation zum Hausarztprogramm Patienteninformation zum Datenschutz 65

66 Einschreibeverfahren Es gibt 3 Verfahren zur Patienteneinschreibung: 1.Online Patienteneinschreibung mittels TE-Code 2.Online Patienteneinschreibung mittels TE-Code und per Post 3.Patienteneinschreibung per Post 66

67 Übersicht Einschreibeverfahren Patient Zusammenfassung Ersatzkassen BKK Verbund Knappschaft Bahn & See Art der EinschreibungOnline Patienteneinschreibung mit TE-Code per Post + Online Patienteneinschreibung mit TE-Code per Post AdresseOnline Patienteneinschreibung HÄVG Rechenzentrum GmbH Edmund-Rumpler Straße Köln + Online Patienteneinschreibung HÄVG Rechenzentrum GmbH Edmund-Rumpler Straße Köln Einreichfrist Teilnahmeerklärung bis zum 01. Februar ==> Beginn Teilnahme 2. Quartal bis zum 01. Mai ==> Beginn Teilnahme 3. Quartal bis zum 01. August ==> Beginn Teilnahme 4. Quartal bis zum 01. November ==> Beginn Teilnahme 1. Quartal 67

68 Online Patienteneinschreibung

69 Übersicht Einschreibeverfahren Patient Zusammenfassung Ersatzkassen BKK Verbund Knappschaft Bahn & See Art der EinschreibungOnline Patienteneinschreibung mit TE-Code per Post + Online Patienteneinschreibung mit TE-Code per Post AdresseOnline Patienteneinschreibung HÄVG Rechenzentrum GmbH Edmund-Rumpler Straße Köln + Online Patienteneinschreibung HÄVG Rechenzentrum GmbH Edmund-Rumpler Straße Köln Einreichfrist Teilnahmeerklärung bis zum 01. Februar ==> Beginn Teilnahme 2. Quartal bis zum 01. Mai ==> Beginn Teilnahme 3. Quartal bis zum 01. August ==> Beginn Teilnahme 4. Quartal bis zum 01. November ==> Beginn Teilnahme 1. Quartal 69

70 Teilnahmeerklärung mit TE-Code mittels Software erstellenSTATUS in der Software  Ausdrucken (erfolgt automatisch 2fach) ERZEUGT  Arzt und Patient unterschreiben beide ExemplareGEDRUCKT 1 Exemplar bleibt in der Praxis 1 Exemplar bekommt der Patient  Teilnahmeerklärung wird aufgerufen und die Versicherten- unterschrift wird durch Abhaken und Eingabe des TE-Codes bestätigt. Danach erfolgt der Onlineversand.ERFOLGREICH ACHTUNG: Erst wenn die Teilnahmeerklärung in Ihrer Software mit dem Status „ERFOLGREICH“ gekennzeichnet ist, wurde die Patienteneinschreibung an die HÄVG RZ GmbH übermittelt. Online Patienteneinschreibung mittels TE-Code 70

71 Teilnahmeerklärung mit TE-Code mittels Software erstellenSTATUS in der Software  Ausdrucken (erfolgt automatisch 3fach) ERZEUGT  Arzt und Patient unterschreiben alle drei Exemplare 1 Exemplar bleibt in der Praxis 1 Exemplar bekommt der PatientGEDRUCKT 1 Exemplar geht an die HÄVG  Teilnahmeerklärung wird aufgerufen und die Versicherten- unterschrift wird durch Abhaken und Eingabe des TE-CodesERFOLGREICH bestätigt. Danach erfolgt der Onlineversand sowie der Postversand des dritten Exemplars an die HÄVG. HÄVG Rechenzentrum GmbH Edmund-Rumpler-Straße Köln ACHTUNG: Erst wenn die Teilnahmeerklärung in Ihrer Software mit dem Status „ERFOLGREICH“ gekennzeichnet ist, wurde die Einschreibung an die HÄVG RZ GmbH übermittelt. Online Patienteneinschreibung mittels TE-Code und per Post 71

72 Versicherte können in das AOK-Facharztprogramm oder das Bosch BKK-Facharztprogramm online eingeschrieben werden Einschreibung erfolgt immer für die Facharztebene (Hausärzte und Fachärzte dürfen einschreiben) Bei der AOK erhält der Betreuarzt durch die Einschreibung einen Kooperationszuschlag in Höhe von 4 Euro auf die P1 Online Patienteneinschreibung Facharztverträge § 73c 72

73 Online Patienteneinschreibung Patienteneinschreibung per Post

74 74 Zusammenfassung Ersatzkassen BKK Verbund Knappschaft Bahn & See Art der EinschreibungOnline Patienteneinschreibung mit TE-Code per Post + Online Patienteneinschreibung mit TE-Code per Post AdresseOnline Patienteneinschreibung HÄVG Rechenzentrum GmbH Edmund-Rumpler Straße Köln + Online Patienteneinschreibung HÄVG Rechenzentrum GmbH Edmund-Rumpler Straße Köln Einreichfrist Teilnahmeerklärung bis zum 01. Februar ==> Beginn Teilnahme 2. Quartal bis zum 01. Mai ==> Beginn Teilnahme 3. Quartal bis zum 01. August ==> Beginn Teilnahme 4. Quartal bis zum 01. November ==> Beginn Teilnahme 1. Quartal Übersicht Einschreibeverfahren Patient 74

75 Patienteninformation Hausarztprogramm und Datenschutz aus Software ausdrucken und an den Patienten aushändigen Teilnahmeerklärung mittels Vertragssoftware erstellen Ausdrucken (erfolgt automatisch 2fach) Arzt und Patient unterschreiben beide Exemplare → 1 Exemplar bleibt in der Praxis → 1 Exemplar bekommt der Patient Zusätzlich – Muster 16 bedrucken und von Patient unterschreiben lassen Dies per Post versenden an: HÄVG Rechenzentrum GmbH Edmund-Rumpler-Str Köln Vorgehensweise 75

76 Teilnahmeerklärung Patient – Muster 16 76

77 Teilnahmeerklärung Patient – Muster 16 Ab dem 1. April einheitliche Bundesbelege für alle Kassen mit Papiereinschreibung! Neue Belegnummer Neue Adresse 77

78 Teilnahmeerklärung Patient – Muster 16 Ab dem 1.April 2016 werden in den Nachbestellungen sowie in den HZV-Starterpaketen der Kassen mit Papiereinschreibung nur noch einheitliche Bundesbelege mit der Belegnummer 9393 versandt. Alte Belege sind auf unbestimmte Zeit weiterverwendbar. Praxistipp: Durch die Verwendung des einheitlichen Bundesbelegs haben wir einen weiteren wichtigen Schritt zur Vereinheitlichung der Einschreibeverfahren getan. Um Ihnen den Praxisalltag zu erleichtern, empfehlen wir Ihnen daher, nur noch die neuen und einheitlichen Belege zu verwenden. Ab dem 1. April einheitliche Bundesbelege für alle Kassen mit Papiereinschreibung! 78

79 1.Arztwechsel – Begründung Bei Arztwechsel Kreuz setzen und die Begründung angeben z.B. gestörtes Arzt-Patientenverhältnis oder Umzug 2.Aufbewahrung Teilnahmeerklärung Patient 10 Jahre original Teilnahmeerklärung (nicht einscannen) 3.Nachbestellung der Einschreibeunterlagen Patient (Einschreibebelege, HZV-Flyer zur Patienteninformation, Poster) – Bestellfax Allgemeine Hinweise 79

80 4. Richtig bedruckte Einschreibebelege Bedrucken Sie nicht außerhalb des Adressfelds Achten Sie auf gute Druckqualität Arztstempel muss lesbar sein Kreuz bei „Arztwechsel“ muss gegebenenfalls gesetzt werden Allgemeine Hinweise 80

81 5. Informationsbrief Patiententeilnahmestatus

82 Informationsbrief Patiententeilnahmestatus Kasse Quartal 82

83 a)Bestätigte Neueinschreibungen b)Abgelehnte Teilnahmeerklärungen c)Beendete Versicherteneinschreibungen d)Vorauswahl PraCMan-fähiger Patienten e)PraCMan-Teilnehmer mit Dokumentationsdaten f)In Prüfung befindliche Teilnahmeerklärungen g)Gesamtübersicht aller HZV-Versicherteneinschreibungen Informationsbrief Patiententeilnahmestatus nur bei der AOK 83

84 ACHTUNG: Nur die unter bestätigte Neueinschreibungen aufgelisteten Patienten dürfen in der Praxissoftware als Teilnehmer zum Beginndatum aktiviert werden. Bestätigte Neueinschreibungen 84

85 ACHTUNG: Die unter abgelehnte Teilnahmeerklärungen aufgelisteten Patienten dürfen in der Praxissoftware nicht als HZV-Teilnehmer aktiviert werden. Abgelehnte Teilnahmeerklärungen 85

86 ACHTUNG: Die unter beendete Einschreibungen aufgelisteten Patienten müssen in der Praxissoftware zum Endedatum beendet werden. Beendete Einschreibungen 86

87 Vorauswahl PraCMan-fähiger Patienten (nur AOK) 87

88 PraCMan-Teilnehmer mit Dokumentationsdaten (nur AOK) 88

89 In Prüfung befindliche Teilnahmeerklärungen ACHTUNG: Die unter in Prüfung befindliche Teilnahmeerklärungen aufgelisteten Patienten dürfen nicht in der Praxissoftware aktiviert werden. Bitte nächsten Infobrief abwarten, sind noch nicht aktiv! 89

90 Gesamtübersicht 90

91 Neuerungen im Infobrief für Q3/2016 Neue PraCMan Ausschluss Liste  Patienten müssen in Software beendet werden und es darf keine Abrechnung mehr für diesen Patienten erfolgen  Keine Fortführung der Betreuung über PraCMan-Programm möglich Titel der Liste: Zu beendende PraCMan-Teilnehmer Inhalt der Liste: Alle Patienten, die im Rahmen des PraCMan-Programms betreut wurden und mittlerweile ins Pflegeheim gekommen sind 91

92 Beendigung der Patienten in der PraCMan-Software laut neuer PraCMan- Ausschlussliste im Informationsbrief 92

93 Neuerungen im Infobrief für Q3/2016 Neusortierung der Listen Die drei Listenseiten für PraCMan: 1.PraCMan-fähige Versicherte 2.PraCMan-Teilnehmer mit Dokumentationsdaten 3.Zu beendende PraCMan-Teilnehmer werden gesammelt an das Ende des Infobriefes verschoben  vor diesen Listen wird eine Vorlaufseite eingefügt, welche den normalen Infobrief und den PraCMan Infobrief voneinander trennt -> hier finden sie wichtige Informationen zu PraCMan 93

94 Bereitstellung Vertraulicher Dokumente (BeVeDo) Neue Funktion im Arztportal Über BeVeDo können Abrechnungsnachweise und Infobriefe eingesehen werden Bereitstellung von Abrechnungsnachweise ab Ende März 2016 für Q4/2015 möglich Bereitstellung von Infobriefen ab Ende Juni für Q3/2016 möglich zusätzlich per Post für ein halbes Jahr Voraussetzungen: Anmeldung im Arztportal Registrierung für mTan-Verfahren 94

95 MFA-Newsletter Seien Sie immer aktuell über Weiterentwicklungen in den HzV-Verträgen informiert Melden Sie sich bereits jetzt zu unserem kostenlosen Newsletter an 95

96 „Hotline von MFAs für MFAs“ Montag16:00 – 19:00 Uhr Dienstag 13:00 – 15:00 Uhr Mittwoch13:00 – 15:00 Uhr Tel.: Aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Homepage 96

97 Telefonische Praxisberatung Montag bis Freitag 9:00 – 17:00 Uhr Tel.: Aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Homepage 97

98 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 98

99 99 Platz für Notizen

100 100 Platz für Notizen

101 101 Platz für Notizen

102 102 Platz für Notizen


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