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Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement EVD Bundesamt für Landwirtschaft BLW Informationsveranstaltung WTO 15. Informations- und Konsultationsveranstaltung.

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1 Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement EVD Bundesamt für Landwirtschaft BLW Informationsveranstaltung WTO 15. Informations- und Konsultationsveranstaltung zu den WTO-Verhandlungen im Agrardossier Bern, 27. Mai 2008 bek/(061.25/2004/00249)

2 2 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008 Programm 1.Stand der Verhandlungen 2.Die Landwirtschaftsverhandlungen 3.Schlussfolgerungen für die Schweiz 4.Ausblick: horizontaler Prozess und Ministertreffen

3 3 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008 WTO Doha-Verhandlungen Botschafter Luzius Wasescha Ständige Mission der Schweiz bei der WTO und EFTA Genf

4 4 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008 Die Landwirtschaftsverhandlungen 2. Revision des Modalitätenvorschlages (19. Mai 2008) des Vorsitzenden Botschafter Falconer Reflektiert Verhandlungsfortschritte seit der letzten Revision (Februar 2008) Reflektiert Positionen der Mitgliedsstaaten Deckt alle 3 Pfeiler der Verhandlungen ab (Interne Stützung, Exportwettbewerb, Marktzugang)

5 5 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008 Interne Stützung  Wesentliche Reduktion der Marktstützung 1. „Amber Box“ - für CH: 45% + 7.5% 2. Gesamte Handelsverzerrende interne Stützung: für CH 50%  „Green Box“ (Direktzahlungen): keine Obergrenze oder Reduktionsvorgaben aber bessere Transparenz

6 6 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008 Marktzugang: Allgemeines  Progressiver Abbau der Zölle: hohe Zölle sollen durch die Einteilung in 4 Bänder stärker abgebaut werden als tiefe  Durchschnittlicher Zollabbau min. 54%  Sensible Produkte mit geringerer Zollreduktion im „Austausch“ gegen erweiterte Zollkontingente  Tarifobergrenze „Capping“ mit Ausnahmen  Strengere Regeln zur Verwaltung der Zollkontingente  Evtl. Umwandlung Gewichts- in Wertzölle  Begrenzung der Zolleskalation

7 7 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008 Marktzugang: Zollreduktionsformel Band Wertzoll % Reduktions- koeffizient Anteil CH- Zollpositionen > %35% %8% %14% %43% Ø Reduktion  54% 100%

8 8 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008 Marktzugang: Sensible Produkte Normalfall: 4 oder 6% Sensible Produkte (EFTA- Bonus: +2%) Abweichung vom Koeffizienten der Reduktionformel: 1/3, 1/2, 2/3 Kontingentsausdehnung: 2/3 Abweichung = 4.0 oder 6.0% Inlandkonsum 1/2 Abweichung = 3.5 oder 5.5% Inlandkonsum 1/3 Abweichung = 3 oder 5% Inlandkonsum Bezahlung für den EFTA-Bonus : +0.5% Bezahlung für mehr als 4% der Zolllinien über 100% : +0.5% Inlandkonsum Falls hoher Importanteil (Penetrationsgrad > 10 bzw. > 30%) : –0.5 bzw. –1% Inlandkonsum

9 9 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008 Sensible Produkte: Kontingentsausdehnung (1) Sektoransatz   Partielle Kennzeichnung Sektoransatz: Deklaration einzelner Linien als sensibel, Kontingentsausdehnung basierend auf Konsum des gesamten Produktes (Beispiel: Schweinefleisch); Präferenz Cairns- Gruppe Partielle Kennzeichnung: Kontingentsausdehnung basierend auf geschätztem Konsum für einzelne HS-8 Linien (Präferenz Importeure)

10 10 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008 Kontingentsausdehnung (2) Fiktive Beispielrechnung für beide Ansätze: Schweinefleisch SektoransatzPartielle Kennzeichnung Konsum: 180‘000 t Schweinefleisch gefroren, entbeint (Zolllinie ) Deklaration als Sensibel Kontingentsausdehnung 5% = 9‘000 t Konsum: 180‘000 t Deklaration als Sensibel Kontingentsausdehnung 5% des Konsums (geschätzt) 5% von (96‘000)t = 4‘800 t Schweinefleisch gefroren, entbeint (Zolllinie )

11 11 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008  Vollständiger Abbau bis 2013 (Beschlossen 2005 in Hong Kong)  Strengere Regeln für parallele Formen wie Exportnahrungsmittelhilfe Geographische Herkunftsbezeichnungen  Ausdehnung des rechtlichen Schutzes für andere Produkte als Weine und Spirituosen  Anlegen eines Registers für Wein und Spirituosen Exportwettbewerb

12 12 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008 Einschätzung aus Schweizer Sicht (1) Exportwettbewerb  Auswirkungen sind dank interner Reformen akzeptabel Interne Stützung  Auswirkungen sind dank interner Reformen akzeptabel  Bestätigung der Reformen AP 02, AP 07, AP 11  „Green Box“ als Grundlage der Direktzahlungen ist unbestritten

13 13 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008 Marktzugang  sehr starker Abbau des Grenzschutzes  sensible Produkte: Marktanteilsverluste wegen ZK- Erhöhung  Eventuell Änderung der Bewirtschaftung der Zollkontingente  starker Import- und Preisdruck Geographische Herkunftsbezeichnungen  Noch kein befriedigendes Resultat in Sicht Einschätzung aus Schweizer Sicht (2)

14 14 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai AP11 WTO (Falconer, Importpreise ) Produktion Vorleistungen Bruttowertschöpfung Wirtschaftliche Konsequenzen (Basis AP11, Import preise ) mio CHF Marktzutritt : Auswirkungen (1)

15 15 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008 AckerbauFuttermittelFrüchteGemüseWein & Saft Baumschule Zuchttiere Milch (aus. Käse) Käse Weisses Fleisch & Eier Rotes Fleisch Dienst- leistungen Agro-Industrie WTO Verlust an Produktionswert aufgeteilt nach Produkte (Basis AP11, Importpreise ) Marktzutritt : Auswirkungen (2)

16 16 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008 AckerbauFuttermittelFrüchteGemüseWein & Saft Baumschule Zuchttiere Milch (aus. Käse) Käse Weisses Fleisch & Eier Rotes Fleisch Dienst- leistungen Agro-Industrie WTO Verlust an Produktionswert aufgeteilt nach Produkte (Basis AP11, Importpreise ) Marktzutritt : Auswirkungen (3)

17 17 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008 Butter (CHF/ 100 kg brutto) Marktzutritt : Auswirkungen (4) Pch 615 Pch 498 WTO AP 2011 Pch % -19% Brot- aufstriche (Milchbasis) -18% konz. Rahm

18 18 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008 Pch 326 Pch 326 WTO AP 2011 Pch % Milchpulver (CHF/100 Kg) Marktzutritt : Auswirkungen (5)

19 19 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008 Aber...vielleicht kommt es anders... Food Price Index FAO, 1998/2000 = ?

20 20 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008 Schweizer Verhandlungsmandat Aktueller Status  Konsultationen in parlamentarischen Kommissionen  Aktuell: Überarbeitung des Entwurfs durch das EVD  Behandlung im Bundesrat für Juni vorgesehen  Mandat soll einen Abschluss in Genf ermöglichen

21 21 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008 Ausblick Horizontaler Prozess  Aktuell: Konsultationen in kleineren Gruppen  Erneute Überarbeitung der Modalitäten  Horizontaler Prozess auf Stufe Verhandlungsführer -Querverhandlungen mit anderen Dossiers -Auslotung des Spielraumes für Minister  Evtl. Ministertreffen zur Finalisierung der Modalitäten  Scheduling (Aufsetzung der Listen)

22 22 Informationsveranstaltung WTO 27. Mai 2008 Danke für Ihre Aufmerksamkeit Ihr Schweizer Landwirtschaftsprodukt


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