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Kindergarten St. Nikolaus Der letzte Vorhang oder vielleicht doch noch nicht?

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Präsentation zum Thema: "Kindergarten St. Nikolaus Der letzte Vorhang oder vielleicht doch noch nicht?"—  Präsentation transkript:

1 Kindergarten St. Nikolaus Der letzte Vorhang oder vielleicht doch noch nicht?

2 11 Zukunft Oberwolfach / Kindergärten Ziel der Elterninitiative ist neben dem Wohl unserer Kinder das Wohl von Oberwolfach An oberster Stelle steht die Entwicklungsfähigkeit und - möglichkeit unserer Kinder sowie der gesamten Gemeinde Dazu ist ein Erhalt beider Kindergartenstandorte sinnvoll oder gar unabdingbar Nur durch die Weiterführung beider Einrichtungen vermeiden wir negative Konsequenzen für die beiden Ortsteile und damit für ganz Oberwolfach 1

3 22 Zahlen / Daten / Fakten Die Entscheidungssicherheit und –güte ist dann um so größer, je mehr Unbekannte eliminiert, sprich durch Zahlen, Daten oder Fakten ersetzt werden können. Die Spekulation und Interpretation hört dort auf, wo die Information beginnt. Aus unserer Sicht existiert speziell in Sachen Kindergartenstand- orte bis dato zu viel Halbwissen. Um drohenden Schaden von Oberwolfach abzuwenden, sehen wir es als unsere Bürgerpflicht, die gravierendsten Wissenslücken aufzuzeigen und Sie um die Beschaffung der fehlenden Fakten zu bitten. 2

4 33 Zahlen / Daten / Fakten Wir erachten es mit dem aktuell lückenhaften Wissensstand als unverantwortlich, eine zukunftsfähige, nachhaltige und fundierte Entscheidung von solcher Tragweite zu treffen, ohne böse Überraschungen und negative Spätfolgen zu riskieren. Im Folgenden werden wir die Argumente der beiden Seiten gegenüberstellen, gegeneinander abwägen und dabei gezielt auf die nicht zu akzeptierenden Informationsdefizite hinweisen. 3

5 44 Vergleich der Betriebskosten Ausgangspunkt ist folgende vorherrschende Meinung in unserer Gemeinde und zugleich Behauptung unserer Verwaltung: Eine zentrale Einrichtung muss hinsichtlich der laufenden Kosten auf Dauer zwangsläufig kostengünstiger und damit besser für alle sein! 4 → Anlage 1: Berechnung Gemeinde

6 55 Betriebskostenvergleich 5 Variante I (Verwaltung)Variante II (Eltern)Variante III (Eltern)Variante IV (Eltern) (ohne Investitionen)(+ 2 U3 Kinder)(./. 15 Ü3 Kinder)(Gruppengröße max. 20/18 Kinder) dezentralzentraldezentralzentraldezentralzentraldezentralzentral WalkeKircheWalke KircheWalke KircheWalke KircheWalke Kinder Ü Kinder U Regelgruppe normal benötigte Plätze (max. 28) Regelgruppe altersgemischt benötigte Plätze (max. 25) Kleingruppe benötigte Plätze (max. 10)10 VÖ-Gruppe normal benötigte Plätze (max. 25) VÖ-Gruppe altersgemischt benötigte Plätze (max. 22)22 18 Kleinkindgruppe benötigte Plätze (max. 10) 10 Summe Gruppen Summe benötigte Plätze Betriebskosten Gemeinde € , , , , , , , ,00 Beförderungskosten € 0, ,00 0, ,00 0, ,00 0, ,00 - FAG-Zuschüsse € , , , , , , , ,00 + Kostenerstattungsbeträge € 0, ,00 0, ,00 0, ,00 0, ,00 Summe , , , , , , , ,00 Kosteneffekt zentrale Einr./Jahr , , , ,00

7 66 Betriebskostenvergleich Offene Fragen (beim Kostenvergleich bisher nicht oder nicht ausreichend berücksichtigt): Bustransfer inkl. Kostenübernahme (bisher sind T€ 25 vorgesehen; Stichwort: Begleitperson); Hier fehlt es an einem konkreten Konzept! Eine Fahrt pro Tag kostet im Jahr ca. T€ 15 – 20. Das Rechenmodell der Verwaltung sieht bei der zentralen Lösung 2 Regel- sowie 2 VÖ-Gruppen vor. Wahrscheinlicher sind aber 3 VÖ- und 1 Regel- gruppe was eine Kostensteigerung um T€ 20 zur Folge hätte (Erhöhung des Stellenschlüssels von 2,3 auf 2,7). Begründet ist dies in der Tatsache, dass nachmittags kaum Kinder gebracht werden (s. Situation Walke und Wolfach heute)! Außerdem rechnet die Verwaltung bei der Freistellung der Leitung in der Zentralen Einrichtung mit Faktor 0,7. Lt. Aussage von Hrn. Bauernfeind ist der Faktor 0,8 anzusetzen. Die Folge: eine weitere Verschlechterung um T€ 5. Letztendlich bedeutet dies eine Verschlechterung des zentralen Modells um T€ 25. Damit kippt auch die Variante der Verwaltung. 6

8 77 Betriebskostenvergleich Die Verwaltung kalkuliert in ihrem Modell mit Kinderzahlen, die bis heute nie niedriger waren. Diese Zahl ist die größte Unbekannte überhaupt; was letztendlich auf uns zukommt ist „Kaffeesatz-Lesen“. Was aber hiermit zweifelsfrei widerlegt ist, ist die Behauptung, dass in jedem Fall die zentrale Lösung kostenseitig die bessere ist, auch nicht auf Dauer, im Gegenteil!!! Die zusätzlichen Sachkosten für Beförderung, der interkommunale Kostenausgleich für auswärtige Unterbringung sowie die höheren Personalkosten für die einheitliche Leitung (dezentral 2 x Faktor 0,3; zentral 1 x Faktor 0,8) und den höheren Bedarf an VÖ-Gruppen übersteigen die zu erwartenden Synergie- bzw. Einsparungseffekte der Zentralisierung deutlich. 7

9 88 Investition Walke gesamt Kostenabschätzung für den geplanten Umbau der GSW: - T€ 220 für Umbau - T€ 80 für Außenanlagen - T€ 200 für Dachsanierung T€ 500 gesamt Diese Zahlen stellen lt. Schreiben vom Architekturbüro Schuler an die Gemeinde Oberwolfach lediglich eine sehr grobe „Bauch- Schätzung“ dar (Zitat Architekt Schuler). → Frage an den Gemeinderat: Reicht Ihnen das aus, um eine fundierte Entscheidung zu treffen? 8 → Anlage 2: Grundrisse Walke

10 99 Investition Gebäude Walke Raumsituation GSW + St. Martin: Eine „echte“ Zusammenlegung innerhalb eines Gebäudes ist nicht möglich; weiterhin hätten wir 2 räumlich getrennte KiGa-Gebäude! Zusammen entstünden in 2 Gebäuden 4 RG-/VÖ-Gruppenräume (inkl. Intensivräume) sowie 1 Kleinkinder-Gruppenraum (inkl. Schlafraum). Die Gruppenräume wären alle ausreichend bemessen, so dass die der- zeitigen Maximal-Gruppengrößen (28 bzw. 25 bei RG, 25 bzw. 22 bei VÖ) genug Platz hätten. Hieraus resultiert eine Maximalzahl an Betreuungsplätzen von 110, wobei dies nicht gleichbedeutend ist mit der Kinderzahl, da U3-Kinder in altersgemischten Gruppen 2 Plätze belegen. Auf den ersten Blick passt das. Die Situation scheint optimal. 9

11 10 Investition Gebäude Walke Raumsituation GSW + St. Martin: Ein genaueres Hinsehen offenbart aber ein potentielles Platz- problem. Die Kostenberechnungsvariante der Gemeinde benötigt 92 Betreuungsplätze, dabei sind bereits 3 Ü3-Kinder und 3 U3-Kinder (dies entspricht 9 Betreuungsplätzen) herausgerechnet, weil man erwartet, dass diese von den Eltern in fremden Kindergärten untergebracht werden. Würden diese Kinder in Oberwolfach betreut, würden wir 101 Plätze benötigen, die wir mit der geplanten Raumauf- und verteilung auch hätten.

12 11 Investition Gebäude Walke Raumsituation GSW + St. Martin: Was passiert, aber wenn - die Geburtenzahlen wider Erwarten höher ausfallen? - es gelingt, die Baugebiete „An der Steig“, „Mühlengrün II“ oder etwas Vergleichbares zu realisieren? (Stichwort: Zuzüge) - die Auswärtige Unterbringung doch nicht wie geplant kommt? Wir würden Kinderzahlen bekommen, die um einiges höher sind. Die Konsequenz daraus wäre, dass wir mehr Betreuungsplätze als die vorhandenen 110 benötigen würden und damit um einen sechsten Gruppenraum nicht herum kämen. Wir sind der Meinung, dass wir keinen Kindergarten realisieren dürfen, bei dem wir Gefahr laufen, dass er von Beginn an schon zu klein wäre!

13 12 Investition Gebäude Walke Raumsituation GSW + St. Martin: Beim zu erwartenden Betreuungsplätze-Bedarf sind wir allerdings wieder beim bereits erwähnten „Kaffeesatz-Lesen“. Ein weiterer Aspekt, der gegen die Umnutzung der GSW spricht, sind die zu erwartenden Obergrenzen bei den Gruppengrößen. Die Grün-Rote Regierung hat in Ihrem Koalitionsvertrag eine Verbesserung der Fachkraft-Kind-Relation angekündigt, d.h. in naher Zukunft werden die max. Gruppengrößen deutlich reduziert. Ziel der Landesregierung ist es, diese von 28 bzw. 25 auf unter 20 zu senken (derzeit spricht man von 15), da alle anderen Bundesländer bereits bei 16 bis 18 Kinder pro Gruppe liegen.

14 13 Investition Gebäude Walke Raumsituation GSW + St. Martin: Um aufzuzeigen was passiert, haben wir in unserer Variante IV eine Maximalgröße von 20 Kinder pro „normaler“ und 18 Kinder pro „altersgemischter“ Gruppe angenommen. D.h. mit den geplanten Räumen der zentralen Einrichtung stünden uns lediglich noch 86 Betreuungsplätze insgesamt zur Verfügung. Die Folge daraus ist, dass ein sechster Gruppenraum benötigt wird!!! Und genau das scheint die Gemeindeverwaltung auch erkannt zu haben, da sie still und heimlich (zumindest optional) einen Anbau plant und zwar in dem Bereich, wo sich ein massiver Stahlbeton- Strommast mit Bodenabgang befindet!!!

15 14 Investition Gebäude Walke Raumsituation GSW + St. Martin: Dass wir damit eine völlig neue Kostensituation bekommen, ist denke ich allen klar! Es sei uns an dieser Stelle die Zwischenfrage gestattet, ob Sie sich immer noch sicher sind, dass eine Sanierung am Standort Kirche in jedem Fall teurer käme (Zitat: „Das sieht ja ein Blinder“). Wir hoffen, Ihnen leuchtet allmählich ein, dass ein profes- sioneller Investitionskostenvergleich unumgänglich ist!!!

16 15 Investition Außenanlage Walke Außenanlage GSW + St. Martin: Und noch etwas ist aus unserer Sicht nicht angemessen berück- sichtigt: Es gibt an der Walke nur einen kleinen KiGa-Spielplatz. Der andere ist öffentlich und zudem zu klein. Der Platzbedarf für einen KiGa-Spielplatz für alle Kinder liegt bei mindestens 700 m 2. Er muss außerdem umzäunt, d.h. er darf nicht öffentlich zugänglich sein. Außerdem empfiehlt die KVJS einen abgetrennten Kleinkinder-Bereich. Wenn der jetzige öffentliche Spielplatz umgewidmet würde, gäbe es an der Walke keinen öffentlichen mehr. Ist das so gewünscht? Woher kommt das Gelände und wie hoch ist der Preis? Die veranschlagten T€ 80 reichen u.E. dafür bei weitem nicht aus!

17 16 Investition Walke gesamt GSW + St. Martin: Neue (eher vorsichtige) Kostenabschätzung für eine zentrale Einrichtung: - T€ 220 für Umbau (Schätzung Schuler) - T€ 130 für Bau/Bestückung Spielplatz (Hexen-Spielplatz wurde auf T€ 80 taxiert) - T€ 30 für Kauf von zusätzlichem Außengelände - T€ 85 für Anbau (ca. 200 m 3 umbauter Raum bei 425 € /m 3 inkl. Möblierung) - T€ 25 für Umsetzung Strommast mit Bodenabgang (lt. Auskunft Experte) - T€ 200 für Dachsanierung inklusive Dachdämmung (Schätzung Schuler) T€ 690 gesamt Fördermittel: - T€ -70 für Fachförderung (Schaffung von 10 Krippenplätzen) - T€ -240 aus Ausgleichsstock (35% der Investitionssumme)

18 17 Der Gesamt-KiGa Walke wird um einiges teurer als bisher bekannt; auch die künftigen laufenden Kosten (Betriebskosten) sprechen gegen die Zentralisierung. Die Sanierung des KiGa an der Kirche ist nicht gewünscht, weil angeblich zu teuer; eine Kostenberechnung wurde per Ratsbeschluss (wenn auch knapp) abgelehnt. UND JETZT??? Ist ein (Teil-)Neubau des KiGa an der Kirche möglicherweise doch eine Alternative? 17 Erstes kurzes Zwischenresumee

19 18 Ausgangssituation: Bisherige Vergleichsgrundlage der beiden Standort-Varianten war der Erwerb des „Langer“-Grundstücks nebst Abriss des darauf befindlichen Gebäudes und Komplettneubau des KiGa. Die Investitionskosten wurden hierfür mit T€ abzüglich Fördermittel in Höhe von T€ 250 veranschlagt. Diese Variante war bis letzte Woche mangels Verfügbarkeit des „Langer“-Grundstücks hinfällig, inzwischen ist sie aber wieder aktuell. Es gibt aber auch zumindest eine Teilneubau-Variante im Rahmen eines der vier Hallensanierungskonzepte, welche passen könnte. 18 Investition Gebäude Kirche → Anlage 3a + 3b: Außenansichten + Grundrisse Kirche

20 19 Raumsituation Teilneubau Kirche: Das zweistöckige Flachdachgebäude beinhaltet alle geforderten Räume in ausreichender Größe und umfasst 525 m 2 Fläche und somit genug Reserven (ca. 100 m 2 ). Der neue Anbau ist von der Grundfläche her kaum größer als der abzureisende Alt-Anbau und brandschutzrechtlich von der Halle getrennt. Nicht optimal, da nicht für alle zukünftigen Eventualitäten gewappnet, ist die Raumaufteilung. Hier sollte unbedingt ein flexibles Raumkonzept bei den Gruppenräumen im RG-/VÖ-Bereich (UG) angedacht werden. Das Ergebnis wären 2 bis max. 4 Gruppenräume im UG, die nötigen Kleinkinder- und Personalräume im OG und damit die Möglichkeit flexibel auf alle kommenden Kinderzahlen und Gruppengrößen zu reagieren. 19 Investition Gebäude Kirche

21 20 Teilneubau KiGa Kirche: Kostenschätzung gem. Planungsvorschlag für Teilneubau - T€ 410 für Teilneubau (1.257 m 3 umbauter Raum, 325 €/m 3 ohne Möbel) - T€ 80 Für Außenanlage (für Bestückung Spielplätze KiGa) T€ 490 gesamt Fördermittel: - T€ -120 für Fachförderung (Schaffung von 10 Krippenplätzen) - T€ -170 aus Landessanierungsprog. oder Ausgleichsstock ( 35% für Invest ) T€ -290 gesamt 20 Investition Gebäude Kirche

22 21 Teilsanierung KiGa Kirche (im Bereich Festhalle): Kostenschätzung gem. Planungsvorschlag für Teilsanierung: - T€ 240 für Sanierung Bereich Festhalle (ca. 850 m 3, 280 €/m 3 ) - T€ -85 Fördermittel aus Landessanierungsprog. ( 35% für Sanierung ) T€ 155 gesamt Bei Sanierung der Festhalle muss dieser Teil des Gebäudes in jedem Fall mit- saniert werden und zwar unabhängig von der späteren Verwendung. Somit fallen die Kosten dafür auch bei einer Verlagerung des KiGas an. Man darf sie folglich nicht zu den zusätzlichen Kosten für einen KiGa an der Kirche hinzurechnen. D.h. das Geld dafür ist in jedem Fall weg und darf damit nicht in den Investitionsvergleich für den KiGa mit einbezogen werden. 21 Investition Gebäude Kirche

23 22 Durch den Regierungswechsel haben sich die Vorgaben für die Regierungs- präsidien im Bereich KiTa-Förderung geändert. Die Förderung eines Teil- neubaus ist grundsätzlich wieder möglich. Die Aussage uns gegenüber war: Es wird je nach Antrag im Einzelfall entschieden. Somit müssen wir die vorhin gestellte Frage, ob ein KiGa-Teilneubau eine Alternative sein könnte, eindeutig mit „JA“ beantworten!!! Der zu erwartende Eigenanteil der beiden Varianten stellt sich wie folgt dar: - Zentrale EinrichtungT€ Dezentrale EinrichtungT€ 200(mit Förderung) - Dezentrale EinrichtungT€ 370(ohne Förderung) Und wie schon bei den Betriebskosten bekommen wir auch bei den Investitionskosten eine völlig neue Situation. Wieder können wir widerlegen, dass die zentrale Lösung die bessere ist, im Gegenteil alles spricht für die dezentrale Lösung!!! 22 Zweites kurzes Zwischenresumee

24 23 Erwähnenswert ist dabei vor allem, dass wir jetzt von einem Neu- bau (zumindest größtenteils) an der Kirche und einem 30 Jahre alten Gebäude an der Walke reden! Außerdem ist uns zu Ohren gekommen, dass aktuell und bis Ende 2011 das „Langer“-Areal der Gemeinde angeboten wird (danach ist ein Verkauf an Privat angedacht). Damit ist auch der Einwand, dass der Platz für die Spielplätze nicht ausreichend sei, entkräftet. Die Sauna, das Musikzimmer sowie weitere Vereinsräume könnten mit dieser Planungsvariante ebenfalls erhalten bzw. realisiert werden. 23 Zweites kurzes Zwischenresumee

25 24 Pädagogisches Konzept Vorteile Zentrale Einrichtung: Mehr Möglichkeiten und Handlungsspielräume aufgrund der Größe der Gesamteinrichtung und der höheren Kinderzahlen Flexiblere Öffnungszeiten Die Kinder beider Ortsteile lernen sich 3 Jahre früher kennen  Optimales pädagogisches Gesamtkonzept (in der Theorie) 24

26 25 Pädagogisches Konzept Nachteile Zentrale Einrichtung: Eine Verbesserung der Kooperation zwischen der Grundschule und dem KiGa (wie von der neuen Landesregierung gefordert) ist nicht oder kaum möglich. Das gleiche gilt für die Kooperation mit dem SVO (Stichwort: Kinder- turnen). Das 3 Jahre frühere Kennenlernen wird durch die spätere Trennung in der Grundschule ad absurdum geführt. Flexiblere Öffnungszeiten bringen für Kinder, die auf den Bus angewiesen sind, nichts. Nachmittags wird das Angebot kaum angenommen werden (s. Situation an der Walke und in Wolfach heute), d.h. es würde am Bedarf vorbei angeboten.  Die auf den ersten Blick optimalen pädagogischen Möglichkeiten werden in der Praxis nicht oder nicht ausreichend in Anspruch genommen werden (können)!!! 25

27 26 Haushalt Gemeinde Folgen einer Standortschließung: Verringerung der Attraktivität des betroffenen Ortsteils, dadurch Verhinderung von Zuzug und Förderung von Abwanderung Geringfügiger Rückgang der Umsätze des Einzelhandels im Ortskern Die Folgen: - drohende Vergreisung - stärker sinkende Bevölkerung - Verringerung der Gewerbesteuereinnahmen und der Umlagen aus der Umsatz- und Einkommenssteuer  Durch diese Verschlechterung der Einnahmenseite der Gemeinde würde diese insgesamt handlungsunfähiger und müsste sich über höhere Gebühren behelfen, wovon wir ALLE betroffen wären!!! 26

28 27 Verwendung GSW-Gebäude Da das GSW-Gebäude mit öffentlichen Mitteln gebaut wurde, droht je nach Verwendung des Gebäudes die Rückzahlung eines Teils des Zu- schusses. Lt. Berechnungen des Regierungspräsidiums sind dies T€ 76. Verwendungsmöglichkeiten des leer werdenden Grundschulgebäudes: –Kindergarten (Rückzahlung entfällt) –Förderschule – Verlagerung von Wolfach (Rückzahlung entfällt) –Vereine (Rückzahlung entfällt) –Verkauf bzw. Vermietung (Rückzahlung fällt an) –Abriss (Rückzahlung fällt an) –Reserve für Gesamtschule, im Falle Platzmangels (Rückzahlung entfällt) –Senioren-Tagesstätte, Senioren-WG, Betreutes Wohnen (Rückzahlung ?) 27

29 28 Verwendung GSW-Gebäude Das Grundstück mit etwa 900 m 2 hat bei einem Bodenrichtpreis von 120 €/m 2 einen Gegenwert von ca. T€ 110, d.h. der Abriss des Gebäudes (ca. T€ 30) und die Rückzahlung des Zuschusses wären mehr als kompensiert. Dadurch ließe sich das Grundstück in 2 Parzellen aufteilen, womit Platz für zwei Neubauten zu Wohnzwecken entstünde. Bei einem Verkauf an einen oder mehrere Gewerbetreibende könnten ebenfalls mindestens die zurückzuzahlenden T€ 76 erlöst werden, d.h. die Gemeindekasse würde dadurch ebenfalls nicht belastet. Außerdem würde sich bei Ansiedlung von Gewerbe ein positiver Zusatzeffekt in Form von künftigen GewSt-Einnahmen ergeben.  Die Angst vor der Rückzahlungspflicht des Zuschusses ist unbegründet, im Gegenteil, sie sollte als Chance gesehen werden Zuzug und Zusatzein- nahmen zu generieren!!! 28

30 29 Resumee Wir haben nahezu alle Argumente für eine Zentralisierung widerlegt oder entkräftet: –Die künftigen laufenden Betriebskosten sprechen für den Erhalt beider Standorte, da die Zusatzkosten der Zusammenlegung (Beförderung, Interkomm. Kostenausgleich, höhere Personalkosten für einheitliche Leitung und den Bedarf an mehr VÖ-Gruppen) die Einsparungen übersteigen. –Der Eigenanteil an den Investitionskosten ist ebenfalls am Standort Kirche niedriger – und dies sogar ohne Zuschüsse! –Flexible Öffnungszeiten gibt es heute schon an beiden Standorten, durch die Zentralisierung fallen Sie für den Teil der Bevölkerung, die auf den Bus angewiesen ist, weg. –Das pädagogische Gesamtkonzept wird dann richtig sinnvoll, wenn die Kooperation mit der Grundschule gelingt. –Ein KiGa der nachmittags fast leer ist, ist am Bedarf vorbei geplant.

31 30 Resumee Vor 2 Stunden hätten Sie noch mit großer Mehrheit für die Zentrale Einrichtung am Ortsteil Walke gestimmt! Der Wissensstand war zu diesem Zeitpunkt mehr als bescheiden und Sie trotzdem absolut überzeugt das Richtige zu tun. So kann man sich täuschen und so wichtig sind detaillierte Informationen!!! Einige Wissenslücken konnten wir mit Zahlen bzw. Fakten schließen. Sie stimmen uns sicher zu, dass sich die Situation dadurch grundlegend geändert hat. Aber nach wie vor sehen wir eine detaillierte Kostenberechnung an beiden Standorten für unumgänglich an. Erst dann ist ein nachhaltige und zukunftsfähige Entscheidung möglich und die Gefahr böse Überraschungen zu erleben minimiert.

32 31 Resumee Nicht immer ist eine Zentralisierung das „Allheilmittel“. Es gibt unzählige Beispiele in der Wirtschaft, wo Unternehmensfusionen wieder rückgängig gemacht wurden, weil sie schlecht vorbereitet waren und sich als ineffizient herausgestellt haben. Zum Wohl der Gemeindefinanzen, zum Wohl der beiden Ortsteile, zum Wohl aller Bürger, vor allem aber zum Wohl unserer Kinder braucht Oberwolfach zwei KiGa- Standorte und das für alle Zeiten!!! Und falls Sie in ein paar Jahren wieder der Meinung sind, wir bräuchten keine zwei Standorte, dann kämpfen wir eben erneut darum!


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