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GENERATIONEN 1 & 2 21. OKTOBER 2009 NMS-ENTWICKLUNGSBEGLEITUNG Ein Glossar ist ein Glossar: Von Informationen zu Wissen „Wer wären wir, wenn wir nicht.

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Präsentation zum Thema: "GENERATIONEN 1 & 2 21. OKTOBER 2009 NMS-ENTWICKLUNGSBEGLEITUNG Ein Glossar ist ein Glossar: Von Informationen zu Wissen „Wer wären wir, wenn wir nicht."—  Präsentation transkript:

1 GENERATIONEN 1 & OKTOBER 2009 NMS-ENTWICKLUNGSBEGLEITUNG Ein Glossar ist ein Glossar: Von Informationen zu Wissen „Wer wären wir, wenn wir nicht lernen könnten? Wenn wir nicht verzeihen könnten? Wenn wir nicht etwas anderes werden könnten, als wir sind?“ - Susan Sontag, Dankesrede in der Frankfurter Paulskirche, Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2003.

2 Lernen und Lehren „Ich kann in 4 bis 7 Worten zusammenfassen, was ich als Lehrer letztendlich lernte: Die 7-Wort-Variante ist: Lernen ist nicht das Produkt von Lehren. Die 4-Wort- Variante ist: Lehren erzeugt kein Lernen. Lerner erzeugen Lernen. Lerner erschaffen Lernen. Der Grund, warum dies vergessen wurde, ist, dass die Tätigkeit des Lernens zu einem Produkt, genannt ‚Bildung‘, gemacht wurde… In Wirklichkeit ist Wissenschaft ein Synonym für Lernen.“ –John Holt (2009), „In jeder wachen Stunde“, Das Freilerner-Buch.

3 Lernen ist nicht das Neue, sondern die Orientierung lernseits des Unterrichts… Wir brauchen absolutes Vertrauen dem Lernprozess des Kindes gegenüber.

4 Rollenwahrnehmung in drei Kontexten Arbeit am System: Lerndesignerin Arbeit im System: KollegIn Arbeit im Team: Mitglied & ModeratorIn

5 Themenkreise des NMS-EB Lernateliers Lerndesign PraxisDenkweise Wenn man nicht gegen den Verstand verstößt, kann man überhaupt zu nichts kommen. Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert. Durch bloßes logisches Denken vermögen wir keinerlei Wissen über die Erfahrungswelt zu erlangen; alles Wissen über die Wirklichkeit geht von der Erfahrung aus und mündet in ihr.

6 Das Gedankengut - Differenzierung Carol Ann Tomlinson

7 Das Gedankengut - Lerndesign Jay McTighe Grant Wiggins Lerndesign ist eine Antwort auf Kompetenzorientierung und Standards.

8

9 Lerndesign ist… ein Produkt des Zeitalters der Kompetenzorientierung wissenschaftlich fundiert eine pädagogische Kompetenz ein Prozess anschlussfähig

10 Lerndesign führt zu… nachweislich besseren Lernergebnisse einer Orientierung auf Kompetenzen einem Fokus auf Lernen geschärfter lernförderlicher Leistungsbeurteilung einem neuen Rollenverständnis für Lehrpersonen als Gestalter von Lernen (statt Planer von Unterricht)

11 Lerndesign 1. Das Wesentliche bestimmen Was sind die Kernideen und Kernfragen? 2. Lerninhalte multidimensional festlegen Was sollen die S/S verstehen, wissen und können? 3. Lernprodukte als Beweis für den Lernerfolg gestalten Welche authentische Aufgabe macht den Lernerfolg sichtbar? 4. Unterricht gestalten Wie kann ich flexibel und differenziert Lernen ermöglichen? Wir haben das wesentliche, langfristige Ziel vor Augen.

12 Beispiel eines Lernthemas von Wiggins: Wieso dort? Kernidee: Ansiedlung findet an geographisch günstigen Orte statt. Kernfrage: Wieso dort? Transfer: Stadtplanung Du bist Geograph und muss einen Bericht für die Regierung vorbereiten, in dem du die Bevölkerungstrends der nächsten 100 Jahre erklären muss. Verwende dafür Landkarten, Klimadaten und Wirtschaftsdaten.

13 Kernfragen Setzen Prioritäten. Fokussieren das Lernen auf wenige, essentielle Kernideen, die immer wieder zurück kehren. Signalisieren, dass entdeckendes Lernen durch Handlung die primäre Aufgabe der Lernenden ist. Provozieren Interesse. Verleihen Sinn. Die Fragen sind wesentlich und bilden den Kern.

14 Fertigkeiten Ziele Die S/S werden sich auf Englisch vorstellen können. Die S/S werden Probleme mit linearen Beziehungen lösen können. Die S/S werden Grammatik beherrschen. Die S/S werden sich auf Englisch vorstellen können, damit sie auf lange Sicht selbständig Beziehungen mit nicht- deutschsprachigen aufbauen können. Die S/S werden Kompetenzen in Algebra erwerben, damit sie auf lange Sicht selbständig wichtige Probleme im Alltag, die nicht mit Aritmetik lösbar sind, bewältigen können. Die S/S werden Grammatik anwenden können, damit sie auf lange Sicht selbständig in jeder Situation mit Präzision, Klarheit und maximale Wirkung sprechen und schreiben können. Nach Wiggins: Fertigkeiten sind keine Ziele

15 Zielformulierung nach Wiggins Die S/S werden ………………………………………., damit sie auf lange Sicht selbständig in der Lage sind ………………………………………………… ………………………………………………………..…. Wir müssen rückwärts von dem großen Ziel den Unterricht gestalten.

16 Praxisbeispiel 3. Klasse Englisch Pensenbuch gf INTERACTION – SPEAKING WITH OTHERS Das große Ziel: Ich bin auf dem Weg, auf lange Sicht selber mit Nichtdeutschsprachigen kommunizieren und Beziehungen aufbauen zu können. Started Getting there Yes! Ich kann anderen Fragen über sich selbst stellen und auch Fragen über mich, meine Interessen, Hobbys, Fähigkeiten, Familie, Schule,…..beantworten. Ich kann anderen Fragen über ihre Sommerferien stellen und über meine Sommerferien erzählen. Ich kann anderen Fragen über ihre Pläne für das Schuljahr stellen und von meinen Plänen erzählen. Ich kann mich mit anderen über unsere Probleme als pre-teens unterhalten.

17 Denkpause! Wo spüre ich Resonanz? Wo spüre ich Irritation?

18 Erkenntnisse Nächste Schritte Leistungsbeurteilung als pädagogische Kompetenz fehlt. LP 2000 und BiSt sind bekannt, wurden aber noch nicht erkannt. Differenzen werden unbewusst produziert, stark von der LG- Denkweise, Etiketten und Sozialnormen geprägt. LB-Kompetenzen fördern und fordern. Lerndesignkompetenz und LD- arbeit voran treiben. Aufmerksamkeit auf das Konstruieren von Differenzen richten. NMS-EB Status Quo

19 Erkenntnisse Nächste Schritte Differenzierung als pädagogische Kompetenz fehlt. Fokus auf Lernen noch nicht konsequent in der Praxis. Zugang und Anschluss durch Lernprofile finden. Lernen als pädagogischer Begriff stärken; lernseits von Unterricht arbeiten. NMS-EB Status Quo

20 Denkpause! Angenommen, dass Schule die Gesellschaft konstruiert und Differenz produziert: Wie wollen wir unsere konstruierende Rolle als Schule wahrnehmen? Welche Differenzen wollen wir stärken? Welche nicht?

21 Was ist ein Portfolio? Eine Sammlung bewusst ausgewählter Belegstücke von Wert, die Lernen sichtbar machen Wer wählt aus? Für wen? Warum?

22 Mögliche Belegstücke für mein Differenzportfolio Geschichte zur Ei-Figur Freewrites Vignetten Gesprächsprotokolle Fotos Filme Lesereflexionen Notizen Zeichnungen & Kritzeleien Gegenstände Zitate & Aussagen, die Resonanz erzeugt haben

23 Portfollioarbeit 3 Belegstücke auswählen Einen Brief an sich selber schreiben.  Wohin geht die Reise?  Wo fange ich an?  Wie stelle ich mir die Destination vor?


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