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Energieeffiziente Universitäten Beispiel Universität Osnabrück Dipl.-Ing. M. Blome Dezernent für Gebäudemanagement

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Präsentation zum Thema: "Energieeffiziente Universitäten Beispiel Universität Osnabrück Dipl.-Ing. M. Blome Dezernent für Gebäudemanagement"—  Präsentation transkript:

1 Energieeffiziente Universitäten Beispiel Universität Osnabrück Dipl.-Ing. M. Blome Dezernent für Gebäudemanagement

2 Dezernat 6 Gebäudemanagement 2 M. Blome / ATA 2005 Universität Osnabrück Die Friedensstadt Osnabrück hat ca Einwohner. Die Universität wurde vor 30 Jahren gegründet. Derzeit sind ca Studierende in 10 Fachbereichen eingeschrieben. Auf rund m² Nutzfläche arbeiten etwa MitarbeiterInnen.

3 Dezernat 6 Gebäudemanagement 3 M. Blome / ATA 2005 Integration in die Stadt Die Universität Osnabrück wurde nicht, wie in den siebziger Jahren oft üblich, auf einem Campus errichtet. Innenstadt: Die Geisteswissenschaften und die Zentralen Einrichtungen nutzen viele historische, denkmalgeschützte Gebäude. Mittelpunkt ist das Fürstbischhöf- liche Schloss aus dem 17. Jahrhundert. Westerberg: Das Naturwissenschaftlich- mathematische Zentrum und der Botanische Garten außerhalb der Innenstadt.

4 Dezernat 6 Gebäudemanagement 4 M. Blome / ATA 2005 Ziel ist es: wirtschaftliche und optimal nutzbare Gebäude ohne Komfortverzicht zu bekommen durch: Einfluss bei der Planung / Kommunikation Technische Optimierungen Strom Wärme Offen für Innovationen Erneuerbare Energien Bauliche Optimierung (Sanierung) Nutzerverhalten / Motivation

5 Dezernat 6 Gebäudemanagement 5 M. Blome / ATA 2005 Gebäudefolgekosten Wann ist die Chance, die Wirtschaftlichkeit eines Bauvorhabens zu beeinflussen, am größten? Abbildung in Anlehnung an: [Handbuch der kostenbewussten Bauplanung: Ansätze zu einem den Planung- und Bauprozess begleitenden Kosteninformationssystem, Schrift zur Ingenieur- ökonomie Bd. I. Wuppertal, Dt. Consulting Verlag 1976, S. 4, Abb. 7., Prof. Dr. Karl Heinz Pfarr] Siehe auch Leitfaden Nachhaltiges Bauen Seite 2

6 Dezernat 6 Gebäudemanagement 6 M. Blome / ATA 2005 Kommunizieren / Einfluss nehmen... Staatliches Baumanagement so frühzeitig wie möglich einmischen immer wieder an die Folgekosten erinnern offene und aktive Kommunikation anstreben Vorhandene Mittel wirksam einsetzen Welche Maßnahme hat die größte Effizienz? Nutzer / Nutzerinnen frühzeitig als Dezernat 6 eingebunden werden (z.B. durch Fragebogen für die Beschaffung) Wünsche und Belange ernst nehmen, aber interdisziplinäre Lösungen gemeinsam erarbeiten (...es muss nicht immer die Klimaanlage sein) Eigenengagement wecken und fördern (Ideen / Vorschläge anerkennen)

7 Dezernat 6 Gebäudemanagement 7 M. Blome / ATA 2005 Technische Optimierung Daueraufgabe und Selbstverständnis im Dezernat für Gebäudemanagement nur permanentes Engagement führt dauerhaft zur Verbesserung Dimensionierung der Anlagen insbesondere bei Erneuerungen überprüfen Bedarfsberechnungen – brauchen wir diese Größenordnung wirklich? Einsatz der Gebäudeleittechnik nur dauerhafte Überwachung der Anlagen sichert die gewünschte Effizienz

8 Dezernat 6 Gebäudemanagement 8 M. Blome / ATA 2005 Technische Optimierungen - Strom Neue Beleuchtungsanlage im Geb m² HNF / Einsparung kWh/a Austausch energieintensiver Geräte Rohrnetzberechung optimiert die Heizungs- und Kältekreispumpen (z.B. für Sonderklimakammern Biologie / Einsparung kWh/a) Ultraschallbefeuchter statt Elektrodampfluftbefeuchter Modernisierung vieler Beleuchtungsanlagen Hörsaal Physik: Anschlussleistung um 64 % reduziert Sportzentrum: Anschlussleistung um 60 % reduziert Optimierung der Kälte- und Klimaanlagen Druckerhöhungsanlage (DEA) / Einsparung kWh/a

9 Dezernat 6 Gebäudemanagement 9 M. Blome / ATA 2005 Technische Optimierungen - Wärme BHKW Westerberg (8.180 KW) 2003 neuer Heizkessel mit Brennwerttechnik und Erneuerung der BHKW-Module (neue Gasmotoren mit Abgaskatalysator) Modernisierung von Heizungsanlagen Einsatz von Gas-Brennwertkesseln für Einzelanlagen Niedrigtemperaturkessel Erneuerung der Kälteanlage des Rechenzentrums ermöglicht eine freie Kühlung über Außenluft sowie Leistungsanpassung Laufend Schwachstellenanalysen Strom / Wärme Gas-Otto-4-Takt-Motor 1 Brennwertkessel 3,3 MW 1 Standardkessel 4,15 MW 2 BHKW 0,73 MW Zusammen: 8,18 MW BHKW 2 Module à 365 KW thermisch à 240 KW elektrisch und à Betriebsstunden/Jahr à kWh Strom Gas-Otto-4-Takt-Motor 1 Brennwertkessel 3,3 MW 1 Standardkessel 4,15 MW 2 BHKW 0,73 MW Zusammen: 8,18 MW BHKW 2 Module à 365 KW thermisch à 240 KW elektrisch und à Betriebsstunden/Jahr à kWh Strom

10 Dezernat 6 Gebäudemanagement 10 M. Blome / ATA 2005 Offen für Innovationen Beispiele für den Einsatz erneuerbarer Energien: PV-Anlage Physik (1999) Leistung 2,88 KW Solar-Brauchwasseranlage Sportzentrum (2000) 29,4 m² Absorberfläche versorgt 36 Duschen und erwärmt das Schwimmbeckenwasser Solar-Brauchwasseranlage Laborwasser (2004) 13,4 m² Absorberfläche versorgen die Labore des FB Biologie gleichzeitige Verkleinerung des Speichers von auf 300 Liter PV-Anlage Reithalle (2004) Demonstrationsanlage der Nds. Solaroffensive

11 Dezernat 6 Gebäudemanagement 11 M. Blome / ATA 2005 PV-Anlage Reithalle (2004) Beispiel für Solartechnik und Denkmalschutz Ansprüche an die Photovoltaik-Anlage max. technische und ökonomische Effizienz Marktübliche Abmessungen Der ausgereizte Lasthaushalt des vorhandenen Dachtragwerkes lässt nur geringe zusätzliche Massen zu Optische Wirkung muss Denkmalschutz geeignet sein

12 Dezernat 6 Gebäudemanagement 12 M. Blome / ATA 2005 Solartechnik und Denkmalschutz

13 Dezernat 6 Gebäudemanagement 13 M. Blome / ATA 2005 Technische Daten Netto-PV-Fläche: 460 m² Modulanzahl: 176 Modulleistung:128 W Gesamtleistung:22,528 KW Generatorenzahl:8 Elektr. Energie/a: kWh/a

14 Dezernat 6 Gebäudemanagement 14 M. Blome / ATA 2005 Bauliche Optimierungen Fenstersanierung im Schloss Austausch der einfachverglasten Fenster Fassadendämmung Teilgebäude Rolandstr. Fassadensanierung Physik zusätzlich Verbesserung des Wärmeschutzes Thermografieaufnahme Juridicum Ermittlung der Schwachstellen der Gebäudehülle

15 Dezernat 6 Gebäudemanagement 15 M. Blome / ATA 2005 Nutzerverhalten / Motivation Motivationskonzept, das mit unter- schiedlichen Anreizen arbeitet, u.a.: Beziehungsorientiert Führungskultur: Vorbildfunktion der Vorgesetzten Kooperationsmöglichkeiten: z.B. Mitarbeit im Arbeitskreis Umweltschutz Werteorientiert Universitätskultur/-leitbild: z.B. Ziel der Ressourceneinsparung ist in den Umweltleitlinien verankert Wissensorientiert Weiterbildung: z.B. BHKW-Besichtigung, Einführungsveranstaltung für neue MitarbeiterInnen mit Energiespar-Tipps Workshop mit EDV-Betreuern – Energie sparen im EDV-Bereich Informationsvermittlung: z.B. über Aufkleber, Plakate, Grüne Bretter, Rundmail, Umwelt-Tipps, Tagespresse, Uni-Zeitung Gefühlsorientiert Umweltschutz ohne „erhobenen Zeigefinger“ vermitteln

16 Dezernat 6 Gebäudemanagement 16 M. Blome / ATA 2005


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