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Mobilität in der Schweiz. Ablauf Referat 1)Bedingungen der Schweiz 2)Mobilitätsverhalten in der Schweiz 3)Exkurs: arbeitsbedingtes Pendeln in der Schweiz.

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Präsentation zum Thema: "Mobilität in der Schweiz. Ablauf Referat 1)Bedingungen der Schweiz 2)Mobilitätsverhalten in der Schweiz 3)Exkurs: arbeitsbedingtes Pendeln in der Schweiz."—  Präsentation transkript:

1 Mobilität in der Schweiz

2 Ablauf Referat 1)Bedingungen der Schweiz 2)Mobilitätsverhalten in der Schweiz 3)Exkurs: arbeitsbedingtes Pendeln in der Schweiz 4)Mobilität in Europa

3 Mobilität in der Schweiz Bedingungen 1) Arbeitsmarkt a)Neue Stellen v.a. in grossstädtischen Gebieten (Genf, Zürich-Basel) b)Geschlechterspezifische Arbeitsteilung (60% der arbeitenden Frauen sind Teilzeit, davon 78% mind. ein Kind)

4 Mobilität in der Schweiz Bedingungen 2) Gebundenheit an den eigenen Kanton durch föderalistisches Bildungssystem und starke regionale Kultur 3) Sehr gute Infrastruktur

5 Mobilität in der Schweiz Im Folgenden: 1)Darstellung verschiedener arbeitsbezogener Mobilitätsformen 2)Einflussfaktoren auf Mobilitätsverhalten Grundannahme: Mobilität hängt v.a. von strukturellen Faktoren ab, nicht (nur) von individuellen Präferenzen

6 Mobilität in der Schweiz Daten Sample aus 750 Personen Aus der französischen und Deutschschweiz Alter Jahre (berufstätig)  Davon 11% (86 Personen) mobil  Von den 89% Nichtmobilen haben 6% einen mobilen Partner

7 Mobilität in der Schweiz Formen 1)Fernpendler: 6%, durchschnittlich 78 min pro Weg, 58 km, 5 Tage/Woche, über 7 Jahre hinweg 2)Overnighters: 2%, davon 70% mit wechselndem Arbeitsort (z.B. Pilot), 17% mit zwei Primärhaushalten, 13% mit Primär- und Sekundärhaushalt; durchschnittlich über 11.5 Jahre hinweg

8 Mobilität in der Schweiz Formen 3)Recent Relocators: 2%, davon 25% Ausländer 4)Multimobile: 1%, häufigste Kombination ist kürzlich umgezogen und danach Fernpendler geworden

9 Mobilität in der Schweiz Wahrnehmung Fernpendler (grösste Gruppe) schneidet am schlechtesten ab: Overnighters planen ihren Zustand viel dauerhafter als Fernpendler (75% zu 62%) Overnighters und Recent Relocators sind viel zufriedener mit ihrer Mobilität als Fernpendler (70% zu 33%)

10 Mobilität in der Schweiz Wahrnehmung Vorteile: in schöner Gegend wohnen (87%), Kinder bleiben im Umfeld (72%), Unabhängigkeit (77%); grösseres Einkommen (67%), bessere Karrierechancen (64%) Nachteile: Zeitdruck (47%), zu wenig Zeit für: Haushalt (44%), Kinder (37%), Partner (37%), Freizeit (34%); Erschöpfung (37%), hohe Kosten (42%)

11 Mobilität in der Schweiz Einflussfaktoren Wille zur Mobilität: gering, am ehesten Fernpendeln akzeptiert Verschiedene Einflussfaktoren auf Mobilitätsverhalten: Geschlecht Alter und Lebensabschnitt Bildung und Einkommen Regionale Differenzen

12 Mobilität in der Schweiz Geschlecht Mobil total: 75% Männer, 25% Frauen Erklärung: Frauen mehr in Teilzeitstellen typische „Frauenberufe“ fordern weniger Mobilität Geburt eines Kindes

13 Mobilität in der Schweiz Alter und Lebensabschnitt Je höher das Alter, desto kleiner die Mobilität Jahre: Mobilität als Karrierechance (bes. Umzug) Jahre: durch Kinder grössere Gebundenheit (bes. Fernpendler) Jahre: noch höhere Chancen auf Kinder, Wohneigentum, hoher Sozialstatus

14 Mobilität in der Schweiz Bildung und Einkommen Je höher die Bildung und das Einkommen, desto grösser die Mobilität  Besonders Multimobile und Fernpendler Mobilität als Teil eines Prozesses, in dem kulturelles Kapital in ökonomisches Kapital umgewandelt wird

15 Mobilität in der Schweiz Regionale Differenzen Nordwestschweiz und Region Genf weniger Mobilität => Eigenkritik! Grossraum Zürich viele, die Mobilitäts- angebote zurückweisen (Rejectors)  Fördern Grossstädte eher die lokale Gebundenheit als kleinere Städte oder ländliche Gebiete? (bessere Stellenangebote, gute Infrastruktur)

16 Mobilität in der Schweiz Regionale Differenzen Zugang zu Infrastruktur: in der gesamten Schweiz praktisch maximal  Unterschiede der Mobilität aufgrund des Wohnorts sind vernachlässigbar Überraschend: Rejectors und Overnighters haben besonders guten Zugang  Rejectors v.a. in Grossraum ZH, wobei sie ihre guten Möglichkeiten behalten wollen  Overnighters machen extensiv Gebrauch von ihren guten Zugängen

17 Mobilität in der Schweiz Fazit Fernpendler als grösste Gruppe Mobilität stark von strukturellen Faktoren beeinflusst: Geschlecht  Kinder, geschlechtsspezifischer Arbeitsmarkt Lebensabschnitt  Kinder, Anhäufung von Kapital

18 Mobilität in der Schweiz Fazit Der Pendler ist also typischerweise ein Mann, eher jung und mit hoher Bildung, entweder auf der Suche nach seiner beruflichen Karriere oder im Versuch, Familie und Arbeit zu verbinden.

19 Mobilität in der Schweiz Die Pendler Zeitaufwand für Arbeitsweg zwischen 1970 und 2000: 0 min: halbiert (20.9% %) 1-15 min: ca. gleich (40.3% %) min: etwas gewachsen (26-8% %) min: stagnierend ca. 14% Über 60 min (Fernpendler?): bleibend (2.3%)

20 Mobilität in der Schweiz Die Pendler Gebrauch der Verkehrsmittel total, 2000: Autos 43% Tram, Bus, Postauto 11% Bahn 10% Gebrauch der Verkehrsmittel total, 1970: Auto 22% Zu Fuss 20% Tram, Bus, Postauto 11%

21 Mobilität in der Schweiz Die Pendler Gebrauch der Verkehrsmittel von Pendlern über 60 min, 2000: Bahn 77% Auto 20%  Dies bestätigt hervorragendes ÖV-System in der Schweiz

22 Mobilität in Europa Länder Frankreich, Deutschland, Spanien, Schweiz, Polen, Belgien Mobilitätsausmass: erstaunlich gleich Verteilung der verschiedenen Mobilitätsformen fast gleich (Fernpendler ausser in F die grösste Gruppe) !!Viel grössere Unterschiede in verschiedenen sozialen Gruppen!!

23 Mobilität in Europa Alter stärkerer Einfluss in F, Sp, Polen Frauen überall untervertreten bei Mobilen, bes. in CH und D: deutlich weniger mobile Frauen, wenn sie einen Partner und Kinder haben => traditionelles Familienmodell Beeinflussung der Mobilität durch Einkommen nur in CH beobachtet Überall wird wiederkehrende Mobilität (z.B. Pendeln) dem Umzug vorgezogen.

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