Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Tutorium Filmtheorie, Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten Friedrich-Schiller-Universität Jena Sommersemester 2009 Philosophische Fakultät / Institut.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Tutorium Filmtheorie, Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten Friedrich-Schiller-Universität Jena Sommersemester 2009 Philosophische Fakultät / Institut."—  Präsentation transkript:

1 Tutorium Filmtheorie, Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten Friedrich-Schiller-Universität Jena Sommersemester 2009 Philosophische Fakultät / Institut für Kunstgeschichte Lehrstuhl für Geschichte und Ästhetik der Medien Tutoren: Katarina Saalfeld & Alexander Paulski

2 Zitieren und Bibliographieren

3 Die Grundtypen des Zitats Zitat(direktes Zitat): wortwörtliche Wiedergabe eines Textabschnitts Paraphrase (auch: indirektes Zitat): sinngemäße Wiedergabe eines Abschnitts; wird durch das Kürzel „vgl.“ oder „siehe“ am Anfang des Quellenhinweises angegeben Plagiat: wenn wörtliche Zitate oder Paraphrasen nicht richtig ausgewiesen werden. Es handelt sich auch dann um ein Plagiat, wenn man ein wörtliches Zitat nur als indirektes ausweist!

4 10 Regeln des richtigen Zitierens (Eco, S. 197ff.) 1. Jene Stellen, die analysiert und interpretiert werden sollen, werden einigermaßen ausführlich zitiert. 2.Textstellen aus der Sekundärliteratur werden nur dann zitiert, wenn sie wegen ihres Gewichts unsere Auffassungen unterstützen oder bestätigen. 3. Wer zitiert, lässt damit erkennen, dass er die Ansicht des zitierten Autors teilt, es sei denn, er bringt im Zusammenhang mit dem Zitat etwas anderes zum Ausdruck.

5 10 Regeln des richtigen Zitierens (Eco, S. 197ff.) 4. Autor und Quelle eines jeden Zitats müssen eindeutig ausgewiesen werden. 5. Primärquellen werden, wenn möglich nach der kritischen Ausgabe oder nach der anerkanntesten Ausgabe zitiert. 6. Fremdsprachige (literarische) Werke werden in Originalsprache zitiert. 7. Die Verweisung auf Autor und Werk muss klar werden.

6 10 Regeln des richtigen Zitierens (Eco, S. 197ff.) 8. Ist ein Zitat länger als drei Zeilen, so sollte es einzeilig, eingerückt und ohne Anführungszeichen geschrieben werden. 9. Zitate müssen wortgetreu sein und Auslassungen müssen z.B. durch „[...]“ angezeigt werden. 10. Man zitiert, weil man etwas beweisen will. Wie es bei Beweisstücken der Fall ist, müssen sie von jedem anderen überprüfbar sein, weshalb Verweisungen ganz genau anzugeben sind.

7 Formale Regeln beim Zitieren Zitat im Zitat Zitate in Zitaten werden durch ‚einfache Anführungszeichen‘ kenntlich gemacht (auch bei angesetzten Zitaten), sollten jedoch weitgehend vermieden werden.

8 Formale Regeln beim Zitieren Auslassungen I Auslassungen werden mit drei Punkten in eckigen Klammern markiert. !Das Zitat darf durch das Auslassen von Wörtern oder Satzteilen nicht sinnentstellt werden! Nietzsche sieht hierin eine „Gefahr für unser [...] Leben.“

9 Formale Regeln beim Zitieren Auslassungen II Auslassungen am Satzanfang können im Falle eines klein geschriebenen Wortes zu Beginn der zitierten Passage durch Kapitalisierung markiert werden. „[F]ür unser Leben“ sieht Nietzsche hierin eine „Gefahr“.

10 Formale Regeln beim Zitieren Grammatikalische Umstellungen Grammatikalische Umstellungen im Zitat werden ebenfalls in eckigen Klammern gesetzt (bei Wegfall einer Endung werden die Klammern leer gesetzt.)

11 Formale Regeln beim Zitieren Hervorhebungen Alle Hervorhebungen (gesperrt, kursiv oder fett) können übernommen oder (eleganter) generell kursiviert werden.

12 Formale Regeln beim Zitieren Satzzeichen Satzschlusszeichen werden nur dann im Zitat beibehalten, wenn das Zitat in voller Länge gegeben wird, ansonsten wird das Satzzeichen nach den schließenden Anführungszeichen gesetzt.

13 Zitiersysteme 1.Die „deutsche“ Zitierweise: das Zitieren in Fußnoten 2.Die „amerikanische Zitierweise“: Das Zitieren nach dem Autor-Jahr-System

14 Zitieren in Fußnoten Quellenverweise werden innerhalb des Textes stets in Fußnoten angegeben. Nur bei der erstmaligen Nennung einer Quelle wird diese vollständig aufgeführt, sonst kommen Kurzformen zur Anwendung. Bei erneutem Verweis auf eine Quelle schreibt man: „Autor, Kurztitel, S. Seitenzahl.“ oder „Autor Jahr, S. Seitenzahl.“

15 Zitieren in Fußnoten Bücher Autor: Titel. Nebentitel, Erscheinungsort: Verlag Erscheinungsjahr. Weissberg, Liliane (Hrsg.): Weiblichkeit als Maskerade, Frankfurt/M.: Suhrkamp 1994.

16 Zitieren in Fußnoten Aufsätze in Büchern Autor: „Titel.Nebentitel“, in: Autor (Hrsg.): Titel. Nebentitel. Ort: Verlag Erscheinungsjahr, Seiten. Mulvey, Laura: „Visuelle Lust und narratives Kino“, in: Weissberg, Liliane (Hrsg.): Weiblichkeit als Maskerade. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1994, S

17 Zitieren in Fußnoten Aufsätze in Zeitschriften Autor: „Titel. Nebentitel“, in: Titel der Zeitschrift, Jahrgang, Nummer, Erscheinungsjahr, Seiten. Heath, Steven: „Difference“, in: Screen,19, Nr.3, 1977, S

18 Zitieren in Fußnoten Aufsätze in Zeitungen Autor: „Titel. Nebentitel“, in: Titel der Zeitung, Nummer, Erscheinungsdatum, Seiten. Symmons, Sarah: “The Spirit of Despair: Patronage, Primitivism and the Art of John Flaxman”, in: The Burlington Magazine,117, 10/1975, S

19 Zitieren in Fußnoten Filme Regisseur, Titel (evtl. deutscher Titel), Produktionsland Produktionsjahr. Ernst Lubitsch, To be or not to be (dt.:Sein oder Nichtsein), USA 1942.

20 Zitieren in Fußnoten Fernsehsendungen Thema/Titel des Beitrages, Titel der Sendung/Serie, Sendetermin, Sender und ggf. Regisseur. Tod im All, Tatort vom , ARD/SWF, R.: Thomas Bohn.

21 Zitieren in Fußnoten Webpages [gewohnte Zitierweise], Online im Internet: URL:URL (Stand: Datum des Abrufes) Bleuel, J. : Zitation von Internet-Quellen. URL: (Stand: ).

22 Zitieren nach dem Autor-Jahr- System Quellenverweise werden im Text ausgewiesen. Die allgemeine Form ist: (Autor Jahr: Seitenzahl) Hat man mehrere Aufsätze desselben Autors aus dem gleichen Jahr, so muss man die Texte mit Kleinbuchstaben durchnummerieren und zwar sowohl im Text als auch im Literaturverzeichnis: (Ruhrmann 1999a: 24)

23 Amerikanische Zitierweise Bücher Autor (ggf. Hrsg.) (Jahr): Titel. Nebentitel. Erscheinungsort. Lauffer, Jürgen/Volkmer, Ingrid (Hrsg.) (1995): Kommunikative Kompetenz in einer sich ändernden Medienwelt. Opladen.

24 Amerikanische Zitierweise Aufsätze in Büchern Autor (Jahr): Titel. In: Autor (ggf.Hrsg.): Titel. Nebentitel. Erscheinungsort: Verlag, Seiten. Müller, Thomas (1997): Die Entstehung moderner Medien. Ein Überblick. In: Meier, Heinz (Hrsg.): Eine Einführung in die Informationsgesellschaft. Opladen:

25 Amerikanische Zitierweise Aufsätze in Zeitschriften Autor (Jahr): Titel. Nebentitel. In: Titel der Zeitschrift, Jahrgang, Nummer: Seiten. Müller, Thomas (1997): Die Entstehung moderner Medien. Ein Überblick. In: Publizistik 42:

26 Amerikanische Zitierweise Aufsätze in Zeitungen Autor (Jahr): Titel. Nebentitel. In: Titel der Zeitung, Nummer (Erscheinungsdatum): Seiten. Müller, Thomas (1997): Die Entstehung moderner Medien. En Überblick. In: Süddeutsche Zeitung Nr.73 ( ):

27 Amerikanische Zitierweise Webpages: [gewohnte Zitierweise]. URL:URL (Stand des Abrufes). Bleuel, J.: Zitation von Internet-Quellen. URL: (Stand: ).

28 Sonderformen Wiederholungen Wird auf ein und dieselbe Quelle hintereinander verwiesen, so wird ab dem zweiten Verweis bei gleich bleibender Seitenzahl „Ebd.“ geschrieben. Bei veränderter Seitenzahl schreibt man „Ebd., [Seitenzahl]“

29 Sonderformen Fortlaufende Zitate Hinweise auf Textstellen und Zitation von einer Seite und der nachfolgenden werden „[Seitenzahl]f.“ abgekürzt. Der Kürzel „[Seitenzahl]ff.“ wird nur verwendet, wenn es sich um einen Texthinweis auf ein sich verlaufendes Thema handelt. In keinem Falle wird es für zusammengestellt Zitate verwendet, die sich aus mehreren Seiten speisen!

30 Sonderformen Auflage Die Auflage des Buches, aus dem man zitiert, kann relevant sein. Diese kann man als hochgestellte Ziffer vor der Jahreszahl erwähnen.

31 Sonderformen Verlagsnamen: können auch weggelassen werden Seitenzahlen: können auch ohne das Kürzel „S.“ angegeben werden. Fehlender Ort/Jahr: Ist der Ort oder das Jahr der Publikation unbekannt, so schreibt man: „o.O.“ bzw. „o.J.“

32 Weiterführende Literatur Eco, Umberto: Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt. Doktor-, Diplom- und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften, übers. Von Walter Schick, Heidelberg: C.F. Müller Theisen, Manuel René: Wissenschaftliches Arbeiten: Technik, Methodik, Form, München: Vahlen 2006.


Herunterladen ppt "Tutorium Filmtheorie, Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten Friedrich-Schiller-Universität Jena Sommersemester 2009 Philosophische Fakultät / Institut."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen