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Praktikumsreflexion Umgang mit „schwierigen“ Kindern.

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Präsentation zum Thema: "Praktikumsreflexion Umgang mit „schwierigen“ Kindern."—  Präsentation transkript:

1 Praktikumsreflexion Umgang mit „schwierigen“ Kindern

2 Sie übernehmen Ihre erste Klasse. Wie bauen Sie die Klasse auf, um 1. eine lernförderliche Atmosphäre zu gestalten und 2.den Leistungsstand der Kinder zu fördern?

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4 Warum macht es Sinn sich mit dieser Thematik zu beschäftigen? Die internationale Forschung zeigt, dass kein anderes Merkmal so eindeutig und konsistent mit dem Leistungsniveau und dem Leistungsforstschritt von Schulklassen verknüpft ist. Dennoch spielt das Merkmal erstaunlicherweise weder in der Lehrerausbildung noch in der aktuellen pädagogischen Diskussion in Deutschland eine tragende Rolle.

5 Bestehende Vorbehalte im deutschsprachigen Raum: Lehrer sollen nicht führen, sondern begleiten, fördern, unterstützen, im Hintergrund bleiben, demokratisch sein,…. Die amerikanische Pädagogische Psychologie ist da pragmatische und realistischer: „Teachers are leaders of learning and learners.“ (McCown)

6 Evertson beschreibt 11 Bereiche, die zu einem erfolgreichen Klassen- Management nachweislich beitragen.

7 1. Gestalten Sie einen gut strukturierten, in eindeutige Funktionsbereiche unterteilten Klassenraum! 2. Formulieren Sie eindeutige Regeln und Prozeduren! 3. Legen Sie eindeutige Konsequenzen für Verhaltensweisen fest! 4. Unterbinden Sie unangemessenes Schülerverhalten sofort und konsistent! 5. Unterrichten Sie Regeln und Prozeduren! 6. Führen Sie zu Schuljahresbeginn gemeinschaftsfördernde Aktivitäten durch! 7. Entwickeln Sie rechtzeitig Strategien für potenzielle Probleme! 8. Beobachten Sie aufmerksam und sensibel das Verhalten Ihrer Schüler! 9. Bereiten Sie Ihren Unterricht angemessen vor! 10. Vermitteln Sie den Schülern, dass Sie für die Ergebnisse ihrer Arbeit selbst verantwortlich sind! 11. Verfolgen Sie einen klaren Unterrichtsstil!

8 1. Der vorbereitete Klassenraum 1. Regeln 2. Prozeduren

9 Der optimale Klassenraum:  strukturiert  übersichtlich  Klasse in eindeutige Bereiche unterteilen=> mit klaren Verhaltensanforderungen verbinden  Dinge haben ihren festen Platz Ziele:  Orientierung´+ Sicherheit ermöglichen  Staus/ Störungen vermeiden  Verhaltensklarheit  Methodenvielfalt  praktisch  wohl fühlen  Reizüberflutung vermeiden

10 Gestalten Sie auf der Grundlage des Erkenntnisse des Classroom- Managements eine Skizze Ihres „Idealen Klassenraumes“! Beachten Sie dabei die Altersstufe + Fachrichtung! Gruppengröße : 4 Personen (1 Schreiber, 1 Zeitwächter, 1 Motivator, 1 Materialbesorger) Anschließend: Präsentation

11 Ein Kernpunkt effizienter Klassenführung ist die Vereinbarung bzw. Setzung von Regeln. Regeln beziehen sich auf allgemeine Standards des Verhaltens.  Ich bin freundlich.  Ich bin leise.  Ich arbeite zügig mit. Grundsätzlich gilt  positiv, kurz  ich/wir statt „man“  Wirksamer: klassenübergreifend

12 Sinnvoll: Verknüpfung der Regeln mit Verstärkersystemen/ Tokensystemen materielle Verstärker: Snickers, Sticker,… soziale Verstärker: Spielphase, Kochen,..

13 Was geschieht bei angemessenem Verhalten? Punkte für die Verhaltensliste=> Verstärker Praktikumsplatz Teilnahme an allen beliebten Angeboten Was geschieht bei unangemessenem Verhalten? Punkteabzug Time-out Trainingsraum

14 Prozeduren beziehen sich eher auf ganz spezifische Verhaltensmuster. 1. Wie betreten wir den Klassenraum? 2. Räume ich nach jeder Unterrichtseinheit meinen 3. Tisch leer? 4. Was mache ich, wenn ich eine Frage habe? 5. Wie werden die Hausaufgaben kontrolliert? 6. ….

15 Überlegen Sie bitte: Wie würden Sie diese Phase gestalten? Eine Möglichkeit 1. Sammeln auf der Bank 2. die „5-er Regel“ 3. Aufstellen in der Reihe 4. Erinnern an die „Gangregeln“ 5. Ankommen an der Tür 6. Jacken an die Haken 7. Wieder aufstellen 8. Leise auf den Platz gehen

16  Auf den Platz setzen  Persönliche Begrüßung durch den Lehrer  Hausaufgaben + Verhaltensliste herauslegen  Zum Lehrer: Hauaufgaben besprechen  Spielzeit  Rückmeldung (Tafel)  Regeln für Unterrichtsphasen wiederholen  Gong…und los!

17 1. Prozeduren zur Raumnutzung (Welcher?) 2. Prozeduren für lehrerzentrierte Lernformen 3. Prozeduren zur Einzelarbeit 4. Prozeduren für (Gruppenarbeit/) offene Lernformen (Prozeduren für den Raumwechsel) (Das Schulsystem betreffende Prozeduren)

18 ○Wie oft weisen Lehrer genau die Kinder zurecht, die sich unangemessen verhalten, statt diejenigen zu loben, die angemessen mitarbeiten? ○Wie oft sprechen Lehrer einen Schüler dann erst an, wenn er stört. Die 30 Minuten intensives leises Arbeiten bleiben unbeachtet. => Techniken des Lehrerverhaltens, die helfen die positiven Entwicklungen/ Verhaltensweisen wahrzunehmen und zu benennen.

19 „Catch them at being good!“ Den guten Moment erwischen. Die Ausnahme von der Regel. Einfach mal Loben! Literatur: M. Bergsson, M. Luckfiel: Umgang mit schwierigen Kindern (1999).

20 Prävention und Umgang mit Disziplinschwierigkeiten

21  Worin unterscheiden sich die Lehrkräfte von Klassen mit hoher Disziplin von Klassen mit immenser Störungsrate?  Interessante Ergebnisse von Kounin

22  Disziplin hängt überwiegend von Verhaltensweisen ab, die gar nicht wie eine Disziplinierung aussehen.  Entscheidend ist nicht die Reaktion auf bereits aufgetretene Disziplinprobleme, entscheidend ist die Prävention. Überspitzt:  Mit Disziplinschwierigkeiten muss man nicht fertig werden, man muss sie verhindern.  Präventiv wirken vor allem Verhaltensweisen, die auf ein gutes „Lernmanagement“ hinauslaufen.  Die wirksamen Verhaltensweisen sind in hohem Maße ganz unauffällige, kaum merkliche Gewohnheiten, zum großen Teil nonverbaler Art.

23 …realisieren in der Regel folgende Verhaltensbereiche 1. Prävention durch Unterrichtsfluss 1. Prävention durch Präsenz und Stopp-Signale 2. (Prävention durch klare Regeln) 1. Prävention durch breite Aktivierung

24 Übung „Overlapping“ 1. Fachtext lesen 2. Begriffe merken 3. „Störer“ zum Platz begleiten

25 Voraussetzung: Abgabe der Vorbereitungsaufgabe 2 Credits  Aktive!!! Teilnahme  Schriftliche Praktikumsreflexion (ca. 10 Seiten) zu folgenden Leitfragen:

26 1. Beschreiben Sie für die ersten 4 Prozedurbereiche die Abläufe Ihrer Praktikumsklasse! Bewerten Sie diese im Hinblick auf den Förderbedarf der Schüler. 2. Entwickeln Sie für „Ihre“ Praktikumsklasse 5 zentrale Klassenregeln und begründen Sie diese. 3. Wie wurden die vier Bereiche zur Prävention von U-Störungen in ihrer Praktikumsklasse umgesetzt?

27 3 Credits  Anforderungen für 2 Credits (s.o.)  Wissenschaftliche Hausarbeit zum Thema „Effektives Classroom-Management (insgesamt Seiten). Abgabetermin: im SSC Büro  Danach werden keine Arbeiten mehr angenommen.


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