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GND Gemeinsame Normdatei Schulung für die Formalerschließung Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg.

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Präsentation zum Thema: "GND Gemeinsame Normdatei Schulung für die Formalerschließung Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg."—  Präsentation transkript:

1 GND Gemeinsame Normdatei Schulung für die Formalerschließung Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg

2 2 Gliederung Grundprinzip des GND-Formats Codierung in den 4XX / 5XX- Feldern über $4 Übergangsregeln allgemein Personen (Format, Übergangsregeln, Recherche in ÜGND und SWB) Übungen zur Einheit Recherche von Personen Geografika (Format, Übergangsregeln) Kongresse (Format, Übergangsregeln) Recherche von Körperschaften, Kongressen und Geografika in ÜGND und SWB Übungen zur Einheit Recherche von Körperschaften, Kongressen, Geografika Online-Hilfe / Erfassungsleitfaden Dateneingabe in der WinIBW (Datenmasken, Skripte) Umgang mit Altdaten Körperschaften Korrekturen/Mailboxverfahren Musikalische Werke Regensburger Verbundklassifikation Lokale Sacherschließung GND-Schulung

3 3 GND GND-Schulung DNBGBVBVBhbzHeBisKOBVZDBOBVSWB GND

4 4 GND-Schulung Warum GND? Zusammenführung zu einer modernen, web-fähigen Normdatei (Semantic Web) Vernetzung der GND mit Ressourcen und Informationsangeboten der Bibliotheken und anderer Kultureinrichtungen im deutschsprachigen Raum Vereinheitlichung der Regelwerke unter Berücksichtigung von RDA Einheitliches Format für alle Normsätze, keine Unterscheidung zwischen Formal- und Sacherschließung

5 5 GND GND-Schulung SWB-OPAC Wikipedia VIAF LAF

6 6 GND GND-Schulung

7 7 GND-Format GND-Schulung SWD-FormatGKD-Format DMA-EST- Format PND-Format GND- Format Ausgangssituation: Vier unterschiedliche Normdatenformate Ist-Situation: Ein einheitliches Normdatenformat

8 8 GND-Format Anforderungen an das neue Datenformat Eindeutigkeit der Datensätze Keine redundanten Datensätze Stärkere Berücksichtigung der Beziehungen zwischen Normdatensätzen maschineninterpretierbar für das Semantic Web IDN-Verknüpfung bei Beziehungen Datensatzinhalte der Normdateien PND, GKD, SWD und EST erhalten Auflösung komplexer Strukturen wie Mehrgliedrigkeit Berücksichtigung von RDA, FRBR und FRAD GND-Schulung

9 9 GND-Format Das Modell Entity–Relationship–Modell (ERM) Entitäten haben Attribute und Beziehungen zu anderen Entitäten Beziehungen werden durch Codes näher definiert Modulare Datenstruktur (Unterfelder) GND in sich ein semantisches Netz Die entwickelten Datenformate Austauschformat: GND-MARC-Format in MARC 21 Authority Erfassungsformat: GND-Pica-Format in Pica3 nahe an MARC 21 Internformat: GND-Pica-Format in Pica+ GND-Schulung

10 10 GND-Schulung Terminologie wurde dem internationalen Sprachgebrauch angepasst Ansetzung/Ansetzungsform bevorzugter Name (Individualname), bevorzugte Benennung (Sachbegriff) Homonymenzusatz/Ordnungshilfe Identifizierender Zusatz Siehe-Verweisung/Verweisung Abweichender Name, abweichende Benennung Siehe-auch-Verweisung/Relation Beziehung/in Beziehung stehend GND-Format

11 11 GND-Format GND-Schulung PersonennamenX00 PersonenX00 KongresseX11 Geografika X51 KörperschaftenX10 Werke X30 SachbegriffeX50 0XXNummern, Codes, Notationen 1XXBevorzugter Name/ Bevorzugte Benennung 2XXKomplexe Schlagworthinweise 3XX Heading Information 4XXAbweichender Name/ Abweichende Benennung 5XXBeziehungen 6XXBemerkungen 7XXBevorzugter Name in einem anderen Datenbestand 9XXLokale Angaben Feldnummern: 1. PositionFeldnummern: 2./3. Position

12 12 GND-Format GND-Schulung 0XX: wichtige Felder 005Satzart 006GND-URI 008Entitätencode 011Teilbestandskennzeichen 035GND-Nummer 039Alte Normnummer 043Ländercode nach ISO GND-Systematik 913Alte Ansetzungsform

13 13 GND-Format GND-Schulung PersonenTp Körperschaften Tb KongresseTf WerkeTu SachbegriffeTs PersonennamenTn Geografika Tg GND Entitäten: Satzarten (Feld 005)

14 14 GND-Format Entitätencode (Feld 008) Für alle Satzarten (Entitäten) verpflichtend (außer für Tn-Sätze!). Innerhalb einer Satzart werden verschiedene Entitätengruppen unterschieden. Bsp.: Personen (Tp): pif, pik, piz, … Körperschaften (Tb): kio, kiz, … Kongresse (Tf): vie, vif Geografika (Tg): gif, gik, giz, … GND-Schulung

15 15 GND-Format Ländercode (Feld 043) Verpflichtend für: Personen (Tp), Körperschaften (Tb), Kongresse (Tf), Geografika (Tg) Werktitel und Sachbegriffe: Erfassung nach den bisherigen Regeln Erfassung eines Ländercodes nicht möglich → Code ZZ als Platzhalter Formalerschließung: DXDE und AAAT weiterhin zugelassen für abgeschlossene Körperschaften, Kongresse, Gebietskörperschaften GND-Schulung

16 16 GND-Format GND-Schulung Darstellung von Beziehungen in der GND Beziehungen von der betrachteten Entität zu anderen Entitäten werden in Kategorie 5xx abgelegt. Der Entitätentyp der in Beziehung stehenden Entität wird durch die 2. und 3. Position der Feldnummer dargestellt. Typisierung der Beziehung erfolgt durch Codierungen in Unterfeld $4 132 Codes für Beziehungen Beispiele: 550 !...!Veranstaltung$4obal 550 !...!Künstler$4beru 500 !...!Freud, Sigmund$4aut1 510 !...!European Patent Organisation$4nach 530 !...!Neues Testament$4obpa 551 !...!München$4orta 548 $c2008$4datv

17 17 Codes in $4 GND-Schulung $4bezf$vEhemann Leipzig um 1840Robert-Schumann-Haus Clara Schumann Robert Schumann $4bezf$vEhefrau $4them $4ortg

18 18 Codes in $4 Codierung im Feld $4 Codierung im Unterfeld $4 erfolgt in allen Satzarten einheitlich. Beziehungen und VW-Formen können einheitlich erklärt werden (in allen Satzarten). Viele Codes gelten nur für bestimmte Satzarten. In den 5XX-Feldern ist die Vergabe eines $4-Codes Pflicht. GND-Schulung

19 19 Codes in $4 Codes in $4 für Felder 4XX: Art der Verweisung 400 Watson, Susan Barnes$4nafr 400 Vadé, Blaise$4pseu 410 HeBIS$4abku 410 Frankfurt am Main$bMagistrat$4spio GND-Schulung

20 20 Codes in $4 Codes in $4 für Felder 5XX: Art der Beziehung 500 !...!Schumann, Robert$4bezf$vEhemann 510 !...!Akademie der Wissenschaften$gBerlin, West$4vorg 551 !...!Nürnberg$4ortg 500 !...!Perrin, Paul$4arch 500 !...!Schlink, Bernhard$4aut1 GND-Schulung

21 21 GND-Format Zeitangaben (Feld 548) Zeitangaben werden gesondert erfasst. Art der Zeitangabe wird in $4 definiert. Beispiele Personen: Lebensdaten normiert: $b1896$4datl$vGeburtsjahr ca. Lebensdaten exakt: $b $4datx Geburtsjahr normiert: $4datl ungefähre Zeitangabe: 548 $d1. Drittel 13. Jh.$4datl GND-Schulung

22 22 GND-Format Zeit – Beziehung (Feld 548) Beispiele Körperschaften: Zeit, Bestehen $4datb Zeit, Bestehen $b1949$4datb Beispiele Einzelkongress: 111 Deutscher Bibliothekartag$n63$d1973$cHamburg 548 $c1973$4datv Beispiel Werk (Erscheinungsjahr): 548 $c1806$4datj GND-Schulung

23 23 GND-Konzept GND-Schulung ÜGNDSWB-GND Alle Norm-Sätze aus der GND (außer Tn) + Tpi-Sätze Tp8-Sätze Tp9-Sätze Tn-Sätze Td-Sätze Te-Sätze Th-Sätze Tk-Sätze Tb-Sätze Tf-Sätze Tg-Sätze Tp-Sätze Ts-Sätze Tu-Sätze Tn-Sätze

24 24 GND-Format GND-Schulung SWB-interne Felder Pica3Feldbezeichnung 907Abrufzeichen Schlagwortdaten (NR) 908Adressen für interne Redaktion und Nachrichtentext (NR) 909Kommentarfeld (NR)

25 25 Übergangsregeln GND-Schulung Übergangsregeln Gemeinsame Normdatei für Formal- und Sacherschließung → Zusammenführung von RAK und RSWK notwendig ÜR sind möglichst RDA-konform → Übergang zu RDA MARC 21 Authority bedingt Regeländerungen Gemeinsame Erarbeitung durch die Expertengruppen Formalerschließung, Sacherschließung und Normdaten

26 26 Übergangsregeln GND-Schulung Gliederung: Allgemeine Sachverhalte Personen Gebietskörperschaften Körperschaften Kongresse RSWK-spezifische Sachverhalte Werke Werke der Musik Schriftdenkmäler

27 27 Anwendungsbestimmungen Die Anwendung der Übergangsregeln wird durch AWB festgelegt. AWB orientieren sich an den Übergangsregeln und der Entitätencodierung, z.B.: AWB-P-04 : Zusätze bei Personen (piz) AWB-P-01 : Pseudonyme (pip) AWB-M-01 : Werke der Musik (wim, wif) AWB-G05 : Ortsteile (gik) AWB-K10-Nebensitz : Körperschaften mit Haupt- und Nebensitz (kiz) GND-Schulung

28 28 ÜR: Neuerungen GND-Schulung Der selbst gebrauchte Name gewinnt sehr an Bedeutung. Vorwiegend wie „im Deutschen gebräuchlich“ ansetzen außer Werktitel (originalspr.), Personen und Titel der Antike (latinisiert), Autoren des Mittelalters (Sprache, in der sie selbst geschrieben haben) und andere mittelalterliche Personen (Sprache des Landes, in dem sie gewirkt haben), Körperschaften und Veranstaltungen (selbst gebrauchter Name, bevorzugt ein deutschsprachiger) Eigennamen bleiben unverändert – auch ihre Schreibweise, das ist wichtig für: die Öffnung der Normdateien, die Vorbereitung von automatischen Erschließungsverfahren

29 29 ÜR: Neuerungen GND-Schulung Keine Normierungen mehr außer bei Universitäten im deutschsprachigen Raum, bei Stiften und Klöstern, bei Pfarreien Kein/e Homonymenzusatz/Ordnungshilfe in Klammern mehr stattdessen Subfelder und Beziehungen zu anderen Datensätzen

30 30 ÜR: Neuerungen GND-Schulung Die frühere Mehrgliedrigkeit bei Schlagwörtern (in Ansetzung, Synonymieverweisung und mehrgliedrigem Oberbegriff) entfiel stattdessen Beziehungen zu anderen Datensätzen Normdatensätze werden durch Beziehungen verknüpft, etwa mit: – Geografika (z. B. als Veranstaltungsort, Wirkungsgebiet) – Personen (z. B. als Verfasser) – Oberbegriffen (OB) – Verwandten Begriffen (VB) – Zählungen und Zeitangaben

31 31 GND-Schulung Die bisherige Ortsbindung entfiel (z. B. bei „ortsgebundenen“ Körperschaften, Veranstaltungen und Kunstwerken: etwa Bauwerke und Denkmäler) stattdessen Beziehung zum geografischen Datensatz Namensänderungen bedingen meistens einen Split (z. B. bei Gebietskörperschaften, Körperschaften und Veranstaltungen) ÜR: Neuerungen

32 32 PERSONEN (Tp-Sätze) GND-Schulung

33 33 o = obligatorisch, f = fakultativ GND-Schulung Pica3FeldbezeichnungTb fTb s 005Satzart (NR)oo 008Entitätencodierung (NR)oo 011Teilbestandskennzeichen (NR)oo 043Ländercode nach ISO 3166 (NR)oo 065GND Systematik (NR)fo 100Person (NR)oo 670Quellenangaben (R)fo Tb f = Teilbestand Formalerschließung Tb s = Teilbestand Sacherschließung Pflichtfelder Personen (Tp)

34 34 GND-Schulung Pica3UFFeldbezeichnungWF 100Person – bevorzugter Name $Ppersönlicher NameN ohneNachname, VornameN $cnachgestellter PräfixN $nZählungN $l Beiname, Gattungsname, Territorium, Titulatur N $vBemerkungJ Feld 100: Unterfelder Personen (Tp)

35 35 GND-Schulung Pica3UFFeldbezeichnungWF 400Person – abweichender Name $Ppersönlicher NameN ohneNachname, VornameN $cnachgestellter PräfixN $nZählungN $l Beiname, Gattungsname, Territorium, Titulatur, N $xallgemeine Unterteilung (nur maschinell!)J $4GND-Code für BeziehungenN $5 Institution (ISIL), die Feld in bes. Art verwendet, z. B. als Vorzugsbenennung J $vBemerkungJ Feld 400: Unterfelder Personen (Tp)

36 36 GND-Schulung Pica3UFFeldbezeichnungWF 700Person – bevorzugter Name in einem anderen Datenbestand $Ppersönlicher NameN ohneNachname, VornameN $cnachgestellter PräfixN $nZählungN $l Beiname, Gattungsname, Territorium, Titulatur N $tTitel (weitere Felder analog GND-Pica 130)J $uURIJ $SISIL der Referenz-NormdateiN $0IdentifikationsnummerN $2Code der QuelleN $5Institution, die Feld in besondere Art verwendenJ $vBemerkungJ $TFeldzuordnung bei nicht-lateinischen SchriftzeichenN $USchriftcode bei nicht-lateinischen SchriftzeichenN $LSprachcode bei nicht-lateinischen SchriftzeichenN Feld 700: Unterfelder Personen (Tp)

37 37 GND-Schulung Pica3FeldbezeichnungTb fTb s 012Nutzungskennzeichen (NR)ff 024Sonstige Standardnummern (R)ff 034Geografische Koordinaten (R)ff 372Tätigkeitsbereich (R)ff 375Geschlechtsangabe (NR)ff 377Sprachencode nach ISO (NR)ff 400Person – Abweichender Name (R)ff 500Person – Beziehung (R)ff 510Körperschaft – Beziehung (R)ff 511Kongress – Beziehung (R)ff 530Werk – Beziehung (R)ff 548Zeit – Beziehung (R)ff 550Sachbegriff – Beziehung (R)ff 551Geografikum – Beziehung (R)ff 667Redaktionelle Bemerkungen (R)ff 675Negativ eingesehene Quellen (NR)ff 678Biografische/historische Angaben (R)ff 679Definition (R)ff 680Benutzungshinweise (R)ff 692Titelangaben (R)ff 700Person – Bevorzugter Name in einem anderen Datenbestand (R)ff 901Mailbox (R)ff Fakultative Felder Personen (Tp)

38 38 Individualisierung Belegung der Pflichtfelder: 008 (Entitätencode) und 043 (Ländercode) 065 (Systematiknummer) für Teilbestand Sacherschließung Erfassung von Tp-Sätzen mit Level 3 und Level 4 → mindestens ein Merkmal der Gruppe 1 oder zwei Merkmale der Gruppe 2 Merkmale der Gruppe 1: Lebensdaten der Person (548 + $4datl) eine GND-Bezeichnung für den Beruf/den Tätigkeitsbereich, die Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung (550 + $4berc) GND-Schulung Personen (Tp)

39 39 Wichtigste Merkmale der Gruppe 2: exakte Lebensdaten der Person (548 + $4datx) (  nur in Verbindung mit $4datl angeben) Wirkungsjahre der Person (548 + $4datw) (548 + $4datz) weitere GND-Bezeichnungen für den Beruf / den Tätigkeitsbereich, die Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung (550 + $4beru) Geburtsort (551 + $4ortg) Sterbeort (551 + $4orts) Beziehungen zu anderen Personen (500 + $4beza) (500 + $4bezf) (500 + $4bezb) (500 + $4korr) Werktitel der Person (Feld 692) biographische Angaben zur Person, nicht normiert (Feld 678) GND-Schulung Personen (Tp)

40 40 Mögliche Entitätencodes für Pflichtfeld 008 pif Familien pik Regierende Fürsten, Mitglieder regierender Fürstenhäuser pip Pseudonyme pis Sammelpseudonyme piz Personennamen, die keiner der anderen Entitäten zuzuordnen sind pxg Götter pxl Literarische Gestalten, Sagengestalten pxs Geister GND-Schulung Personen (Tp)

41 41 Mögliche $4-Codes im Feld 400 GND-Schulung Wichtigste $4-Codes im Feld 500 (Person in Beziehung zu Feld 1XX) Personen (Tp)

42 Pica3 GND 005 Tp piz 011 f 035 gnd/ pnd/ $vzg 043 XA-DE 100 Stemmann, Olaf 375 m 510 ! X!Universität Bayreuth$4affi $4datl 550 Prof. Dr.$4akad 550 ! !Biologe$4berc 550 ! !Genetiker$4beru 678 $b Dt. Biologe; Prof. Univ. Bayreuth $eDE $rDE $Spnd$ia$aStemmann, Olaf$ Codierungen affi = Affiliation zur Körperschaft datl = Lebensdaten akad = Akademischer Grad beru = Beruf Beispiel Personen (Tp)

43 43 Personennamen (Tn) GND-Schulung Pica3FeldbezeichnungTb f 005Satzart (NR)o 011Teilbestandskennzeichen (NR)o 100Person (NR)o o = obligatorisch, f = fakultativ Tn-Sätze werden nur in der SWB-Datenbank angelegt! Pflichtfelder

44 44 Personenname (Tn) PICA3 SWB-GND GND-Schulung Beispiel

45 45 ÜR: Personen Die wichtigsten Änderungen durch die Übergangsregeln: Als bevorzugten Namen wählt man den selbst gewählten oder gebräuchlichsten Namen der Person Beispiel: 100 Clinton, Bill100 Kennedy, John F. Identifizierenden Merkmale werden als Beziehungen in eigenen Feldern erfasst; sie gehören nicht zum bevorzugten Namen Unterscheidende Zusätze (Homonymenzusätze nach RSWK) entfallen Beispiel (früher: Cranach, Lucas (Künstler, )): 100 Cranach, Lucas $b1586$4datl 550 !...!Künstler$4berc Der erste Vorname wird nicht mehr obligatorisch aufgelöst Beispiel: 100 Hoffmann, E. T. A. Patronymika (Vaternamen) werden nicht mehr generell abgekürzt, sondern wie Vornamen behandelt Beispiel: 100 Gorbačëv, Michail Sergeevič GND-Schulung

46 46 ÜR: Personen Bevorzugter Name von regierenden Fürsten, Mitgliedern regierender Fürstenhäuser, Päpsten und Patriarchen deutschsprachig Beispiel: 100 $PKarl$nVIII.$lSchweden, König 100 $PInnozenz$nIX.$lPapst Zählungen, Beinamen/Gattungsnamen, Territorien und Titulaturen sind Bestandteil des Namens und erhalten eigene Unterfelder. Die Zählung erfolgt unmittelbar nach dem Namen vor anderen Namensbestandteilen im Unterfeld $n, die weiteren Namensbestandteile kommen in Unterfeld $l; römische Zahlen werden in der korrekten Schreibweise angegeben und mit Punkt abgeschlossen. Beispiel: 100 $PJohannes$nXXIII.$lPapst Gleichnamige Personen: Bildung des bevorzugten Namens ohne Zusatz; Name mit Zusatz wird als abweichender Name erfasst Beispiel: 100 Cranach, Lucas100 Dumas, Alexandre 400 Cranach, Lucas$lder Ältere400 Dumas, Alexandre$lpère GND-Schulung

47 47 ÜR: Personen Ehemalige Adelsprädikate und Adelstitel deutscher Staatsbürger nach 1919: Bildung des bevorzugten Namens wie bisher, Adelsprädikat wird in Unterfeld $c erfasst, Name mit Adelstitel wird als abweichender Name erfasst Beispiel: 100 Thurn und Taxis, Gloria$cvon100 Dönhoff, Marion 400 Gräfin Dönhoff, Marion Heilige und Selige: Behandlung wie sonstige Personen ihrer Zeit, ist kein Beiname bekannt, so wird die Gattungsbezeichnung Heiliger/Heilige, Seliger/Selige hinzugefügt Beispiel: 100 $PSebastian$lHeiliger100 Soubirous, Bernadette Biblische Personen: Persönlicher Name, gefolgt von Gattungsname in der im Deutschen gebräuchlichen Form (z.B. Apostel, Evangelist, Prophet) Beispiel: 100 $PMose$lBiblische Person100 $PJesaja$lProphet Personen des Mittelalters: Persönlicher Name einschließlich ihres Beinamens in der Sprache in der die Person überwiegend geschrieben hat Beispiel: 100 $PHildegardis$lBingensis100 $PWalther$lvon der Vogelweide GND-Schulung

48 48 Recherche in ÜGND (Tp und Tn) Phrasensuche in ÜGND Achtung: Trunkierung bei per nicht voreingestellt! GND-Schulung IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung peratr100, 400, 700Titelsatz verknüpft in FE pne100Titelsatz verknüpft in FE und SE pev400Titelsatz verknüpft in FE und SE psw100, 400, 700Titelsatz verknüpft in SE

49 49 Stichwortsuche in ÜGND GND-Schulung IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung swhs100Titelsatz verknüpft in FE und SE vw400Titelsatz verknüpft in FE und SE vb700Titelsatz verknüpft in FE und SE Recherche in ÜGND (Tp, Tn)

50 50 Recherche in SWB-GND (Tp, Tn) Phrasensuche in SWB-GND GND-Schulung IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung peratr100, 400, 700Titelsatz verknüpft in FE pne100, 700Titelsatz verknüpft in FE und SE pev400Titelsatz verknüpft in FE span100, 700keine Titelanzeige vs400keine Titelanzeige swr 100, 400Keine Titelanzeige

51 51 Stichwortsuche in SWB-GND GND-Schulung IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung pst 100, 400, 700Titelsatz verknüpft in FE swhs100, 400, 700 5XX Titelsatz verknüpft in SE vw400 5XX Titelsatz verknüpft in SE Recherche in SWB-GND (Tp, Tn)

52 52 GND-Schulung Learning by Doing Recherche von Personen

53 53 GEOGRAFIKA (Tg-Sätze) GND-Schulung

54 54 o = obligatorisch, f = fakultativ GND-Schulung Pica3FeldbezeichnungTb fTb s 005Satzart (NR)oo 008Entitätencodierung (NR)oo 011Teilbestandskennzeichen (NR)oo 043Ländercode nach ISO 3166 (NR)oo 151Geografikum(NR)oo 670Quellenangaben (R)fo Tb f = Teilbestand Formalerschließung Tb s = Teilbestand Sacherschließung Geografika ( Tg) Pflichtfelder

55 55 GND-Schulung Pica3UFFeldbezeichnungWF 151Geografikum – bevorzugter Name ohneGeografikumN $xallgemeine Unterteilung (teilw. maschinell!)J $zgeografische UnterteilungJ $gZusatzJ $vBemerkungen, RegelwerkJ Feld 151: Unterfelder Geografika (Tg)

56 56 GND-Schulung Pica3UFFeldbezeichnungWF 451Geografikum – abweichender Name ohneGeografikumN $xallgemeine Unterteilung (teilw. maschinell!)J $zgeografische UnterteilungJ $gZusatzJ $4GND-Code für BeziehungenN $5 Institution (ISIL), die Feld in bes. Art verwendet, z. B. als Vorzugsbenennung J $vBemerkungen, RegelwerkJ Feld 451: Unterfelder Geografika (Tg)

57 57 GND-Schulung Pica3UFFeldbezeichnungWF 751Geografikum – bevorzugter Name ohneGeografikumN $xallgemeine Unterteilung (teilw. maschinell!)J $zgeografische UnterteilungJ $gZusatzJ $uURIJ $SISIL der Referenz-NormdateiN $0IdentifikationsnummerN $2Code der QuelleN $5Institution, die Feld in besonderer Art verwendet $vBemerkungen, RegelwerkJ $TFeldzuordnung bei nicht-lateinischen SchriftzeichenN $USchriftcode bei nicht-lateinischen SchriftzeichenN $LSprachcode bei nicht-lateinischen SchriftzeichenN Feld 751: Unterfelder Geografika (Tg)

58 58 GND-Schulung Pica3FeldbezeichnungTb fTb s 012Nutzungskennzeichen (NR)ff 024Sonstige Standardnummern (R)ff 034Geografische Koordinaten (R)ff 065GND Systematik (NR)ff 377Sprachencode nach ISO (NR)ff 451Geografikum – Abweichender Name (R)ff 500Person – Beziehung (R)ff 510Körperschaft – Beziehung (R)ff 511Kongress – Beziehung (R)ff 530Werk – Beziehung (R)ff 548Zeit – Beziehung (R)ff 550Sachbegriff – Beziehung (R)ff 551Geografikum – Beziehung (R)ff 667Redaktionelle Bemerkungen (R)ff 675Negativ eingesehene Quellen (NR)ff 678Biografische/historische Angaben (R)ff 679Definition (R)ff 680Benutzungshinweise (R)ff 751Geografikum – Bevorzugter Name in einem anderen Datenbestand (R)ff 901Mailbox (R)ff Geografika ( Tg) Fakultative Felder

59 59 Mögliche Entitätencodes für Pflichtfeld 008 gib Bauwerke und Bauensembles, Monumentalplastiken, Denkmäler, Grabmäler u.a. gem. § RSWK gif/gik Gliedstaaten (Bundesländer, Bundesstaaten) gik Gebietskörperschaften und Verwaltungseinheiten gil/gik Länder, Staaten ginNatürliche geografische Einheiten, biogeografische und paläografische Einheiten, Namen von geographischen Teileinheiten mit Himmelsrichtung… gio Kleinräumige Geografika innerhalb eines Ortes, ausgenommen Bauwerke und Bauensembles gir Religiöse Territorien, Verwaltungseinheiten von Religionsgemeinschaften giv/gik Verwaltungseinheiten giv/gir Verwaltungseinheiten giw Grenzen, Wege, Linien gix Extraterrestrika giz Alle geographischen Namen, die sich keinem der anderen Entitäten- Untertypen zuordnen lassen gxzFiktive Orte GND-Schulung Geografika ( Tg)

60 60 Mögliche $4 Codes im Feld 451 GND-Schulung Wichtigste $4 Codes im Feld 551 (Geografika in Beziehung zu Feld 1XX) Geografika ( Tg)

61 61 Geografika (Tg) GND-Schulung Pica3 GND 005 Tg gik 011 s 012 w gnd/ swd/ $vzg 043 XA-DE-BW 083 T $t T $t Erbach$gAlb-Donau-Kreis 451 Erbach$gUlm$vGKD 551 ! !Alb-Donau-Kreis$4obpa$X1! ! 670 Orts-Mü. 28, B Stadt (seit ) auf der Schwäbischen Alb, Alb-Donau-Kreis, keltische Gründung, 1348 urkundl. erwähnt 903 $eDE $rDE $Sswd$ig$aErbach $ Codierung obpa= Oberbegriff partitiv

62 62 Codes in $4 GND-Schulung Bild: Assassingr Kaffeetasse Bild: Porzellanmanufaktur Ludwigsburg GmbH Kaffeegeschirr Bild: Arnaud.ramey Tasse partitiver OB (obpa) generischer OB (obge) Teil von Art von

63 63 Codes in $4 GND-Schulung Bodensee See Instanz von instanzieller OB (obin)

64 64 ÜR: Gebietskörperschaften GND-Schulung Die wichtigsten Änderungen durch die Übergangsregeln: Der bevorzugte Name wird nach Möglichkeit deutschsprachig gebildet Beispiele: 151 Florenz151 Kairo151 Irland Prinzipielle Berücksichtigung des Individualnamens für die bevorzugte Namensform (auch erläuternde Bestandteile falls im Nachschlagewerk genannt) Beispiele: 151 Frankfurt am Main151 Brandenburg an der Havel weniger Normierungen; einleitende Bezeichnungen sind Bestandteil des Namens, wenn sie im Nachschlagewerk so aufgeführt sind Beispiele: 151 Sankt Gilgen151 Bad Segeberg 151 St. Moritz151 Seebad Ahlbeck 151 Saint Tropez151 Aix-les-Bains Bundesstaaten der USA, wie bisher in normierter Abkürzung, allerdings nicht mehr in spitzer Klammer, sondern mit Komma angefügt Beispiel: 151 New York, NY151 Las Vegas, Nev.

65 65 ÜR: Gebietskörperschaften GND-Schulung Ortsteile: Bildung des bevorzugten Namens mit Bindestrich (Hauptort- Ortsteil), in der Schweiz und außerdeutschsprachigem Raum die im Deutschen gebräuchlichste Namensform (i.d.R. selbständige Form) Beispiele: 151 Hofheim-Lorsbach151 Riedbach$gBern Verwaltungseinheiten: selbst geführter gebräuchlicher Name ohne Weglassung der Gattungsbezeichnungen; die Gattungsbezeichnung wird zusätzlich immer als instanzieller Oberbegriff erfasst. Beispiel: 151 Landkreis Starnberg 550 !...!Landkreis$4obin Bei Namensänderung wird eine neue Entität / ein neuer Datensatz gebildet (Verknüpfung durch „Vorgänger-Nachfolger-Beziehung“) Beispiel: 151 Demokratische Republik Kongo 551 !...!Zaïre$4nazw 551 !...!Belgisch-Kongo$4vorg 551 !...!Kongo-Freistaat$4nazw

66 66 KONGRESSE (Tf-Sätze) GND-Schulung

67 67 o = obligatorisch, f = fakultativ GND-Schulung Pica3FeldbezeichnungTb fTb s 005Satzart (NR)oo 008Entitätencodierung (NR)oo 011Teilbestandskennzeichen (NR)oo 043Ländercodeoo 065GND Systematik (NR)fo 111Kongress (NR)oo 670Quellenangaben (R)fo Tb f = Teilbestand Formalerschließung Tb s = Teilbestand Sacherschließung Kongresse (Tf) Pflichtfelder

68 68 GND-Schulung Pica3UFFeldbezeichnungWF 111Kongress – bevorzugter Name ohneHauptkongressnameN $buntergeordnete EinheitJ $nZählungJ $dDatumN $cOrtN $gZusatzJ $vBemerkungen, RegelwerkJ Feld 111: Unterfelder Kongresse (Tf)

69 69 GND-Schulung Pica3UFFeldbezeichnungWF 411Kongress – abweichender Name ohneHauptkongressname – abweichender NameN $buntergeordnete EinheitJ $nZählungJ $dDatumN $cOrtN $gZusatzJ $4GND-Code für BeziehungenN $5 Institution (ISIL), die Feld in bes. Art verwendet, z. B. als Vorzugsbenennung J $vBemerkungen, RegelwerkJ Feld 411: Unterfelder Kongresse (Tf)

70 70 GND-Schulung Pica3UFFeldbezeichnungWF 711Kongress – Bevorzugter Name in einem anderen Datenbestand ohneHauptkongressnameN $bUntergeordnete EinheitJ $nZählungJ $dDatumN $cOrtN $gZusatzJ $tTitel (weitere Unterfelder analog GND-PICA 130)N $uURIJ $SISIL der Referenz-NormdateiN $0IdentifikationsnummerN $2Code der QuelleN $5Institution, die Feld in besonderer Art verwendet $vBemerkungen, RegelwerkJ $TFeldzuordnung bei nicht-lateinischen SchriftzeichenN $USchriftcode bei nicht-lateinischen SchriftzeichenN $LSprachcode bei nicht-lateinischen SchriftzeichenN Feld 711: Unterfelder Kongresse (Tf)

71 71 GND-Schulung Pica3FeldbezeichnungTb fTb s 012Nutzungskennzeichen (NR)ff 024Sonstige Standardnummern (R)ff 034Geografische Koordinaten (R)ff 377Sprachencode nach ISO (NR)ff 411Kongress – Abweichender Name (R)ff 500Person – Beziehung (R)ff 510Körperschaft – Beziehung (R)ff 511Kongress – Beziehung (R)ff 530Werk – Beziehung (R)ff 548Zeit – Beziehung (R)ff 550Sachbegriff – Beziehung (R)ff 551Geografikum – Beziehung (R)ff 667Redaktionelle Bemerkungen (R)ff 675Negativ eingesehene Quellen (NR)ff 678Biografische/historische Angaben (R)ff 679Definition (R)ff 680Benutzungshinweise (R)ff 711Kongress – Bevorzugter Name in einem anderen Datenbestand (R)ff 901Mailbox (R)ff Fakultative Felder Kongresse (Tf)

72 72 Mögliche Entitätencodes für Pflichtfeld 008 vie Kongresse, Veranstaltungen vif Kongressfolgen, Veranstaltungen GND-Schulung Kongresse (Tf)

73 73 Mögliche $4 Codes im Feld 411 GND-Schulung Mögliche $4 Codes im Feld 511 (Kongress in Beziehung zu Feld 1XX) Kongresse (Tf)

74 Pica3 GND 005 Tf vie 011 f;s gnd/ swd/ $vzg 043 XA-DE-BY Internationale Hofer Filmtage$n42$d2008$cHof (Saale) 411 Hof International Film Festival$n42$d2008$cHof (Saale) 411 International Film Festival$n42$d2008$cHof (Saale) 411 Hofer Filmtage$n42$d2008$cHof (Saale) 548 $c2008$4datv 550 ! !Filmfestspiel$4obin 551 ! !Hof (Saale)$4ortv 551 ! !Bayern$4geow 670 GKD 903 $eDE $rDE $Sswd$ic$aHof / Internationale Hofer Filmtage $ Codierungen datv= Zeit, Veranstaltungsdaten obin = Oberbegriff instantiell ortv = Ort, Veranstaltungsort geow = geographischer Wirkungsbereich Kongresse (Tf) Beispiel

75 75 ÜR: Kongresse Die wichtigsten Änderungen durch die Übergangsregeln: 1. Kongresse Neue Definition: Kongresse sind Zusammenkünfte von Einzelpersonen oder Vertretern von Körperschaften mit einem spezifischen Namen, um Themen von gemeinsamen Interesse zu behandeln Die Praxis für die Formalerschließung bleibt bestehen Bevorzugter Name des Kongresses: - der selbst gebrauchte Name in der Sprache des Kongresses (Quellen: originalsprachliche Eigenveröffentlichungen, Website, Normdatei) Beispiel: 111 S‘‘ezd Pisatelej SSSR$n3$d1959$cMoskau 411 Sowjetischer Schriftstellerkongress$n3$d1959$cMoskau - gibt es mehrere Namensformen, so wird die gebräuchlichste gewählt, hierbei werden Kurzformen bevorzugt Beispiel: 111 COP$n11$d2005$cMontréal 411 Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention$n11$d2005$cMontréal GND-Schulung

76 76 ÜR: Kongresse Gibt es mehrere selbst gebrauchte Formen in verschiedenen Sprachen, so wird eine deutschsprachige bevorzugt (sonst gilt die Sprachreihenfolge: deutsch, englisch, französisch, russisch, lateinisch, spanisch, italienisch) Beispiel: 111 Vatikanisches Konzil$n2$d $cVatikanstadt 411 Concilium Vaticanum$n2$d $cVatikanstadt Ist der selbstgebrauchte Name nicht ermittelbar, so wird zuerst die Vorlageform aus den Veröffentlichungen des Kongresses oder falls auch dies nicht möglich ist, die Vorlageform aus Veröffentlichungen über den Kongress genommen Weitere Namensformen werden als abweichende Namen erfasst Internationale Kongresse: eine im deutschen gebräuchliche Form (Brockhaus) wird bevorzugt Beispiel: 111 Internationaler Kongress für Weltevangelisation$n3$d2010$cKapstadt 411 Lausanne Congress on World Evangelization$n3$d2010$cKapstadt GND-Schulung

77 77 ÜR: Kongresse Identifizierende Merkmale: - Folgende Merkmale werden zum Kongressnamen ergänzt: Zählung in normierter Form (falls vorhanden), Jahr/e in normierter Form, Veranstaltungsort/e (auch Ortsteile, Einzelgebäude und kleinere geografische Einheiten) - Zur Unterscheidung von gleichnamigen Kongressen wird mit einem geeigneten Zusatz unterschieden (i.d.R. die veranstaltende Körperschaft) Beispiel: 111 Pädagogischer Kongreß$gMünchener Lehrer-Verein$n1$d1924$cMünchen - Zusätze werden in eigenen Unterfeldern erfasst GND-Schulung

78 78 ÜR: Kongresse Die wichtigsten Änderungen durch die Übergangsregeln: 2. Kongressfolgen Kongressfolgen werden i.d.R. als ein Normdatensatz ohne identifizierende Zusätze erfasst Beispiel: 111 Deutscher Evangelischer Kirchentag Zur Unterscheidung gleichnamiger Kongressfolgen werden identifizierende Zusätze erfasst Erfassung in der Formalerschließung nur im bisherigen Umfang Die Erfassung der Kongressfolge als partitiver Oberbegriff ist für die Formalerschließung nicht obligatorisch Hat ein Einzelkongress im Rahmen einer Kongressfolge einen spezifischen Namen, wird dieser zum bevorzugten Namen Beispiel: 111 Workshop EMV-Gerechte Entwicklung und Applikation von Geräten$d2004 $cMittweida 400 Mittweidaer EMV-Tag$n4$d2004$cMittweida GND-Schulung

79 79 ÜR: Kongresse Innerhalb einer Kongressfolge wird jeder einzelne Kongress in einem eigenen Datensatz erfasst Weichen die Namen der einzelnen Kongresse voneinander ab, so wird in der Formalerschließung über eine chronologische Beziehung verknüpft  (Vorgänger-Nachfolger-Beziehung) Beispiel: 111 CMD$n17$d1987$cBerlin, West 411 World Congress of Dermatology$n17$d1987$cBerlin, West 411 Weltkongress für Dermatologie$n17$d1987$cBerlin, West … 511 !...!International Congress of Dermatology$n16$d1982$cTōkyō$4vorg Ändert sich der Name einer Kongressfolge wird eine neue Entität gebildet; die verschiedenen Entitäten werden zueinander in Beziehung gesetzt (Vorgänger-Nachfolger-Beziehung) Beispiel: 111 Deutsches Kinder-Film-&-Fernseh-Festival Goldener Spatz$cGera 511 !...!Goldener Spatz$cGera$4nach Bei geringfügigen Änderungen von Artikeln, Präpositionen etc.  keine neue Entität, sondern abweichender Name GND-Schulung

80 80 Recherche in ÜGND (Tb, Tf, Tg) Phrasensuche in ÜGND Körperschaften, Kongressen und Geografika GND-Schulung IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung ksk 110, 111, , 411, , 711, 751 Titelsatz verknüpft in FE span110, 111, 151keine Titelanzeige vs410, 411, 451keine Titelanzeige vp710, 711, 751keine Titelanzeige

81 81 Recherche in ÜGND (Tb, Tf, Tg) Stichwortsuche in ÜGND Körperschaften, Kongressen und Geografika GND-Schulung IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung kor 110, 111, , 411, , 711, 751 Titelsatz verknüpft in FE swhs110, 111, 151Titelsatz verknüpft in FE und SE vw410, 411, 451Titelsatz verknüpft in FE und SE vb710, 711, 751Titelsatz verknüpft in FE und SE

82 82 Recherche in SWB-GND (Tb, Tf, Tg) Phrasensuche in SWB-GND Körperschaften, Kongressen und Geografika GND-Schulung IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung ksk 110, 111, , 411, , 711, 751 Titelsatz verknüpft in FE span110, 111, , 711, 751 keine Titelanzeige vs410, 411, 451keine Titelanzeige swr 110, 111, , 411, 451 Keine Titelanzeige

83 83 Recherche in SWB-GND (Tb, Tf, Tg) Stichwortsuche in SWB-GND Körperschaften, Kongressen und Geografika GND-Schulung IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung korkoe110, 410, 710Titelsatz verknüpft in FE kon111, 411, 711Titelsatz verknüpft in FE kge151, 451, 751Titelsatz verknüpft in FE swhs110, 111, , 711, 751 u. 5XX Titelsatz verknüpft in SE vw410, 411, 451 u. 5XXTitelsatz verknüpft in SE swk110, 410Titelsatz verknüpft in SE swc111, 411Titelsatz verknüpft in SE swg151, 451Titelsatz verknüpft in SE

84 84 GND-Schulung Learning by Doing Recherche von Körperschaften, Kongressen und Geografika

85 85 Dokumentation, Arbeitshilfen und Dateneingabe GND-Schulung

86 86 Erfassungsleitfaden Feldbeschreibung des GND-Formates (angelehnt an ZETA-Feldbeschreibung) Feld- und Unterfeldbeschreibung, Verwendung, Beispiele und Befugnisse Übergangsregeln und Anwendungsbestimmungen sind verlinkt Der Erfassungsleitfaden ist mit der F1-Taste aus der WinIBW heraus aufrufbar (Test-ÜGND und ÜGND) GND-Schulung

87 87 Online-Hilfe Die SWB-Online-Hilfe der WinIBW ist inhaltlich mit dem Erfassungsleitfaden der DNB kongruent gehalten Sie weicht nur in ihrem „Erscheinungsbild“ ab, damit sie sich nicht äußerlich von der Darstellung der SWB Titel- und Exemplardaten unterscheidet. Wie gewohnt ist für jedes Hauptfeld mit seinen Unterfeldern eine Kurzbeschreibung zu finden (mit Beispielen und Index- bzw. Suchschlüsseleinträgen). Sie wird wie gewohnt mit der F1-Taste aufgerufen GND-Schulung

88 88 Dateneingabe in der WinIBW Hilfsmittel zum Handling mit der GND Datenmasken: Eingabemasken für jeden Normtyp (beinhalten die jeweiligen Pflichtfelder) Skripte: - Vereinfachung des Linkings in den 5XX-Feldern - Skript „GND-Kopie“, um den in der ÜGND angelegten Datensatz direkt (als Rumpfsatz) in die SWB-DB zu holen - Relationencode-Vergabe - Reziproke Verknüpfung (gegenseitige Verknüpfung) - Mailboxsatz anlegen GND-Schulung

89 89 Dateneingabe in der WinIBW Datenmasken in der WinIBW GND-Schulung

90 90 Dateneingabe in der WinIBW Arbeiten mit zwei Datenbanken: Es müssen zwei Fenster geöffnet werden Anmeldung im ersten Fenster mit SWB-Login für SWB-Datenbank Anmeldung im zweiten Fenster mit ÜGND- Login für ÜGND-Datenbank GND-Schulung

91 91 Dateneingabe in der WinIBW Eingabe in ÜGND: Eine Datenmaske für den jeweiligen Satztyp verwenden  Maske ausfüllen und abschicken Skript „GND-Kopie“ verwenden, um in der SWB-DB gleich mit einem Titel zu verknüpfen Oder auf OAI-Übertragung warten (neue oder korrigierte Datensätze kommen im 5-Minuten- Takt) GND-Schulung

92 92 Dateneingabe in der WinIBW Falls der Normsatz nicht für eine sofortige Titelverknüpfung benötigt wird, ist der Arbeitsgang hier beendet! Für die Verknüpfung in der SWB-DB, Fenster bestimmen: GND-Schulung

93 93 Datenfluss in der WinIBW GND-Schulung SWB-DB GND-Kopie (Übernahme-Skript) ÜGND-DB (DNB) OAI- Schnittstelle

94 94 GND-Schulung Learning by Doing Dateneingabe

95 95 Umgang mit Altdaten und Redaktionskonzept GND-Schulung

96 96 Umgang mit Altdaten Altdaten in der GND Datensätze, in denen die vorhandenen Angaben nicht korrekt in die entsprechenden Unterfelder migriert werden konnten Durch die Aufsplittung der Satzart Tb in die drei Satzarten Tb, Tf und Tg konnten viele Datensätze maschinell nicht korrekt umgesetzt werden Teilweise wurden vor Einführung der GND schon die neuen Ansetzungen für Ortsnamen nach den Übergangsregeln umgesetzt (nur in den Unterfeldern $c und $g). Beispiele: Bruxelles  Brüssel Ireland  Irland GND-Schulung

97 97 Umgang mit Altdaten Match & Merge Verfahren M&M ist bei Körperschaften(Tb) und Kongressen (Tf) bereits abgeschlossen Momentan werden Geografika (Tg) per M&M zusammengeführt. In den Satzarten Tb und Tf kann nun auch manuell zusammengeführt werden. Zusammenlegung nur durch Verbundredaktionen möglich  keine systematische Dublettenmeldung durchführen  Zusammenlegung nur bei Normsätzen mit weniger als 500 Titeln möglich  Dubletten in der ÜGND an DE-576 und im SWB an ZRED melden GND-Schulung

98 98 Umgang mit Altdaten Was macht man, wenn man auf Altdaten trifft? Bereinigt werden dürfen nur Normsätze mit weniger als 500 Titeln Nach wie vor gilt: Formalerschließer verwenden den Datensatz mit Feld 011 f  Weitere Informationen zur Bereinigung und dem Umgang mit Altdaten findet man im „Altdatenkonzept“ der DNB GND-Schulung

99 99 Redaktionskonzept Level 1 Verbundredaktionen und Fachredaktionen des BSZ Level 2 Fachredaktionen anderer Verbünde (bei uns momentan nicht besetzt) Level 3 Standardlevel für alle SWB-Teilnehmer Level 4 zusätzliches Level für alle SWB-Teilnehmer (niedrigeres Niveau  muss noch in der Redaktion der jeweiligen Bibliothek bearbeitet werden) Level 6 maschinell eingespielte Datensätze GND-Schulung

100 100 Redaktionskonzept – Level 3 Formalerschließung Ergänzungen dürfen von jedem Level aus gemacht werden Korrekturen dürfen bei gleichem Level und darunter gemacht werden Änderung des bevorzugten Namens / der bevorzugten Benennung dürfen bei gleichem Level und darunter gemacht werden (wir empfehlen trotzdem eine Mailbox) GND-Schulung

101 101 KÖRPERSCHAFTEN (Tb-Sätze) GND-Schulung

102 102 GND-Schulung Körperschaften (Tb) Pica3FeldbezeichnungTb fTb s 005Satzart (NR)oo 008Entitätencodierung (NR)oo 011Teilbestandskennzeichen (NR)oo 043Ländercode nach ISO 3166 (NR)oo 065GND Systematik (NR)fo 110Körperschaft (NR)oo 670Quellenangaben (R)fo Pflichtfelder o = obligatorisch, f = fakultativTb f = Teilbestand Formalerschließung Tb s = Teilbestand Sacherschließung

103 103 GND-Schulung Pica3UFFeldbezeichnungWF 110Körperschaft – bevorzugter Name ohneHauptkörperschaftN $buntergeordnete KörperschaftJ $nZählungJ $xallgemeine Unterteilung (nur maschinell!)J $gZusatzJ $vBemerkungen, RegelwerkJ Feld 110: Unterfelder Körperschaften (Tb)

104 104 GND-Schulung Pica3UFFeldbezeichnungWF 410Körperschaft – abweichender Name ohne Hauptkörperschaftsname – abweichender NameN $bUntergeordnete KörperschaftJ $nZählungJ $xallgemeine Unterteilung (nur maschinell!)J $gZusatzJ $4GND-Code für BeziehungenN $5 Institution (ISIL), die Feld in bes. Art verwendet, z. B. als Vorzugsbenennung J $vBemerkungen, RegelwerkJ Feld 410: Unterfelder Körperschaften (Tb)

105 105 GND-Schulung Pica3UFFeldbezeichnungWF 710Körperschaft – bevorzugter Name in einem anderen Datenbestand ohneHauptkörperschaftsnameN $bUntergeordnet angesetzte KörperschaftN $gZusatzN $tTitel (weitere Felder analog GND-Pica 130)J $uURIJ $SISIL der Referenz-NormdateiN $0IdentifikationsnummerN $2Code der QuelleN $5Institution, die Feld in besondere Art verwendenJ $vBemerkungJ $TFeldzuordnung bei nicht-lateinischen SchriftzeichenN $USchriftcode bei nicht-lateinischen SchriftzeichenN $LSprachcode bei nicht-lateinischen SchriftzeichenN Feld 710: Unterfelder Körperschaften (Tb)

106 106 Körperschaften (Tb) GND-Schulung Pica3FeldbezeichnungTb fTb s 012Nutzungskennzeichen (NR)ff 024Sonstige Standardnummern (R)ff 034Geografische Koordinaten (R)ff 372Tätigkeitsbereich (R)ff 377Sprachencode nach ISO (NR)ff 410Körperschaft – Abweichender Name (R)ff 500Person – Beziehung (R)ff 510Körperschaft – Beziehung (R)ff 511Kongress – Beziehung (R)ff 530Werk – Beziehung (R)ff 548Zeit – Beziehung (R)ff 550Sachbegriff – Beziehung (R)ff 551Geografikum – Beziehung (R)ff 667Redaktionelle Bemerkungen (R)ff 675Negativ eingesehene Quellen (NR)ff 678Biografische/historische Angaben (R)ff 679Definition (R)ff 680Benutzungshinweise (R)ff 710Körperschaft – Bevorzugter Name in einem anderen Datenbestand (R)ff 901Mailbox (R)ff Fakultative Felder

107 107 Mögliche Entitätencodes für Pflichtfeld 008 kioOrgane von Gebietskörperschaften kip Projekte und projektähnliche Vorhaben und Programme kiz Körperschaften, die keine Organe sind kxz Fiktive Körperschaften GND-Schulung Körperschaften (Tb)

108 108 Mögliche $4 Codes im Feld 410 GND-Schulung Wichtigste $4 Codes im Feld 510 (Körperschaft in Beziehung zu Feld 1XX): Körperschaften (Tb)

109 Pica3 GND 005 Tb kiz 011 f 035 gnd/ gkd/ $vzg 043 XA-DE-HE 110 Alte Oper Frankfurt 410 Konzert- und Kongresszentrum$gFrankfurt am Main 551 ! !Frankfurt am Main$4orta 903 $eDE $rDE $Sgkd$ia$aAlte Oper $ Codierung orta = Ort, Sitz (allgemein) Körperschaften (Tb) Beispiel

110 110 ÜR: Körperschaften Die wichtigsten Änderungen durch die Übergangsregeln: Bevorzugter Name: - selbstgebrauchter Name und die selbstgebrauchte Namensform in der Sprache der Körperschaft (Quellen: originalsprachige Eigenveröffentlichungen, Website, Normdatei) Beispiel: 110 Bibliothèque Nationale de France - gibt es mehrere Namensformen, so wird die gebräuchlichste gewählt - gibt es mehrere selbstgebrauchte Formen in verschiedenen Sprachen, so wird die deutschsprachige bevorzugt (sonst gilt die Sprachreihenfolge: deutsch, englisch, französisch, russisch, lateinisch, spanisch, italienisch) Beispiel: 110 Europarat 410 Council of Europe 410 Conseil de l‘Europe Ist der selbstgebrauchte Name nicht ermittelbar so wird zuerst die Vorlageform aus den Nachschlagewerken oder falls dies nicht möglich ist, die Vorlageform aus Veröffentlichungen der oder über die Körperschaft genommen GND-Schulung

111 111 ÜR: Körperschaften Weitere Namen werden als abweichende Namen erfasst Internationale Körperschaften: gibt es eine im Deutschen gebräuchliche Form (Brockhaus), so wird diese bevorzugt Beispiel: 110 OECD 410 Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 410 Organisation for Economic Co-operation and Development Der Name wird orthographisch unverändert übernommen Beispiele: 110 eBay110 M&M Design 110 Juristische Wendungen werden nach wie vor nicht erfasst Zählung bei Körperschaften: die normierte Namensform, in der die Zählung kein Namensbestandteil ist, sondern im Unterfeld $n erfasst wird, wird immer als abweichende Namensform erfasst. Die Zählung in $n wird grundsätzlich in arabischen Ziffern angegeben Beispiel: 110 USA$b51st Engineer Combat Battalion 410 USA$bEngineer Combat Battalion$n51 GND-Schulung

112 112 ÜR: Körperschaften Gleichnamige Körperschaften werden durch indentifizierende Zusätze in $g unterschieden  Identifizierende Zusätze sollten als Entität in der GND vorhanden sein, also der bevorzugten Bezeichnung entsprechen (z.B. Geografikum für den Sitz, Staat, andere Körperschaften, Gründungsdaten) Beispiel: 110 Institut für Parasitologie$gZürich 551 !...!Zürich$4orta$X1 Wenn sich der Name einer Körperschaft ändert wird eine neue Entität gebildet, beide Datensätze werden chronologisch zueinander in Beziehung gesetzt (Vorgänger-Nachfolger-Beziehung) Beispiel: 110 Sozialdemokratische Partei Deutschlands 510 !...!Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands$4vorg Bei geringfügigen Änderungen im Namen (Artikel, Präposition etc.) wird der frühere Name als abweichender Name eingetragen Beispiel: 110 American Society for Testing Materials 410 American Society for Testing and Materials$4nafr GND-Schulung

113 113 ÜR: Körperschaften Ändern sich die identifizierenden Merkmale bei einer Körperschaft, so wird der identifizierende Zusatz entsprechend geändert  der vorherige bervorzugte Name wird zum abweichenden Namen Beispiel: 110 Ostkirchliches Institut$gRegensburg 410 Ostkirchliches Institut$gBonn$4nafr Die Differenzierung zwischen ortsgebundenen und nicht ortsgebundenen Körperschaften wird aufgehoben - Ortsnamen, die Bestandteil des Körperschaftsnamens sind, bleiben unverändert als Namensbestandteil erhalten (keine Normierung mehr!) - Der Ort des Hauptsitzes der Körperschaft wird als Beziehung erfasst Beispiel: 110 Westfälisches Freilichtmuseum Detmold 551 !...!Detmold$4orta 110 Historisches Archiv Krupp 551 !...!Essen$4orta 110 Stiftung Hamburger Öffentliche Bücherhallen 551 !...!Hamburg$4orta GND-Schulung

114 114 ÜR: Körperschaften Untergeordnete Körperschaften mit selbständiger Namensform: - der bevorzugte Name wird nach Möglichkeit mit der selbstständigen Namensform gebildet - die übergeordnete Körperschaft wird in Beziehung gesetzt Beispiele: 110 Rüstkammer Dresden 410 Staatliche Kunstsammlung Dresden$bRüstkammer 510 !...!Staatliche Kunstsammlung Dresden$4adue 551 !...!Dresden$4orta Untergeordnete Körperschaften mit unselbständiger Namensform: - der bevorzugte Name wird in unselbständiger Form beginnend mit dem Namen der übergeordneten Körperschaft gebildet - die selbständige Namensform wird als abweichender Name erfasst Beispiel: 110 Sozialdemokratische Partei Deutschlands$bOrtsverein Kelsterbach 410 Ortsverein Kelsterbach$gSozialdemokratische Partei Deutschlands 510 !...!Sozialdemokratische Partei Deutschlands$4adue 551 !...!Kelsterbach$4orta GND-Schulung

115 115 ÜR: Körperschaften Für Firmen und Musikkörperschaften gelten die allgemeinen Regeln Beispiele: 110 Verkehrsgesellschaft Frankfurt 110 Deutsche Bank$bFiliale Berlin Wiener Philharmoniker Bei den Universitäten, technischen Hochschulen und Gesamthochschulen im deutschen Sprachgebiet wird der Name weiterhin normiert gebildet  Form: Gattungsbegriff (Universität, Technische Hochschule, Gesamthochschule) und Sitz Beispiele: 110 Universität Bonn 410 Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 110 Technische Universität München 110 Universität Tübingen$bJuristische Fakultät GND-Schulung

116 116 ÜR: Körperschaften Personengruppen: werden als Körperschaft behandelt, auch wenn der Name nur aus Personennamen oder den Vor- und Familiennamen der beteiligten Personen besteht Beispiele: 110 Family110 Marshall & Alexander Organe von Körperschaften und Gebietskörperschaften: - die Verwendungspraxis der Formalerschließung für Spitzen-, Exekutiv- und Informationsorgane bleibt bestehen Beispiele: 110 Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg 410 Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg$Bundesvorstand$4spio 110 Deutsche Bank 410 Deutsche Bank$bVorstand$4spio 151 Frankfurt am Main 410 Frankfurt am Main$bMagistrat$4spio 451 Freie Stadt Frankfurt 451 Franqfûrt, Main 451 Frankfurt-na-Majne GND-Schulung

117 117 ÜR: Körperschaften Ministerien: der bervorzugte Name wird nicht normiert Beispiel: 110 Deutschland$bAuswärtiges Amt 410 Auswärtiges Amt$gDeuschland 551 !...!Deutschland$4adue Planungsgemeinschaften werden Körperschaften Beispiel: 110 Planungsgemeinschaft Rheinhessen GND-Schulung

118 118 GND-Schulung Learning by Doing Körperschaften

119 119 Korrekturen (Mailboxverfahren) GND-Schulung

120 120 Korrekturen Korrekturen/Ergänzungen an ÜGND-Sätzen: Fällt eine Korrektur oder Ergänzung an einem ÜGND-Satz an, so wird in der ÜGND korrigiert. Kann die Korrektur oder Ergänzung nicht gemacht werden (zu niedriges Level, Dublette…), so wird eine Mailbox an die BSZ-Redaktion geschrieben:  de-576 Mailboxen an die Fachredaktionen der SE bitte immer im SWB schreiben Bibliotheken, die kein ÜGND-Login haben, schreiben Ihre Mailboxen wie bisher in der SWB-DB GND-Schulung

121 121 Korrekturen Korrekturen/Ergänzungen an SWB-GND-Sätzen: Fällt eine Korrektur/Ergänzung an einem SWB-internen Datensatz an (interimistische Datensätze, Belegung SWB-interner Felder…), so wird in der SWB-Datenbank korrigiert. Bei Fragen, Ansetzungsänderungen oder Dubletten wird eine Mailbox in der SWB-DB geschrieben:  BWAR (bei Tp- und Tn-Sätzen)  andere Fachredaktionen  ZRED (bei allen Satzarten außer Tp und Tn) GND-Schulung

122 122 Korrekturen Mailboxverfahren in der ÜGND: Das Mailboxverfahren in der GND ist analog dem der ÜPND aufgebaut Es gibt im Gegensatz zum SWB keine Mailboxsätze in der GND. Die Mailbox ist Bestandteil des Datensatzes Feld 901$zDatum $bAbsender/Empfänger $aFreitext GND-Schulung

123 123 Korrekturen Beispiel einer Mailbox GND-Schulung

124 124 Korrekturen Mailboxverfahren in der ÜGND: Mailboxen der SWB-Teilnehmerbibliotheken können sich an andere SWB-Teilnehmerbibliotheken und an die Verbund-Redaktion des BSZ richten. Keine anderen Bibliotheken, Verbünde oder die DNB anschreiben! ISIL des BSZ in der ÜGND: DE-576 Warum diese Regelung? Die Verbundredaktion kann mit ihrem Level die meisten Anfragen bearbeiten oder Datensätze umlenken. GND-Schulung

125 125 Korrekturen Mailboxabfrage in der ÜGND  Suchschlüssel für Mailboxen ist „mx“ Suche mit dem „find-Befehl“: f mx e-ISIL (empfangene Nachrichten) f mx a-ISIL (gesendete Nachrichten) Die Abfrage funktioniert auch ohne Bindestriche! z.B.: f mx e-de-21 oder f mx ede21  Zeigt alle Datensätze mit Mailboxen, die sich an Tübingen richten. GND-Schulung

126 126 Korrekturen Mailboxabfrage in der ÜGND: Suche mit dem scan Befehl: sc mx a-de-576 oder sc mx ade576  zeigt alle Datensätze mit Mailboxen, die von der BSZ- Verbundzentrale gesendet wurden Nach Bearbeitung der Mailbox wird das Feld 901 gelöscht (falls kein anderer Empfänger in Unterfeld $b genannt ist und auch keine Rückmeldung notwendig ist) Falls eine Antwort oder Weiterleitung nötig ist, so wird das Feld 901 wiederholt. Die eigene ISIL wird in der ursprünglichen Mailbox mit einem „x“ entwertet GND-Schulung

127 127 GND-Schulung Learning by Doing Korrekturen in der GND-DB

128 128 WERKE (Tu-Sätze) GND-Schulung

129 129 GND-Schulung Pica3FeldbezeichnungTb mTb s 005Satzart (NR)oo 008Entitätencodierung (NR)oo 011Teilbestandskennzeichen (NR)oo 065GND Systematik (NR)fo 130Werk (NR)oo 670Quellenangaben (R)fo o = obligatorisch, f = fakultativTb m = Teilbestand Musikschaffende Tb s = Teilbestand Sacherschließung Werke (Tu) Pflichtfelder

130 130 GND-Schulung Pica3UFFeldbezeichnungWF 130Einheitssachtitel – bevorzugter Name ohneTitel eines Werks – bevorzugter NameN $fErscheinungsjahr eines WerksN $mBesetzung im MusikbereichJ $nZählung des Teils/der Abteilung eines WerksJ $oAngabe des MusikarrangementsN $pTitel eines Teils/einer Abteilung eines WerksJ $rTonartN $sVersionN $xAllgemeine Unterteilung (nur maschinell!)J $gZusatzJ $vBemerkungen, RegelwerkJ Feld 130: Unterfelder Werke (Tu)

131 131 GND-Schulung Feld 430: Unterfelder Werke (Tu) Pica3UFFeldbezeichnungWF 430Titel – abweichender Name ohneTitel des Werks – abweichender NameN $fErscheinungsjahr eines WerksN $mBesetzung im MusikbereichJ $nZählung des Teils/der Abteilung des WerksJ $oAngabe des MusikarrangementsN $pTitel eines Teils/einer Abteilung eines WerksJ $rTonartN $sVersionN $gZusatzJ $4 GND-Code für Beziehungen N $5 Institution, die Feld in besonderer Art verwendet J $v Bemerkungen, Regelwerk J

132 132 GND-Schulung Pica3UFFeldbezeichnungWF 730 Einheitssachtitel – bevorzugter Name in einem anderen Datenbestand ohneTitel eines Werks – bevorzugter NameN $fErscheinungsjahr eines WerksN $mBesetzung im MusikbereichJ $nZählung des Teils/der Abteilung eines WerksJ $oAngabe des MusikarrangementsN $pTitel eines Teils/einer Abteilung eines WerksJ $rTonartN $sVersionN $gZusatzJ $uURIJ $SISIL der Referenz-NormdateiN $0IdentifikationsnummerN $2Code der QuelleN $5Institution, die Feld in besonderer Art verwendetJ $vBemerkungen, RegelwerkJ Feld 730: Unterfelder Werke (Tu)

133 133 GND-Schulung Pica3FeldbezeichnungTb mTb s 012Nutzungskennzeichen (NR)ff 024Sonstige Standardnummern (R)ff 034Geografische Koordinaten (R)ff 043Ländercode nach ISO 3166 (NR)ff 377Sprachencode nach ISO (NR)ff 380Form des Werks und der Expression (R)ff 382Besetzung (NR)f- 383Werkzählung des Musikwerks (R)f- 384Tonart (NR)f- 430Werk – Abweichender Name (R)ff 500Person – Beziehung (R)ff 510Körperschaft – Beziehung (R)ff 511Kongress – Beziehung (R)ff 530Werk – Beziehung (R)ff 548Zeit – Beziehung (R)ff 550Sachbegriff – Beziehung (R)ff 551Geografikum – Beziehung (R)ff 667Redaktionelle Bemerkungen (R)ff 675Negativ eingesehene Quellen (NR)ff 678Biografische/historische Angaben (R)ff 679Definition (R)ff 680Benutzungshinweise (R)ff 730Werk – Bevorzugter Name in einem anderen Datenbestand (R)ff 901Mailbox (R)ff Fakultative Felder Werke (Tu)

134 134 Mögliche Entitätencodes für Pflichtfeld 008 wieVergabe noch ungeklärt wif Fassung eines Werks der Musik wil Sammelhandschriften wim Werk der Musik win Sammlungen, die momentan als Hinweissätze erfasst sind wip Provenienzmerkmale wis Schriftdenkmäler wit Werke GND-Schulung Werke (Tu)

135 135 Mögliche $4 Codes im Feld 430 GND-Schulung Wichtigste $4 Codes im Feld 530 (Werk in Beziehung zu Feld 1XX) Werke (Tu)

136 Beispiel musikalisches Werk Pica3 GND 005 Tu wim 011 m 012 m 035 gnd/ dma/ $vzg 130 Essercizii musici$pSonate$nTWV 41 A 6$vR:Umsetzung GND aus RAK-M ! !Sonate! ! 383 $cTWV 41 A Essercizii musici$gSonate TWV 41 A 6$vR:Ansetzung nach RAK-M ! X!Telemann, Georg Philipp$4kom1 530 ! !Telemann, Georg Philipp$aEssercizii musici$4obpa! ! WV+, in A-Dur, für Vl und Bc; Ansetzung nach den RAK-M $eDE-101c 903 $rDE-101c 913 $Sest$ipt$aTelemann, Georg Philipp: Essercizii musici $

137 137 ÜR: Werke Die wichtigsten Änderungen durch die Übergangsregeln: Der bevorzugte Name eines Werkes ist ausschließlich der Titel Es wird pro Werk nur ein Datensatz gebildet Gebräuchliche Sachtitel, die vom Einheitssachtitel abweichen, werden als abweichende Namen erfasst Beispiel: 130 Petja i volk 430 Peter und der Wolf$vR:ÖB-Alternative Als Beziehungen werden z.B. Verfasser, beteiligte Personen und Urheber (Körperschaften) erfasst - die Rollen werden über die Codes dargestellt (z.B. aut1 = alleiniger oder erster Verfasser/Urheber, kom1 = Komponist, kue1 = Maler u.a. Künstler… weitere Verfasser/Urheber = auta, koma, kuen…) Beispiel: 130 Così fan tutte 500 !...!Mozart, Wolfgang Amadeus$4kom1 500 !...!Da Ponte, Lorenzo$4libr GND-Schulung

138 138 ÜR: Werke Homonyme Werke werden durch Angabe des Erscheinungsjahres der Erstveröffentlichung im Unterfeld $f unterschieden Beispiel: 130 Te Deum$f !...!Lully, Jean-Baptiste$4kom1 130 Te Deum$f !...!Bizet, Georges$4kom1 Teile von Werken: - Gesamtwerk (z.B. Werkgruppen, Zyklen und Sammlungen) wird als Überordnungsbeziehung (Oberbegriff partitiv) erfasst - Zählungen kommen in das Feld $n Beispiele: !...!Schubert, Franz$4kom1 500 !...!Schubert, Franz$aWinterreise$nI$4obpa GND-Schulung

139 139 Recherche in ÜGND (Tu) Phrasensuche in ÜGND GND-Schulung IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung span130keine Titelanzeige vs430keine Titelanzeige vp730keine Titelanzeige

140 140 Recherche in ÜGND (Tu) Stichwortsuche in ÜGND GND-Schulung IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung swhs130Titelsatz verknüpft in FE und SE vw430Titelsatz verknüpft in FE und SE vb730Titelsatz verknüpft in FE und SE Spezialroutine für Werktitel IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung uwkuwb130, 500, 510Verfasser/Urheber und Titel müssen bei der Suche mit _:_ (Blank Doppelpunkt Blank) verbunden werden uwa430, 500, 510

141 141 Recherche in SWB-GND (Tu) Phrasensuche in SWB-GND GND-Schulung IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung span130, 730 5XX keine Titelanzeige vs430 5XX keine Titelanzeige swr 130, 430keine Titelanzeige tsttse130, 430Angezeigte Titel sind nicht zwingend mit den Tu-Sätzen verknüpft

142 142 Recherche in SWB-GND (Tu) Stichwortsuche in SWB-GND GND-Schulung IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung swhs130, 730, 5XXTitel verknüpft in SE vw430, 5XXTitel verknüpft in SE vb730 swt130, 430Titel verknüpft in SE tittie130, 430Angezeigte Titel sind nicht zwingend mit den Tu-Sätzen verknüpft IndextypSuchschlüsselAusgewertet FelderBemerkung uwk 130, 430, 5XXVerfasser/Urheber und Titel müssen bei der Suche mit _:_ (Blank Doppelpunkt Blank) verbunden werden Spezialroutine für Werktitel

143 143 Regensburger Verbundklassifikation GND-Schulung

144 144 RVK Bei den RVK-Normsätzen wurde das Format geändert (MARC Classification) Es änderte sich die Satzart: Tr-Sätze wurden zu Tk-Sätzen 011 kr wird statt 530 RVK belegt Die Indexierung wurde beibehalten und auf die neuen Felder überführt GND-Schulung

145 145 RVK Bsp.: GND-Schulung

146 146 Lokale Sacherschließung GND-Schulung

147 147 Lokale Schlagwörter Bei den lokalen Schlagwortsätzen wurde das Format analog der (über-) regionalen GND-Felder geändert Die Satzart Td blieb für alle lokalen Schlagwörter bestehen Die Indexierung wurde beibehalten GND-Schulung

148 148 Lokale Schlagwörter Beispiele: GND-Schulung

149 149 Lokale Schlagwörter Erfassung: Bitte bei der Vergabe von lokalen Schlag- wörtern immer einen Steuerbuchstaben angeben! Neu ist, dass man - wenn man mit lokalen Schlagwortsätzen verknüpfen will, auch ein Steuerbuchstaben explizit vor der zu verknüpfenden PPN angegeben werden muss! GND-Schulung

150 150 Lokale Notationen Bei den lokalen Notationen wurde das Format zu MARC Classification geändert Die Satzart Te bliebfür alle lokalen Notationen bestehen Die Indexierung wurde beibehalten GND-Schulung

151 151 Lokale Notationen Beispiele: GND-Schulung

152 152 Lokale Eppelsheimer Bei den lokalen Eppelsheimer-Notationen wurde das Format zu MARC Classification geändert Die Satzart Th blieb für alle lokalen Eppelsheimer bestehen Die Indexierung wurde beibehalten GND-Schulung

153 153 Lokale Eppelsheimer SYKA-Notation (170 $s) wurde umgesetzt nach 153 und 011 ea LÄKA-Notation (170 $l) wurde umgesetzt nach 153 und 011 eb BIOKA-Notation(170 $p) wurde umgesetzt nach 153 und 011 ec OrtsKA-Notation (170 $o) wurde umgesetzt nach 153 und 011 ed GND-Schulung

154 154 Lokale Eppelsheimer Beispiele: GND-Schulung

155 155 GND-Schulung Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

156 156 Noch Fragen? GND-Schulung GND im BSZ: Katalogisierungshandbuch: „Normdaten der GND in Formal- und Sacherschließung“Normdaten der GND in Formal- und Sacherschließung Gemeinsame Normdatei (GND) auf unseren Wiki-SeitenWiki-Seiten -Adresse des Verbund-Teams: GND in der DNB: Gemeinsame Normdatei (GND) Übergangsregeln, Arbeitshilfen, Format https://wiki.dnb.de/display/ILTIS/Informationsseite+zur+GND Übergangsregeln, Anwendungsbestimmungen, Erfassungsleitfaden, Beispielsammlung, …

157 157 Zeit für Fragen! GND-Schulung


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