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Dokumentation, Theorie und Materialien Agnes Klein.

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Präsentation zum Thema: "Dokumentation, Theorie und Materialien Agnes Klein."—  Präsentation transkript:

1 Dokumentation, Theorie und Materialien Agnes Klein

2 Portfolio Der Begriff Portfolio (lat. portare ‚tragen‘ und folium ‚Blatt‘), bezeichnet eine Sammlung von Objekten eines bestimmten Typs. Im übertragenen Sinne kann es auch eine Sammlung von hilfreichen Methoden, Verfahren oder Handlungsoptionen bedeuten. Ursprünglich bezeichnete es eine Brieftasche oder Sammelmappe. Im Bildungsbereich steht Portfolio für eine Mappe, in der Blätter zusammengetragen und aufbewahrt werden können.lat.Brieftasche

3 Im Bildungsbereich Das Portfolio zeigt das Können, die Arbeitsweise und die Entwicklung auf. Es ist einerseits mit der Darstellung und Einschätzung von Kompetenzen verbunden. Andererseits steht die Weiterentwicklung dieser Kompetenzen im Mittelpunkt. Hierbei werden von den Portfolioautoren selbst ausgewählte Leistungsnachweise in das Portfolio eingelegt und einer Beurteilungsprozedur unterzogen. Damit bekommen die Autoren die Möglichkeit, ihre besten Leistungen auszuwählen, und minimieren das Risiko, den gestellten Anforderungen nicht zu genügen. Sie bekommen die Möglichkeit, diese besten Leistungen entsprechend ihren Zielen einzusetzen. Bezogen auf die Leistungsbeurteilung bringen sie die Lernenden aus einer reaktiven Rolle des „überprüft Werdenden“ in eine aktive Rolle der „Kompetenzen Darstellenden“.

4 Inhalt des Portfolios  Fachlebenslauf  Dokumente der Bildungs-und Erziehungsarbeit  Beschäftigungsplan (10) mit nachträglichen Reflexionen  die Vorstellung der pädagogischen und anderen diesbezüglichen Tätigkeiten mit den entsprechenden Dokumenten  die Vorstellung der selbständigen, künstlerischen Tätigkeiten mit den entsprechenden Dokumenten  die Vorstellung der personellen und materiellen Umgebung des Kindergartens  Bewertung des fachlichen Lebensweges

5 1. Fachlebenslauf (cv) Kurz gefasster Fachlebenslauf an Hand:  Studien,(Schulen, Fortbildungen)  Arbeitspl,  Arbeitsplätze,  T (erzieherische, forschend entwickelnde),  Tätigkeiten im Fachbereich (erzieherische, forschend entwickelnde),  gemeinnützige T,  gemeinnützige Tätigkeiten,  Publikation,  Publikation, forschend entwickelnde Dokumente

6 2. Dokumente der Bildungs-und Erziehungsarbeit Es soll mit dem Grundprogramm der Kindergartenerziehung, sowie mit dem Pädagogischen Programm des Kindergartens kohärent sein aber in Verbindung mit dem spezifischen Profil des Kindergartens: Ziel–Aufgabe–Mittel – Methode Sprachförderung: modern tätigkeitsbegleitend-Interaktionen Differenzieren, Integrieren Anwenden von modernen pädagogischen Mitteln Projekte, komplex e Anregungen Dokumentation: Fachbeurteilung der Kindergartenleitung/leiterIn Photos-DVD-Aufnahmen, selbst gefertigte vs. kopierte Veranschaulichungsmittel, Aufgabenblätter usw.

7 3. Beschäftigungspläne Ziele-Aufgaben-Inhalt (Jäger-Manz: Ich sag’ dir was) Mittel Ziel Aufgaben Methoden

8 Pädagogische Tätigkeiten  Pädagogisches Programm: insbesonders : Kennenlernen und Aneignen der Kultur und der Sprache der deutschen Minderheit und die Weitervererbung und Entwicklung ihrer kulturellen Traditionen  Kooperation mit den Familien  Partnerschaftliche Kooperation mit anderen Instituten (Schule, pädagogischer Fachdienst usw.)  Übergang Kindergarten-Schule  Differenzieren (Begabtenförderung, Sprachförderung, Nachhilfe)  Bedürfnisse der Kinder:  Erziehung zur gesunden Lebensweise  Affektive, soziale, moralisch-ethische, kognitive Erziehung  Koordination und Lenkung vom Erziehungsprozess

9 Dokumentation für die Fachkompetenzen Kontinuierliches Folgen der Fachliteratur: (Schlösser, Garlin, Kolonko, Loos, Kühn, Textor + Fachzeitschriften+Webseiten) Selbständige Erweiterung der Kenntnisse, Integration der eigenen Erfahrungen in einem wissenschaftlichen Rahmen, Kenntnis der wichtigsten Methoden und Analysetechniken der Erziehungswissenschaft (Garlin, Schlösser: Sprachstandsbogen, Reflexionsbogen, Kolonko) Wertung der eigenen Arbeit mit Hilfe von wissenschafltlich begründeten Mitteln

10 weitere Dokumente  Planung und Videoaufnahmen über Projekte, Programme, Feste, Ausflüge und Reflexionen  Beobachtungen über die Gruppe mit Hilfe der Soziometrie- Reflexionen  Planung zur Kooperation in der Gruppe und über die Verwirklichung  Photos: über die Einrichtung des Kindergartens, Gruppenzimmers  Fallanalyse von Konflikten Konfliktsituationen mit Problemlösung  Kooperationsentwurf-verwirklichung mit den Eltern Reflexionen

11 Hilfsmittel der Facharbeit  Projektentwürfe  Beschäftigungsentwürfe mit den Hilfsmitteln (Aufgabenblätter, Aufbereitung von Gedichten und Märchen, Veranschaulichungsmittel, Realien, Entwicklungsvorschläge für die Einzelarbeit mit Kindern)  Aufnahmen über Beschäftigungen - Reflexion  Dokumentation der fachlichen Weiterbildung (Manuskripte, Hospitation, Auswertungen)  Methoden der Tätigkeitsorganisation  Sammlung eigener Veranschaulichungsmittel und Methoden  Vorstellung, Analyse, Begründung und Reflexionen  Fallbeispiele (Klein: Wege zur Zweisprachigkeit)  Reflexionen- Feed-back von Eltern, Kindergartenleitung, Selbstverwaltung, Schule  Publikationen, Vortrag, Fachnotizen z.B. über Weiterbildungen

12 Was wird erworben? Zwei Definitionen von der Sprache sind: Sprache ist ein Zeichen- und Regelsystem Sprache ist ein Kommunikationsmittel Diese Unterscheidung wird auch im Fremdsprachenunterricht reflektiert: „Lerne Deutsch um zu sprechen“ (System) „Sprich Deutsch um es zu lernen“ (Kommunikation)

13 Wie wird erworben? Lernen ist ein wissenschaftlicher und ein alltäglicher Begriff. Es verursacht durch eine Wechselwirkung mit der Umwelt eine anhaltende und adaptive Veränderung. Es ist allgemein bekannt, dass der Erwerb von Kenntnissen und auch das Erhalten dieser Kenntnisse geistige Arbeit fordert, wozu man Ausdauer, Geduld, Aufmerksamkeit, Willenskraft usw. benötigt. Nicht immer stehen mit dem Vorgang angenehme Erlebnisse in Verbindung. Der Erwerb ist ein nicht bewusstes Lernen, an dessen Ende Kenntnisse auf Fertigkeitsniveau erreicht werden können. Während wir uns noch daran erinnern können, wie wir uns in einer Deutsch- oder Englischstunde langweilten, werden wir uns daran wahrscheinlich nicht mehr erinnern können, wie wir unsere erste Sprache erwarben. Auf welchem Weg dies auch geschah, ob bewusst oder unbewusst, es verursacht Veränderungen im Gehirn:

14 Heute gehen wir davon aus, dass Sprachenlernen ein KONSTRUKTIONSPROZESS ist. Lerner gehen durch sprachliche Entwicklungsstufen. Das Lernen verläuft schrittweise. Die Lerner MÜSSEN DAHER FEHLER MACHEN, da sie keine Struktur a priori beherrschen können. Sozio-kultureller Ansatz Input – Interaktion – Output Spracherwerb vollzieht sich im sozialen Miteinander innerhalb ritualisierter Situationen Reichhaltiger und verständlicher Input: Hörverstehen Interaktion fördert Lernen: Bedeutungsverhandlung Output: „Bemerken“ / Testen von Hypothesen

15 Die Ausübung vonTätigkeiten verstärkt die Repräsentation dieser Tätigkeiten in der Großhirnrinde weiter. Die Zahl der Kontakte zwischen den Neuronen erhöht sich, die für die Funktion verantwortlichen Gebiete dehnen sich aus, und die neuronalen Antworten spezialisieren sich auf die geübten Inhalte.

16 Die Axonen wachsen zielgerichtet dorthin, wo sie einen Anschluss zur Verknüpfung finden, neue strukturbildende Kontakte entstehen. Das Erleben neuer Erfahrungen ist unter dem Gesichtspunkt der Entwicklung, des Ausbaus dieser Verbindungen wichtig. Die aktuelle Reife des Gehirns entscheidet darüber, ob der neue Lernprozess nur begrenzt zur Geltung kommt, oder ob gerade ein neues Entwicklungsfenster geöffnet wird. Im letzten Fall braucht man den entsprechenden Reiz aus der Umwelt. Die selten oder überhaupt nicht verwendeten Nervenverbindungen lösen sich langsam auf, während die gut ausgebauten Kontakte auch nach langer Ruhezeit erhalten bleiben. Die Dichte der Synapsen im Sprechzentrum ist um das vierte Lebensjahr eines Kindes am größten. Dies entspricht der Feststellung, dass der Spracherwerb eines Kindes zu diesem Zeitpunkt am schnellsten ist.

17 Was alles wird zum Spracherwerb benötigt? Perzeptuelle Fertigkeiten Aufmerksamkeit, Blickkontakt Bewusstsein Menschliches Umfeld mit der Sprache Soziale, pragmatische und kognitive Fähigkeiten

18 Säuglinge sind fähig und entsprechend motiviert die relevanten Aspekte ihrer Umwelt multisensorisch wahrzunehmen, zu integrieren, mit ihr in Kontakt zu treten und Erfahrungen zu sammeln. Die optimalen Bedingungen der Entwicklung hängen also vor allem von der Umwelt des Babys ab. So scheinen zwischen dem gut ausgebauten sozialen Netzwerk und einer ungestörten grammatischen Entwicklung eines Kindes Zusammenhänge zu geben. Je mehr sich die Mütter in der Lage befanden, mit ihren Kindern in Interaktion zu treten, über desto reicheren Wortschatz verfügten die Kinder mit 21 Monaten. Mutter und Kind spielen gleich wichtige Rollen im Prozess des Spracherwerbs. Den Prozess der Imitation von der elterlichen Seite her betrachtend, kann festgestellt werden, dass auch die Eltern nachahmen, aber in die entgegengesetzte Richtung. Sie dehnen aus, was ihre Kinder sagen.

19 Beispiel für einen „Dialog” : (Das Baby lächelt.) Mutter: Oh, was für ein süßes Lächeln! Ja, süß, nicht wahr? Hier. Hier ist das kleine Lächeln. (Das Baby macht ein Bäuerchen.) Wunderbares Bäuerchen noch dazu! Ja, jetzt geht es besser, nicht wahr? Ja. (Das Baby lallt.) Sicher! Süße kleine Stimme!

20 Zweisprachig-Zweisprachigkeit Es gibt so viele Definitionen über die Zweisprachigkeit, wie viele Forscher sich mit dem Thema beschäftigen Nicht auf die Sprachkenntnisse, sondern auf den Sprachgebrauch legen Weinreich (1963:1) und Grosjean (1992:51) bei Zweisprachigen die Betonung: „Die Praxis des abwechselnden Gebrauchs von zwei Sprachen wird Zweisprachigkeit, und die involvierten Personen werden zweisprachig genannt.”

21 Nach den neuesten Forschungen, deren Grundlage ist, dass das Gehirn nicht modular, sondern konnektionistisch Sprachen verarbeitet, zählt nicht die Zahl der Systeme, oder das Alter, in dem das Kind die Sprachen aneignete Das Lebensalter als biologische Eigenschaft übt auf keine direkte Weise auf den Spracherwerbsprozess ihre Wirkung aus sondern indirekt. Der optimale Zeitpunkt für das Erlernen der verschiedenen Sprachstrukturen und Ebenen ist abweichend. Nicht das Alter ausschlaggebend, sondern die Umgebung für das effektive Spracherlernen. Vorteile: impliziter Erwerb in den Bereichen Sprechen, Selbstvertrauen, erhöhte Sprachaufmerksamkeit, hochmotiviert, denn sie erfuhren noch keine negative Meinung über ihr Sprachtalent, ein gewisses Repertoire an Routinen angeeignet, hinsichtlich der Herangehensweise an den Erwerb von Fremdsprachen, viel mehr Zeit für den Erwerb dieser zweiten Sprache zur Verfügung steht, wenn es früh startet. Im Weiteren erhält die zweite Sprache ihren Fremdsprachenstatus noch nicht. Aber: Dies bedeutet aber nicht, dass die Kinder Pubertierenden oder Erwachsenen gegenüber ohne Anstrengung eine zweite Sprache lernen würden. Sie lernen nicht schneller oder leichter, einfach nur anders. Kontinuität: Dauer des Spracherwerbs. Erhebungen beweisen den Vorteil des frühen Beginns, wenn sich die Kinder längerfristig mit der Sprache beschäftigen. Bei Kindern, die aus welchem Grund auch immer, den Prozess abbrachen, verschwanden die Ergebnisse. Fazit: Der Spracherwerb besitzt Überlegungswert auch im Sinne der Zeit- und Erwerbsökonomie, wenn die Umwelt entsprechend gestaltet ist.

22 Zweitspracherwerb simultan sukzessiv ungelenkt gelenkt

23 Spracherwerbsprozess (sukzessiv) In der ersten Phase benutzt das Kind die Muttersprache auch dann, wenn seine Umgebung eine andere Sprache verwendet. Auf die Auswirkungen seiner Umwelt – auf die unverständlichen sprachlichen Reize – kann das Kind auf zwei Arten reagieren: Es spricht nicht mehr, oder setzt die Konversation in seiner eigenen Sprache fort. Alle beiden Situationen sind frustrierend. 2. Die zweite Phase ist die nonverbale Phase. Das Kind hört zu, und versucht mit den Erwachsenen mit nonverbalen Zeichen zu kommunizieren. Im Laufe der Zeit beginnt es aber die Zweitsprache zu entdecken und die neuen Laute zu üben, auch wenn zuerst nur leise. 3. In der dritten Phase ist das Kind bereit, die Sprache in seiner Umgebung zu gebrauchen. Sein Gespräch ist telegraphisch, ohne grammatische Merkmale, aber inhaltsbezogen. Typisch für diese Phase ist das Verwenden von Formeln. Also die von den Erwachsenen gehörten Phrasen, routinemäßige Wortverbindungen, deren Inhalt es in der Wirklichkeit gar nicht versteht, werden automatisch wiederholt. (z.B. das ist rot, das ist Turm), danach Sätze mit Voll- und Modalverben auf (z. B: ich kann, Auto kommt) 4. Die vierte Phase ist die produktive Phase. Die Kinder können eigenkonstruierte Aussagen entwickeln, die Phrasen mit den neu erlernten Wörtern verbinden, die grammatischen Regeln der Zweitsprache verstehen und verwenden. In dieser Phase treten schon komplexere Formen auf, die einzelsprachlich, also abhängig von der ersten Sprache des Kindes, unterschiedlich bedingt sind.

24 Der größte Unterschied zwischen dem simultanen und sukzessiven Spracherwerb besteht darin, dass die erste Sprache im Falle einer Sprachaneignung einen Vorsprung von 2-3 Jahren hat: die, in dieser Sprache erworbenen kognitiven und sprachlichen Fähigkeiten werden die Grundlage zum Erwerb der Zweitsprache bilden. Hier geht es nicht um die Ausbildung von zwei Systemen, sondern um das Einbauen eines zweiten Systems in das erste, bereits funktionierende.

25 Bilinguale Programme Immersionsprogramme: z.B. das Programm eine Person ─ eine Sprache oder das Raummodell. Zweitsprache hat einen relativ hohen Anteil am Kindergartenalltag, und die Funktionen der Sprachen klar getrennt sind, wodurch die funktionale Sprachtrennung erreicht wird. Das quantitative Erscheinen der Zweitsprache am Tag gehört zu den kardinalen Fragen. Es gibt Kindergärten, wo am ganzen Tag, in jeglichen Kommunikationen ausschließlich die Zweitsprache verwendet wird; in anderen Kindergärten bewegt sich der Anteil der zweiten Sprache zwischen 20% und 75 %. Aber in vielen Kindergärten lässt sich der Anteil nicht so einfach in Zahlen zwängen, denn es hängt von vielen Faktoren ab, welcher Sprache der Vorzug gegeben wird. Die quantitative Repräsentation der Zweitsprache ist von besonderer Wichtigkeit, denn oft kommen die Kinder nur im Kindergarten dazu, sie zu erleben. Wenn diese Sprache zu den, in der Umgebung gesprochenen Sprachen gehört – sie ist zum Beispiel eine Minderheitensprache –, dann kann dieser Zusammenhang zwischen Quantität und Qualität nicht so eindeutig bewiesen werden. Kinder können in diesem Fall trotz des niedrigeren Anteils der Sprache im Kindergarten bessere Ergebnisse erreichen als andere Kinder, die die Zweitsprache im hohen Anteil, aber nicht unterstützt durch ihre Umwelt, nur im Kindergarten erwerben

26 Angebotsmodelle Ziel: die Sensibilisierung der Kinder in der Zielsprache Den obigen Konzeptionen gegenüber wird die Sprache nicht am ganzen Tag durchgehend gebraucht, sie wird den Kindern als Möglichkeit in gewissen Situationen auf imitative-reproduktive Art angeboten. Die Kinder erwerben Lieder, Reime, Rollenspiele, Märchen, sie schauen sich gemeinsam Bilderbücher an, kommentieren die Bilder in der zweiten Sprache, oder nehmen Handpuppen hervor. Die Zweitsprache erscheint am Tag begrenzt,

27 Fazit: Neben der Quantität ist auch die Frage der Qualität von großer Bedeutung, also wie, mit welchen Methoden die Sprache vermittelt wird. Die Kinder erwerben die Sprache in ähnlichen Situationen wie sie ihre erste Sprache erwarben, also ohne Erklärungen, ohne Übersetzungen, aus den durch den Kontext entstehenden Bedeutungen Das Verstehen von Situationen ermöglicht zunehmend das Verstehen der begleitenden Sprache. Die Kinder verstehen vor allem, was die Erzieherin / der Erzieher meint. Kinder lernen die neue Sprache mühelos in ihnen bekannten, authentischen Situationen. Solch einen „Luxus“ kann die Grundschule in keiner Weise bieten. Spracherwerb ist ein zeitaufwendiger Konstruktionsprozess. Es ist ein aktiver Prozess, der vom Lerner ausgehen muss. Die Komponenten Input, Interaktion und Output im L2-Erwerb sind sehr zeitintensiv aber unerlässlich. Im Kindergarten sind die Bedingungen für den Zweitspracherwerb außergewöhnlich gut.

28 Béla Bellér Sprachziel: Die Wörter und Ausdrücke, die hier erscheinen bilden das Zentrum eines jeweiligen Themenbereichs. Um den aktiven Sprachgebrauch (Interaktion und Output) zu fördern, kommen neben den Substantiven auch andere Wortarten vor. Aus der Kombination dieser können Sätze gebildet werden. Satzmodelle in den Spracherwerb aktiv eingebunden Die Praxisbeispiele Hier geht es um den Transport der sprachlichen Inhalte. die abwechslungsreichen Bespiele ermöglichen eine längere Festigungsphase, die dem Memorieren der Wörter und Ausdrücke dient. Ein langer Prozess bis sich die Kinder die Wörter merken und selbst testen können, um diesen Weg interessant und abwechslungsreich gestalten zu können gibt es Aufgaben mit Malen, Basteln und Spielen usw. Es ist ein gelenkter Weg von einfachen, von stark gelenktem zu den schwierigen und weniger gelenkten Übungen nach didaktischen Prinzipien. Zur Unterstützung des Spracherwerbs werden bei jedem Themenkreis Lieder und Reime empfohlen, die die Sprachentwicklung unterstützen, fördern. Sie helfen beim Erwerb der eingeführten Wörter und ergänzen das systematische Angebot. Es wurden Lieder und Reime bevorzugt ausgewählt, die mit Bewegungen verbunden werden,


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