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Die Eintauchmethode (pdf)

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Präsentation zum Thema: "Die Eintauchmethode (pdf)"—  Präsentation transkript:

1 Die Eintauchmethode (pdf)
Die Erschließung des Films wird nach der "Eintauchmethode" (Gutenberg, 2014) strukturiert. Dafür steht in der Anlage eine Lehrkräftehandreichung zur Verfügung. Methodisch-didaktisch muss die Methode der Sachfilmerschließung der Handreichung für die jeweiligen Lerngruppen angepasst werden. In Anlehnung an die bekannte Vorgehensweise der Erschließung von Textmedien wird diese Grundstruktur wie folgt angepasst: Datenherkunft? (Quelle)/ Datenbeeinflussung und Datenverarbeitung? (sprachliche Mittel) / Datenvorführung? (Textart)/ Datenverbreitung? (Publikation) Mit diesem Datenbezug können alle digitalen Inhaltsmedien analysiert werden. (vom Computerspiel bis zur Website) Die Überfischung der Meere.mp4 von Uli Henrik Streckenbach CC BY-SA 3.0 Quelle: Arbeitsumgebung 
 zur Erschließung des Animationsfilms 
"Die Überfischung der Meere" (2011)

2 Schaue dir den Film einmal komplett an und mache dir beim zweiten Ansehen stichwortartige Notizen zu den Inhalten. Dabei können Screenshots aus dem Film (Schlüsselbilder) unterstützend genutzt werden. Schlüsselwörter, die evtl. auch im Internet recherchiert werden können, kannst du aus dem Sprechertext auf der nächsten Seite herausarbeiten (Aufgabe 2). Die Überfischung der Meere.mp4 von Uli Henrik Streckenbach CC BY-SA 3.0 Quelle: 0. Inhaltserfassung (stichpunktartige Notizen) + Schlüsselbilder + Schlüsselwörter (Recherchepool)

3 Nutze den Sprechertext, um den Inhalt nochmals zu erfassen und wähle
dabei Schlüsselwörter aus dem Text heraus, deren genauere Bedeutung du bei Wikibu.ch (eine andere Aufbereitung des Lexikons Wikipedia) nachschlagen kannst. Lege dir dafür einen kleinen Recherchepool an, z.B. im blauen Feld unten . Wikibu.ch Transkription des Sprechertextes "Die Überfischung der Meere" (2011) Unsere Erde. Zurzeit leben fast 7 Mrd. Menschen auf 30% unserer Erdoberfläche und alle sind abhängig von den restlichen 70%, dem Meer. Das Meer ist die größte Nahrungsquelle der Welt. Für 1,2 Mrd. Menschen ist Fisch der Hauptbestandteil der Ernährung. Doch immer häufiger kehren die Fischer mit leeren Netzen heim. Drehen wir die Zeit zurück. Die Fischbestände sind in den letzten 60 Jahren um 
90 % gesunken. Wissenschaftler warnen vor der völligen Auslöschung aller 
befischten Arten in weniger als 50 Jahren. Der Grund: Die industrielle Fischerei. Die Langleinen-Fischerei setzt jährlich etwas 1,4 Mrd. Harken ein. 1,4 Mrd. 
Harken, an denen jeweils noch ein Stück Fisch als Köder hängt. Bei der weit verbreiteten Schleppnetzfischerei werden Öffnungen von bis zu 
 m2 eingesetzt. Das ist die Fläche von etwa 4 Fußballfeldern. 13 Jumbojets 
würden in dieses Netz passen oder tatsächlich 500 t Fisch. Unter diesen 500 t 
Fisch befindet sich viel Beifang. Beifang meint zufällig mitgefangene 
Meerestiere, die gerne in Kauf genommen werden, um hohe Fangmengen zu 
ermöglichen. Ein durchschnittlicher Garnelenkutter wirft 80 bis 90% der gefangenen 
Meerestiere tot oder sterbend wieder über Bord. Für ein Kilo Garnelen werden 
also bis zu 9 Kilo Meerestiere getötet und ins Meer zurückgeworfen. Um die freilebenden Tiere zu entlasten, werden 47% des Bedarfs in Aquakulturen 
gezüchtet. Doch Aquakulturen sind mehr Sargnagel als Rettungsring. Viel dieser Zuchtfische sind Raubfische. Auf ihrem Speiseplan steht Fisch. Für 
einen Kilo gezüchteten Lachs müssen 5 Kg wild gefangener Fisch verfüttert 
werden. Man wandelt in Aquakulturen eine Art Fisch in eine andere um aber 
erzeugt keineswegs mehr Fisch. Es müssen andere Maßnahmen ergriffen werde, 
um die Zukunft unserer Meer zu sichern. 2008 wurden für den Blauflossenthunfisch in Europa Fangquoten definiert. 
Wissenschaftler empfahlen eine Fangmenge von Tonnen , um die erschöpfte Population wieder aufzubauen. Die EU empfahl jedoch ein Fangvolumen von Tonnen, drei mal mehr als gefordert. Trotz dieser Bestimmung fischt die Blauflossenthunindustrie Tonnen. Das ist das Sechsfache von dem, was vernünftig wäre. Unvernünftig ist auch der weltweite Fischkonsum von 110 Mio. Tonnen. Wenn wir so weitermachen, wird es bald keinen Fisch mehr geben. Was können wir tun, um die Überfischung der Meere aufzuhalten? Die Fischerei ist ein Geschäft. Je höher die Nachfrage, je mehr wird produziert. 
Wie wir uns im Supermarkt oder Restaurante entscheiden, hat eine Auswirkung 
auf die Vielfalt der Meere. Wenn wir uns informieren, welche Fischart aus 
welchem Fanggebiet nicht gefährdet ist, können wir nachhaltige Fischerei 
unterstützen. Das Gute ist, eine Lösung ist möglich! Du kannst mit deinen 
Entscheidungen dazu beitragen, die Überfischung der Meere zu stoppen! z.B. Schleppnetz

4 Exemplarischer Recherchepool mit Wikibu in Wikipedia recherchiert.
(Quelle des Screenshots Wikibu.ch) Blauflossenthunfisch Roter Thun Langleinenfischerei Beifang Schleppnetzfischerei Exemplarischer Recherchepool mit Wikibu in Wikipedia recherchiert. Abgebildet sind nur die verkürzten 
Wikibu-Bewertungskriterien! Siehe dazu Hinweise oben! Aquakultur Dieser Artikel oder Abschnitt 
bedarf einer Überarbeitung: 
Belege sind teilweise 10 Jahre alt, 
die meisten Weblinks sind tot, 
Artikel tendenziös. Hilf mit, ihn 
zu verbessern, und entferne 
anschließend diese Markierung. Interessanter Ansatzpunkt Garnelenkutter keine Fundstelle Vgl. d/e

5 Im Film wird die Nutzung der weltweiten Fischbestände kritisiert.
Überprüfe die Glaubwürdigkeit dieser Aussagen mit Hilfe der hier aufgelisteten methodische Vorgehensweise. Nutze für jeden Arbeitsschritt eine neue Seite, damit du auch entdeckte Quellen im Internet dokumentieren kannst (Links, Textpassagen, Bilder usw.). Jede Fundstelle sollte mit einem Link zur Quelle versehen sein! Hinterfrage den Film mit der nachfolgenden Methode: Inhaltserfassung (Inhaltsangabe auch mit Bildern veranschaulicht): 1. Datenherkunft (Hintergrundinformationen im Internet über den Autor / die Herkunft verwendeter Fakten) 2. Datenbeeinflussung (Hintergrundinformationen aus dem Internet zu der Art der Filmgestaltung) 3. Datenvorführung (Merkmale der Wirkung des Films durch seine einzelnen gestalterischen Elemente) 4. Datenverbreitung: (Verbreitung des Films über das Internet) Abschlussbewertung (Sachliche Richtigkeit / Wirkung nach der ersten Betrachtung / Wertung nach der Erarbeitung von Hintergrundinformationen)

6 Materialunterstützung und Fächerübergriff mit Aufgaben zur Mathematik

7 Screenshotsauswahl (Schlüsselbilder)
Quelle: Screenshots aus dem Animationsfilm "Überfischung der Meere" (2011) von Uli Hendrik Streckenbach auf Vimeo

8 Linktipps für Hintergrundinformationen
https://www.youtube.com/user/OCEAN2012EU

9 Eine gute Gelegenheit, Mathematik anzuwenden!
Bei der Erschließung des Animationsfilms erfährt man, dass der Film von einem begabten und versierten jungen Animationsfilmer im Zuge seiner Examensarbeit erstellt wurde, also von keinem Experten auf dem Gebiet der Meeresökologie und dem weltweiten Fischfang. Die statistischen Daten stammen aus Sekundärquellen, von publizierten Dokumentationen und von Umweltverbänden. Unbeabsichtigt hatte sich bei der Übertragung statistischer Daten in die geniale Visualisierung ein Fehler eingeschlichen, der in einem Blog-Eintrag stark kritisiert wurde (lineare Radiusabschnitte angegeben aber Fläche dargestellt). Auch die visuelle Darstellung des Verhältnisses Landfläche zu Meeresoberfläche ist eine Überprüfung wert, da auch hier eine lineare Angabe in Prozent sich auf eine Fläche bezieht. Eine gute Gelegenheit, Mathematik anzuwenden! Lösungswege findet man auf den nächsten Folien. Thema Kreisfläche Thema Kugeloberfläche Quelle: Screenshots aus dem Animationsfilm "Überfischung der Meere" (2011) von Uli Hendrik Streckenbach auf Vimeo

10 Ausschnitt Sprechertext
Berechne, ob die Flächen der drei Kreise den Angaben in Tonnen entspricht. Erkläre an deinen Ergebnissen, warum die Darstellung falsch ist. "2008 wurden für den Blauflossenthunfisch in Europa Fangquoten definiert. Wissenschaftler empfahlen eine Fangmenge von t , um die erschöpfte Population wieder aufzubauen. Die EU empfahl jedoch ein Fangvolumen von t, drei mal mehr als gefordert. Trotz dieser Bestimmung fischt die Blauflossenthunindustrie 61000t. Das ist das Sechsfache von dem, was vernünftig wäre." Ausschnitt Sprechertext Die beiden Formeln zur Berechnung des Flächeninhalts eines Kreises
sehen wie folgt aus: A ist die Fläche des Kreises π ist die Kreiszahl 3,14159 r ist der Radius des Kreises d ist der Durchmesser des Kreises i Fläche Kreis Formeln:

11 Fangquote Blaufossentunefisch
gerundete korrekte Darstellung

12 Zugrundliegende Zahlenwerte:
Die beiden Formeln zur Berechnung des Flächeninhalts eines Kreises
sehen wie folgt aus: A ist die Fläche des Kreises π ist die Kreiszahl 3,14159 r ist der Radius des Kreises d ist der Durchmesser des Kreises i Fläche Kreis Formeln: "2008 wurden für den Blauflossenthunfisch in Europa Fangquoten definiert. Wissenschaftler empfahlen eine Fangmenge von t , um die erschöpfte Population wieder aufzubauen. Die EU empfahl jedoch ein Fangvolumen von t, drei mal mehr als gefordert. Trotz dieser Bestimmung fischt die Blauflossenthunindustrie 61000t. Das ist das Sechsfache von dem, was vernünftig wäre." Ausschnitt Sprechertext Zugrundliegende Zahlenwerte: abgetragene Radiuswerte 61 000t 139,34 29 500t 96,90 56,42 10 000t Berechnungshilfe im Netz richtig falsch Quelle: Quelle: Screenshot aus dem Animationsfilm "Überfischung der Meere" (2011) von Uli Hendrik Streckenbach auf Vimeo

13 Oberfläche einer Kugel
Stimmt das Bild hinsichtlich dieser Aussage?

14 Zurzeit leben fast 7 Mrd. Menschen auf
30% unserer Erdoberfläche und alle sind abhängig von den restlichen 70%, dem Meer. Ausschnitt Sprechertext Formel Kugeloberfläche O ist die Oberfläche π ist die Kreiszahl 3,14159 r ist der Radius des Kreises d ist der Durchmesser des Kreises Oberfläche Kugel und Würfel Kugelkappenmantel M=2πrh h Höhe der Kappe Für einen Geographen allerdings eine ungewohnte Darstellung, da der grüne Bereich am Südpol liegt :) Darstellung ist korrekt!


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