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Projekt Wirkungsorientiertes Controlling:

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Präsentation zum Thema: "Projekt Wirkungsorientiertes Controlling:"—  Präsentation transkript:

1 Projekt Wirkungsorientiertes Controlling:
BMS Consulting GmbH Projekt Wirkungsorientiertes Controlling: Wertschöpfungsanalyse für die Agrarordnungsverwaltung am Beispiel der Unternehmensflurbereinigung Die vorliegende Unterlage ist nur in Zusammenhang mit dem mündlichen Vortrag vollständig. Die isolierte Nutzung einzelner Darstellungen kann zu Missverständnissen führen. Copyright 2005

2 Agenda Projektziele und Projektorganisation
Organisatorische Rahmenbedingungen der Agrarordnungsverwaltung BWL-Analyse: Finanz- und Kostenbetrachtung Impact-Analyse: Ergebnisse einer repräsentativen Kundenbefragung VWL-Analyse: Wirkungsbetrachtung Integration der Ergebnisse

3 Projektergebnis: Wertschöpfungsbilanz der Unternehmensflurbereinigung
Der Betrag der Wertschöpfung errechnet sich aus dem Wert, den das Unternehmen für seine Kunden schafft (Marktpreis), abzüglich der Vorleistungen, die in den eigenen Prozess eingehen. Der Betrag der Wertschöpfung errechnet sich aus dem Wert, den die Verwaltung für die Gesellschaft schafft (Leistungswirkung), abzüglich der Vorleistungen, die in den eigenen Prozess eingehen. Vorleistungen Wirkungen Wertschöpfungskette +

4 gesellschaftliche Akzeptanz
Wirkungsanalyse: Betrachtung aller Ziel- und Ergebnisebenen öffentlicher Leistungserstellung (gesetzliche) Regelung politischer Erfolg/ gesellschaftliche Akzeptanz Gesetzesfolgen- und Vollzugsbewertung Institutionelle Vollzugsziele Institutionelle Vollzugswirkung Regelungs- änderung Vollzugs- (gesetzliche) Regelung politischer Erfolg/ gesellschaftliche Akzeptanz Outcome gesellschaftliche Wirkungsziele objektive Effektivität Wirkungsrechnung Impact leistungsempfänger- bezogene Ziele subjektive Effektivität Zufriedenheits-/Ein- stellungsmessung Output Produktziele Effizienz Produktkonzept Kosten- und Leistungsrechnung Kennzahlensystem Kosten Kostenziele Finanzen Finanzziele Budgetkonformität/ Liquidität Haushalt/ Kameralistik/ Finanzrechnung Leistungserstellungsprozess

5 Finanzwissenschaft II
Projektorganisation Projektbeteiligte MUNLV Dez. 14 Abt. 9 insb. Dez. 92 Einbeziehung einzelner ÄfAO Referat III-10 BMS Consulting Dr. T. Mosiek Lehrstuhl für Controlling Prof. Dr. W. Berens Dipl.-Kfm. A. Röhrig BMS Consulting Dr. T. Mosiek Dipl.-Kfm. T. Pieper Institut für Finanzwissenschaft II Prof. Dr. A. Prinz Dipl.-Vw. T. Kasten

6 Agenda Projektziele und Projektorganisation
Organisatorische Rahmenbedingungen der Agrarordnungsverwaltung BWL-Analyse: Finanz- und Kostenbetrachtung Impact-Analyse: Ergebnisse einer repräsentativen Kundenbefragung VWL-Analyse: Wirkungsbetrachtung Integration der Ergebnisse

7 Obere Flurbereinigungsbehörde
Organisatorischer Aufbau der Agrarordnungsverwaltung in NRW Ministerpräsident Chef der Staatskanzlei Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucher- schutz Ministerium für Schule, Jugend und Kinder Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie Ministerium für Wirtschaft und Arbeit Innen- ministerium Justiz- ministerium Ministerium für Wissenschaft und Forschung Finanz- ministerium Ministerium für Verkehr, Energie und Landes- planung Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport Bezirksregierung Münster Abteilung 9: Obere Flurbereinigungsbehörde Staatliches Umweltamt Herten Prüfungsamt für die Erste Staatsprüfung Münster* Staatliches Amt für Arbeitsschutz Coesfeld 3 kreisfreie Städte: Bottrop Gelsenkirchen Münster Landräte: Borken Coesfeld Recklinghausen Steinfurt Warendorf Kreispolizei- behörden: Polizeipräsidien Gelsenkirchen Münster Recklinghausen Studienfonds- Rentamt Münster* Versorgungs- ämter: Aachen Bielefeld Dortmund Duisburg Düsseldorf Essen Gelsenkirchen Köln Münster Soest Wuppertal Ämter für Agrarordnung: Bielefeld Coesfeld Euskirchen Mönchengladbach Siegburg Siegen Soest Warburg Schulämter für die kreisfreien Städte Staatliches Umweltamt Münster Studienseminare für die Lehrämter an Schulen* Staatliches Amt für Arbeitsschutz Recklinghausen Schulämter für die Kreise Landräte als untere Staatliche Verwaltungs- behörden Landräte als Kreispolizei- behörden (außer Kreis Reckling- hausen) Chemisches Landes- und Staatliches Veterinärunter- suchungsamt* Kurklinik: Bad Driburg 75 kreisangehörige Gemeinden * Einrichtung (§ 14 LOG) Landesstelle für Aussiedler, Zuwanderer und ausländische Flüchtlinge Nordrhein- Westfälisches Landgestüt Warendorf*

8 Integrierte ländliche Entwicklungskonzepte
Aufgabenfelder der Agrarordnungsverwaltung NRW Übersicht Durchführung von Bodenordnungsverfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz Bodenordnung Entwicklung des ländlichen Raumes in NRW Integrierte ländliche Entwicklungskonzepte Dorfentwicklung Fördermaßnahmen des Landes NRW zur ländlichen Entwicklung Maßnahmen zum Erhalt der Eigenart der in Jahrhunderten gewachsenen Dorfstrukturen: Infrastruktur, Bausubstanz etc. Sonstige Aufgaben Sonstige Maßnahmen der ländlichen Entwicklung: - Vertragsnaturschutz - Bündnis für Arbeit - Interreg III - Leader+

9 Schematische Gegenüberstellung
Schematische Gegenüberstellung der Grundstücksverhältnisse vor und nach einer Unternehmensflurbereinigung Vorher: Trassenflächen durchschneidet die Grundstücksstrukturen Nachher: Grundflächen sind begradigt und funktionell zusammengelegt Schematische Gegenüberstellung Quelle der Abbildung: Agrarordnungsverwaltung Hessen

10 Vorgehensweise für die weiteren Analyseschritte zur Bestimmung der Wertschöpfungsbilanz der Unternehmensflurbereinigung Systematik der Untersuchung Bauprojekt wird durchgeführt wird nicht durchgeführt mit Flurbereinigung ohne Flurbereinigung Vergleichsbasis Betriebswirtschaftliche und Volkswirtschaftliche Analyse der Zusatzkosten sowie des Zusatznutzens bei Durchführung einer Unternehmensflurbereinigung

11 Agenda Projektziele und Projektorganisation
Organisatorische Rahmenbedingungen der Agrarordnungsverwaltung BWL-Analyse: Finanz- und Kostenbetrachtung Impact-Analyse: Ergebnisse einer repräsentativen Kundenbefragung VWL-Analyse: Wirkungsbetrachtung Integration der Ergebnisse

12 BWL Analyse der Finanz- und Kostenebenen in der
Agrarordnungsverwaltung Kosten Kostenziele Output Produktziele Effizienz Finanzen Finanzziele Budgetkonformität/ Liquidität Darstellung und Analyse des Haus-haltes der Agrarordnungsverwaltung im mehrjährigen Vergleich auf Basis der kameralen Finanzdaten. 1. Ebene: Darstellung und Analyse der Gesamt-kostensituation der ÄfAO für das Jahr 2004 auf Basis der KLR-Daten. 2. Ebene: Detaillierte Analyse der gesamten Verfahrens- und Ausführungskosten aller beteiligten Leistungsebenen für ausgewählte Verfahren der UFB.

13 Haushaltssituation der Ämter für Agrarordnung NRW (2002 – 2004)
Gesamtausgaben Daten des LDS: Kapitel Ämter für Agrarordnung

14 Personalentwicklung der Ämter für Agrarordnung in NRW
SOLL−IST− Vergleich SOLL-Werte IST-Wert

15 Dienstleistungs- kosten der Ämter für Agrarordnung
Analyse der Gesamtkosten in der Agrarordnungsverwaltung NRW (Kalenderjahr 2004) Kameralistik Kostenrechnung Kostenarten Kostenstellen Kostenträger Vorkosten- stellen: Zentrale Dienste - Amtsleitung Organisation/ Haushalt ADV Öffentlichkeitsarbeit etc. Personal- ausgaben Personal- kosten Produktkonzept z.B. Pensionskosten der Beamten Endkosten-stellen: Entwicklung ländl. Raum Sach- ausgaben - Planungsdezernat Rechtsangelegenheiten Naturschutz Kataster Ausbau Dorferneuerung etc. Sach- und Dienstleistungs- kosten PG Bodenordnung Investitions- ausgaben Kosten des Anlagevermögen Unternehmens- verfahren Gesamtausgaben der ÄfAO Gesamtkosten der Ämter für Agrarordnung

16 Gesamtkosten der Ämter für Agrarordnung NRW (Kalenderjahr 2004)
Anteile an den Gesamtkosten Kosten des Anlagevermögens: Abschreibungen: 0,560 Mio. € Kalkulatorische Zinsen: 0,070 Mio. € Sach- und Dienstleistungskosten: Sonstige Kosten: 0,273 Mio. € Geschäftsbedarf: 0,735 Mio. € Kommunikationskosten: 0,159 Mio. € Dienstleistungskosten: 4,450 Mio. € Personalkosten: Sonstige Kosten: 1,079 Mio. € Personalkosten KLR: 32,821 Mio. € Kosten des Anlagevermögens Auszubildende: 0,628 Mio. € Sach- und Dienstleistungskosten Kosten Altersteilzeit: 0,432 Mio. € 0,903 Mio. € 6,424 Mio. € 33,881 Mio. € Personalkosten Gesamtkosten KJ 2004: 41,208 Mio. €

17 Zentrale und Fachliche Dienste Entwicklung ländlicher Raum
Produktkonzept: Dienstleistungsprofil der Ämter für Agrarordnung NRW Interne Produkte der Ämter Zentrale und Fachliche Dienste Planung und Haushalt Informations- technik Fachliche Dienstleistungen Personal Organisation Vorleistungen für Externe Produkte der Ämter Entwicklung ländlicher Raum Allgemeine Aufgaben zur integrierten ländl. Entwicklung Bodenordnung und Flächenmanagement Dorfentwicklung

18 Entwicklung ländlicher Raum
Produktkonzept: Ergebnisse der Kostenverrechnung KJ 2004 Externe Produkte der Ämter Entwicklung ländlicher Raum primäre Kosten sekundäre Kosten Allgemeine Aufgaben zur integrierten ländl. Entwicklung Bodenordnung und Flächenmanagement Dorfentwicklung Personalkosten primäre Kosten Sachkosten Kosten des AV sekundäre Kosten Verrechnung der Vorleistungen Gesamtsumme 89,50% 6,96% 3,54%

19 Ergebnisse der Kostenverrechnung KJ 2004 – Unternehmensflurbereinigung
Produktkonzept: Ergebnisse der Kostenverrechnung KJ 2004 – Unternehmensflurbereinigung Allgemeine Aufgaben zur ländl. Entwicklung Dorfentwicklung Produkteinzelkosten 36,884 Mio. € davon Bodenordnung und Flächenmanagement Unternehmensflurbereinigung Personalkosten primäre Kosten Sachkosten Kosten des AV der Kosten der Produktgruppe 22,83% sekundäre Kosten Verrechnung der Vorleistungen der Gesamtkosten ÄfAO 20,43% Gesamtsumme Eigene Berechnungen auf Basis der KLR-Daten

20 Unternehmensflurbereinigung
Kostenanalyse auf Verfahrensebene: Verfahrens- und Ausführungskosten in der Unternehmensflurbereinigung Übersicht Gesamtkosten der Unternehmensflurbereinigung Verfahrenskosten Ausführungskosten persönliche und sächliche Kosten der Behördenorganisation (insb. Verwaltungskosten) Kosten der Herstellung gemeinschaftlicher Anlagen Wege, Gewässer, landschaftsgest. Anlagen Kosten der Ämter für Agrarordnung Sonstige Ausführungskosten Kosten der Vermessung, Vermarkung und Wertermittlung der Grundstücke Kosten der Bezirksregierung Münster Kosten des MUNLV [Kosten Sonstiger Akteure] finanziert durch: Land NRW/ Projektträger finanziert durch: Projektträger

21 Königswinter-Nord-ICE
Übersicht – NRW: Ausgewählte Musterverfahren der Unternehmensflurbereinigung Bislicher Insel Werl B1 Würselen-Euchen Lövenich Königswinter-Nord-ICE

22 Verfahrensgebiet: Würselen-Euchen
vorher Bau der Ortsumgehung nachher

23 Verfahrensgebiet: Bislicher Insel
vorher nachher Bau des Deiches

24 Kostenanalyse auf Verfahrensebene: Auswahl der Musterverfahren
Detailbeschreibung Daten zum Verfahren STRASSE SCHIENE DEICH Werl B1 Würselen-Euchen Lövenich Königswinter Bislicher Insel zuständiges Amt für Agrarordnung Soest Euskirchen Siegburg Mönchengladbach Hauptgrund des Verfahrens Flächenbereit-stellung Bundesstrasse Flächenbereit-stellung einer Ortsumgehung Flächenbereit-stellung Landstrasse Flächenbereit-stellung ICE-Neubaustrecke Flächenbereit-stellung für die Deichtrasse Länge der Trasse im Verfahrensgebiet 3,0 km 3,8 km 4,2 km 5,5 km 6,0 km Kosten des Bauprojektes (ohne Grunderwerb) 9,5 Mio. € 2,0 Mio. € 2,1 Mio. € 124,2 Mio. € 24,5 Mio. € Größe der Flurbereinigung in ha 121 ha 490 ha 469 ha 511 ha 706 ha Anzahl der betroffenen Grundeigentümer (Rechtspersonen) 55 416 237 233 126 Anzahl der betroffenen Flurstücke 162 619 279 1.194 519

25 der Ämter für Agrarordnung (ÄfAO)
Vorgehensweise: Kostenanalyse auf Verfahrensebene – Verfahrenskosten der ÄfAO Berechnung der Kosten der Ämter für Agrarordnung (ÄfAO) Personal- kosten (Endkostenstellen) Personal- kosten (Vorkostenstellen) Kosten Sach- und Dienstleistungen Kosten externe Vergabe Gesamt- kosten ÄfAO + + + = Bestimmung der Personalkosten in den Endkostenstellen (Fachdezernate) über eine Kapazitätsanalyse 1. Schritt: Personalkosten der indirekten Verwaltungsbereiche werden über Standardzuschlagssätze (der Vorkostenstellen) abgebildet 2. Schritt: 3. Schritt: Zuordnung der Sach- und Dienstleistungskosten (Durchschnittsquote) die Kosten der externen Vergabe in der Flurbereinigung (z.B. Vermessung) werden verfahrensspezifisch erhoben 4. Schritt:

26 Kostenanalyse auf Verfahrensebene – Personalkosten ÄfAO
Ergebnis: Kostenanalyse auf Verfahrensebene – Personalkosten ÄfAO 1. Schritt: Ergebnisse der verfahrensspezifischen Kapazitätsanalyse zu den Nettoeinsatzzeiten des Personals in den Fachdezernaten der Ämter für Agrarordnung (Endkostenstellen) Personal- kosten (Endkostenstellen) PT = Personeneinsatztage (netto) hD: 389,71 €/PT Bewertung der Personeneinsatztage (netto) mit den berechneten Kostensätzen nach LfBG mD: 207,50 €/PT gD: 290,10 €/PT Gesamtkosten in €

27 Kostenanalyse auf Verfahrensebene – Personalkosten ÄfAO
Ergebnis: Kostenanalyse auf Verfahrensebene – Personalkosten ÄfAO 1. Schritt: Personalkosten der Musterverfahren (ÄfAO) (ohne Vorkostenstellen) bezogen auf interne Ablaufschritte Personal- kosten (Endkostenstellen)

28 Kostenanalyse auf Verfahrensebene – Personalkosten ÄfAO
Ergebnis: Kostenanalyse auf Verfahrensebene – Personalkosten ÄfAO 2. Schritt: die Personalkosten der indirekten Verwaltungsbereiche werden über einen Standardzuschlagssatz (der Vorkostenstellen) abgebildet Personal- kosten (Vorkostenstellen) Bewertungsgrundlage: Stellenausstattung der ÄfAO im indirekten Bereich (Zentrale Dienste) gegenüber direktem Bereich (Entwicklung ländlicher Raum) Aufschlagssatz: Satz: 30,9% * Bewertungsbasis: IST-Stellenausstattung der ÄfAO im Kalenderjahr 2004.

29 Ergebnis: Kostenanalyse auf Verfahrensebene – Sach- und Dienstleistungskosten ÄfAO 3. Schritt: Ergebnisse der Gesamtkostenanalyse ÄfAO – KJ 2004: Kosten Sach- und Dienstleistungen Sach- und Dienstleistungskosten: 6,423 Mio. € Kosten des Anlagevermögens + kalkulatorische Zinsen: Quote: 14,67% 0,903 Mio. € abzgl. „Vergabe an Dritte in Flurb.“: 1,279 Mio. € Quote: 3,10% Personalkosten: 33,881 Mio. € Quote: 82,23% Berechnung des durchschnittlichen Aufschlagsatzes auf die Personalkosten: 14,67% 82,23% = 17,84% ASSachkosten

30 Kostenanalyse auf Verfahrensebene – Kosten der externen Vergabe ÄfAO
Ergebnis: Kostenanalyse auf Verfahrensebene – Kosten der externen Vergabe ÄfAO 4. Schritt: Kosten externe Vergabe die Kosten der externen Vergabe (z.B. Vermessung) sowie die Kosten der Befliegung wurden verfahrensspezifisch erhoben

31 Endergebnis: Gesamte Verfahrenskosten der Ämter für Agrarordnung

32 Verfahrenskosten ÄfAO
Vorgehensweise: Kostenanalyse auf Verfahrensebene Kosten der Oberen Flurbereinigungsbehörde und der Bezirksregierung Münster (zentral) geeignete Schlüssel Produkt- buchungen Kosten BezReg MS Obere FlurbBehörde Organisation/ Controlling (Dez. 14) Verfahren/ Recht (incl. Spruchstelle) Kosten der Produktgruppe „Bodenordnung“ Personal (Dez. 11.2) Planung und Ausführung Gewichtung Beihilfe (Dez. 16.1) Technik Zuschlagssatz auf Verfahrenskosten ÄfAO GGRZ (NOVIS) Fachliche Dienstleistung Berechnung anteilige Kosten der Musterverfahren

33 Kostenanalyse auf Verfahrensebene – BezReg Münster (zentral) und OFB
Ergebnis: Kostenanalyse auf Verfahrensebene – BezReg Münster (zentral) und OFB Kosten der BezReg Münster zentral Verfahrenskosten Bodenordnung der BezReg ZS = = = 1,11% Verfahrenskosten Bodenordnung der ÄfAO Kosten der OFB Obere Flurbereinigungsbehörde Verfahrenskosten Bodenordnung der OFB ZS = = = 5,15% Verfahrenskosten Bodenordnung der ÄfAO

34 Bodenordnung des MUNLV
Ergebnis: Kostenanalyse auf Verfahrensebene – MUNLV Berechnung des Zuschlagssatzes Verfahrenskosten Bodenordnung des MUNLV ZS = Verfahrenskosten Bodenordnung der ÄfAO ZS = ZS = 0,66% Eigene Berechnungen auf Basis einer Erhebung im MUNLV

35 Kostenanalyse auf Verfahrensebene: Analyse sonstiger Akteure
Kosten des GGRZ Münster für IT-Entwicklung berücksichtigt; weitere Einrichtungen (z.B. LDS, LBV) ohne wesentliche Kostenwirkung Zentrale Einrichtungen des Landes NRW Gerichte keine Zusatzkosten (tendenziell eher Kosten- entlastung der Gerichte -> siehe Nutzenanalyse) keine Auswirkungen (Zusatzkosten für Bereit-stellung der Unterlagen wiegen die Einsparungen durch temporäre Führung der Verzeichnisse auf) Kataster- und Grundbuchamt keine wesentliche Kostenwirkung (ÄfAO über- nehmen in weiten Teilen die operative Arbeit der Teilnehmergemeinschaft) Teilnehmer- gemeinschaft Träger Öffentlicher Belange keine wesentlichen Zusatzkosten bei den TÖB durch Unternehmensflurbereinigung

36 Kostenanteil der übrigen staatlichen Vollzugsebenen
Kostenanalyse auf Verfahrensebene: Gesamte Verfahrenskosten der Musterverfahren Kostenanteil der übrigen staatlichen Vollzugsebenen Übersicht – Einzelne Bestandteile (Vollzugsebenen) der gesamten Verfahrenskosten Kostenanteil der ÄfAO

37 Kostenanalyse auf Verfahrensebene – Ausführungskosten
Ergebnis: Kostenanalyse auf Verfahrensebene – Ausführungskosten Ausführungskosten der Musterverfahren die Ausführungskosten wurden verfahrensspezifisch erhoben Kosten der Herstellung gemeinschaftlicher Anlagen (z.B. Wegebau, Gewässer, landschaftsgest. Anlagen) Sonstige Ausführungskosten (z.B. Kosten für Vermessung, Vermarkung und Wertermittlung)

38 Kostenanalyse auf Verfahrensebene – Gesamtkosten
Endergebnis: Kostenanalyse auf Verfahrensebene – Gesamtkosten Übersicht

39 Die deutlichen Unterschiede in der Höhe der Verfahrenskosten
der einzelnen Musterverfahren erkennbar Gesamte Verfahrenskosten aller staatlichen Vollzugsebenen bezogen auf die Verfahrensfläche (pro ha) einfache Besitzstruktur geringe landes- kulturelle Schäden optimale Ausnutzung techn. Möglichkeiten sehr kleines Verfahren, hohe Fixkosten

40 je ha Fläche (Flurbereinigung) je ha Fläche (Unternehmen)
Beurteilung der Verfahrenseffizienz: Differenzierte Betrachtung anhand unterschiedlicher Kennzahlen Kennzahlen Königswinter (13) Bislicher Insel (13) Werl B1 (15) Würselen-Euchen (15) Lövenich (4) je Grundeigentümer je ha Fläche (Flurbereinigung) Werl B1 €/GE 4 Werl B1 4.620 €/ha 5 Würselen-Euchen 3.774 €/GE 2 Würselen-Euchen 3.204 €/ha 3 Lövenich 2.377 €/GE 1 Lövenich 1.201 €/ha 1 Königswinter 8.972 €/GE 3 Königswinter 4.091 €/ha 4 Bislicher Insel €/GE 5 Bislicher Insel 3.145 €/ha 2 je m Trassenlänge je ha Fläche (Unternehmen) Werl B1 186 €/m 2 Werl B1 €/ha 4 Würselen-Euchen 413 €/m 5 Würselen-Euchen €/ha 5 Lövenich 134 €/m 1 Lövenich €/ha 1 Königswinter 380 €/m 4 Königswinter €/ha 2 Bislicher Insel 370 €/m 3 Bislicher Insel €/ha 3

41 Agenda Projektziele und Projektorganisation
Organisatorische Rahmenbedingungen der Agrarordnungsverwaltung BWL-Analyse: Finanz- und Kostenbetrachtung Impact-Analyse: Ergebnisse einer repräsentativen Kundenbefragung VWL-Analyse: Wirkungsbetrachtung Integration der Ergebnisse

42 Impact-Ebene: Messung der subjektiven Effektivität
Ebene I Durchführung einer schriftlichen Kundenbefragung durch den Lehrstuhl für Controlling, Universität Münster ZIEL: Messung der Dienstleistungsqualität und der subjektiven Wahrnehmung von Wirkungen Ebene II Durchführung mehrer Expertenbefragungen im Rahmen eines vorstrukturierten persönlich geführten Gespräches ZIEL: Validierung der Ergebnisse der Kundenbefragung sowie Gewinnung zusätzlicher Erkenntnisse

43 Träger öffentlicher Belange Teilnehmergemeinschaft
Ebene I: Konzeption einer repräsentativen Kundenbefragung Differenzierte Ansprache der Anspruchsgruppen Themenkomplexe Anspruchsgruppen Allgemeine Angaben Servicequalität & Globalzufriedenheit Verfahrensziele und Wirkungen Grundstücks- eigentümer Mittelbar oder Un- mittelbar betroffen? Zufriedenheit mit Mitarbeitern? Allgemeine Wirkungen? Straßen-, Schiene- oder Deichprojekt? Mitwirkungs- möglichkeiten? Kosten- und Zeiteinsparungen? Projektträger TÖB Träger öffentlicher Belange Gemeinde, Kreis, LK, LV? Beurteilung des Verfahrens? Spezielle Wirkungen? Vorstand der Teilnehmergemeinschaft Art des Projektes? Stand des Verfahrens? Einbindung und Mitwirkung? Spezielle Wirkungen?

44 Versand und Rücklauf der Fragebögen
Ausgewählte Ergebnisse der Kundenbefragung Versand und Rücklauf der Fragebögen Befragte Gruppe Versand Rücklauf Quote Grundstückseigentümer Musterverfahren 443 150 33,9% Projektträger alle lfd. UFB 36 25 69,4% Vorstand der Teilnehmergemeinschaft 35 97,2% Träger öffentlicher Belange 93 76 81,7%

45 Teilnehmergemeinschaft
Die Mehrzahl der Unternehmensflurbereinigungen in NRW werden aufgrund von Straßenbauprojekten eingeleitet Anteile des Verfahrenshintergrundes (Bauprojekt) in den Rückläufen der jeweils befragten Gruppe Vorstand der Teilnehmergemeinschaft Träger Öffentlicher Belange Projektträger

46 Ergebnisse der Kundenbefragung: Grundstückseigentümer
Gesamtgröße der ins Verfahren eingebrachten Eigentumsflächen Gesamtanzahl der eingebrachten Grundstücke ca. 25% der Grundstückseigentümer haben ihre Grundstücke im Rahmen der Flurbereinigung ganz oder teilweise veräußert 38% der Befragten bewirtschaften die Grundstücke selbst (Landw. Betrieb) 19,3% der Befragten bewirtschaften auch gepachtete Grundstücke im Verfahrensgebiet

47 Ergebnisse der Kundenbefragung: Projektträger
Gründe für die Einleitung der Flurbereinigung – Anteile der Nennungen Anteile an den Rückläufen: Landesbetrieb Straßen: 64% Deutsche Bahn AG: 20% Deichverband: 8% keine Angabe: 8% Auf Wunsch von Trägern öffentlicher Belange Höhere Akzeptanz des Bauprojekts In Erwartung einer Zeitersparnis Auf Wunsch der Eigentümer In Erwartung einer Kostenersparnis Keine eigene Personalkapazität zum Grundstückserwerb

48 Ergebnisse der Kundenbefragung: Träger Öffentlicher Belange (TÖB)
Zugehörigkeit Behörde/ Organisation Landwirtschaftsverband Landwirtschaftskammer Eignung der Flurbereinigung zur Flächenbeschaffung Gemeinde/ Stadt/ Kreis sehr gut gut Ø Beurteilung durch befragte TÖB

49 Frage:. Wie beurteilen Sie die Verfahrensabwicklung anhand der
Frage: Wie beurteilen Sie die Verfahrensabwicklung anhand der nachstehenden Kriterien? sehr zufrieden sehr unzufrieden ++ + o − −− Information über Ablauf und Ziele des Verfahrens Mitwirkungsmöglichkeiten an Entscheidungen des Amtes Klarheit und Verständlichkeit des Schriftverkehrs

50 durch das zuständige Amt generell?
Frage: Wie beurteilen Sie die Bearbeitung des Flurbereinigungsverfahrens durch das zuständige Amt generell? sehr zufrieden sehr unzufrieden ++ + o − −− Dauer des Verfahrens Information während des Verfahrens Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen Interessensausgleich

51 Ausgewählte Ergebnisse der Kundenbefragung:
Beurteilung der Verfahrensabwicklung durch die Grundstückseigentümer Die Verfahrensabwicklung wird insgesamt positiv bewertet – es gibt allerdings auch wenige kritische Stimmen

52 zuständigen Amtes für Agrarordnung?
Frage: Wie zufrieden sind Sie mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des zuständigen Amtes für Agrarordnung? sehr zufrieden sehr unzufrieden ++ + o − −− Freundlichkeit Sachverstand Engagement Erreichbarkeit Information und Beratung

53 Ausgewählte Ergebnisse der Kundenbefragung:
Beurteilung der Mitarbeiter des Amtes durch die Grundstückseigentümer Auch die Grundstückseigentümer sind in der Mehrheit mit den Mitarbeiter der ÄfAO sehr zufrieden

54 Teilnehmergemeinschaft
Frage: Wie zufrieden sind Sie ganz allgemein mit dem zuständigen Amt für Agrarordnung? Durchschnitts- note: Ø Vorstand der Teilnehmergemeinschaft 1,43 Träger Öffentlicher Belange 1,32 1,44 Projektträger 2,15 Grundstückseigentümer 20,0% Notenbewertung: ++ = 1 bis −− = 5

55 Teilnehmergemeinschaft
Die relativ wichtigsten Ziele eines Unternehmensflurbereinigungsverfahrens aus Sicht der jeweilig antwortenden Akteure Die wichtigsten Ziele Grundstücks- eigentümer Träger Öffentlicher Belange Vorstände der Teilnehmergemeinschaft Projektträger 1. Erhalt landwirtschaftlicher Betriebe 2. Allgemeine Akzeptanz des Projektes 3. Beschleunigung des Bauprojekts und Naturschutz 1. Vermeidung von Verlusten an Eigentumsflächen 2. Behebung der Bewirtschaftungsnachteile 3. Erhalt landwirtschaftlicher Betriebe 1. Erhalt landwirtschaftlicher Betriebe 2. Behebung der Bewirtschaftungsnachteile 3. Vermeidung von Verlust an Eigentums- flächen und Verbesserung der Erreichbarkeit 1. Behebung der Bewirtschaftungsnachteile 2. Erhalt landwirtschaftlicher Betriebe 3. Verbesserung der Erreichbarkeit

56 Portfoliodarstellung des Zielerreichungsgrades:
Alle Akteure sehen ihre Zielvorstellungen im Verfahren angemessen verwirklicht Grundstückseigentümer Projektträger −− Ø −− Ø ++ ++ Zielerreichung Ø Zielerreichung Ø −− −− Wichtigkeit der Ziele Wichtigkeit der Ziele Träger Öffentlicher Belange Vorstände der TG −− Ø −− Ø ++ ++ Zielerreichung Ø Zielerreichung Ø −− −− Wichtigkeit der Ziele Wichtigkeit der Ziele

57 Sonstige Verfahrensziele Grundstückseigentümer/ Landwirtschaft
Portfoliodarstellung Vorstände der TG – detailliert: Verfahrensziele zum Nutzen der Grundstückseigentümer stehen im Vordergrund Vorstände der Teilnehmergemeinschaft Ø + ++ ++ Vermeidung Flächenverluste Sonstige Verfahrensziele Behebung Bewirt.-Nachteile Erhalt lw. Betriebe Verbesserung Erreichbarkeit + Zielerreichung Verfahrensziele: Grundstückseigentümer/ Landwirtschaft Ø Wichtigkeit der Ziele

58 Verbesserung der Erreichbarkeit
Portfoliodarstellung Projektträger – detailliert: Zwei Verfahrensziele weisen ein Ungleichgewicht auf Projektträger Ø + ++ ++ Zielübererfüllung: Verbesserung der Erreichbarkeit Ziellücke + Zielerreichung Ziellücke Zieluntererfüllung: Bodenschutz Ø Wichtigkeit der Ziele

59 Aus Sicht der befragten Akteure entstehen sämtlichen an einem
Flurbereinigungsverfahren beteiligten Gruppen hieraus Vorteile Grundstückseigentümer Projektträger Nachteile Ø Vorteile Nachteile Ø Vorteile Allgemeinheit Allgemeinheit Projektträger Projektträger Landw. Betriebe Landw. Betriebe Grundeigentümer Grundeigentümer Träger Öffentlicher Belange Vorstand TG Nachteile Ø Vorteile Nachteile Ø Vorteile Allgemeinheit Allgemeinheit Projektträger Projektträger Landw. Betriebe Landw. Betriebe Grundeigentümer Grundeigentümer

60 Konzeption der Expertengespräche
Ebene II: Konzeption der Expertengespräche Gestaltung Durchführung von insgesamt 12 Expertengesprächen auf Basis eines vorstrukturierten Fragenkatalogs Auswahl der Experten in Anlehnung an die Kundenbefragung sowie den speziellen Informationsbedürfnissen des Projekts Zielsetzung Validierung und Interpretation der Ergebnisse der durchgeführten Kundenbefragung Anregungsinformationen für die Ausgestaltung und Quantifizierung der volkswirtschaftlichen Wirkungssystematik und Wertschöpfungsanalyse

61 Grundstückseigentümer/ Sonstige Fachvertreter
Ebene II: Im Rahmen der Untersuchung geführte Expertengespräche Grundstückseigentümer/ Landwirtschaft Projektträger Landwirtschaftskammer NRW Landwirtschaftsverband Rheinland e.V. Landesbetrieb Straßen NRW Deutsche Bahn AG Deichverband Xanten-Kleve EXPERTEN Politik Sonstige Fachvertreter Herr Prof. Dr. Weiß Landesverband der Naturschutz- verbände NRW Herr Dr. Scholz (MdL - SPD) Herr Uhlenberg (MdL - CDU)

62 Wesentliche Ergebnisse der Expertengespräche:
Grundstückseigentümer/ Landwirtschaft die Akzeptanz der Grundstückseigentümer zum Flächenverkauf außerhalb einer Flurbereinigung ist als äußerst gering einzuschätzen Flurbereinigungsverfahren führen zu deutlichen Kosten- und Zeitvorteilen beim Bauprojekt (z.B. Straßenbau) und mildern gleichzeitig die Nachteile für die betroffenen Landwirte die Realisierung großer Bauprojekte ohne begleitende Flurbereinigung erscheint zumindest im Rheinischen Raum kaum vorstellbar Friedhelm Decker Präsident des Rheinischen Landwirtschaftsverbandes e.V. Flurbereinigungsverfahren sind als Instrument für einen fairen Interessen- ausgleich in zeitlich und räumlich überschaubaren Projekten unverzichtbar wir glauben, dass die Gesamtkosten des Projektes durch eine begleitende Bodenordnung deutlich reduziert werden können (Schätzung: 20-25%) Karl Meise Präsident des Landwirtschaftskammer in NRW

63 Wesentliche Ergebnisse der Expertengespräche: Politik
im Rahmen der Bodenordnung ist die Akzeptanz der Grundstücks- eigentümer für das Projekt deutlich höher, Widerstände lassen sich reduzieren in gewisser Weise trägt die Flurbereinigung zu einem positiven Strukturwandel in der Landwirtschaft bei (Ersatzflächen für zukunftorientierte Betriebe) zusätzlich entfalten sich positive Wirkungen im Bereich des Naturschutzes Herr Uhlenberg, MdL CDU (NRW) Bodenordnung als formaler Rahmen für Ausgleich und Flächentausch – wichtiges und unverzichtbares Instrument zur Neuordnung insb. bei „schwierigen Bauprojekten“ frühzeitige Einbindung der ÄfAO notwenig, um frühzeitig einen Konsens aller Beteiligten zu erzielen Herr Dr. Scholz, MdL SPD (NRW)

64 Wesentliche Ergebnisse der Expertengespräche: Sonstige Fachvertreter
für fremdnützige Fachplanungen erscheint die Einleitung einer Bodenordnungs- maßnahme grundsätzlich geboten („Rechtsstaatliche Verträglichkeit“) Einleitung der Flurbereinigung mit Einleitung der Planfeststellung (Gesetz) ist eigentlich zu spät – Planung müssen frühzeitig aufeinander abgestimmt werden, um zusätzliche Kosten- und Zeitersparnisse zu realisieren der Erfolg der Flurbereinigung hängt entscheidend von „Land und Leuten“ ab, sehr wichtig ist das Vertrauensverhältnis zwischen GE und Mitarbeitern ÄfAO Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Weiß Professor für Bodenordnung und Bodenwirtschaft – Uni Bonn im Rahmen einer Flurbereinigung ist meist eine aus ökologischen Gesichts- punkten sinnvoller Ausweisung von Kompensationsflächen möglich (besser Möglichkeiten der Flächenbeschaffung –erhöhter Planungsspielraum) aktuelles Beispiel: Weiterbau der A33 bei Bielefeld – Konflikte mit Landwirten werden minimiert und ein Biotopen-Verbund geschaffen Herr Schwarz und Herr Mackmann Landesbüro der Naturschutzverbände NRW

65 Wesentliche Ergebnisse der Expertengespräche: Projektträger
Akzeptanz der Grundstückseigentümer ist höher, die ÄfAO sind bei der Kommunikationmit den GE (insb. Landwirten) meist der kompetentere Partner aus einer begleitenden Bodenordnung ergeben sich für uns bzw. das Bauprojekt sowohl positive Kosten- als auch Zeiteffekte Herr Gössing Landesbetrieb Straßen.NRW die späte Einleitungspraxis in NRW führt zu erheblichen und unnötigen Doppelarbeiten beim Landesbetrieb Straßen Herr Jakobs (Leiter NL Aachen) Landesbetrieb Straßen.NRW die Erfahrungen mit der UFB und die Zusammenarbeit mit ÄfAO sind sehr gut – es besteht aber das Problem eines geringen Bekanntheitsgrades bei der DB Frau Goldbeck Grunderwerb – Deutsche Bahn AG der Deichverband Xanten-Kleve wird aufgrund der bisherigen Erfahrungen bei zukünftigen Projekten immer das Ziel einer begleitenden Flurbereinigung verfolgen Herr Schlüß Geschäftsführer Deichverband Xanten-Kleve

66 Agenda Projektziele und Projektorganisation
Organisatorische Rahmenbedingungen der Agrarordnungsverwaltung BWL-Analyse: Finanz- und Kostenbetrachtung Impact-Analyse: Ergebnisse einer repräsentativen Kundenbefragung VWL-Analyse: Wirkungsbetrachtung Integration der Ergebnisse

67 Gesetzliche Grundlage einer Unternehmensflurbereinigung
§ 87 (1) FlurbG (Unternehmensflurbereinigung) „Ist aus besonderem Anlaß eine Enteignung zulässig, durch die ländliche Grundstücke in großem Umfange in Anspruch genommen würden, so kann auf Antrag der Enteignungsbehörde ein Flur- bereinigungsverfahren eingeleitet werden, wenn der den Betroffenen entstehende Landverlust auf einen größeren Kreis von Eigen- tümern verteilt oder Nachteile für die allgemeine Landeskultur,  … , vermieden werden sollen.  … .

68 Zielsetzungen in der Gesetzgebung
Gesetzliche Zielsetzungen einer Unternehmensflurbereinigung Gesetzesziele gemäß § 87 (1) FlurbG Zielsetzungen in der Gesetzgebung I Verteilung des Landverlustes auf einen größeren Kreis von Eigentümern II Vermeidung von Nachteilen für die allgemeine Landeskultur

69 Bedeutung der Gesetzesziele und Beitrag der Verfahren zu
ihrer Erfüllung aus Sicht der Betroffenen Relevanter Auszug aus der Befragung Wie wichtig sind Ihrer Meinung nach die folgenden mit der Einleitung einer Flurbereinigung verfolgten Ziele? Vermeidung von Verlusten an Eigentumsflächen 2. Behebung der durch das Bauprojekt entstandenen Bewirtschaftungsnachteile 3. Naturschutz und Landschaftspflege Zieldeterminante I Zieldeterminante II Inwiefern konnte das Verfahren Ihrer Meinung nach tatsächlich zur Erfüllung dieser Ziele beitragen?

70 Portfoliodarstellung: Wichtigkeit der Gesetzesziele und
Zielerreichung aus Sicht der befragten Gruppen Grundstückseigentümer Projektträger −− Ø −− Ø ++ ++ Zielerreichung Ø Zielerreichung Ø −− −− Wichtigkeit der Ziele Wichtigkeit der Ziele  Vermeidung von Verlusten an Eigentumsflächen  Behebung entstandener Bewirtschaftungsnachteile  Naturschutz und Landschaftspflege Träger Öffentlicher Belange Vorstände der TG −− Ø −− Ø ++ ++ Zielerreichung Ø Zielerreichung Ø −− −− Wichtigkeit der Ziele Wichtigkeit der Ziele

71 Vergleichsbasis der volkswirtschaftlichen Analyse
wird durchgeführt wird nicht durchgeführt mit UFB ohne Vergleichsbasis der volkswirtschaftlichen Analyse Bauprojekt Projektkosten Projektnutzen VERGLEICHSBASIS Vergleichsbasis der Kosten-Nutzen-Analyse

72 Vorgehensweise und Zielsetzung der volkswirtschaftlichen Analyse
1. Schritt: Festlegung der gesellschaftlichen Wertschöpfungs- beiträge 2. Schritt: Zuordnung geeigneter Maßstäbe zur Beschreibung und Bewertung 3. Schritt: Monetäre und qualitative Bewertung der Wertschöpfungs-beiträge Wertschöpfungsbilanz - Vorleistungen + Wirkungen Gesellschaftlicher Nutzen Ergebnisse der Kostenanalyse tangibel intangibel

73 Tangibles Wertschöpfungssystem
Grundstücks-eigentümer B Projektträger C Drittplanungs- träger D Allgemeinheit A-T01 Verbesserung der Bewirtschaftungs-möglichkeiten Effizienzvorteile bei der Bewirtschaftung A-T02 Einsparungen an Gebühren

74 in der Landwirtschaft:
Quantifizierung der Bewirtschaftungsvorteile aus der Zusammenlegung von Flächen (A-T01) Vorgehensweise Grundlage: variable Bewirtschaftungskosten (Faustzahlen) in Abhängigkeit der Schlaglänge, Hof-Feld-Entfernung und Schlaggröße in ha Quelle: Gutachten der Bundesforschungs- anstalt für Landwirtschaft (FAL) Formel: Bewirtschaftungsvorteil (Flächenzusammenlegung) = Kostenersparnis pro ha u. Jahr x landw. Nutzfläche in ha x Kapitalisierungsfaktor Annahme: Kalkulationszins in der Landwirtschaft: 4 %

75 Quantifizierung der Bewirtschaftungsvorteile aus
der Verbesserung des Wegenetzes (A-T01) Vorgehensweise Grundlage: Einsparungen aus Entfernungs- und Wegeverbesserungen (1 Stunde pro ha und Jahr) Quelle: Gutachten des Bayerischen Staats- ministeriums für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Einsparungen in Höhe von € pro ha und Jahr (Maschinen- und Arbeitskosten) vorsichtiger Ansatz: 50% (20 € pro ha u. Jahr) Formel: Bewirtschaftungsvorteil (Verbesserung des Wegenetzes) = landwirtschaftliche Nutzfläche in ha x 20 € pro Jahr x Kapitalisierungsfaktor

76 Grundlage der Berechnung
Quantifizierung der Gebühreneinsparungen (A-T02) Grundlage der Berechnung 1/3 Privatvermögen Landwirtschaftliche Nutzfläche 2/3 Betriebsvermögen 50% Reinvestition in Flächen 50% keine Reinvestition in Flächen Gebühreneinsparungen: 3% der Reinvestitionssumme 1% Notar und Grundbuch 2% Vermessungs- und Maklergebühren

77 Überblick: Auswirkungen der Flurbereinigung
auf die Grundstückseigentümer (A) Ergebnisse der Quantifizierung: A - Grundstückseigentümer Wertschöpfungs- STRASSE SCHIENE DEICH beiträge (A) Werl B1 Würselen-Euchen Lövenich Königswinter Bislicher Insel A-T01 keine Flächenzusammen-legung Verbesserung des Wegenetzes kein Wegebau A-T02 7.024 € Gesamtnutzen (A)

78 Tangibles Wertschöpfungssystem
Grundstücks-eigentümer B Projektträger C Drittplanungs- träger D Allgemeinheit A-T01 Verbesserung der Bewirtschaftungs-möglichkeiten Effizienzvorteile bei der Bewirtschaftung B-T01 Kostenersparnisse beim Grunderwerb Kosten des Grunderwerbs Entschädigungen Personalkosten Notargebühren (inkl. Grundbucheintrag) A-T02 Einsparungen an Gebühren B-T02 Einsparungen an Vermessungskosten (inkl. Katastergebühren) B-T03 Kosteneinsparungen durch Maßnahmen der Flurbereinigung durch einen be- schleunigten Baubeginn

79 Quantifizierung der Kostenersparnisse beim Grunderwerb (B-T01)
Kosten des Grunderwerbs Annahme: Einsparungen im Rahmen des reinen Grunderwerbs = 10% der Grunderwerbskosten Einsparungen an Entschädigungsleistungen Kalkulation der Entschädigungsleistungen außerhalb der Flurbereinigung auf Grundlage der Entschädigungsrichtlinien Landwirtschaft (LandR 78) abzüglich Entschädigungen innerhalb der Flurbereinigung

80 Quantifizierung der Kostenersparnisse beim Grunderwerb (B-T01)
Personalkosteneinsparungen Angaben des Landesbetriebs Straßen.NRW: - 20 Kaufverträge pro MA u. Jahr im eigenen Grunderwerb - Einsparung von 85% der Personalkosten durch Flurbereinigung Ansatz: - Einsparung von 75% der Personalkosten beim Projektträger - Durchschnitt Jahrespersonalkosten „gehobener Dienst“ (55.000€ p.a. zzgl. Vorkosten und Sachkosten) Einsparungen an Notargebühren Kalkulation der Notargebühren (inkl. Grundbucheintrag) außerhalb der Flurbereinigung auf Basis der entsprechenden Gebührenordnung Grundlage der Kalkulation: durchschnittlicher Geschäftswert pro Verkaufsfall

81 Grundlage der Berechnung
Quantifizierung der Einsparungen an Vermessungskosten (B-T02) Grundlage der Berechnung Kalkulation der Vermessungsgebühren auf Grundlage der VermGebO NRW („Vermessung an lang gestreckten Anlagen“) Formel: Grundbetrag x Wertfaktor (zzgl. Gebühr für jedes neue Grundstück) Zwischenergebnis Wertschöpfungs- STRASSE SCHIENE DEICH beiträge (B) Werl B1 Würselen-Euchen Lövenich Königswinter Bislicher Insel B-T01 Grunderwerb Entschädigungen 0 € Personalkosten Notargebühren 8.645 € B-T02

82 Einsparungen in den einzelnen Verfahren
Quantifizierung der Kosteneinsparungen in Folge von Maßnahmen der Flurbereinigung (B-T03) Einsparungen in den einzelnen Verfahren Werl B 1 keine Würselen-Euchen Einsparungen an Zuwegungen zu öff. Straßen Lövenich Vermeidung des Ankaufs unwirtschaftl. Restparzellen; Einsparungen durch Ersatzlandbereitstellung Königswinter Einsparungen an Kompensationsfläche Bislicher Insel Wegfall einer befestigten Überfahrt

83 Quantifizierung der Baukosteneinsparungen durch
einen beschleunigten Baubeginn (B-T03) Grundlage der Berechnung Ergebnis Befragung der Projektträger: durchschnittliche Beschleunigung von 9,4 Monaten (gewichtet) durchschnittliche Verteuerungsrate der Baupreise: 0,62 % (10 Jahre) Datenquelle: LDS NRW Abzinsung der Baukosten auf den Zeitpunkt des beschleunigten Baubeginns Baukostenersparnis = tatsächliche Baukosten – abgezinste Baukosten

84 Überblick: Auswirkungen der Flurbereinigung auf die Projektträger (B)
Ergebnisse der Quantifizierung: B - Projektträger Wertschöpfungs- STRASSE SCHIENE DEICH beiträge (B) Werl B1 Würselen-Euchen Lövenich Königswinter Bislicher Insel B-T01 Grunderwerb Entschädigungen keine Personalkosten Notargebühren 8.645 € B-T02 B-T03 Maßnahmen der FB beschleunigter Baubeginn 9.659 € Gesamtnutzen (B)

85 Tangibles Wertschöpfungssystem
Grundstücks-eigentümer B Projektträger C Drittplanungs- träger D Allgemeinheit A-T01 Verbesserung der Bewirtschaftungs-möglichkeiten Effizienzvorteile bei der Bewirtschaftung B-T01 Kostenersparnisse beim Grunderwerb Kosten des Grunderwerbs Entschädigungen Personalkosten Notargebühren (inkl. Gebühren für Grundbuch- eintragungen) C-T01 Kostenersparnisse bei der Realisierung von Drittplanungen A-T02 Einsparung an Gebühren B-T02 Einsparungen an Vermessungskosten (inkl. Katastergebühren) B-T03 Kosteneinsparungen durch Maßnahmen der Flurbereinigung durch einen be- schleunigten Baubeginn

86 Grundlage der Berechnung
Kostenersparnisse bei der Realisierung von Drittplanungen (C-T01) Grundlage der Berechnung Annahme: Drittplanungsträger profitieren im Zuge der Flurbereinigung von denselben Kosteneinsparungen wie die Projektträger Extremfall: Realisierung der Drittplanungen wird erst im Zuge der Flurbereinigung ermöglicht Ermittlung der Kostenersparnisse der Drittplanungsträger anteilig gemäß ihrer Investitionssummen an der Gesamt- kostenersparnissen der Projektträger Ergebnisse Wertschöpfungs- STRASSE SCHIENE DEICH beiträge (C) Werl B1 Würselen-Euchen Lövenich Königswinter Bislicher Insel C-T01 keine Drittplanung keine Drittplanung

87 Tangibles Wertschöpfungssystem
Grundstücks-eigentümer B Projektträger C Drittplanungs- träger D Allgemeinheit A-T01 Verbesserung der Bewirtschaftungs-möglichkeiten Effizienzvorteile bei der Bewirtschaftung B-T01 Kostenersparnisse beim Grunderwerb Kosten des Grunderwerbs Entschädigungen Personalkosten Notargebühren (inkl. Gebühren für Grundbuch- eintragungen) C-T01 Kostenersparnisse bei der Realisierung von Drittplanungen D-T01 Volkswirtschaftlicher Nutzen aus einer beschleunigten Realisierung des Bauprojektes D-T02 Verbesserung des Liegenschaftskatasters A-T02 Einsparungen an Gebühren B-T02 Einsparungen an Vermessungskosten (inkl. Katastergebühren) D-T03 Volkswirtschaftlicher Nutzen aus einer Verbesserung des Wegenetzes B-T03 Kosteneinsparungen durch Maßnahmen der Flurbereinigung durch einen be- schleunigten Baubeginn

88 Grundlage der Berechnung
Quantifizierung des volkswirtschaftlichen Nutzens aus einer beschleunigten Realisierung der Bauprojekte (D-T01) Grundlage der Berechnung Verkehrsträgerspezifische Nutzen-Kosten-Verhältnisse: Straßen: Investition: 1 Mrd. €  Gesamtnettonutzen: 4,2 Mrd. € Schienen: Investition: 1 Mrd. €  Gesamtnettonutzen: 2,1 Mrd. € (Quelle: Studie des Instituts für Verkehrswissenschaft der WWU) Ausnahme: Bislicher Insel (Deichbau) Zentrale Annahmen Nutzungsdauer der Projekte: 30 Jahre Diskontierungssatz: 3 % (Bundesverkehrswegeplan)

89 Grundlage der Berechnung
Quantifizierung des volkswirtschaftlichen Nutzens aus einer beschleunigten Realisierung der Bauprojekte (D-T01) Grundlage der Berechnung Barwert des Nettonutzens der exemplarischen Bauprojekte: Werl B 1: Inv.: 9,5 Mio. €  Nettonutzen: 39,9 Mio. € Würselen: Inv.: 2,0 Mio. €  Nettonutzen: 8,4 Mio. € Lövenich: Inv.: ca. 2,1 Mio. €  Nettonutzen: ca. 8,8 Mio. € Königswinter: Inv.: ca. 24,8 Mio. €  Nettonutzen: ca. 53,4 Mio. € Bislicher Insel: Investitionssumme = Barwert des volkswirtschaftlichen Nutzens Nutzen der Flurbereinigungsmaßnahme: Teil des volkswirtschaftlichen Nutzens, der auf die frühzeitige Inanspruchnahme der Bauprojekte zurückzuführen ist Volkswirtschaftlicher Nutzen = Zinserträge aus der Beschleunigung

90 Grundlage der Berechnung
Quantifizierung des Vorteils aus der Verbesserung des Liegenschaftskatasters (D-T02) Nutzen aus der Flurbereinigung: Neuvermessung in der Flurbereinigung gewährleistet Erfüllung des gesetzlichen Auftrages zur regelmäßigen Aktualisierung des Liegenschaftskatasters (VermKatG) Grundlage der Berechnung Grundlage: Kosten einer Katastererneuerung außerhalb der UFB (Vermessungskosten) Wertansatz: Urvermessung: % NV vor 1960: % NV zwischen 1960 und 1980: % NV nach 1980: % für alle Verfahren wurden 30% der Kosten angesetzt; für das Verfahren „Bislicher Insel“ teilweise 50%

91 Volkswirtschaftlicher Nutzen aus der Verbesserung Wegenetzes (D-T03)
Grundlage der Berechnung Verbesserung des Wegenetzes erfolgt ausschließlich im Rahmen der Flurbereinigung (Plan nach §41 FlurbG) Bewertung: Investitionssumme = Nutzen der Verbesserung Überblick: Auswirkungen der Flurbereinigung auf die Allgemeinheit (D) Wertschöpfungs- STRASSE SCHIENE DEICH beiträge (D) Werl B1 Würselen-Euchen Lövenich Königswinter Bislicher Insel D-T01 D-T02 75514 € D-T03 --- Gesamtnutzen (D)

92 Gesamtnutzen (Betroffene) Gesamtnutzen (Bauprojekte)
Gesamtergebnis der Analyse des tangiblen Wertschöpfungssystems Wertschöpfungs- beiträge STRASSE SCHIENE DEICH Gesamtnutzen (Betroffene) Werl B1 Würselen-Euchen Lövenich Königswinter Bislicher Insel A 7.024 € T01 0 € T02 B T03 C --- D Gesamtnutzen (Bauprojekte)

93 Grundstücks-eigentümer Vermeidung von Verlusten an Eigentumsflächen
Intangibles Wertschöpfungssystem A Grundstücks-eigentümer B Projektträger C Drittplanungs- träger D Allgemeinheit A-I01 Vermeidung von Verlusten an Eigentumsflächen A-I02 Behebung der durch das Bauprojekt entstandenen Bewirtschaftungsnachteile A-I03 Erhalt landwirtschaftlicher Betriebe/ Vermeidung von Existenzgefährdungen A-I04 Erhöhte Rechtssicherheit durch Neuvermessung/ Bereinigung öffentl. Bücher

94  Erhalt landwirtschaftlicher Betriebe
Portfoliodarstellung: Bedeutung und Zielerreichungsgrad aus Sicht der befragten Gruppen Grundstückseigentümer Projektträger −− Ø −− Ø ++ ++ Zielerreichung Ø Zielerreichung Ø −− −− Wichtigkeit der Ziele Wichtigkeit der Ziele  Vermeidung von Verlusten an Eigentumsflächen  Behebung entstandener Bewirtschaftungsnachteile  Erhalt landwirtschaftlicher Betriebe Träger Öffentlicher Belange Vorstände der TG −− Ø −− Ø ++ ++ Zielerreichung Ø Zielerreichung Ø −− −− Wichtigkeit der Ziele Wichtigkeit der Ziele

95 Intangibles Wertschöpfungssystem
Grundstücks-eigentümer B Projektträger C Drittplanungs- träger D Allgemeinheit A-I01 Vermeidung von Verlusten an Eigentumsflächen B-I01 Reduzierung interner Aufwendungen im Planfeststellungs-, Besitzeinweisungs- und Enteignungsverfahren A-I02 Behebung der durch das Bauprojekt entstandenen Bewirtschaftungsnachteile B-I02 Einsparungen an Kosten für Rechtsstreitigkeiten A-I03 Erhalt landwirtschaftlicher Betriebe/ Vermeidung von Existenzgefährdungen B-I03 Kostenersparnisse durch die Vermeidung von Existenzgefährdung landw. Betriebe A-I04 Erhöhte Rechtssicherheit durch Neuvermessung/ Bereinigung öffentl. Bücher

96 Umfang der Einwendungen:
Reduzierung interner Aufwendungen im Planfeststellungs-, Besitzeinweisungs- und Enteignungsverfahren Ergebnisse der Befragung der Projektträger Auswirkungen der Flurbereinigung auf das Planfeststellungsverfahren Umfang der Einwendungen: keine Auswirkungen: % weniger: % erheblich weniger: % Dauer des Verfahrens: keine Auswirkungen: % verkürzt: % erheblich verkürzt: % >50% stellen Effekte fest Ergebnisse der Expertengespräche Verringerung von Widerständen bzw. Einwänden und Klagen im Rahmen der Unternehmensflurbereinigung (insb. seitens der Grundeigentümer)  Reduzierung der Aufwendungen im Planfeststellungs-, Besitzeinweisungs- und Enteignungsverfahren (B-I01)  Einsparungen an Kosten für Rechtsstreitigkeiten (B-I02)

97 Kostenersparnisse durch die Vermeidung von Existenz-
gefährdungen landwirtschaftlicher Betriebe (B-I03) Relevanter Auszug aus der Befragung Inwiefern konnte das Verfahren Ihrer Meinung nach tatsächlich zum Erhalt landwirtschaftlicher Betriebe beitragen? beitragen (sehr) stark beitragen wenig/ nicht beitragen Eigentümer 41% 31% 11% Vorstand TG 77% 17% 3% Projektträger 76% 4% 20% TÖB 60% 32% 4% innerhalb der Flurbereinigung: weniger Existenzgefährdungen weniger Übernahmeansprüche der Eigentümer  geringere Kosten für Betriebsübernahmen (Projektträger)

98 Intangibles Wertschöpfungssystem
Grundstücks-eigentümer B Projektträger C Drittplanungs- träger D Allgemeinheit A-I01 Vermeidung von Verlusten an Eigentumsflächen B-I01 Reduzierung interner Aufwendungen im Planfeststellungs-, Besitzeinweisungs- und Enteignungsverfahren I01 Erhöhung der Realisierungschancen von Drittplanungen A-I02 Behebung der durch das Bauprojekt entstandenen Bewirtschaftungsnachteile B-I02 Einsparungen an Kosten für Rechtsstreitigkeiten A-I03 Erhalt landwirtschaftlicher Betriebe/ Vermeidung von Existenzgefährdungen B-I03 Kostenersparnisse durch die Vermeidung von Existenzgefährdung landw. Betriebe A-I04 Erhöhte Rechtssicherheit durch Neuvermessung/ Bereinigung öffentl. Bücher

99 Mehrheitliche Aussage in den
Erhöhung der Realisierungschancen von Drittplanungen Mehrheitliche Aussage in den Expertengesprächen Erleichterung des Flächenerwerbs zur Realisierung von großen Bauvorhaben oder Drittplanungen im Extremfall wird der Flächenerwerb auch erst durch die Einleitung einer Flurbereinigung ermöglicht Erhöhung der Realisierungschancen von Drittplanungen im Rahmen der Flurbereinigung

100 Intangibles Wertschöpfungssystem
Grundstücks-eigentümer B Projektträger C Drittplanungs- träger D Allgemeinheit A-I01 Vermeidung von Verlusten an Eigentumsflächen B-I01 Reduzierung interner Aufwendungen im Planfeststellungs-, Besitzeinweisungs- und Enteignungsverfahren I01 Erhöhung der Realisierungschancen von Drittplanungen I01 Erhöhung der allgemeinen Akzeptanz des Bauprojektes A-I02 Behebung der durch das Bauprojekt entstandenen Bewirtschaftungsnachteile I02 Bewahrung und Förderung von Naturschutz, Boden- schutz, Landschaftspflege und des allgemeinen Landschaftsbildes B-I02 Einsparungen an Kosten für Rechtsstreitigkeiten A-I03 Erhalt landwirtschaftlicher Betriebe/ Vermeidung von Existenzgefährdungen B-I03 Kostenersparnisse durch die Vermeidung von Existenzgefährdung landw. Betriebe I03 Förderung der Bereiche Freizeit, Naherholung und Tourismus A-I04 Erhöhte Rechtssicherheit durch Neuvermessung/ Bereinigung öffentl. Bücher I04 Verbesserung der regionalen Beschäftigungssituation

101 Portfoliodarstellung:
Bedeutung und Zielerreichungsgrad aus Sicht der befragten Gruppen Grundstückseigentümer Projektträger −− Ø −− Ø ++ ++ Zielerreichung Ø Zielerreichung Ø −− −− Wichtigkeit der Ziele Wichtigkeit der Ziele  Allgemeine Akzeptanz des Bauprojektes  Naturschutz und Landschaftspflege  Berücksichtigung des Bodenschutzes Träger Öffentlicher Belange Vorstände der TG −− Ø −− Ø ++ ++ Zielerreichung Zielerreichung Ø Ø −− −− Wichtigkeit der Ziele Wichtigkeit der Ziele

102 Förderung der Bereiche Freizeit, Naherholung und Tourismus
sowie der regionalen Beschäftigungssituation Auswirkungen auf die Bereiche Freizeit, Naherholung und Tourismus Effekte messbar TÖB Vorstände der TG Auswirkungen auf die regionale Beschäftigungssituation Anzahl der Arbeitplätze innerhalb der Landwirtschaft außerhalb der Landwirtschaft keine 80% 79% 83% 66% pos. 6% 7% 14% 24% neg. 1% 3% 0% Vorstand TG TÖB keine wesentlichen Effekte messbar

103 Agenda Projektziele und Projektorganisation
Organisatorische Rahmenbedingungen der Agrarordnungsverwaltung BWL-Analyse: Finanz- und Kostenbetrachtung Impact-Analyse: Ergebnisse einer repräsentativen Kundenbefragung VWL-Analyse: Wirkungsbetrachtung Integration der Ergebnisse

104 + Ergebnis der Analyse:
Wertschöpfungsbilanz der Unternehmensflurbereinigung Kosten Nutzen tangibel intangibel Werl B1 Vermeidung von Verlusten an Eigentumsflächen Erhalt und Existenz- sicherung landw. Betriebe Würselen- Euchen weniger Klagen und Wider- stände bei Planfeststellung, Besitzeinweisung etc. Lövenich Realisierungschancen von Drittplanungen erhöht erhöhte Akzeptanz des Bauprojektes Königswinter Verbesserung Naturschutz Naherholung und Tourismus verbessert Bislicher Insel Summe +

105 ohne Berücksichtigung
Analyse der Wertschöpfungsbilanz: Berechnung von Durchschnitts-Kennzahlen ohne Berücksichtigung intangibler Effekte Kosten Nutzen Saldo Saldo je ha Wirkungs- Faktor Werl B1 8.539 €/ha 2,761 Würselen- Euchen 767 €/ha 1,144 Lövenich 2.417 €/ha 2,822 Königswinter 3.076 €/ha 1,645 Bislicher Insel 431 €/ha 1,130 Summe 1.924 €/ha 1,514

106 Unternehmensflurbereinigung
Abschätzung des Gesamteffektes für NRW: Wertschöpfungsbeiträge der Unternehmensflurbereinigung Hochrechnung NRW Kosten Nutzen Saldo Musterverfahren Gesamtlaufzeit Summe Musterverfahren Unternehmensflurbereinigung Prämisse: Wertschöpfung der Musterverfahren lässt sich auf alle lfd. UFB übertragen. 1,514 Wirkungs-Faktor des Kosteneinsatzes alle lfd. UFB-Verfahren im Jahr € p.a. Mitteleinsatz Jahreskosten 2004: ausgelöste Gesamtwirkung

107 = = = = = = = = = Tangibles Wertschöpfungssystem:
Übertragbarkeit der Wirkungen auf andere Verfahrenstypen Projekte Agrarstrukturverbesserung Übertragungssystematik §86 §91 §1 §86 §91 Verbesserung der Bewirtschaftungsmöglichkeiten Eigentümer Einsparung an Gebühren Kostenersparnisse beim Grunderwerb Einsparung an Vermessungskosten = = Projektträger = Baukosteneinsparungen = Kostenersparnisse bei der Realisierung von Drittplanungen Nutzen aus beschleunigter Realisierung des Bauprojektes Verbesserung des Liegenschaftskatasters = = = = = Allgemeinheit Nutzen aus der Verbesserung des Wegenetzes Zusätzliche Effekte ? ? ? ? ?

108 = = = = Intangibles Wertschöpfungssystem:
Übertragbarkeit der Wirkungen auf andere Verfahrenstypen Projekte Agrarstrukturverbesserung Übertragungssystematik §86 §91 §1 §86 §91 Vermeidung von Verlusten an Eigentumsfläche Eigentümer Behebung von Bewirtschaftungs- nachteilen/ Existenzsicherung Reduzierte Aufwendungen in der Planfeststellung/Besitzeinweisung etc. Einsparung an Kosten für Rechtsstreitigkeiten Projektträger Kostenersparnisse durch Vermeidung von Existenzgefährdungen Erhöhung der Realisierungschancen von Drittplanungen = = Erhöhung der allgemeinen Akzeptanz des Bauprojektes Förderung von Naturschutz, Bodenschutz und Landschaftspflege = = Allgemeinheit Förderung von Naherholung, Freizeit und Tourismus Zusätzliche Effekte ? ? ? ? ?

109 Transfer der Ergebnisse:
Strategischer Controllingbericht für Bodenordnungsverfahren Strategischer Controllingbericht Bodenordnungsverfahren: Muster PLAN-Kosten IST-Kosten Kosten Muster Muster Nutzen tangibel intangibel Grundeigentümer Erhalt landw. Betriebe Projektträger Drittplanungen Abschätzung Drittplanungen Natur- und Bodenschutz Allgemeinheit Akzeptanz des Projektes qualitative Kommentierung bessere Planbarkeit der Kosten Priorisierung/ Gestaltung nach Wirkungsaspekten

110 BMS Consulting GmbH BMS Consulting Kontakt Dr. Thomas Mosiek
Geschäftsadresse: Hammer Straße 26 40219 Düsseldorf Tel.: Mail: Internet:


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