Kinästhetik-Quiz Für was brauchen wir das kinästhetische Sinnessystem?

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 Präsentation transkript:

Kinästhetik-Quiz Für was brauchen wir das kinästhetische Sinnessystem? Wie heissen die drei Schritte der Fortbewegung? Was ist die Aufgabe der Knochen und Muskeln? Wie soll die Umgebung sein? Nenne die 6 Konzepte Wie steuern wir unsere Anstrengung? Was kennst du für Bewegungsmuster? Wie können wir interagieren? Kinästhetik-Quiz Welche Unterkonzepte gehören zur menschlichen Bewegung? Was ist der Unterschied zwischen Haltungs-- und Transportbewegung? Die Bewegungselemente sind? Wie heisst das zweite Unterkonzept der funktionalen Anatomie? Welches sind die Kennzeichen einer Grundposition Orientierung beinhaltet? Zur Antwort: Frage anklicken Hierhin zurück: „ „ anklicken Beenden: Symbol „“ anklicken

1. Interaktion Sinne und kinästhetisches Sinnessystem Bewegungselemente Interaktionsformen 2. Funktionale Anatomie Knochen und Muskeln Massen und Zwischenräume Orientierung 3. Menschliche Bewegung Haltungs- und Transportbewegung Paralleles und spiraliges Bewegungsmuster 4. Anstrengung Ziehen und Drücken 5. Menschliche Funktion Einfache Funktion Position und Grundposition Komplexe Funktion Bewegung an Ort Fortbewegung 6. Umgebung

Mit dem kinästhetisches Sinnessystem nehmen wir Reize von innen wahr Mit dem kinästhetisches Sinnessystem nehmen wir Reize von innen wahr. (Bewegungsempfindung) Wir kontrollieren unsere Anstrengung und das Gewicht in der Schwerkraft (Bewegungskontrolle, Gleichgewicht)

Zeit Raum und Anstrengung (Durch die individuelle und angepasste Gestaltung der Bewegungselemente reduzieren wir die Körperspannung). Wir differenzieren den inneren und äusseren Aspekt von Zeit, Raum und Anstrengung.)

Einseitig, schrittweise und gleichzeitig gemeinsam (Wir gestalteten die Interaktionen ressourcenorientiert, um die Selbstkontrolle des Patienten zu ermöglichen.)

Die Knochen eignen sich dazu Gewicht zu tragen und abzugeben Die Knochen eignen sich dazu Gewicht zu tragen und abzugeben. Muskeln bewegen Knochen und leiten das Gewicht über die Knochen. ( Wir senken die Körperspannung indem wir die Knochen und Muskeln entsprechend ihrer Aufgabe einsetzen.)

Massen und Zwischenräume (Wir bewegen jede der sieben Massen nacheinander und achten auf freie Zwischenräume. Wir fassen an den Massen und lassen die Zwischenräume spielen.)

Orientierung befasst sich mit der Reihenfolge der Massen im Körper und ihrer Beziehung zueinander. (Wir unterscheiden zwischen oben und unten im Körper und oben und unten im Raum. Die Rückseiten haben die Aufgabe das Gewicht auf die Unterstützungsfläche abzugeben. Die Vorderseiten sind für die Anpassungsbewegungen zuständig.)

Haltungs- und Transportbewegung Paralleles und spiraliges Bewegungsmuster

Haltungsbewegung verstärkt die Beziehung der Körpermassen Haltungsbewegung verstärkt die Beziehung der Körpermassen. Sie verläuft in einer Achse. Das Gewicht fliesst in einer Richtung von oben nach unten oder umgekehrt. Wir tun dies durch beugen oder strecken. Transportbewegung verändert die Beziehung der Massen und verläuft in mehrere Richtungen. Am ehesten erfahren wir dies durch Bewegungen aus den Zwischenräumen.

Ein paralleles Bewegungsmuster (Die Gewichtsverlagerung geschieht vorwiegend von oben nach unten. Es wird von Haltungsbewegungen dominiert. Beide Körperhälften werden ähnlich bewegt.) und ein spiraliges Bewegungsmuster (Die Gewichtsverlagerung verläuft von einer Körperseite zur anderen. Haltungs- und Transportbewegungen werden ausgewogen kombiniert.

Durch ziehen und drücken (Je effektiver wir ziehen und drücken kombinieren desto leichter fällt es uns unseren Körper zu bewegen.)

Eine Grundposition hat ein ausgewogenes Angebot von Vorder- und Rückseiten. Es gelingt uns dabei sehr gut das Gewicht abzugeben und uns an die Umgebung anzupassen. Die Körperspannung ist dabei gering. Wir können dabei Pausen machen um uns neu zu organisieren.

Der Gewichtstransfer geschieht kontinuierlich in drei Schritten Der Gewichtstransfer geschieht kontinuierlich in drei Schritten. Schritt 1: Das Gewicht einer Masse wird auf eine andere Masse verlegt. Schritt 2: Die freie Masse bewegen wir nun an eine andere Position. Schritt 3: Anschliessend verteilen wir das Gewicht wieder gleichmässig. (Wir begegnen so der Gefahr Körperteile zu bewegen auf denen noch Gewicht ist.)

Die Umgebung soll die Bewegung unterstützen (Alles was uns umgibt ist Umgebung, Material wie auch unser Gegenüber.)