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Thema, Bereich, Autor, Version, Datum1 Herzlich willkommen! Gewerkschaften – und du!? Anlass, Ort und Datum.

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Präsentation zum Thema: "Thema, Bereich, Autor, Version, Datum1 Herzlich willkommen! Gewerkschaften – und du!? Anlass, Ort und Datum."—  Präsentation transkript:

1 Thema, Bereich, Autor, Version, Datum1 Herzlich willkommen! Gewerkschaften – und du!? Anlass, Ort und Datum

2 Inhalt  Definition  Geschichte  Gewerkschaften heute  Betätigungsfelder  Mitmachen!  Weitere Informationen Thema, Bereich, Autor, Version, Datum2

3 Definition  Gewerkschaften sind Mitgliederorganisationen. Sie vertreten die Interessen aller Beschäftigten gegenüber Arbeitgebern/Arbeitgeberinnen sowie gegenüber dem Staat.  Grundprinzip: Solidarität  Druckmittel: Streik  Im Deutschen Gewerkschaftsbund sind branchenspezifische Einzelgewerkschaften vereint (= Mitgliedsgewerkschaften). Sie alle agieren parteipolitisch unabhängig. Thema, Bereich, Autor, Version, Datum3

4 Geschichte  Ein kurzer Rückblick  Streit um Arbeitszeit Thema, Bereich, Autor, Version, Datum4

5 Geschichte Ein kurzer Rückblick  Gewerkschaften sind aus der Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts hervorgegangen. – In den Fabriken herrschten katastrophale Arbeitsbedingungen. – Es gab keine Sozialversicherung. – Es herrschte staatliche Willkür gegenüber Arbeiterinnen und Arbeitern.  In der Zeit des Nationalsozialismus wurden die Gewerkschaften verboten. Viele Gewerkschafter_innen wurden in Konzentrationslager deportiert, viele mussten emigrieren oder waren im Widerstand aktiv.  Nach 1945 etablierten sich Gewerkschaften wieder als starke gesellschaftliche Kraft. Thema, Bereich, Autor, Version, Datum5

6 Geschichte Streit um Arbeitszeiten  1900: 60-Stunden-Woche ist üblich  1918: Acht-Stunden-Tag gesetzlich eingeführt  1956: DGB fordert die Fünf-Tage-Woche  1959: Fünf-Tage-Woche im Bergbau  1967: 40-Stunden-Woche in der Metallindustrie  1974: 40-Stunden-Woche im öffentlichen Dienst  1984: Streiks für die 35-Stunden-Woche in der Metallindustrie  1995: 35-Stunden-Woche in der westdeutschen Metallindustrie  2004: Landesbeamtinnen und -beamte in Bayern, Thüringen und Hessen müssen wieder 42 Stunden arbeiten. Thema, Bereich, Autor, Version, Datum6

7 Gewerkschaften heute  Herausforderungen  Organisation Thema, Bereich, Autor, Version, Datum7

8 Gewerkschaften heute Herausforderungen Globalisierung  Zunahme der weltweiten Arbeitsteilung  Politische Deregulierung von Arbeits- und Sozialstandards Strukturwandel  Immer höhere Qualifikationsanforderungen an Arbeitnehmer_innen bei gleichzeitigem Anstieg der Altersstruktur – Immer mehr Arbeitnehmer_innen mit akademischem Hintergrund – Neue Anforderungen an Aus- und Weiterbildung Thema, Bereich, Autor, Version, Datum8

9 Gewerkschaften heute Organisation  Mitgliedsgewerkschaften  Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Thema, Bereich, Autor, Version, Datum9

10 Organisation Mitgliedsgewerkschaften  Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) – Beschäftigte aus den Branchen Baugewerbe, Baustoffindustrie, Entsorgung und Recycling, Agrar- und Forstwirtschaft, Gebäudemanagement und Umwelt- und Naturschutz  Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) – Beschäftigte aus den Branchen Bergbau, Chemie, Energie, Erdöl und Erdgas, Glas, Kautschukverarbeitung, Keramik, Kunststoffe und nichtmetallische Werkstoffe, Leder, Papier, Umwelt, Wasser, Ver- und Entsorgung  Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) – Beschäftigte in pädagogischen und sozialpädagogischen Berufen, an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Beschäftigte in privaten Bildungseinrichtungen Thema, Bereich, Autor, Version, Datum10

11 Organisation Mitgliedsgewerkschaften  Industriegewerkschaft Metall (IG Metall) – Beschäftigte aus den Branchen Metallindustrie, Metallgewinnung, Eisen und Stahl erzeugende Industrie, Metallhandwerk und anverwandte Industrien, Handwerks ‑ und Dienstleistungszweige, Textil ‑ und Bekleidungswirtschaft und anverwandte Wirtschaftszweige und Betriebe, Holzbearbeitung, Holzverarbeitung und Kunststoffverarbeitung  Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) – Beschäftigte aus den Branchen Nahrungs- und Genussmittel sowie den zugehörigen Verwaltungsgesellschaften, einschlägigen Im- und Exportlagern der Freihäfen, Beherbergung, Gaststätten und Kantinen, Genossenschaften der Landwirtschaft, Hauswirtschaft  Gewerkschaft der Polizei (GdP) – Beschäftigte der Polizei sowie des Vollzugsbereichs der Zollverwaltung (Bundesfinanzpolizei) in der Bundesrepublik Deutschland Thema, Bereich, Autor, Version, Datum11

12 Organisation Mitgliedsgewerkschaften  Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) – Beschäftigte und Beamtinnen und Beamte des Bundeseisenbahnvermögens und der Deutschen Bahn AG, Beschäftigte des Eisenbahnbundesamtes, der DB Reise und Touristik AG, der DB Regio AG, der DB Cargo AG, der DB Netz AG und der DB Station und Service AG, der betrieblichen Sozialeinrichtungen und Versicherungsträger dieser Unternehmen, Beschäftigte sonstiger Eisenbahnen und Beschäftigte der Bereiche Verkehrsleistungen, -anlagen und -serviceleistungen  Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) – Beschäftigte und freie Mitarbeiter/innen aus den Branchen Finanzdienstleistungen, Ver- und Entsorgung, Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen, Sozialversicherung, Bildung, Wissenschaft und Forschung, Bund und Länder, Gemeinden, Medien, Kunst und Kultur, Druck und Papier, industrielle Dienste und Produktion, Telekommunikation, Informationstechnologie, Datenverarbeitung, Postdienste, Speditionen und Logistik, Verkehr, Handel, Besondere Dienstleistungen Thema, Bereich, Autor, Version, Datum12

13 Organisation Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)  Dachverband der acht Mitgliedsgewerkschaften – In enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedsgewerkschaften zuständig für die Vertretung und Koordinierung der gemeinsamen Interessen in der allgemeinen Gewerkschafts- und Gesellschaftspolitik in der Sozialpolitik in der Wirtschaftspolitik in der Bildungs- und Kulturpolitik in der Gleichstellungs- und Frauenpolitik und in der Frauenarbeit in den Organisationsaufgaben des Bundes  Die DGB-Jugend ist ein eigenständiger Jugendverband – Mitglieder einer DGB-Gewerkschaft unter 27 Jahre – Auszubildende, Studierende, regulär Beschäftigte… Thema, Bereich, Autor, Version, Datum13

14 Klassische Betätigungsfelder  Betriebspolitik  Tarifpolitik  Gesellschaftspolitik Thema, Bereich, Autor, Version, Datum14

15 Klassische Betätigungsfelder Betriebspolitik  Gewerkschaftliche Vertrauensleute  Mitbestimmung der Arbeitnehmer_innen – Betriebsrat/Personalrat Betriebsvereinbarungen Einhaltung von Tarifverträgen Informations- und Mitbestimmungsrechte – Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) – Schwerbehindertenvertretung – Aufsichtsrat Arbeitnehmervertreter_innen im Aufsichtsrat führen ihre Tantiemen an die Hans-Böckler-Stiftung ab. Thema, Bereich, Autor, Version, Datum15

16 Klassische Betätigungsfelder Tarifpolitik  Tarifautonomie: Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände setzen in oft harten Auseinandersetzungen miteinander die Standards für Einkommen und Arbeitsbedingungen.  Tarifparteien schließen Tarifverträge ab, damit nicht jede_r Arbeitnehmer_in alleine verhandeln muss.  Zur Durchsetzung der Forderungen darf eine Gewerkschaft im Zusammenhang mit Tarifverhandlungen zum Streik aufrufen.  Tarifverträge gelten rechtlich nur für Mitglieder, werden aber oft auf alle Beschäftigten angewandt. Je mehr Mitglieder eine Gewerkschaft hat, desto einfacher ist es, einen guten Tarifvertrag durchzusetzen! Thema, Bereich, Autor, Version, Datum16

17 Klassische Betätigungsfelder Tarifpolitik Gesetzliche vs. tarifliche Regelungen (Beispiel Metall- und Elektroindustrie Niedersachsen): Thema, Bereich, Autor, Version, Datum17 GesetzTarif Urlaub 24 Werktage/ 20 Arbeitstage 30 Arbeitstage UrlaubsgeldKeine RegelungJa Tarifliche Sonderzahlung („Weihnachtsgeld“)Keine RegelungJa Arbeitszeit pro Woche 48 Std., in Ausnahmefällen bis zu 60 Std. 35 Std.

18 Klassische Betätigungsfelder Gesellschaftspolitik  Überblick  Hochschul- und Bildungspolitik Thema, Bereich, Autor, Version, Datum18

19 Gesellschaftspolitik Überblick  Arbeitsgerichte  Sozialversicherungen  Rundfunkräte  Kuratorien der Hochschulen  Zugänge zur parlamentarischen Politik über: – Direkte Kontakte, z.B. Gewerkschaftsräte der Parteien – Beeinflussung der öffentlichen Meinung (Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit, Demonstrationen etc.) – Lobbyarbeit Thema, Bereich, Autor, Version, Datum19

20 Gesellschaftspolitik Hochschul- und Bildungspolitik  Die DGB-Jugend tritt für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen junger Menschen und die Demokratisierung von Gesellschaft und Wirtschaft ein.  Sie kämpft für die Chancengleichheit im gesamten Bildungssystem, um jungen Menschen eine qualifizierte und nachhaltige Ausbildung zu ermöglichen.  Bildung ist keine Ware, sondern ein Menschenrecht! Thema, Bereich, Autor, Version, Datum20

21 Mitmachen!  An der Hochschule  Darüber hinaus  Mitglied werden! Thema, Bereich, Autor, Version, Datum21

22 Mitmachen! An der Hochschule  in gewerkschaftlichen Studierendengruppen  in Studierendenvertretungen, Fachschaftsräten, im Bildungsstreik und anderen politischen Bündnissen  Beratungen zu Sozial- und Arbeitsrecht für Studierende in den Hochschulinformationsbüros (HiBs) und Campus Offices an über 50 Hochschulstandorten  Campus-Touren  Aktionen zu hochschulpolitischen Themen  Organisation von Veranstaltungen, Exkursionen etc. Thema, Bereich, Autor, Version, Datum22

23 Mitmachen! Mitglied werden!  Nur mitgliederstarke Gewerkschaften können gerechte Standards erstreiten!  Gewerkschaften leisten Arbeits- und Sozialrechtsschutz und tragen Prozesskosten.  Gewerkschaften bieten umfassende arbeits- und sozialrechtliche Beratung.  Gewerkschaften bieten viele Fortbildungsmöglichkeiten.  Studierende zahlen in der Regel einen reduzierten Monatsbeitrag. Thema, Bereich, Autor, Version, Datum23

24 Mitmachen! Darüber hinaus  Gewerkschaftlich Gesicht zeigen an Berufsschulen: – in Unterrichtsmodulen – bei den Projekttagen Demokratie und Mitbestimmung (PDM) – auf Berufsschul-Touren  Gewerkschaftlich Gesicht zeigen an allgemeinbildenden Schulen und in der außerschulischen Jugendbildung: – ehrenamtliches Engagement im Netzwerk Demokratie und Courage (NDC) für eine demokratische Kultur und gegen Rassismus und Diskriminierung – im Bildungsurlaub oder internationalen Seminaren – Mitarbeit in einem Internationalen Arbeitskreis, z.B. bei der IG Metall-Jugend, ver.di-Jugend oder DGB-Jugend – und bei Vielem mehr… Thema, Bereich, Autor, Version, Datum24

25 Weitere Informationen  Links  Kontaktdaten  Ansprechpartner_innen vor Ort Thema, Bereich, Autor, Version, Datum25

26 Weitere Informationen Links          Thema, Bereich, Autor, Version, Datum26

27 Weitere Informationen Ansprechpartner_innen Gewerkschaftliche Studierendengruppen:        Thema, Bereich, Autor, Version, Datum27

28 Weitere Informationen Ansprechpartner_innen Vor Ort  BITTE TRAGT HIER EURE KONTAKTDATEN EIN Thema, Bereich, Autor, Version, Datum28

29 Neugierig geworden? Sprecht uns an und Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit! Thema, Bereich, Autor, Version, Datum29


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