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Überblick über die biblische Urgeschichte Die Bibel der Schlüssel zum Verständnis der Erd-, Kultur- und Menschheitsgeschichte.

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Präsentation zum Thema: "Überblick über die biblische Urgeschichte Die Bibel der Schlüssel zum Verständnis der Erd-, Kultur- und Menschheitsgeschichte."—  Präsentation transkript:

1 Überblick über die biblische Urgeschichte Die Bibel der Schlüssel zum Verständnis der Erd-, Kultur- und Menschheitsgeschichte

2 Jesus Christus ist der Schöpfer = Gott: Kol. 1,15 ff., Joh.1,1 ff. „… in dem alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen sind.“ (Kol.2,3) Die Bibel ist Gottes unfehlbares Wort Psalm 19,8 »Das Zeugnis des HERRN ist zuverlässig.« »Doch glückselig, die das Wort Gottes hören und befolgen!« (Lukas 11,28)

3 Reformation Luther ( ) „Ich muss Gott (Jesus Christus) erkennen, um zu erkennen, wer ich bin.“ theozentrisches Weltbild Probleme in der Gesellschaft Humanismus änderte den 23.Psalm: „Man begann: Ich bin mein Hirte Dann: Schafe sind mein Hirte Dann: Alles ist mein Hirte Schließlich: Nichts ist mein Hirte“ Franky Schaeffer (Sohn von Francis Schaeffer) Aufklärung Descartes ( ) „Ich denke, also bin ich“ anthropozentrisches Weltbild

4 „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1. Mose 1,1) Am Anfang Gott, nicht die Materie und auch nicht der Mensch! Gott setzt Wahrheit! Wahrheit entsteht nicht im „Diskurs“. (Sola scriptura – die Schrift=Bibel und die Schrift allein!) Der Mensch kann die Wahrheit nur annehmen oder ablehnen (Gottes Wahrheitsbegriff ist anders, als der „dialektischer“ Wahrheitsbegriff, wie er heute weithin verstanden wird) (vgl. Kol.2,8) „Am Anfang Gott“ gilt auch für die Erlösung des Menschen: Gott wurde Mensch  Jesus Christus starb für uns am Kreuz  ER ist auferstanden, lebt und kommt wieder. (Sola fide – allein der Glaube an den Sohn = Jesus Christus) Der Mensch kann nur durch Glauben gerettet werden. (Sola gratia – allein durch die Gnade …)

5 Heute wird weithin die Evolutionslehre als Tatsache angesehen. Danach hat sich die Erde und ihre geologischen Schichten über lange Zeiträume gebildet. Nach dem Urknall, der Milliarden von Jahren zurückliegt, hat sich aus unbelebter Materie von selbst Leben entwickelt. Der Mensch steht am Ende einer langen Kette von Entwicklungen und hat sich aus dem Tierreich gebildet. Die Gesetze der Evolution sind quasi ewig gültige Gesetze. Die zerstörende Wirkung dieser Vorstellungen auf den unterschiedlichsten Gebieten kann nicht genügend betont werden. Es ist zumindest im deutschsprachigen Raum unter den Christen schick geworden, „Evolution“ als ein Modell neben das Modell „Schöpfung/Sintflut“ zu stellen. Diese Aufwertung verdient der Evolutionsgedanke nicht. Seit wann ist „Lüge“ etwas was gleichwertig neben „Wahrheit“ stehen kann. Außerdem verunehrt es den lebendigen Gott, der eindeutig Schöpfung und Sintflut in seinem Wort bestätigt. Auch die Unterscheidung zwischen Mikro- und Makroevolution erscheint in diesem Zusammenhang nicht sinnvoll. Es ist eher der Versuch aus „apologetischen“ Gründen den Gottlosen ein Stück entgegen zu kommen, womit ihnen jedoch nicht geholfen wird. Im Gegenteil! Zusammenfassung Evolution (Teil 1)

6 Es kann keine „Versöhnung“ zwischen einem Evolutionsgedanken und der Bibel geben. Der Evolutionsgedanke wurde aus einem gottlosen Denken heraus in die Geistes - und Naturwissenschaften übernommen. Mehr noch, er hat einen okkulten Hintergrund. Denn letztlich sieht er nicht nur eine Entwicklung von „der Amöbe bis Goethe“, sondern der Mensch ist auf dem Weg selbst Gott zu sein. Dahinter steckt die alte Lüge der Schlange „und ihr werdet sein wie Gott“ (1:Mose 3, 5). Deshalb ist der Evolutionsgedanke auch in Mystik, Esoterik und Okkultismus so weit verbreitet. Dennoch gibt es immer wieder den Versuch entgegen der Warnung von Kol. 2,8 das Denken dieser Welt mit den Vorstellungen der Bibel zu vereinigen. Zusammenfassung Evolution (Teil 2)

7 Die so genannte theistische Evolution ist der Versuch den Gedanke der Höherentwicklung der Lebewesen mit dem Schöpferhandeln Gottes zu verbinden. Danach hat Gott die Welt mittels des Evolutionsprozesses „geschaffen“. Diese Vorstellung hat jedoch keine biblische Grundlage und ist unsinnig. Ein Hauptargument dagegen ist die biblische Lehre von der Sünde. Der Tod ist die Folge der Sünde. Die gesamte Schöpfung ist durch den Tod der Vergänglichkeit unterworfen wurden. Nach der theistischen Evolution sind aber schon in den angeblich langen Zeiträumen vor dem Auftreten des Menschen Lebewesen gestorben. Damit wird die Bedeutung der Sünde herunter gespielt. Der theistische Evolutionsgedanke ist somit ein zentraler Angriff gegen das Kreuz Jesu Christi. Dieser kam um die Sünde und den Tod zu überwinden (1.Mose 2,17; 3,3; Röm 5,12; 8,20-21; 1Kor 15,21). Zusammenfassung theistische Evolution

8 Eine weitere Irrlehre sieht die sechs Schöpfungstage als enorm lange Schöpfungsperioden. Die geologischen Schichten seien während dieser Zeitperioden entstanden. Als Begründung für diesen Vers wird oft daraufhin gewiesen, dass vor Gott Tausend Jahre wie ein Tag seien und umgekehrt (2. Petr.3,8; Ps. 90,4). Erstens wird verkannt, dass es bei dieser Stelle gar nicht um Schöpfung sondern um die Geduld Gottes geht. Zweitens steht dies im Widerspruch zur biblischen Wahrheit, wonach Gott in 6 x 24 Stunden die Welt geschaffen hat (vgl. 2.Mose 20,11; siehe auch Hebr. 11,3, Ps.33,6.9). Die Irrlehre der langen Schöpfungsperioden ist häufig mit der Vorstellung der theistischen Evolution verbunden. Zusammenfassung Tag-Zeitalter-Theorie

9 Die so genannte Wiederherstellungs- (Restitutions-) bzw. Lückentheorie ist eine weitere weit verbreitete unbiblische Vorstellung. Sie sieht zwischen Vers 1 und 2 in 1.Mose 1 eine Zeit unbekannter Länge. Danach wurde eine ehemals vollkommene Erde durch den „Sündenfall Satans“ verdorben und dadurch „wüst und leer“. Der Schöpfungsbericht der Bibel sei nichts anderes als die „Wiederherstellung“ des ehemals herrlichen Zustandes. Die geologischen Schichten seien danach zwischen 1.Mose 1,1 und 1,2 entstanden. Dem kann entgegnet werden, dass die geologischen Schichten jedoch auch versteinerte Lebewesen (Fossilien) enthalten. Auch dies steht im Widerspruch zu der Lehre des Sünde und deren Folgen (siehe oben). Das Paradies ist nicht auf dem Schutt einer wie auch immer gearteten vorigen Welt errichtet wurden. Dieser Gedanke ist unsinnig. Er ist in einer Zeit entstanden, als im 19 Jahrhundert weite Teile der Gesellschaft dem christlichen Glauben Lebewohl sagten und zum Heidentum zurückkehrten. Die unter Druck geratenen Christen versuchten die biblischen Wahrheiten ihrer Umgebung anzupassen und suchten Wege „Raum für lange Zeiten“ zu schaffen. Zusammenfassung Wiederherstellungstheorie

10 „… wenngleich das Alter der Welt, die nun ihrem letzten Ende entgegen strebt, noch keine sechstausend Jahre erreicht hat … wurde Gottes Werk doch nicht in einem Augenblick, sondern in sechs Tagen vollendet. “ Johannes Calvin zitiert in McNeil 1960

11 „Wenn Mose schreibt, dass Gott die Himmel und die Erde samt allem, was auf ihr ist, in sechs Tagen geschaffen hat, dann lass diese Zeit weiterhin sechs Tage sein und wage nicht irgendeinen Kommentar anzugeben, dass sechs Tage nur ein Tag gewesen seien. Doch wenn Du nicht verstehen kannst, wie dies in sechs Tagen geschehen konnte, dann gewähre dem Heiligen Geiste die Ehre, gelehrter zu sein, als du es bist. Denn mit der Schrift musst du so umgehen, dass du stets bedenkst, dass Gott selbst sagt, was geschrieben steht. Da aber Gott spricht, geziemt es sich nicht für dich, sein Wort schamlos in jene Richtung zu wenden, in die du es gerne hättest“ Martin Luther zitiert in Plass, 1991

12 Biblische Grundlagen

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14 Die Schöpfung

15 Gottes Vorgehensweise bei der Schöpfung Nach dem Wesen Jesu Aus dem Nichts (Hebr. 11,3) Durch Kraft (Jer.10,12) Durch das Wort Ps. 33,6 Spontan (Ps.33,9) Durch Wille (Offb.4,11) Durch Weisheit (Spr.3,19) Schöpfung geplant ausgeführt zielorientiert Deshalb auch Sinn gebend. Die Bibel berichtet nicht nur, das Gott geschaffen hat, sondern auch wie! „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde“ Der Vater  1.Mose 1,1.26 Der Sohn  Joh.1,1; Kol.1,15 Der Heilige Geist  1.Mose 1,2

16 Erschaffung der irdischen Lebensräume (1) Schöpfungstag Erschaffung der physikalischen Umwelt a)Luftraum (Wölbung) b)Wasserscheidung Oberhalb der Atmosphäre Unterhalb der Atmosphäre Meere (!) // Erde (das Trockene) Pflanzen (Photosynthese, „grün“ V.30) Einkeimblättrige Pflanzen („Gras“) Zweikeimblättrige Pflanzen („Kraut“) (Frucht-) Bäume

17 Erschaffung der irdischen Lebensräume (2) 4.Schöpfungstag Sonne (Tag und Nacht; Lichtenergie) 5.Schöpfungstag Vervollständigung der Biosphäre „Meere“ mit Wassertieren, teils auch der Biosphäre „Erde“ (Festland) mit Vögeln 6.Schöpfungstag Vervollständigung der Biosphäre „Erde“ (Festland) mit Landtieren, Erschaffung des Menschen (Kulturauftrag)

18 Schöpfung 1. Mose 1-11 ist das Fundament der Bibel! Das vollkommene Sechstagewerk Gottes (2. Mose 20,11; 31,17) Die Dauer der Schöpfungstage entspricht insgesamt 6 x 24 Stunden. Zunächst war die Erde wüst und leer (formless and empty)  Gott formte die Erde (Tage 1.-3.) und füllte sie (Tage 3.-6.). Lebewesen sind nach ihrer Art von Anfang an fertig geschaffen (1.Mose 1, ) Sie trugen in ihren Erbanlagen vollkommene „Programme“ in sich, mittels denen sie ihre Fähigkeiten und Eigenschaften an ihre Nachkommen weitergeben konnten. Die in den unterschiedlichen Lebensräumen herrschenden Nahrungs- und Stoffkreisläufe sind ein deutliches Indiz für Entwicklungslosigkeit. Grundlegende Vorgänge, wie die Photosynthese oder der Blutkreislauf von Mensch und Tier, können nur "fertig" funktionieren - also von Anfang an - oder sie funktionieren überhaupt nicht! Die grundlegenden Unterschiede zwischen Pflanze, Tier und Mensch bestehen von Beginn an. Nur beim Menschen sagt uns die Bibel, dass er im Ebenbild Gottes geschaffen ist. Dies wird durch den Kulturauftrag (1.Mose 1,28-30) deutlich hervorgehoben.

19 Wasser Kohlenstoffdioxid Chlorophyll Blattgrün Sauerstoff Stärke Zucker + + Licht Photosynthese Vorgänge im Kraftwerk der „Blattfabrik“ (Grundprinzip, schematisch)

20 Photosyst.II Photosyst.I C 6 H 12 O O 2 Atmung Photosynthese 6 CO H 2 O

21 C 6 H 12 O O 2 Atmung Photosynthese 6 CO H 2 O Bau eines Chloroplasten Quelle: Duden Abiturwissen, 2004 Blattquerschnitt

22 Der Sündenfall

23 Der Sündenfall ist der entscheidende Einschnitt in alle Bereiche der Schöpfung (1.Mose 3). Der Sündenfall muss verhältnismäßig kurz nach der Erschaffung der Welt gewesen sein, denn Adam und Eva hatten im Paradies noch keine Nachkommen. Die Rebellion des Menschen gegen Gott, eben die Sünde, ist die Ursache für umwälzende Veränderungen. Die vollkommene Schöpfung Gottes wird durch die Sünde der Vergänglichkeit unterworfen, und der Tod erweist sich als eine grausame Wirklichkeit (vgl. Röm. 5). Auch die Lebenszeit des Menschen wird dadurch beschränkt. Insbesondere deren enorme Verkürzung nach der Sintflut gibt eine vage Vorstellung von den einsetzenden Vorgängen und Veränderungen, die alle Bereiche von der Ebene der Moleküle bis hin zur Ebene der Biosphäre erfassen. Seit dem Sündenfall steht die gesamte Schöpfung unter der "Knechtschaft der Vergänglichkeit" (Röm.8,21). Der Sündenfall Satans ist nach 1.Mose 1,31 und vor 1.Mose 3,1!

24 Chronologische Übersicht über das Alte Testament Schöpfung Adam und Eva Noah Die Sintflut Der Turmbau zu Babel Verheißung Abraham Isaak Jakob Joseph Mose Josua Gideon und Simson Samuel und Saul David Salomo Jesaja Jeremia, Hesekiel und Daniel, Josua, Serubabel Esra und Nehemia Haggai, Sacharja und Maleachi Sklaverei Auszug aus Ägypten Einnahme des Landes Ungeteiltes Reich Reichsteilung Assyrische Gefangenschaft Babylonische Gefangenschaft Rückkehr in drei Etappen

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26 Zeitliche Einordnung der vorigen (vorsintflutlichen) Welt

27 Von Adam bis Noah (Sintflut) NameAlter bei Geburt des SohnesJahre noch danachGesamtalter Adam Seth Enosch Kenan Mahalalel Jered Henoch Metuschelach Lamech Noah1056 nach Adam geboren350 (Jahre noch nach der Flut) 950 Zeitangaben nach 1. Mose 5, 1. Mose 7,11 und 1. Mose 9, ,Mose 7,11 nennt Zeitpunkt des Sintflutbeginns: „…. 600 Jahre 2.Monat 17.Tag“  Sintflut beginnt somit im Jahr 1656/57 nach der Schöpfung ( ) In der Arche: 1.Petr. 3,20 „ …acht Seelen (Noah, Sem, Ham, Japeth und ihre Frauen)…“ (vgl. auch 1. Mose 7,7 und 9,18-19) ergibt Summe von insgesamt {

28 Anno Homini A.H. Angaben nach dem „Jahr des Menschen“, also von Adam an Sintflut 1656/57

29 Sintflut 1656/1657 nach Adam nach Adam Überblick über die biblische Urgeschichte (nach 1.Mose 5 und 1.Mose 7,11) vor Christus Sintflut 2344/2343 vor Christus 1.Mose 6,3 Warnung an die Menschen Mose 4,20-22 Jabel, Jubal, Tubalkain etwa um Mose 4,17 Gründung der ersten Stadt etwa um

30 A.H. Sintflut 1656/57

31 A.H.

32 Sintflut 1656/57  Noah 2006 A.H.  Abraham 2009 A.H. A.H.

33 Sem konnte zu Abraham (auch Isaak), z.B. hinsichtlich des Sündenfalls, sagen: „Mir ist dies bekannt aus einem persönlichen Gespräch mit meinem Großvater Lamech, der darüber mit Adam gesprochen hat!“ Sintflut 1656/57

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36 Einige Hinweise (Teil 1) Haben die Menschen wirklich solche hohen Alter erreicht, wie sie in 1. Mose 5 berichtet werden? Ja! Vgl. 1. Mose 47,9; siehe auch Jes. 65, 20 im Hinblick auf Zukünftiges! Der „Masoretischer Text“ und nicht die Septuaginta ist maßgeblich! Ist der Stammbaum in 1. Mose 5 vollständig? Vgl. Judas 14 „… Henoch der siebente von Adam an …“ und siehe den Stammbaum Jesu in Luk. 3, Es gilt: „desto kürzer, desto besser“. Die Bibel ist ein historisches Buch! Wenn 1.Mose 7, 11 nicht wahr wäre, wäre auch nicht das NT wahr! „Wenn ihr aber seinen (Moses) Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben? Joh.5,47

37 Einige Hinweise (Teil 2) Wer mit den ersten Seiten der Bibel (1.Mose) Schwierigkeiten hat, hat auch Schwierigkeiten mit den letzen Seiten (Offenbarung). Auf den ersten Seiten der Bibel werden eine Reihe wesentlicher biblischer Lehren angesprochen: Gott ist der Schöpfer! Der Mensch ist Sünder! Gott straft Sünde, aber Gott rettet auch! New Tribes Mission missioniert Völkern, die bisher vom Evangelium nicht erreicht wurden „Sie beginnen mit der biblischen Urgeschichte!“ Die biblische Urgeschichte hat Bedeutung für die verschiedensten Bereiche: –Menschheitsgeschichte (z.B. Sprache, Ausbreitung) –Kulturgeschichte –Archäologie –Erdgeschichte –Verständnis der Lehren des NT (z.B. biblische Prophetie) –…..

38 Die Sintflut und ihre Folgen

39 Auf einen Blick: Schöpfung – Sintflut – Zerteilung der Erde - Eiszeit

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41 Sintflut (  von Sündflut) Die Sintflut stellt ein weltweites Gericht Gottes dar. Sie ist eine geschichtliche Tatsache. Sie ereignet sich ziemlich genau 1656 Jahre nach Erschaffung der Welt, also ca v.Chr., wie aus den Geschlechtsregistern in 1. Mose 5 in Verbindung mit 1. Mose 7,11 abgeleitet werden kann. Die Sintflut brach im 600. Lebensjahr Noahs, im 2 Monat am 17 Tag an eben diesem Tag (und an keinem anderen) aus (1.Mose 7,11)! Im übrigen ist dieses Gericht und nicht etwa die Gegenwart der Schlüssel zum Verständnis der Zukunft (2.Petr.3,1-4), insbesondere der Wiederkunft Jesu und dem damit verbundenen Erdbeben- und Steingericht. Gegenüber dem Geschehen der Sintflut sind z.B. unsere heutigen Umweltprobleme nur ein "Sturm im Wasserglas". Nachfolgend wird eine Auswahl der damit verbundenen Ereignissen kurz angeführt.

42 Veränderter Weltwasserkreislauf Vor der Sintflut herrschte ein völlig anderer Wasserkreislauf. (1.Mose 1,6-7), worauf u.a. auch der Verlauf der 4 großen Flüsse in 1.Mose 2,10-14 gibt hinweist. In 1.Mose 2,5-7 wird berichtet: "Gott, der HERR, hatte es (noch) nicht auf die Erde regnen lassen...; ein Dunst aber stieg von der Erde auf und bewässerte die ganze Oberfläche des Erdbodens". Bei der Sintflut wurden die "Fenster des Himmels" (1.Mose 7,11; 8,2) in vierzig Tagen (1.Mose 7,12) ausgeschüttet und brachen alle "Quellen der großen Tiefe" (1.Mose 7,11) auf. Ein biblischer Beweis für den weltweit veränderten Wasserkreislauf nach der Flut ist der Regenbogen, der erstmals nach der Sintflut genannt wird (1.Mose 9,13). Der "neue", heutige Wasserkreislauf bringt vielfältige Veränderungen mit sich. Mit dem Zusammenbruch des vorsintflutlichen Weltwasserkreislaufes und der Etablierung (Einrichtung) des heutigen setzen Vorgänge wie Abtrag ("Erosion") ein und damit natürlich auch Vorgänge wie Transport und Ablagerung ("Sedimentierung").

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45 Plattentektonik Flutgeologie Einsenkung durch Subduktion (langsam) Einsenkung über entleerten Brunnen der Großen Tiefe (katastrophisch) Folgerung: Paläozoische Fossilien sind Evolutionsprodukte von 300 Millionen Jahre Folgerung: Paläozoische Fossilien sind Geschöpfe, die mit dem Aufbrechen der Brunnen der großen Tiefe an die Oberfläche gekommen sind.

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47 Untergang vorsintflutlicher Lebensräume, z.B. der Schwimmwälder („Steinkohlenwälder“) Einige der vorsintflutlichen Lebensräume waren völlig anders geartet und sind kaum mehr mit heutigen zu vergleichen. So stellen die heutigen Steinkohleablagerungen vorsintflutliche untergegangene „Ökosysteme“ dar. Die spezielle "Leichtbauweise" (luftgefühlte Stämme und Wurzeln) ergab infolge ihres enormen Auftriebes eine schwimmfähige Waldmatte. Dieser Lebensraum wurde durch die Sintflut vernichtet, gewaltsam verfrachtet und verschüttet. Wir finden sie in der geologischen Formation des Karbons wieder. Die Steinkohle, z.B. des Ruhrgebietes, ist ein stummer, aber um so deutlicher mahnender Zeuge des Gerichtes Gottes.

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