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Herausforderungen bei der Sicherstellung von ad ä quaten Pensionen f ü r Frauen Asghar Zaidi, Michael Fuchs Europäisches Zentrum für Wohlfahrtspolitik.

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Präsentation zum Thema: "Herausforderungen bei der Sicherstellung von ad ä quaten Pensionen f ü r Frauen Asghar Zaidi, Michael Fuchs Europäisches Zentrum für Wohlfahrtspolitik."—  Präsentation transkript:

1 Herausforderungen bei der Sicherstellung von ad ä quaten Pensionen f ü r Frauen Asghar Zaidi, Michael Fuchs Europäisches Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung Präsentation im Rahmen einer Veranstaltung des Frauenreferats der Vorarlberger Landesregierung, der Arbeiterkammer Vorarlberg und des Österreichischen Gewerkschaftsbunds Vorarlberg Bregenz, 22. November 2007

2 2 Struktur der Präsentation 1: Erfolgsindikatoren: Einkommensarmuts- gefährdung von Frauen im Pensionsalter 2:Analyse Good Practices am Beispiel NL 3:Mögliche Politikoptionen Intensivierung Erwerbskarrieren Soziale Mindestsicherung im Alter Bewertung von Betreuungszeiten Anpassung von (Mindest)Pensionen Pensionssplitting 4:Zusammenfassung

3 3 1.1 Messen von Armutsgefährdung von Frauen im Pensionsalter Fokus auf monetären Wohlstandsaspekten Keine Berücksichtigung von Vermögen und bereits erworbenen Ressourcen (z.B. Erspartes, Eigentumswohnung, etc.) –Beides konsistent mit dem Ziel der Evaluierung von Pensionssystemen und der Analyse von Armutsgefährdung und Pensionsparametern Wahl der Armutsgrenze mit 60% des nationalen Medianeinkommens (Forschungsinteresse relative Position von Frauen im Pensionsalter innerhalb eines Landes)

4 4 PT IT SE LU Average EU Average EU IE40 elderly population 65+ non elderly population / ratio NL7 0.6 FR DE FI DK BE UK EL28 ES AT : EU-15: 19%, NMS-10: 9% In 14 EU-Ländern weisen ältere Personen höhere Armutsgefährdung auf. Große Differenz in CY, SI sowie IE. In 9 weiteren Ländern (inkl. AT) beträgt höhere Armutsgefährdung zwischen 1,5 und 2,0. In PL, CZ, SK, LT, LV sowie NL, LU sind ältere Personen weniger armutsgefährdet. 1.2 Armutsgefährdung Ältere vs. Erwerbsalter

5 5 1.3 Armutsgefährdung ältere Frauen vs. Männer Frauen 65+: EU-15: 21%, NMS-10: 10% In Mehrzahl der Länder ist die Armutsgefährdung für ältere Frauen deutlich höher als für Männer. Differenzen sind insbes. in SE, SF, AT, DE, IE sowie LV, LT, EE, SI und CY ausgeprägt. BE, NL, LU, DK, PT sowie SK und MT sind die Länder mit geringen bis gar keinen geschlechtsbezogenen Unterschieden.

6 6 1.4 Armutsgef. ältere Frauen: vs. 75+ In fast allen Ländern haben Frauen 75+ eine bedeutend höhere Armutsgefährdung. Jede zweite Frau 75+ in IE und CY, jede dritte Frau in SF, UK, EL, ES und PT armutsgefährdet (AT: jede fünfte). In BE, NL, IT und PL gibt es nur geringe oder keine Differenzen zwischen den zwei Altersgruppen (auch in AT geringe Differenz). Kohorten- vs. Alterungseffekt

7 7 1.5 Spezifische Pensionsdaten Österreich 2004 hatten ca Frauen ü ber 60 Jahren (32%) keinen eigenst ä ndigen Pensionsanspruch Von den Bestandspensionen 2004 wurden 62% an Frauen ausbezahlt (Direktpensionen 53%, Witwen/r- Pensionen 91%) 60% der Ausgaben bei den Direktpensionen gingen 2002 an M ä nner. Ca. 1 Drittel aller Pensionsausgaben f ü r Frauen entf ä llt auf Hinterbliebenenpensionen (M ä nner: 2%); Von allen erworbenen Versicherungszeiten 1999 waren bei Frauen 23% Ersatzzeiten (dav. 65% Kinderbetreuung), bei M ä nnern nur 9%.

8 8 2 Good practices am Beispiel Niederlande Äußerst geringe Armutsgefährdungen für ältere Frauen Merkmale Pensionssystem: –universelle wohnsitzgebundene Grundpension; Anpassung in Übereinstimmung mit Lohnentwicklung; –obligatorische Betriebspensionen mit großzügigen Hinterbliebenenleistungen; –grundsätzliches Pensionssplitting nach Scheidung oder Auflösung eingetragene Partnerschaft

9 9 3 Mögliche Politikoptionen 3.1 Intensivierung Erwerbskarrieren von Frauen –Ermöglichung Verbleib bzw. Rückkehr ins Erwerbsleben während/nach Kinderbetreuungs- perioden, etc. durch aktive Arbeitsmarktpolitik (Ausbildung, flexible Arbeitszeiten, Wiedereinstiegshilfen, etc.), entsprechende Karenz- und Kindergeldregelungen –Verlängerung Erwerbsphase durch Angleichung Pensionsalter F/M und Implementierung Arbeitsanreize im Pensionssystem, etc; –Maßnahmen Reduktion Einkommens- unterschiede, Angleichung Karrieremöglichkeiten F/M, etc.

10 Soziale Mindestsicherung im Pensionsalter –Wohnsitzgebundene Mindestpension oder relativ geringe Anspruchs- voraussetzungen für Pensionserwerb –Mindestpension auf oder oberhalb der Armutsschwelle; ………………………………………………… –Aber nach Möglichkeit Vermeidung von negativen Anreizen für Erwerbs- beteiligung und private Vorsorge

11 Bewertung Betreuungszeiten, etc. –Bindung an (gesellschaftliches) Durchschnittseinkommen oder an individuelles Einkommen (mit Sockel); –Anerkennung von atypischen Erwerbsphasen von Müttern im Pensionssystem (z.B. Aufstockung von Teilzeitarbeit) 3.4 Anpassung von (Mindest)Pensionen –Vermeidung Abrutschen älterer Frauen unter Armutsgrenze durch Anpassung (Mindest)Pensionen in Anlehnung an Entwicklung genereller Lebensstandard

12 Pensionssplitting –Betreuungspflichten, Haushaltsführung und Erwerbstätigkeit als partnerschaftliches Anliegen beider Elternteile betrachtet; Ausgleich zwischer ungleicher Verteilung; –Eigenständiger statt abgeleiteter Pensions- anspruch, intrafamiliäre Umverteilung zu Frauen, Höhe Pension hängt aber wiederum von Einkommen Partner ab; –Armutsvermeidung in Kombination mit Mindestsicherungsleistungen –Mehrere Varianten zu diskutieren, z.B. Verpflichtend vs. freiwillig (Default oder nicht)?, nur für bestimmte Zeiten oder generell?, nur bei Scheidung?, etc.

13 13 4 Zusammenfassung Beste Strategie zur Bek ä mpfung Armutsgef ä hrdung von ä lteren Frauen besteht in Intensivierung und Verl ä ngerung Erwerbskarriere sowie Reduktion Einkommensschere zwischen den Geschlechtern; Ma ß nahmen sollten von ausreichendem Mindestsicherungsnetz im Pensionsalter und angemessener Anrechung von Betreuungszeiten begleitet sein; Armutsrisiken im Pensionsverlauf sollte spezifisch durch ad ä quate Anpassung von (Mindest)Pensionen begegnet werden; Pensionssplitting Variante f ü r Erleichterung eigenst ä ndiger Pensionsanspruch und Ausgleich zwischen ungleicher Verteilung Betreuungspflichten, Haushaltsf ü hrung und Erwerbst ä tigkeit.


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