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Berufsbildungsfonds des Kantons Zürich Informationsveranstaltung 17. März 2011.

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Präsentation zum Thema: "Berufsbildungsfonds des Kantons Zürich Informationsveranstaltung 17. März 2011."—  Präsentation transkript:

1 Berufsbildungsfonds des Kantons Zürich Informationsveranstaltung 17. März 2011

2 Seite 2 Programm 15:00 – 15:10 UhrBegrüssung 15:10 – 15:40 UhrDefinitive Verordnung über den Berufsbildungsfonds Verfahren / Datenaustausch Kosten- und Einnahmeschätzung Entschädigung / Dienstleistungsvertrag Vollzug Weiteres Vorgehen 15:40 – 16:10 UhrFragen / Diskussion 16:10 – 16:15 UhrVerabschiedung

3 Seite 3 Berufsbildungsfonds (BBF) – Zürcher Stimmvolk beschliesst am 28. September 2008 die Einführung eines kantonalen Berufsbildungsfonds – Rechtliche Grundlage: Einführungsgesetz zum Berufsbildungsgesetz §26 a.-e. Verordnung über den Berufsbildungsfonds – Äufnung BBF: Höchstbetrag von 20 Mio. Franken – Beitragssatz: 1 Promille der Lohnsumme, die für die Festsetzung der Beitragspflicht gemäss EG FamZG massgebend ist. – Vollzugsorgane: Berufsbildungskommission Geschäftsstelle der Berufsbildungskommission Familienausgleichskassen – Inkrafttreten des Berufsbildungsfonds: 1. Januar 2011

4 Seite 4 Berufsbildungskommission Wahlvorschläge: bis 16. Mai 2011 Wahl der Kommissionsmitglieder erfolgt durch den Regierungsrat und wird vom Kantonsrat genehmigt. Zusammensetzung 2 Vertreter/innen von Arbeitgeberorganisationen 2 Vertreter/innen von Arbeitnehmerorganisationen 3 Vertreter/innen von Arbeitgeberorganisationen die über keinen Branchenfonds gemäss Art. 60 BBG verfügen 1 Vertreter/in des Bildungsrats 1 Vertreter/in der Bildungsdirektion

5 Seite 5 Berufsbildungskommission – entscheidet über Verwendung der Fondsmittel – entscheidet über die Befreiung von Betrieben von der Beitragspflicht in Spezialfällen – erstellt Fondsbudgets, Fonds- rechnung und Jahresbericht zuhanden des Regierungsrats – nimmt jährlich zur Höhe des Beitragssatzes Stellung – legt die Entschädigung für die FAK fest – erstellt das Pflichtenheft für die Geschäftsstelle Vollzugsorgane (Mittelschul- und Berufsbildungsamt) – verwaltet den Fonds nach den Vorgaben der Kommission – setzt fest, welche Betriebe befreit sind (gemäss VBBF) – bereitet Entscheide über Gesuche um Leistungsausrichtung vor (z.H. Kommission) – regelt die Zusammenarbeit mit FAK Geschäftsstelle erheben Beiträge / Inkasso wirken bei Vollzugsaufgaben mit Familienausgleichskassen

6 Seite 6 Von der Beitragspflicht befreit sind Betriebe, – die im Kanton Zürich Lernende mit Lehrvertrag ausbilden – die einem Lehrbetriebsverbund angehören – Betriebe, die einem der 23 Branchenfonds gemäss Art. 60 BBG unterstellt sind – Kleinbetriebe mit Lohnsumme < Fr beträgt ca bei der SVA Zürich

7 Seite 7 Befreiung für weitere Betriebe (Spezialfälle) Die Berufsbildungskommission befreit weitere Betriebe von der Beitragspflicht wenn sie, – eine mit dem Betriebsaufwand einer Lehre vergleichbare Ausbildungsmöglichkeit anbieten (z.B. Praktikumsbetriebe). – einem anderen Branchenfonds unterstellt sind, der vergleichbare Leistungen wie ein Branchenfonds gemäss Art. 60 BBG erbringt.

8 Seite 8 Stichtag (Befreiung) 1.1. vom Beitragsjahr (nur für Befreiungskriterien gemäss § 6 Abs. 1 lit. a-c. und Abs. 2 relevant; gilt nicht für Kriterium Mindestlohnsumme) Die Befreiung steht zu Beginn des Bemessungsjahres fest. Wer nach dem 1. Januar Lernende ausbildet oder einem Branchenfonds unterstellt wird, gilt für das Beitragsjahr als beitragspflichtig.

9 Seite 9 23 Branchenfonds gemäss Art. 60 BBG – Automobil Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) – Berufsfeld Landwirtschaft und deren Berufe (OdA AgriAliForm) – Fédération romande des maîtres platrîers-peintres (FRMPP) – Fédération suisse romande des entreprises de menuiserie, ébénisterie et charpenterie (FRM) – IG Musikinstrumentenbauer (IGMIB) – BBF Musikinstrumentenbauer – Interieursuisse – JardinSuisse und der Schweizerische Floristenverband (SFV) – Organisation der Arbeitswelt Wald (OdA Wald) – Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband (suissetec) – Schweizerische Metall-Union (SMU) – Schweizerischer Baumeisterverband – BBF Bau – Schweizerischer Bootbauer-Verband (SBV)

10 Seite 10 In Vorbereitung/Abklärung: BBF Coiffeur, BBF Soziales, BBF kaufmännische Grundbildung Treuhand und Immobilien 23 Branchenfonds gemäss Art. 60 BBG – Schweizerischer Carrosserieverband (VSCI), Fédération des Carrossiers Romands (FCR), Unia und Syna – Schweizerischer Gerüstbau-Unternehmer-Verband – BBF Gerüstbau – Schweizerischer Maler- und Gipserunternehmerverband (SMGV) – Schweizerischer Milchwirtschaftlicher Verein (SMV) – Schweizerischer Verband Dach und Wand – BBF Dach und Wand – Schweizerischer Verein für Kältetechnik – BBF SVK – Verband Schweizerischer Elektro-Installationsfirmen (VSEI) – Verband Schweizer Holzbauunternehmungen – BBF Holzbau – Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM) – Viscom, copyprintsuisse, Verband Werbetechnik+Print - BBF Grafische Branche – VZLS-Stiftung Zahntechnik (VZLS)

11 Seite Familienausgleichskassen – Familienausgleichskasse Zürcher Krankenhäuser – Familienzulagen-Ausgleichskasse Schweizerischer Elektrizitätswerke – Gewerbliche Familienausgleichkasse St. Gallen – HOTELA Familienausgleichskasse – Interkantonale Cafetier Familienausgleichskasse – Interkantonale Familienausgleichskasse SCHULESTA – Ostschweizerische Familienausgleichskasse für Handel und Industrie – PANVICA FAK – Schweizerische Familienausgleichskasse Coiffure & Esthétique, Kanton Zürich – Schweizerische Familienausgleichskasse IMOREK – Schweizerische Familienausgleichskasse Metzger Kanton Zürich – Spida Familienausgleichskasse – Verein Ausgleichskasse für Familienzulagen der graphischen und papierverarbeitenden Industrie der Schweiz

12 Seite Familienausgleichskassen – Ausgleichskasse Autogewerbe – Ausgleichskasse Baumeister – Ausgleichskasse Gärtner – Ausgleichskasse Holz – Ausgleichskasse Milchwirtschaft – Ausgleichskasse Schreiner – Ausgleichskasse Swissmem – Ausgleichskasse Transport – Ausgleichskasse Tabak – Caisse d'allocations familiales CVCI-AIV – Caisse intercorporative vaudoise d'allocations familiales – Caisse interprofessionnelle dallocations familiales de la Fédération des Entreprises Romandes (FERCIAF)

13 Seite Familienausgleichskassen – Caisse interprofessionnelle neuchâteloise de compensation pour allocations familiales CINALFA – Caisse Interprofessionnelle Régionale d'Allocations Familiales, CIRAF – Familienausgleichskasse Aarg. Industrie- und Handelskammer – Familienausgleichskasse Arbeitgeber Basel – Familienausgleichskasse Banken – Familienausgleichskasse Basler KMU – Familienausgleichskasse Berner Arbeitgeber – Familienausgleichskasse der Ärztegesellschaft des Kantons Zürich – Familienausgleichskasse Chemie – Familienausgleichskasse Coop – Familienausgleichskasse der Eidgenössischen Ausgleichskasse – Familienausgleichskasse der Privatkliniken der Schweiz

14 Seite Familienausgleichskassen – Familienausgleichskasse der Zahnärzte-Gesellschaft des Kantons Zürich und der Gesellschaft Zürcher Tierärzte – Familienausgleichskasse des Apothekerverbandes des Kantons Zürich – Familienausgleichskasse des bernischen Geschäftsinhaberverbandes – Familienausgleichskasse des Schweizerischen Gewerbes Kanton ZH – Familienausgleichskasse des Schweizerischen Grosshandels – Familienausgleichskasse des Verbandes der Schweizerischen Waren- und Kaufhäuser – Familienausgleichskasse des Verbandes Schweiz. Werbegesellschaften VSW – Familienausgleichskasse des Zürcher Autogewerbe-Verbandes – Familienausgleichskasse EXFOUR – Familienausgleichskasse GastroZürich – Familienausgleichskasse GEFAK – Familienausgleichskasse ICOLAC – Familienausgleichskasse der Uhrenindustrie

15 Seite Familienausgleichskassen – Familienausgleichskasse Konditoren-Confiseure – Familienausgleichskasse PANVICA Zürich – Familienausgleichskasse priv. psychiatrischer Kliniken – Familienausgleichskasse PROMEA – Familienausgleichskasse Raiffeisen Schweiz – Familienausgleichskasse St. Galler Arbeitgeber des Detailhandels – Familienausgleichskasse SVA Zürich – Familienausgleichskasse swisstempfamily – Familienausgleichskasse Thurgauer Gewerbe – Familienausgleichskasse Verom Sektion ZH – Familienausgleichskasse «Versicherung» – Familienausgleichskasse ZIA/SIA – Familienausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber FZA

16 Seite 16 Zahlen und Fakten im Kanton Zürich Hausdienstler unterliegen dem Fonds, davon ca aktive Lehrbetriebe ca Betriebe leisten Beiträge an einen Branchenfonds gemäss Art. 60 BBG Arbeitgeber Familienausgleichskassen 65 FAK im Kanton Zürich Der kantonalen FAK (SVA Zürich) sind Arbeitgeber angeschlossen.

17 Seite 17 Branchenfonds (10000 – Arbeitgeber) Lehrbetriebe (11000 Arbeitgeber) < Fr (56000 Arbeitgeber) Arbeitgeber Für Fonds zu berücksichtigen (98000 Arbeitgeber)

18 Seite 18 Verwendung der Fondsmittel Beiträge werden ausgerichtet an – die Aufwendungen von Betrieben und Lernenden für ÜK (in Ergänzung zur SBBK-Pauschale) – an die den Betrieben überbundenen Kosten des Qualifikations- verfahrens (Raummiete und Material) – an die Kosten der Berufsbildnerkurse – Lehrbetriebsverbünde für die Anschubfinanzierung – an Massnahmen zur Erhaltung der Ausbildungsbereitschaft von Betrieben oder Branchen, sofern sich ergänzende finanzielle Mittel des Berufsbildungsfonds als unerlässlich erweisen – für weitere Massnahmen

19 Seite Berufsbildungsfonds gemäss Art. 60 BBG Die Mittel werden verwendet für – das umfassende System der BGB, der HBB und der berufsorientierten Weiterbildung – Bildungsverordnungen/Prüfungsordnungen – Dokumentationen/Unterrichtsmaterial – Evaluations-, Qualifikationsverfahren, Qualitätssicherung, Abschlussfeiern – Nachwuchswerbung/-förderung – Schweizerische/internationale Berufswettbewerbe – Organisation/Verwaltung und Koordination des Berufsbildungsfonds – Überbetriebliche Kurse – Entschädigung von Fachlehrer, Kursleiter und Kommissionsmitglieder

20 Seite 20 Beitragserhebung/Verfahren

21 Seite 21 Beitragserhebung / Verfahren ermittelt befreite Betriebe und leitet Daten an die SVA Zürich weiter, welche die Daten triagiert (Grundlage Zentralregister FAK): -Lehrbetriebe (MBA-Datenbank Kompass) -Betriebe, die Beiträge an einen Branchenfonds nach Art. 60 BBG leisten (Daten werden jährlich von den Branchenfonds zur Verfügung gestellt) Geschäftsstelle -ermitteln via Ausschlussverfahren die beitragspflichtigen Betriebe -erheben basierend auf der definitiven Jahresabrechnung einen zusätzlichen Beitrag zum ordentlichen Familienzulagenbeitrag -betreiben das Inkasso -leiten Beiträge an den Berufsbildungsfonds weiter Familienausgleichskasse (FAK)

22 Seite 22 Datenaustausch SVA Zürich führt Zentralregister FAK melden - Eintritte/Austritte - Adressmutationen Branchenfonds melden unterstellte Zürcher Betriebe Geschäftsstelle erstellt Liste befreite Betriebe ? FAK gleichen Daten mit interner DB ab für Beitrags- erhebung - gleicht Daten ab - triagiert Daten und meldet den FAK ihre befreiten Betriebe

23 Seite 23 Herausforderung – 88 verschiedene Datenbanken – Datenqualität bestimmt massgebend den administrativen Aufwand Für schlanken Datenaustausch braucht es: - eindeutige Identifikation eines Betriebes (UID-Nr.) - Austausch der Adressen in Form einer Excel-Datei - möglichst einheitliche Spaltenbeschriftung der Datei

24 Seite 24 Aufgaben Familienausgleichskassen – melden Mutationen/Neuzugänge der SVA Zürich (Zentralregister) – erhalten die bereinigte Liste der befreiten Betriebe von der SVA Zürich (einheitliches Format, ab 2012 eindeutige Identifikation durch UID/ADM-Nr.) > Termin: Ende August – ermitteln die beitragspflichtigen Betriebe (Ausschluss befreite Betriebe und Betriebe mit Lohnsumme unter Fr ) – erheben die Beiträge bei den Betrieben (FAK entscheidet selber, ob die Erhebung zusammen mit den FAK-Beiträgen oder separat erfolgt) – erlassen Beitragsverfügungen, wenn diese verlangt oder die Beiträge nicht bezahlt werden (unterliegen der Einsprache an die Geschäftsstelle)

25 Seite 25 Aufgaben Familienausgleichskassen – führen das Mahn- und Vollstreckungsverfahren durch – überweisen jeweils Ende Jahr die erhobenen Beiträge an den Berufsbildungsfonds – erstatten der Berufsbildungskommission jeweils Ende Jahr Bericht über die erhobenen Beiträge: Anzahl beitragspflichtige Betriebe Gesamtsumme der zu erhebenden Beiträge (SOLL) Gesamtsumme der effektiv erhobenen Beiträge (IST) Gesamtsumme der Nachfakturierungen aus Vorjahren

26 Seite 26 Erste Beitragserhebung JA 2011 Eingang BBF-Beiträge 2011 bei den FAK / Inkasso Überweisung Beiträge Bericht Stichtag SVA Zürich bereinigt und triagiert Liste befreite Betriebe GS erstellt Liste befreite Betriebe FAK ermitteln beitragspflichtigen Betriebe

27 Seite 27 Ertrags- und Kostenschätzung / Entschädigung

28 Seite 28 Erste Einnahmen – und Kostenschätzung Einnahmen Anzahl Arbeitgeber im Kanton Zürich116'000 Anzahl befreite Betriebe aufgrund Mindestlohnsumme Fr. 250' Anzahl befreite Lehrbetriebe Anzahl befreite Betriebe die einem Branchenfonds gemäss BBG Art. 60 unterstellt sind Total beitragspflichtige Betriebe34000 Minimaler Beitrag in den Kantonalen Berufsbildungsfonds (in Fr., Beitragssatz 1) 250 Ertrag Zürcher Betriebe (in Fr.)8'500000

29 Seite 29 Initialaufwand 2010/2011 (in Fr.) Anpassung aller 4 Pools für die Anpassung der IT-Systeme (Erhebung durch FAK) 1' Abgleich des IT-System der Geschäftsstelle mit der Sozialversicherungsanstalt Zürich (SVA) Total1' Durchführungskosten 2011 Jährliche Durchführungskosten Geschäftsstelle72000 Jährliche Durchführungskosten aller FAK im Kanton Zürich Aufwand für Triage durch SVA (Zentralregister)85000 Total Erste Einnahmen – und Kostenschätzung

30 Seite 30 Durchführungskosten in den Folgejahren Jährliche Durchführungskosten Geschäftsstelle72000 Jährliche Durchführungskosten aller FAK im Kanton Zürich Aufwand für Triage durch SVA (Zentralregister)45000 Total Erste Einnahme – und Kostenschätzung

31 Seite 31 Entschädigung FAK – werden dem Fonds kostendeckend belastet – Initialaufwand (IT-Anpassungen, etc.) > Offertenumfrage – Durchführungskosten (Mitgliederabgleich, Inkasso, Mahnungen, Beitragsüberweisung, Berichterstattung) Entschädigung als Pauschale: - Pauschale für Triage pro befreiten Betrieb, - Pauschale für Beitragserhebung und Inkasso pro beitragspflichtigen Betrieb

32 Seite 32 Dienstleistungsvertrag MBA-FAK – Zweck: Beitragserhebung BBF und Inkasso (Aufgaben im Anhang) – Dauer: 1. April Dezember 2012 (befristet) Folgevertrag unbefristet mit Kündigung jeweils per Ende Jahr (12 monatige Kündigungsfrist) – Änderungen/Ergänzungen in Schriftform und Unterzeichnung durch beide Parteien möglich – Entschädigung: Initialkosten (Offerte), Durchführungskosten in Form von 2 Pauschalenbeträgen (Triage pro Betrieb und Beitragserhebung pro Betrieb) ohne MwSt. jährliche Teuerungsanpassung ab Folgevertrag

33 Seite 33 Dienstleistungsvertrag MBA-FAK – Rechnungsstellung jeweils per 31. Oktober an die Geschäftsstelle BBF – Zahlungsfrist: 30 Tage ab Rechnungsdatum – Weisungsrecht der Auftraggeberin im Rahmen der VBBF – Anwendbares Recht: Schweizerisches Recht – Gerichtstand: Zürich

34 Seite 34 Vollzug

35 Seite 35 Massgebende Lohnsumme gem. VBBF §5 sowie §6 Abs. 1 lit. d ? Massgebend ist ausschliesslich die im Kanton Zürich angerechneten Lohnsumme (gemäss EG FamZG) = Total der Lohnsumme von Hauptsitz und/oder allen Zweigniederlassungen im Kanton ZH

36 Seite 36 Werden Züricher Filialen ebenfalls befreit, wenn im Hauptsitz oder anderen Filialen Lernende ausgebildet werden? – Generell: Lehrtriebe werden nur befreit, wenn der Standort der Lehre im Kanton Zürich liegt (VBBF § 6 Abs. 1 lit. a) – Massgebend für die Befreiung von Filialen ist die Abrechnungsnummer bei den FAK. – Wenn zentral über eine Abrechnungsnummer abgerechnet wird, gilt der gesamte Betrieb als befreit, auch wenn nicht alle Zürcher Filialen Lernende ausbilden. – Wenn die Abrechnung dezentral über die Filialen erfolgt (mehrere Abrechnungsnr.), werden nur jene Zürcher Filialen befreit, die Lernende ausbilden. gilt auch für ausserkantonaler Hauptsitz mit Niederlassungen im Kanton Zürich sowie Holdings mit Tochtergesellschaften im Kanton Zürich

37 Seite 37 Ausserkantonale Betriebe mit Niederlassung(en) in Zürich? – Massgebend für die Befreiung von Filialen ist die Abrechnungsnummer der bei den FAK. – Wenn Familienzulagen zentral über eine Abrechnungsnummer abgerechnet werden, gilt der gesamte Betrieb als befreit, auch wenn nicht alle Filialen Lernende ausbilden. – Wenn die Abrechnung der Familienzulagen dezentral über die Filialen erfolgt (mehrere Abrechnungsnr.), werden nur jene Filialen befreit, die Lernende ausbilden.

38 Seite 38 Firmenschliessung / Konkurs / unterjähriger ausserkantonaler Kassenwechsel – Schliessung/Kassenwechsel vor 31. August: keine Erhebung des BBF-Beitrages – Schliessung/Kassenwechsel nach 31. August: Der Beitrag für den Berufsbildungsfonds wird im ordentlichen Schliessungsverfahren dem Betrieb in Rechnung gestellt. Der Beitrag wird nicht pro Rata berechnet, sondern nach der effektiven FAK-relevanten Lohnsumme im Konkursjahr. Beträgt die Lohnsumme weniger als Fr. 250'000.– oder ist der Betrieb auf der befreiten Liste der SVA Zürich, ist der Betrieb befreit. – Nachfakturierungen: Beträge unter Fr werden nicht verrechnet.

39 Seite 39 Beitragsüberweisung an den Fonds? Ende Jahr werden von den Familienausgleichskassen jeweils die effektiv einkassierten Beiträge an den Berufsbildungsfonds überwiesen.

40 Seite 40 Nächste Schritte – Februar/März 2011: Einrichten der Geschäftsstelle MBA FAK Einholung Offerten Initialkosten Information über Inkrafttreten des BBF an Zürcher Betriebe Testlauf Datentransfer mit SVA Zürich und FAK Datentransfer Branchenfonds Geschäftsstelle Datentransfer MBA SVA Zürich Umfrage Nominierungsvorschläge für Berufsbildungskommission

41 Seite 41 Nächste Schritte – April - August 2011: Regelung Entschädigung FAK Abschluss Dienstleistungsverträge MBA FAK Wahl Berufsbildungskommission Datenlieferung SVA Zürich FAK Konstituierung Berufsbildungskommission Einrichtung Website BBF – Ab Frühjahr 2012: Beitragserhebung durch die FAK

42 Seite 42 Geschäftsstelle Berufsbildungsfonds seit 1. Februar 2011 Leiterin: Ruth Köfler (60%-Pensum) Mittelschul- und Berufsbildungsamt Zürich Geschäftsstelle Berufsbildungsfonds Frau Ruth Köfler Ausstellungsstrasse Zürich Tel

43 Seite 43 Fragen/Diskussion

44 Seite 44 Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit und gute Heimreise!


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