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Allgemeines Personenkreis Schwerste Behinderung oder Mehrfachbehinderung meint in der Regel eine Vielfalt verschiedener Beeinträchtigungen, meist auch.

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Präsentation zum Thema: "Allgemeines Personenkreis Schwerste Behinderung oder Mehrfachbehinderung meint in der Regel eine Vielfalt verschiedener Beeinträchtigungen, meist auch."—  Präsentation transkript:

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2 Allgemeines Personenkreis Schwerste Behinderung oder Mehrfachbehinderung meint in der Regel eine Vielfalt verschiedener Beeinträchtigungen, meist auch in Zusammenhang mit krankheitsbedingten Zuständen. Betroffene Menschen haben oft erhebliche Einschränkungen zu bewältigen, die sowohl körperliche als auch mentale Fähigkeiten betreffen. Unterricht hat hierbei besonders das Ziel, unsere Schülerinnen und Schüler in ihrer Lebenswirklichkeit zu erkennen, sie dort zu unterstützen und ihnen ihre Umwelt so weit als möglich zu erschließen und nahe zu bringen. Das bedeutet: Sie zu unterstützen, „(das) Leben zu lernen“. Dazu trägt eine Vielfalt von Fördermaßnahmen bei, die optimaler weise in guter Kooperation stehen. Neben den wichtigen unterrichtlichen Angeboten für die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler seien hier insbesondere die Förderpflege (Pflegekräfte/ FSJ`ler/ Integrationshelfer/ Klassenteam) sowie individuelle therapeutische Angebote zu erwähnen.

3 Unterricht  Klassenunterricht Die Schülerinnen und Schüler nehmen in der Regel am Klassenunterricht teil (oftmals begleitet durch eine individuelle Unterstützungskraft / Integrationskraft).  Unterricht in Einzel- oder Kleinstgruppen Weiterhin kann Unterricht in Einzelsituationen stattfinden, das bedeutet eine Förderung nach individuell erarbeitetem Förderplan und/oder speziellen Stundenplänen.  klassenübergreifender Unterricht Darüber hinaus kann Förderung in klassenübergreifenden Gruppen stattfinden, die wir im weiteren Verlauf noch besonders vorstellen möchten.  Kooperation mit den verschiedenen Therapiebereichen und der Förderpflege Zu all diesen Möglichkeiten der Förderung von Schülerinnen und Schülern mit schwersten Beeinträchtigungen findet die Kooperation mit den unterschiedlichen Therapiebereichen und dem Pflegedienst statt.

4 Fördergruppen Erleben und Gestalten Basales Theater Basale Förderung der OST/AST AGs Therapeutisches Reiten

5 Erleben und Gestalten Gemeinsames Erleben und „tätig werden“ bilden den Schwerpunkt der Gruppe, z.B.: Erfahrungen mit Kleister und Sand Zubereitung und Genießen von kleinen Speisen (mit UK-Hilfsmittel) Naturerfahrungen Spiellieder und Spielgeschichten und vieles mehr. Jedes Lernangebot wird nach den Bedürfnissen unserer Schülerinnen und Schüler gemeinsam erarbeitet und mehrfach wiederholt. Feste Rituale und Abläufe geben ihnen die nötige Sicherheit, um sich schnell ein- und zurechtzufinden, z.B. bei der Begrüßung oder dem Schlusskreis.

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8 Basales Theater Spielen - Theater spielen - ist Kommunikation und sie ist eines der wichtigsten Grundbedürfnisse jedes Menschen, wie unterschiedlich sie auch immer sein mögen.

9 Menschen mit schwersten Behinderungen haben oft eine ganz eigene Art zu kommunizieren. Diese vielfältigen Möglichkeiten gilt es zu erkennen, zu erspüren und darauf zu reagieren. Kommunikation lebt von der Interaktion. Gegenseitiges Wahrnehmen, Agieren und Reagieren machen soziales Miteinander erst möglich.

10 Kommunikation bedeutet aber nicht nur die Beziehung eines Kindes mit schwerer Behinderung zu einem Erwachsenen. Darum legen wir in unseren Theaterstücken besonders großen Wert auf die Interaktionen der Schülerinnen und Schüler untereinander: Rollifahrer und Läufer, Sprechende und unterstützt Sprechende, Sehende und eingeschränkt Sehende, Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen motorischen Möglichkeiten.

11 Zuschauer können sich darum aktiv in unsere Stücke einbringen. Sie suchen sich einen Schauspieler als Partner und interagieren mit ihm (zumindest) für die Dauer eines Theaterstückes. Basale Kommunikation = basales Theater läuft auf der Ebene der Berührung, der intensiven Zuwendung und des Erlebens mit allen Sinnen ab. Ein Mensch mit schwerer oder schwerster Behinderung ist auf diese Art der Ansprache und des Ausdrucks angewiesen. Er bringt sich mit dem ganzen Körper ein und sein Gegenüber muss ihm auf der körperlichen Ebene entgegenkommen.

12 Die Förderung der Schülerinnen und Schüler mit schweren und schwersten Beeinträchtigungen in der Oberstufe und Abschlussstufe findet parallel zum Blockunterricht (Mathe und Deutsch) statt. Es stehen uns mehrere Räume zur Verfügung, daher bieten sich verschiedene Förderangebote an. Im Vordergrund steht das Erleben von Jahreszeiten und von Naturmaterialien. Die Gymnastikhalle bietet unseren Schülerinnen und Schülern themenbezogene Erlebnis-Landschaften, die zum Teil in kleinen Gruppen vorbereitet werden. Für die Winter-Landschaft wurden z. B. Schneekugeln und Eisschollen aus Watte und Styropor gestaltet. Beim „Farben erleben“ experimentieren die Schülerinnen und Schüler mit Farben und Naturmaterialien. Sie gestalten u.a. Collagen sowie ein eigenes Fühlbuch. Einmal in der Woche findet ein Treffen der Gruppe in der Küche statt, wo einfache Speisen zubereitet werden. Das Fühlen, Riechen und Schmecken von einzelnen Zutaten stehen hier im Vordergrund. Die Basale Förder-Gruppe findet am Montag und am Freitag statt. Basale Förderung in der OST/AST

13 bedeutet zum Beispiel: -Entspannung, physiologische Lagerung, Handmassage -Gleichgewicht auf dem Wasserbett und an der Schaukel -Erleben von Düften, Klängen und Lichtquellen / Lichtspielen -Taktile Erfahrungen ( Papier, Stoff, Steine usw.) -Hören von Musik oder Geschichten -Erleben von Musik und Rhythmus (mit Musikinstrumenten) -Erlebnis-Landschaften Förderung im Snoezelenraum

14 Im Snoezelraum, in reizarmer Umgebung werden akustische, optische und taktile Reize gezielt eingesetzt. Die Schülerinnen und Schüler erleben Duftöle, Klänge, Lichtspiele sowie Materialien zur taktiler Förderung. Dort haben sie die Gelegenheit, in bequemer Liege- bzw. Sitzposition zur Ruhe zu kommen.

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16 Im Klassenraum oder in der Küche finden darüber hinaus statt: -Erleben von Farben (mit selbst hergestellter Knete und Fingerfarbe) -Herstellen von „Fühl“- Karten / „Fühl“-Box -Collagen mit Naturmaterialien -Erleben von Wasser -Zubereiten von kleinen Speisen (Quark, Pudding, Apfelmus, Kartoffelpüree)

17 Therapeutisches Reiten Die Arbeit mit dem Pferd spricht die Schüler und Schülerinnen ganzheitlich und über alle Sinne an.

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19 Unter dem Oberbegriff „Therapeutisches Reiten“ bieten wir das heilpädagogische Voltigieren (gymnastische Übungen, Geschicklichkeitsspiele) an, wobei auch Elemente der Hippotherapie mit einfließen. So können Schülerinnen und Schüler mit schweren und schwersten Beeiträchtigungen durch verschiedene Sitz- und Liegepositionen die Schwingungsimpulse in der Gangart Schritt sowie die Körperwärme des Tieres positiv auf sich wirken lassen. Die Arbeit mit dem Pferd spricht die Schüler und Schülerinnen ganzheitlich und über alle Sinne an. Die Kinder erfahren den Umgang, die Pflege und die Versorgung des Pferdes. Sie spüren die Atmung, die Wärme, den Gemütszustand und die Bewegungen (Rhythmus) des Pferdes. In der Eingangsstufe ist das therapeutische Reiten fest im Stundenplan verankert. Danach findet es in klassenübergreifenden Kleingruppen statt.

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21 Räumlichkeiten Snoezelenraum Dunkelraum Bewegungsbad

22 Snoezelenraum Der Snoezelenraum ist ein komplett weiß eingerichteter Raum mit Blubbersäulen, Lichtspielen, einer Musikanlage, einer Hängeschaukel, verschiedenen Lagerungsmaterialien und einem Wasserbett. Er ist ein Ruheraum, der der Entspannung dient und den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten intensiver Körperwahrnehmung in geschützter Atmosphäre bietet.

23 Dunkelraum Dieser Raum ist gekennzeichnet durch schwarze Wände und einen schwarzen Teppichboden und kann komplett abgedunkelt werden. In diesem reizarmen Raum können die Schülerinnen und Schüler ihr Augenmerk isoliert auf einen leuchtenden/angestrahlten Gegenstand, auf Lichtrichtungen und -bewegungen sowie Farben und Kontraste richten.

24 Bewegungsbad Im schuleigenen Bewegungsbad erleben die Schülerinnen und Schüler ihren Körper bei angenehmen Temperaturen und erfahren Entspannung und wohltuende Schwerelosigkeit im Wasser. Förderung findet sowohl durch Therapeutinnen als auch in Kleingruppen im Rahmen individuellen Unterrichts statt.

25 Schule am Weserbogen – gemeinsam lernen / gemeinsam leben


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