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6. GTSA – 06.11.2003 Von der Armenfürsorge zu den Anfängen der Sozialarbeit.

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Präsentation zum Thema: "6. GTSA – 06.11.2003 Von der Armenfürsorge zu den Anfängen der Sozialarbeit."—  Präsentation transkript:

1 6. GTSA – Von der Armenfürsorge zu den Anfängen der Sozialarbeit

2 Industrialisierung und: Armut! - I Umwälzung der Produktionsweise – industrielle Revolution rapides Bevölkerungswachstum und Landflucht Massenarmut! Beunruhigung des Bürgertums Gefahr einer sozialen Revolution?! Transformation der Armutsfrage zu einem sozialen Problem, einer sozialen Frage (ab 1830, 1840)

3 Industrialisierung und: Armut! - II -vielfältige Literatur zum Thema: Pauperismus! -vielfältige Vorschläge zur Lösung sozialer Frage Vielfalt der Ursachenerklärungen – Vielfalt der Handlungsansätze

4 Grundzüge der Armenpolitik I Durchsetzung Lohnarbeitsexistenz als Normallebensform, weil starke Arbeitsnachfrage Modernisierung der Armenpflege im Sinne der Interessen der Ökonomie: –Verschärfung Arbeitszwang durch Individualisierung –Unterstützungswohnprinzip statt heimatgemeindebezogener Unterstützung

5 Grundzüge der Armenpolitik II -Nach 1873 – große Depression: Entwicklung neues Armutsbewußtsein: Proletaritat! keine Akzeptanz des Ausschlusses der Arbeiterklasse vom gesellschaftlichen Reichtum -beginnende sozialpolitische Aktivität des Staates zur Loyalitätssicherung, weil Legitimations- problem

6 Öffentliche Armenpflege -Pauperismus zwang Städte zum Handeln! -theoretische Fundierung: Wirtschaftsliberalismus (Adam Smith, Thomas Malthus) Niederschlag in Armengesetzgebung Reorganisation öffentliche Armenpflege (Konflikte zwischen kirchlichen Trägern und Kommunalverwaltungen!)

7 Elberfelder System (ab 1853) - I Problem: Bevölkerungswachstum/Zuwanderung steigende Arbeitslosigkeit – steigendes Defizit der Kommunen Ziele: -Arbeitszwang!! Trennung der Arbeitsunfähigen von Arbeitsfähigen -sparsamer Umgang mit Geldmitteln sowie Reorganisation Mittelaufbringung

8 Elberfelder System (ab 1853) - II Prinzipien: -Ehrenamtlichkeit -Individualisierung (erste Richtlinien!) -Dezentralisierung -Vermeidung von Dauerleistung Problematik: Hausarme – Lohndumping! keine Ergründung/Bekämpfung der Ursachen von Armut!

9 Bedeutung Elberfelder System - I Repressives System!!! spezifische Theorie der Armut ! - Aufrechterhaltung öffentliche Ordnung! -Unterdrückung Kultur der Armut! nicht!!: Verminderung von Klassengegensätzen! sondern: Unterwerfungszwang, rechtliche und soziale Diskriminierung, gesellschaftliche Verachtung

10 Bedeutung Elberfelder System - II negatives Image!! -Arbeiterschaft: Kampf um Beteiligung am gesellschaftlichen Reichtum – Ablehnung Almosen -sozialreformerisch eingestelltes liberales Bürgertum Ausbau Armenpflege wäre politisch nicht durchsetzbar gewesen!!! Bismarksche Sozialgesetzgebung (als strategisch-politischer Ausweg)

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