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Universität für Bodenkultur Wien Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung an der Universität.

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Präsentation zum Thema: "Universität für Bodenkultur Wien Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung an der Universität."—  Präsentation transkript:

1 Universität für Bodenkultur Wien Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung an der Universität für Bodenkultur Wien 1 Zweitwohnsitze - Formen Funktion: Beruf, Ausbildung, Wochenende, Urlaub Siedlungsform: Einfamilienhaus/ZFH (fast 50%), Appartementhäuser, Bauernhäuser, Feriendörfer; muss unterscheiden: vorhandene Bausubstanz vs. Neubautätigkeit

2 Universität für Bodenkultur Wien Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung an der Universität für Bodenkultur Wien 2 Zweitwohnsitze - Erhebung Häuser- und Wohnungszählung – HWZ der Statistik Austria : - Wohnungen (Wo) mit Nebenwohnsitz ( ) 5,7% - Wo ohne Wohnsitzangabe ( ) 8,4% (Teil davon in Tourismusgebieten von Privatvermietern als Ferienwohnungen genützt) ca. 12% des Wohnungsbestandes in Ö sind Zweitwohnsitze

3 Universität für Bodenkultur Wien Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung an der Universität für Bodenkultur Wien 3 Räumliche Verteilung – Typen n. Lage und Funktion Tourismusgebiete (Alpen – Seen) Ferien- und Urlaubswohnungen Umland von Städten : ganzjährig nutzbar Wo mit Nebenwohnsitz: ca in Wien ca in NÖ d.h. > 53% des ges. Bestandes an 2. Wohnsitzen in Ö in Wien und NÖ (n. Bundesländern) Sommerhäuser in Kleingärten, Badehütten,... Strukturschwache Gebiete : ganzj. nutzbare Wochenendhäuser vgl. ÖROK-Schriftenreihe Nr. 54

4 Universität für Bodenkultur Wien Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung an der Universität für Bodenkultur Wien 4 Tourismusgebiete Bezirke: Kitzbühel (16,9% Anteil von Zweitwohnsitzen am Wohnungsbestand), Zell am See (10,6%), St. Johann i.P., Liezen v.a. Ferien- und Urlaubswohnungen zu 2/3 ausländ. Herkunft Konkurrenz zum Tourismus geplante Siedlungen, Apartmentbauten, Eigenheime, Almhütten,...

5 Universität für Bodenkultur Wien Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung an der Universität für Bodenkultur Wien 5 Salzkammergut, Ktn. Seen regionale, überreg. und ausländ. Herkunft eher periodische Nutzung früher Sommerfrische, geplante Feriensiedlungen (s. Bsp. Almdorf Seinerzeit), ältere Bauernhäuser,.... Time-sharing als Übergangsform zwischen Eigentum und touristischer Nutzung Sölden

6 Bsp.: Almdorf Seinerzeit in Kärnten Nationalpark Nockberge, in der Nähe von Bad Kleinkirchheim 21 Hütten, Restaurant m Seehöhe z.T. internationale Firmen, z.B. Inter Chalet

7 Bsp. Salzkammergut Gemeinde Attersee: EW, ca. 600 Gebäude > 50% der Wohnungen sind Zweitwohnsitze Gemeinde Nußdorf: EW, ca. 600 Gebäude fast 60% Zweitwohnsitze! als problematisch eingestuft, wenn Zweitwohnungsbewohner auf 100 EW entfallen

8 Umland von Städten Umland von Wien, Linz, Graz, Innsbruck

9 Universität für Bodenkultur Wien Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung an der Universität für Bodenkultur Wien 9 Zweitwohnsitze – Probleme I Auslastung: kommunale Infrastruktur, soz. Leben (ausgestorben) Grundpreise steigen Steuereinnahmen (Problem des sog. grauen Wohnungsmarktes: Wohnungsbesitzer und Vermittlerfirmen profitieren, Gemeinde allerdings nicht, muss aber investieren) soz. Spannungen

10 Universität für Bodenkultur Wien Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung an der Universität für Bodenkultur Wien 10 Zweitwohnsitze – Probleme II-a Flächenverbrauch – Nutzungskonflikte (Landschaftsverbrauch verringert Attraktivität) Infrastrukturelle Folgelasten f. Gemeinde: Straße, Wasser, Verkehr, Kanal

11 Universität für Bodenkultur Wien Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung an der Universität für Bodenkultur Wien 11 Zweitwohnsitze – Probleme II-b Baulandverknappung u. Verdrängung der ortsansässigen Bevölkerung Umweltbelastung Verkehr aus ÖROK-Schriftenreihe Nr. 54 oft landschaftl. sensible Bereiche: Gewässerrand, Waldrand, Aussichtslagen

12 Universität für Bodenkultur Wien Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung an der Universität für Bodenkultur Wien 12 Zweitwohnsitze - Vorteile Leerstehende Bausubstanz erhalten Ideentransfer, kulturelle Impulse positiv f. strukturschwache Regionen

13 Eingriffsmöglichkeiten keine eigene Widmung in NÖ besondere Widmungskategorie im Bauland: z.B. f. Appartementhäuser, Feriensiedlungen Beschränkung des Anteils der Zweitwohnungen am Gesamtwohnungsbestand (Tirol 8%, Szbg. 10%)

14 Universität für Bodenkultur Wien Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung an der Universität für Bodenkultur Wien 14 Überörtliche Festlegungen: Begründung von Zweitwohnsitzen kann in Vorbehaltsgemeinden (Stmk.)/ Genehmigungsgebieten (Ktn.) verboten werden Sachprogramme mit Vorbehaltsflächen, z.B. für Beherbergungsgroßbetriebe;


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