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Balázs Varga PhD Apáczai Csere János Fakultät der West-Ungarischen Universität.

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Präsentation zum Thema: "Balázs Varga PhD Apáczai Csere János Fakultät der West-Ungarischen Universität."—  Präsentation transkript:

1 Balázs Varga PhD Apáczai Csere János Fakultät der West-Ungarischen Universität

2 I. Aufklärung, Absolutismus, aufgeklärter Absolutismus 1. Aufklärung antifeudale bürgerliche Geistesströmung sie begann sich im 17. Jahrhundert zu verbreiten, dann im 18. Jahrhundert wurde sie in Europa allgemein Rationalismus, die Betonung der menschlichen Freiheit und der Gleichheit die tradizionellen Institutionen, Bräuche und Morale sind kritisch zu fragen 2. Absolutismus Willkürherrschaft 3. Aufgeklärter Absolutismus eine eigenartige Art vom Absolutismus bürokratisches Regierungssystem im 18. Jahrhundert, wo auch die Lehren der Aufklärung verwendet Reformen von bürgerlichen Charakter eingeführt werden, bewahrt seinen feudalen Charakter er hat sich in der ersten Linie in den Ländern der Peripherie (Russland, Habsburgisches Reich) herausgebildet

3 II. Aufgeklärte absolutistische Habsburgische Herrscher 1. Maria Theresia ( ) sie wurde während ihrer menschlichen und politischen Entwicklung eine in ihrer Weltanschauung fast aufgeklärte Reformherrscherin, die das wirtschaftliche und kulturelle Leben, die Situation der Menschen verbessern wollte Maria Theresias Gedanken über die Verpflichtungen des Herrschers: Die Verpflichtung des Herrschers ist alles für seine Länder und seine Untertanen, für das Emporsteigen der Armen, für die Verminderung ihrer Belastungen zu tun; er/ sie soll die einfließenden Einkünfte nicht auf sich selbst, auf seine Lustbarkeit, seinen Luxus (Prunk), seine Vornehmheiten wenden. Sie hat nie vergessen, dass Ungarn mit der Rettung des Habsburg-Hauses ein Opfer gebracht hat (zum Beispiel Pragmatica Sanctio – ), in ihrer Seele blieb das Gefühl von Dankbarkeit und Sympathie den Ungarn gegenüber unauswischbar. Sie wollte die Entwicklung der Ungarischen Nation nicht verhindern, von ihrer Gesinnung fehlte die bei ihren zahlreichen Vorfahren erfahrbare Gleichgültigkeit gegenüber den Völkern.

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5 2. Joseph II. ( ) Abkömmling von den Habsburgern, Lothringern (seine Mutter : Maria Theresia, sein Vater: Franz von Lothringer) Er hatte die Erfahrungen der Westeuropäischen Gesellschaft in sich. er herrschte fast ein Jahrzehnt, das eine Reihe von Reformen war fein gesagt, er formte die überlegt fortschreitende ungarische Gesellschaft nicht um, aber das Leben- dessen Rhytmus, dessen Sicherheit oder dessen unsicher gewordene Art färbte sich um. Der Kampf zwischen dem Alten und dem Neuen hat auf dem ungarischen Boden begonnen. Der Alte war nicht unbedingt heimisch, das Neue stammte nicht unbedingt aus dem zum modernen und modernisierenden Hof gebundenen Medium. Nach seiner Stellungnahme sind die guten Gesetzer, die genaue Justiz (Rechtsprechung) die sich entwickelnde Industrie usw. eines großen europäischen Hofes würdiger als die Feste/ Feiern, die Galatage, die teuren Tuche, Diamanten, mit Gold verzierten Säle, Essgeschirre aus Gold und die Rodeln Er erwartete / forderte von jedem, abgesehen von Geburt- ehrliche (anständige) Arbeit – in Verbindung damit äußerte er sich so: Ich würde die Verbrechen (Frevel) mit äußerster Strenge ohne Rücksicht auf die Geburt bestrafen. Ich kann nicht einsehen, warum jemand, der einen alten Adelsbrief hat, unbestraft Schuft/ Schurke sein könnte, während ein anderer, der keinen hat, in einem ähnlichen Fall aufgehängt wird.

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7 3. Leopold II. ( ) Er war nicht nur ein ganz moderner, aber so ein rationeller und zynischer Herrscher, dass jeder von seinen westlichen Zeitgenossen – Politiker, Philosophen sich an ihm ein Beispiel hätte nehmen können. Er versuchte die ungarische Gesellschaft erst einen kurzen Zeitlang umzuformen, fast mit spielerischer Sachkenntnis, so sind besondere Reformen nicht mit seinem Namen verbunden, aber desto mehr eine bleibende Illusion.

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9 III. Die Gestaltung/ Der Verlauf der Alltage in Hinsicht der Reformen und Verordnungen 1. Entbindung, Geburt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bedeutete die Kindergeburt für viele Frauen in Ungarn das Ende ihres Lebens - im Durchschnitt endete jede vierte Geburt mit dem Tod der Mutter, des Babys oder der beiden. Im späten 18. Jahrhundert hat man sich in Ungarn – ebenso wie in anderen Ländern von Europa – zum politischen Ziel gesetzt, die hohe Zahl der Totgeburten und Kindersterblichkeit zu verhindern. – Deshalb wurde eine sachgemäße, mehrstufige Hebammenbildung eingeführt. Die Tätigkeit der Hebammen kam dank der Gesundheitsreformen von Maria Theresia und Josef II. allmählich unter staatliche Kontrolle.

10 Die hintereinander folgenden Edikte verpflichteten die Hebammen zu einer theoretischen und praktischen Prüfung, außerdem bestimmten sie ihre Pflichten. Es begann eine Klassifizierung der Hebammen nach Bildung und Status – jedoch die Mehrzahl der Geburtshelferinnen war solche Kurpfuscherin, die keiner Ausbildung unterzogen wurde und keinen Eid abgelegt hat. Außer der Geburtshilfe entschieden die Hebammen über das Schicksal des Kindes. Krüppelhafte Kinder haben sie abgetrieben, während die schwächlichen Säuglinge ließen sie taufen. Hebammen waren bekannt vor allem für ihre Trunksucht sowie ihre Schwatzhaftigkeit aber sie kannten alle Geheimnisse der Bevölkerung.

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12 In der Gesellschaft hatten die Hebammen einen widersprüchlichen Ruf – ihre Kenntnisse wurden allgemein geschätzt aber man hatte Angst vor ihnen. Im Jahre 1785 verpflichtete ein Edikt von Josef II. die Ā rzte und Chirurgen, ein Examen in Geburtshilfe abzulegen. Im ausgehenden 18. Jahrhundert gab es heftige Debatten über die von Hebammen praktizierten Nottaufen – Maria Theresia regelte das Problem in einem Edikt: das Edikt bezog sich auf alle Säuglinge, auch diejenige, die sich noch im Gebärmutter befinden und gefährdet sind. Kinderlose Familien haben alles Mögliche getan, um Kinder zu kriegen. Aber wo war denn der Ehemann während der Geburt seines Kindes? – beim Nachbarn, im Hof, noch häufiger aber in einer Kneipe.

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14 2. Liebe, Sexualität Verbotene Liebesbeziehungen und Beziehungen mit verheirateten Frauen oder Männern waren keine Seltenheit im 18. Jahrhundert und diese kamen unabhängig von gesellschaftlicher Schicht und vom Alter vor. Die Großstädte wimmelten von Dirnen, die ihre Liebe und Dienste gegen Geld angeboten haben völlig ungeachtet der strengen Strafen. Ungewollte Schwangerschaften und uneheliche Kinder erschienen nur außerhalb der geregelten Familienverhältnissen. Im späten 18. Jahrhundert wurden die verschiedenen Methoden der Verhütung bekannt. Wenn das Ehepaar zu jung war, einigten sich die Eltern darüber, dass ihre Kinder sich des Liebeslebens enthalten. – In Dörfern war es keine Seltenheit, dass der junge Ehemann im Stall übernachten sollte und statt ihm die Schwiegermutter mit der jungen Frau das Ehebett teilte.

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16 Im zweiten Teil des 18. Jahrhunderts hatte das öffentliche Gesundheitswesen das besondere Bestreben, die für die Geschlechtskrankheiten verantwortliche Prostitution zurückzudrängen. – Frauen von liederlichem Lebenswandel wurden durch einen Feder- bzw. Strohkranz oder durch eine Schandmütze gebrandmarkt. In einigen Städten – wie z.B. in Klausenburg (Siebenbürgen) – gab es eine behördliche Verordnung, dass solche unanständige Weiber an einen Wagen gespannt werden sollten und mit einem Strohkranz auf dem Kopf, in Begleitung von einem Henker unter Geigenspiel oder Trommelschlag außerhalb geführt werden sollten. – manchmal ähnelte diese Begleitung einem Trauermarsch, denn viele Leute beweinten die unzüchtigen Verbannten. Die ersten Vorläufer der Bordelle öffneten in Pest und Buda (Ofen) – Schankwirte stellten einige Mädchen ein, um die Gäste zu unterhalten verordnete Joseph II. die Versammlung der Prostituierten, damit sie in eine Art Korrektionsanstalt gebracht und dort geheilt werden. Das Gesetzbuch (1788) betrachtete die Frauen und Männer, die mit dem Körper Geld verdienten als politische Verbrecher

17 3. Tod und Trauer Zahlreiche Gesundheitsverordnungen befassten sich mit der rationellen Veränderung der hundertjährigen Traditonen der Beistattung Es erregte eine allgemeine Empörung, als Joseph II. Sparsamkeit auf dem Gebiet verordnete. So mußte die Leiche nicht im Sarg sondern in einem Leinsack begraben werden. Ab Mitte des Jahrhunderts erschienen in medizinischen Lehrbüchern und Zeitschriften in Ungarn Berichte darüber, dass man lebende Menchen, die man für tot hielt, begrab. Es gab noch Beschreibungen über Scheintote, die dann auferstanden sind. Um den Scheintod zu vermeiden, schrieb eine Verordnung im Jahre 1756 das Verbot der sofortigen Beistattung vor. Auch im Fall eines Pesttoten musste zweimal 24 Stunden abgewartet werden. Die Lagerung der Leichen bedeutete eine große Sorge in den kleinen, überfüllten Wohnungen der ärmeren Völkerschichten.

18 Um der Ansteckung und der voreiligen Beistattung zu vermeiden, verordnete Maria Theresia 1771 den Bau von Totenkammern, die zur Lagerung der Toten ohne Gefahr dienten. In der ersten Hällte des 18.-Jahrhunderts wurde in Wien eine Trauerordnung ausgegeben und laut dieser werden die Trauerzeit nach dem Verwandchaftsgrad und die in dieser Zeit zu tragende Kleidung und Farben auch in Ungarn genau vorgeschrieben. In den einzelnen Teilen Transdanubiens werden die Kinder, unverheiratete Frauen und junge verheiratete Frauen in Weiß betrauert. In der Verbreitung der schwarzen Farbe spielten die reformierte und die deutsche Bevölkerung eine große Rolle.

19 4. Armut In den Städten und Dörfern dieser Zeit lebten sehr viele Bettler, die vor allem in der Nähe der Kirchen bettelten. An Ende der Regierungszeit von Maria Theresia wurde das Betteln durch einen Erlaß des Statthalterrats verboten und reguliert. Die Städte und Dörfer hatten Fonds zur Unterstüzung der Armen der Gemeinde. Dies beanspruchte eine entsprechende Registratur und Kontrolle. Einige wohlhabende adelige Familien wiesen ihre Wirtschaftler an, Getreide unter den hungernden zu verteilen. Pethe Ferenc, der Redakteur der ersten ungarischen landwirtschaftlichen Zeitschrift war auch in England, und schlug 1797 vor, Arbeitshäuser nach englischem Muster zu organisieren, in denen die Armen außer Verpflegung nach den von ihnen hergestellten Textilwaren noch wenig Geld bekommen hätten.

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21 5. Kriminalität Am Anfang der Regierungszeit von Maria Theresia werden die Reformierten, die von ihrem sündhaften Glauben nicht loswerden konnten, oft als Staatsfeinde betrachtet und mit der Kraft der Staatsmacht verfolgt. Auf Wirkung der Aufklärung veränderte sich die Auffassung der Sünde, deren Beurteilung wurde langsam von den kirchlichen Prinzipien unabhängig. Die Aufmerksamkeit der Staatsmacht wurde auf die Straftaten gerichtet, die den Wohlstand der Gesellschaft gefährdeten. In dieser Zeit wurde das Fluchen als ernstes moraliches Problem betrachtet. Die Vorgesetzten der dörflichen Gemeinden bestraften die fluchenden, schimpfenden Einwohner. In den damaligen Schriftsätzen kommen am meisten Diebstähle vor. In den einzelnen Dörfern zählte der Diebstahl unter den jungen Männern zu den Tugenden. Es war männlich, 25 Prügelstrafen zu erleiden oder im Gefängnis des Herrenhofs oder des Komitats zu sitzen.

22 Koruption – untreue Handlung war für andere Gesellschaftschichten typisch. Die Verwaltung der größeren Herrenhöfe befasste sich mit den nicht entsprechenden Tätigkeiten der Wirtschaftsverwalter. Die Schäden der Herrenhöfe wurden mit Geldstrafen und Einkommenentzug ersetzt. In schwierigen Fällen kam es auch zu Prozessen vor Gericht. Joseph II. wechselte die Todesstrafe in seiner strafrechtlichen Anordnung von 1781 eindeutig gegen Zwangsarbeit (Schanzarbeit, Kanalgrabung, Treidelei) Die Lebensdauer der Betroffenen war wegen dieser schweren Arbeit sehr kurz. Leopold II. strich die Treidelei als Strafe im Juli Im Sinne des Gesetzbuches von Josep II. (Sanctio Criminalis Josephina) waren nur die Taten strafhaft, die auch vom Gesetzbuch als Straftat anerkannt wurden, und es galt weiterhin das Prinzip, dass niemand wegen gesellschaftlichen Lage oder Abstammung enthoben werden kann. Da Joseph II durch diese Anordnung in seinem Todesbett widerrufen hatte, trat nachher in Ungarn das frühere Rechtssprechungssystem in Kraft.

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24 6. Glückspiele Verschiedene Glückspiele waren unter den Adeligen, den Bürgern und den Bauern sehr beliebt. In der Hoffnung der schnellen Bereicherung haben viele Karten gespielt oder gewürfelt. Als Neuheit erschien in der zweiten Hälfte des 18. Jhs. auch in Ungarn das Koncessionspflichtige, monopolisierte LOTTO. Um die Verschuldung der Untertanen zu verhindern, hat Maria Theresia die Glückspiele im Wanzen der Allgemeinwohls mehrmals verboten – wer trotzdem Karten gespielt hat, musste eine hohe Strafe bezahlen. Kaum wurde ein Spiel verboten, hat man sie mit kleinen Veränderungen wieder gespielt oder neue hearausgefunden – so musste man die Verbote alle zwei Jahre wiederholen. Ab 1770 wurde in den österreichischen Bundesländern und in Ungarn ein neues Spiel genehmigt. Man konnte in hohem Nomianlwert für 50 Goldgulden pro Stück Lose kaufen – im Spiel gab es insgeseamt 6000 Lose unde ein vorher bestimmter Teil, 200 Stück haben ganz sicher gewonnen. Die Lose haben Waisenkinder herausgezogen, die von der Gesellschaft mit Geld und Kleidung unterstüzt wurden.

25 Maria Theresia hat 1751 Ottario Cataldi, dem Lottoverkäufer aus Genua das Recht gegeben, in den österreichischen Erbländern ein Glückspiel mit dem Namen Lotto die Genua zu starten, ab 1761 durfte Cataldi das Spiel auch im Ungarischen Königtum einführen. Die Herrscherin hat die Reinheit der Ziehungen durch Komissare überprüft und die Schatzkammer hatte aus diesem Monopol ein jährlich ständiges Einkommen. Die Ziehungen waren in Wien, Buda und Kassa, - von den neun Zahlen hat ein waiser Junge die fünf Gewinnzahlen hearusgezogen – die Zahlen hatten den Namen je eines Waisenmädchens, die gezogenen fünf wurden von der Gesellschaft mit Brautschatz unterstützt.

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27 Danke schön für die Aufmerksamkeit!


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