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Hyperthermie Newsletter Kantonsspital Aarau 12/11 Individuelle Patientenplanung für die Hyperthermietherapie Liebe Kolleginnen und Kollegen Seit Oktober.

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1 Hyperthermie Newsletter Kantonsspital Aarau 12/11 Individuelle Patientenplanung für die Hyperthermietherapie Liebe Kolleginnen und Kollegen Seit Oktober 2011 wird die Behandlung mit Tiefenhyperthermie am Kantonsspital Aarau individuell für jeden Patienten mit Hilfe des Simulationsprogramms SigmaHyperPlan® geplant (Fig.1). Dabei wird im Computer aus den Daten einer speziell angefertigten CT-Aufnahme ein Modell des Patienten erstellt, in dem die verschiedenen Gewebearten wie Fett, Muskel, Knochen und Tumor unterschieden werden. Mit dem so erstellten Modell und den spezifischen elektrischen Eigenschaften des jeweiligen Gewebes wird daraufhin eine Simulation der Einstrahlung elektromagnetischer Felder auf den Körper, wie sie im Hyperthermie-Applikator stattfindet, durchgeführt. Dabei wird mit Hilfe der Finite-Elemente-Methode (FEM) für jeden Punkt im Körper das erzeugte elektrische Feld berechnet. Aus der elektrischen Feldstärke lässt sich dann in einem weiteren Schritt die Temperaturverteilung im Patienten errechnen. Durch einen Optimierungsalgorithmus, der die Amplituden und Phasen- verschiebungen der einzelnen Applikator-Antennen steuert, wird daraufhin die Temperatur im Tumorgewebe maximiert und im um- liegenden gesunden Gewebe minimiert, um so einen maximalen Effekt im Tumor bei gleichzeitiger Schonung des gesunden Gewe- bes und minimale Nebenwirkungen zu erhalten. Die Ergebnisse der Simulation können graphisch dargestellt und vom Therapieteam bewertet werden. Erste Anwendungen zeigen zum Teil bereits gute Resultate bei der Reduktion von Nebenwirkungen und teilweise deutlich messbare Temperaturunterschiede zwischen Tumor und Normalgewebe. Patientenbegleitung/-Aufklärung aus Sicht der MTRA Die Hyperthermie stellt für das betreuende Personal eine besondere Herausforderung dar. Man möchte den Tumor so heiss wie möglich machen (42-43 °C), aber der Patient empfindet es manches Mal unangenehm. Aus technischer Sicht steigern wir nur schrittweise die Energie, aber wichtig ist es, ihn auch psychologisch vor, während und nach der Therapiesitzung zu betreuen. Wir klären den Patienten bereits bei der ersten Konsultation lange und zum Teil im Therapieraum auf, um dem Patienten die Geräte und den Therapieverlauf möglichst näher zu bringen. Wir würden uns freuen, wenn Sie schon vorab eine gewisse Vorinformation bei Ihren potentiellen Patienten betreiben würden. Fig.1

2 Radio-Onkologie Chefarzt Prof. Dr. med. S. Bodis Leitender Arzt Dr. med. A. Meister Leitender Physiker Dr. G. LuttersKantonsspital Aarau AG Tel. +41 (0) Tellstrasse, CH-5001 Aarau Fax +41 (0) Tel. +41 (0) Dr. med. Emsad Puric Ärztlicher Leiter Hyperthermie Nicci Lomax, Medizinische Physikerin Dietmar Marder, Medizinischer Physiker Olaf Timm, Dipl. MTRA Blasenprotokoll vor Ethikkommission Am 15. Dezember 2011 wurde das Blasenprotokoll (geplante Phase II Studie für high-risk muskelinvasive T2-T4 Blasenkarzinome) der kantonalen Ethikkommission vorgelegt. Bei positivem Entscheid ist mit der Protokollaktivierung im zweiten Quartal 2012 zu rechnen. Flow chart Statistik Während im Jahr 2010 insgesamt 17 Patienten mittels Oberflächenhyperthermie und 13 Patienten mittels Tiefenhyperthermie behandelt wurden, steigerte sich die Zahl im 2011 auf je 20 Patienten.


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