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Ass. Prof. Mag. Dr. Peter Jordan Institut für Zivilrecht Universität Innsbruck Juristische Informations- und Arbeitstechnik Recherche im Rechtsinformationssystem.

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Präsentation zum Thema: "Ass. Prof. Mag. Dr. Peter Jordan Institut für Zivilrecht Universität Innsbruck Juristische Informations- und Arbeitstechnik Recherche im Rechtsinformationssystem."—  Präsentation transkript:

1 Ass. Prof. Mag. Dr. Peter Jordan Institut für Zivilrecht Universität Innsbruck Juristische Informations- und Arbeitstechnik Recherche im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) Einblick in juristische Bibliotheken der Universität Computer-Praktikum Online-Prüfung

2 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 2 / 10 Modul 1 Wissenschaftliche Methode und Arbeitstechnik –Sammeln, Ordnen und Zitieren von Quellen –Interpretation, Argumentation und Falllösung Modul 2 Bibliotheken –Exkursionen und Demonstrationen –Universitätsbibliothek, Institutsbibliotheken Modul 3 Juristische Datenbanken –RIS, RDB, CELEX, Grundbuch, Firmenbuch Modul 4 Textverarbeitung und Präsentationstechniken für Juristen –Erstellen einer schriftlichen Arbeit, PowerPoint-Präsentation Aktuelle Informationen auf der Homepage Zivilrecht (http://www.zivilrecht.uibk.ac.at)Homepage Zivilrecht Aufbau der Vorlesung

3 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 3 / 10 Bildungsziel für die Fächer des geltenden Rechts Kenntnis der Hauptprobleme sichere Beherrschung der grundlegenden Normen leitende Prinzipien des jeweiligen Faches einschließlich ihrer Handhabung durch Rechtsprechung und Lehre der dabei angewandten Methoden die Einsicht in die gesetzgeberischen Grundentscheidungen und Wertungen das Wissen um die aktuellen Tendenzen der Rechtsentwicklung und ihrer sozialwissenschaftlichen Verknüpfungen. Die Fähigkeit, den Kern eines juristischen Problems nicht nur unter dogmatischen, sondern auch unter rechtspolitischen Gesichtspunkten zu erkennen und es durch selbständiges Arbeiten mit den Rechtsvorschriften, der Judikatur und Literatur methodisch einwandfrei zu lösen, ist wichtiger als umfangreiche Detailkenntnisse. Aus dem Studienplan.... der Rechtswissenschaften...Studienplan.... der Rechtswissenschaften...

4 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 4 / 10 Wissenschaftliche Arbeiten Seminararbeit Seminarvortrag Diplomarbeit Dissertation Fortführend –Artikel in Fachzeitschrift (zB Jap) –Vortrag auf Tagung –Online-Publikation im www –Monographie

5 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 5 / 10 Gesetztes Recht Gewohnheitsrecht Spruchpraxis ? Lehre ? Ausländische Quellen als Entscheidungshilfe Rechtsquellen

6 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 6 / 10 Sobald ein Gesetz gehörig kund gemacht worden ist, kann sich niemand damit entschuldigen, daß ihm dasselbe nicht bekannt geworden sey. Anwendung ohne Rücksicht auf die Unkenntnis § 2 ABGB

7 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 7 / 10 Gesetz, EU-Verordnung, EU-Richtlinie,... Verordnung, Erlaß Andere generelle Normen: autonome Rechtssetzung der Gemeinden,... Individuelle Normen: Urteil, Beschluß, Bescheid,... Privatautonomie (Rechtssetzungsbefugnis des Einzelnen) Vertrag (lex contractus), Satzung, Statuten, AGB,... Gesetztes Recht

8 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 8 / 10 zB Recht Pilze im Wald zu sammeln Handelsbrauch Gerichtsgebrauch Gewohnheitsrecht

9 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 9 / 10 Literatur zur Arbeitstechnik von Juristen Kerschner, Wissenschaftliche Arbeitstechnik und Methodik für Juristen, 4. Auflage, 1998, WUV Jahnel (Hrsg), Zugang zu Recht und Wirtschaftsdaten in der Europäischen Union, 1994, Manz Jahnel, Internet für Juristen.... Jahnel-Mader, Rechtsinformatik I.(3. Aufl. 2001) und II Literaturliste wird auf der Homepage aktualisiert…

10 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 10 / 10 Rechtstexte Rechtsnormen Judikatur Juristische Literatur laufend neues Datenmaterial aber - anders als etwa in den Naturwissenschaften – bleiben auch ältere Rechtsnormen und Entscheidungen mit den entsprechenden Lehrmeinungen weiterhin aktuell

11 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 11 / 10 gedruckte Rechtsdokumentationen Gesetzesblätter (private) Gesetzessammlungen Kommentare Fachzeitschriften Entscheidungssammlungen Indizes Lehrbücher Monografien

12 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 12 / 10 Gesetzblätter und Gesetzesssammlungen Amtliche Kundmachungsorgane (BGBl, LGBls) enthalten verbindliche Rechtsnormen Nachteile Bei häufigen Novellierungen Feststellung des geltenden Gesetzestextes sehr schwierig Konsolidierter rechtsverbindlicher Gesetzestext nur in Wiederverlautbarungen Landesgesetze sehr verstreut, ältere schwer auffindbar Private Gesetzessammlungen –Konsolidierter Gesetzestext, aber nicht rechtsverbindlich –Zeitverzögerung

13 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 13 / 10 Kommentare Umfassendstes Rechtsdokumentationssystem zu einem Rechtsgebiet –Berücksichtigt alle 3 Arten von Rechttexten –Dokumentiert die Rechtsnormen selbst und... –... dem Gesetzesaufbau folgend Erläuterungen des Gesetzeswortlautes und der Materialien Verarbeitung einschlägiger Judikatur mit Literaturhinweisen Anmerkungen des Autors Nachteile: Nur zu einem bestimmten (erheblich vor der Drucklegung liegenden) Zeitpunkt aktuell Nur eingeschränktes Rechtsgebiet In gebundener Form keine laufende Aktualisierung möglich Loseblatt: teuer, aufwendiges und fehleranfälliges Einordnen

14 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 14 / 10 Fachzeitschriften Sehr wichtige Dokumentation zu juristischer Literatur und Judikatur –Zur regelmäßigen Information auf neuestem Stand –Dokumentiert die Rechtsnormen –Dem Gesetzesaufbau folgend Erläuterungen des Gesetzeswortlautes Verarbeitung einschlägiger Judikatur mit Literaturhinweisen Anmerkungen des Autors Nachteile: –Rückwärtssuche nach bestimmten Aufsätzen oder Entscheidungen: nur durch jahrgangsweises Durchforstung von Inhaltsverzeichnissen –Gleiche Entscheidungen in zahlreichen Zeitschriften

15 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 15 / 10 Entscheidungssammlungen Dokumentation von Entscheidungen bestimmter Gerichte oder Sachgebiete Amtliche oder private Sammlungen –Nachteile: Einschlägige Rechtsnormen und Literatur nicht erfasst Umfassende aber durch juristische Sachbearbeiter gefilterte Information zu bestimmten Sachgebieten große zeitliche Verzögerung Nur jahrgangsweises Suchen nach Entscheidungen

16 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 16 / 10 Indizes zB Index Hohenegger Wertvolle Suchinstrumente zu Judikatur und Literatur Nachteile: Erhebliche zeitliche Verzögerung Nur jahrgangsweises Suchen möglich (außer Index des geltenden Bundesrechts!) Suche nur nach Norm oder nach Stichwort möglich

17 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 17 / 10 Lehrbücher und Monografien Systematische Darstellung bestimmter Rechtsgebiete Untersuchung einzelner Rechtsfragen Hinweise auf Judikatur und juristische Literatur –nur Verweis auf Rechtsnormen

18 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 18 / 10 Bemerkenswert ist die Arbeit der XML/EDI Group, welches das sogenannte E-Business Framework für den Einsatz von XML für EDI definiert. Dieses Framework geht über die Definition von XML-DTDs als EDI- Nachrichtentypen weit hinaus und beschriebt vielmehr eine Applikationsarchitektur im Inter bzw. Intranet für EDI auf Basis XML, Stylesheets, Agents, Templates, Businessrules und gemeinsamer Repositories. Die Konzepte und deren mögliche Realisierung sind dabei noch stark im Fluß aber sie zeigen eine gemeinsame Tendenz zur Lösung des anfangs skizzierten EDI Dilemmas: Das Internet entwickelt sich zum primären Kommunikationsmedium und bildet die günstigste Plattform, um Klein und Mittelbetrieben EDI zu ermöglichen. XML wird zunehmend auf breiter Basis als Datenaustauschformat akzeptiert und in diversen Applikationen implementiert. Sein Potential durch die Integration in der nächsten Generation von Three-Tier und Intranet Anwendungen besteht darin, ein gemeinsames Format bzw. eine einheitliche Kommunikationsplattform zu schaffen, in der Applikationen ohne großen Aufwand miteinander Daten austauschen werden können. Bemerkenswert ist die Arbeit der XML/EDI Group, welches das sogenannte E-Business Framework für den Einsatz von XML für EDI definiert. Dieses Framework geht über die Definition von XML-DTDs als EDI- Nachrichtentypen weit hinaus und beschriebt vielmehr eine Applikationsarchitektur im Inter bzw. Intranet für EDI auf Basis XML, Stylesheets, Agents, Templates, Businessrules und gemeinsamer Repositories. Die Konzepte und deren mögliche Realisierung sind dabei noch stark im Fluß aber sie zeigen eine gemeinsame Tendenz zur Lösung des anfangs skizzierten EDI Dilemmas: Das Internet entwickelt sich zum primären Kommunikationsmedium und bildet die günstigste Plattform, um Klein und Mittelbetrieben EDI zu ermöglichen. XML wird zunehmend auf breiter Basis als Datenaustauschformat akzeptiert und in diversen Applikationen implementiert. Sein Potential durch die Integration in der nächsten Generation von Three-Tier und Intranet Anwendungen besteht darin, ein gemeinsames Format bzw. eine einheitliche Kommunikationsplattform zu schaffen, in der Applikationen ohne großen Aufwand miteinander Daten austauschen werden können. Bemerkenswert ist die Arbeit der XML/EDI Group, welches das sogenannte E-Business Framework für den Einsatz von XML für EDI definiert. Dieses Framework geht über die Definition von XML-DTDs als EDI- Nachrichtentypen weit hinaus und beschriebt vielmehr eine Applikationsarchitektur im Inter bzw. Intranet für EDI auf Basis XML, Stylesheets, Agents, Templates, Businessrules und gemeinsamer Repositories. Die Konzepte und deren mögliche Realisierung sind dabei noch stark im Fluß aber sie zeigen eine gemeinsame Tendenz zur Lösung des anfangs skizzierten EDI Dilemmas: Das Internet entwickelt sich zum primären Kommunikationsmedium und bildet die günstigste Plattform, um Klein und Mittelbetrieben EDI zu ermöglichen. XML wird zunehmend auf breiter Basis als Datenaustauschformat akzeptiert und in diversen Applikationen implementiert. Sein Potential durch die Integration in der nächsten Generation von Three-Tier und Intranet Anwendungen besteht darin, ein gemeinsames Format bzw. eine einheitliche Kommunikationsplattform zu schaffen, in der Applikationen ohne großen Aufwand miteinander Daten austauschen werden können. Bemerkenswert ist die Arbeit der XML/EDI Group, welches das sogenannte E-Business Framework für den Einsatz von XML für EDI definiert. Dieses Framework geht über die Definition von XML-DTDs als EDI- Nachrichtentypen weit hinaus und beschriebt vielmehr eine Applikationsarchitektur im Inter bzw. Intranet für EDI auf Basis XML, Stylesheets, Agents, Templates, Businessrules und gemeinsamer Repositories. Die Konzepte und deren mögliche Realisierung sind dabei noch stark im Fluß aber sie zeigen eine gemeinsame Tendenz zur Lösung des anfangs skizzierten EDI Dilemmas: Das Internet entwickelt sich zum primären Kommunikationsmedium und bildet die günstigste Plattform, um Klein und Mittelbetrieben EDI zu ermöglichen. XML wird zunehmend auf breiter Basis als Datenaustauschformat akzeptiert und in diversen Applikationen implementiert. Sein Potential durch die Integration in der nächsten Generation von Three-Tier und Intranet Anwendungen besteht darin, ein gemeinsames Format bzw. eine einheitliche Kommunikationsplattform zu schaffen, in der Applikationen ohne großen Aufwand miteinander Daten austauschen werden können. Bemerkenswert ist die Arbeit der XML/EDI Group, welches das sogenannte E-Business Framework für den Einsatz von XML für EDI definiert. Dieses Framework geht über die Definition von XML-DTDs als EDI- Nachrichtentypen weit hinaus und beschriebt vielmehr eine Applikationsarchitektur im Inter bzw. Intranet für EDI auf Basis XML, Stylesheets, Agents, Templates, Businessrules und gemeinsamer Repositories. Die Konzepte und deren mögliche Realisierung sind dabei noch stark im Fluß aber sie zeigen eine gemeinsame Tendenz zur Lösung des anfangs skizzierten EDI Dilemmas: Das Internet entwickelt sich zum primären Kommunikationsmedium und bildet die günstigste Plattform, um Klein und Mittelbetrieben EDI zu ermöglichen. XML wird zunehmend auf breiter Basis als Datenaustauschformat akzeptiert und in diversen Applikationen implementiert. Sein Potential durch die Integration in der nächsten Generation von Three-Tier und Intranet Anwendungen besteht darin, ein gemeinsames Format bzw. eine einheitliche Kommunikationsplattform zu schaffen, in der Applikationen ohne großen Aufwand miteinander Daten austauschen werden können. Bemerkenswert ist die Arbeit der XML/EDI Group, welches das sogenannte E-Business Framework für den Einsatz von XML für EDI definiert. Dieses Framework geht über die Definition von XML-DTDs als EDI- Nachrichtentypen weit hinaus und beschriebt vielmehr eine Applikationsarchitektur im Inter bzw. Intranet für EDI auf Basis XML, Stylesheets, Agents, Templates, Businessrules und gemeinsamer Repositories. Die Konzepte und deren mögliche Realisierung sind dabei noch stark im Fluß aber sie zeigen eine gemeinsame Tendenz zur Lösung des anfangs skizzierten EDI Dilemmas: Das Internet entwickelt sich zum primären Kommunikationsmedium und bildet die günstigste Plattform, um Klein und Mittelbetrieben EDI zu ermöglichen. XML wird zunehmend auf breiter Basis als Datenaustauschformat akzeptiert und in diversen Applikationen implementiert. Sein Potential durch die Integration in der nächsten Generation von Three-Tier und Intranet Anwendungen besteht darin, ein gemeinsames Format bzw. eine einheitliche Kommunikationsplattform zu schaffen, in der Applikationen ohne großen Aufwand miteinander Daten austauschen werden können. Bemerkenswert ist die Arbeit der XML/EDI Group, welches das sogenannte E-Business Framework für den Einsatz von XML für EDI definiert. Dieses Framework geht über die Definition von XML-DTDs als EDI- Nachrichtentypen weit hinaus und beschriebt vielmehr eine Applikationsarchitektur im Inter bzw. Intranet für EDI auf Basis XML, Stylesheets, Agents, Templates, Businessrules und gemeinsamer Repositories. Die Konzepte und deren mögliche Realisierung sind dabei noch stark im Fluß aber sie zeigen eine gemeinsame Tendenz zur Lösung des anfangs skizzierten EDI Dilemmas: Das Internet entwickelt sich zum primären Kommunikationsmedium und bildet die günstigste Plattform, um Klein und Mittelbetrieben EDI zu ermöglichen. XML wird zunehmend auf breiter Basis als Datenaustauschformat akzeptiert und in diversen Applikationen implementiert. Sein Potential durch die Integration in der nächsten Generation von Three-Tier und Intranet Anwendungen besteht darin, ein gemeinsames Format bzw. eine einheitliche Kommunikationsplattform zu schaffen, in der Applikationen ohne großen Aufwand miteinander Daten austauschen werden können. Bemerkenswert ist die Arbeit der XML/EDI Group, welches das sogenannte E-Business Framework für den Einsatz von XML für EDI definiert. Dieses Framework geht über die Definition von XML-DTDs als EDI- Nachrichtentypen weit hinaus und beschriebt vielmehr eine Applikationsarchitektur im Inter bzw. Intranet für EDI auf Basis XML, Stylesheets, Agents, Templates, Businessrules und gemeinsamer Repositories. Die Konzepte und deren mögliche Realisierung sind dabei noch stark im Fluß aber sie zeigen eine gemeinsame Tendenz zur Lösung des anfangs skizzierten EDI Dilemmas: Das Internet entwickelt sich zum primären Kommunikationsmedium und bildet die günstigste Plattform, um Klein und Mittelbetrieben EDI zu ermöglichen. XML wird zunehmend auf breiter Basis als Datenaustauschformat akzeptiert und in diversen Applikationen implementiert. Sein Potential durch die Integration in der nächsten Generation von Three-Tier und Intranet Anwendungen besteht darin, ein gemeinsames Format bzw. eine einheitliche Kommunikationsplattform zu schaffen, in der Applikationen ohne großen Aufwand miteinander Daten austauschen werden können. Bemerkenswert ist die Arbeit der XML/EDI Group, welches das sogenannte E-Business Framework für den Einsatz von XML für EDI definiert. Dieses Framework geht über die Definition von XML-DTDs als EDI- Nachrichtentypen weit hinaus und beschriebt vielmehr eine Applikationsarchitektur im Inter bzw. Intranet für EDI auf Basis XML, Stylesheets, Agents, Templates, Businessrules und gemeinsamer Repositories. Die Konzepte und deren mögliche Realisierung sind dabei noch stark im Fluß aber sie zeigen eine gemeinsame Tendenz zur Lösung des anfangs skizzierten EDI Dilemmas: Das Internet entwickelt sich zum primären Kommunikationsmedium und bildet die günstigste Plattform, um Klein und Mittelbetrieben EDI zu ermöglichen. XML wird zunehmend auf breiter Basis als Datenaustauschformat akzeptiert und in diversen Applikationen implementiert. Sein Potential durch die Integration in der nächsten Generation von Three-Tier und Intranet Anwendungen besteht darin, ein gemeinsames Format bzw. eine einheitliche Kommunikationsplattform zu schaffen, in der Applikationen ohne großen Aufwand miteinander Daten austauschen werden können. Bemerkenswert ist die Arbeit der XML/EDI Group, welches das sogenannte E-Business Framework für den Einsatz von XML für EDI definiert. Dieses Framework geht über die Definition von XML-DTDs als EDI- Nachrichtentypen weit hinaus und beschriebt vielmehr eine Applikationsarchitektur im Inter bzw. Intranet für EDI auf Basis XML, Stylesheets, Agents, Templates, Businessrules und gemeinsamer Repositories. Die Konzepte und deren mögliche Realisierung sind dabei noch stark im Fluß aber sie zeigen eine gemeinsame Tendenz zur Lösung des anfangs skizzierten EDI Dilemmas: Das Internet entwickelt sich zum primären Kommunikationsmedium und bildet die günstigste Plattform, um Klein und Mittelbetrieben EDI zu ermöglichen. XML wird zunehmend auf breiter Basis als Datenaustauschformat akzeptiert und in diversen Applikationen implementiert. Sein Potential durch die Integration in der nächsten Generation von Three-Tier und Intranet Anwendungen besteht darin, ein gemeinsames Format bzw. eine einheitliche Kommunikationsplattform zu schaffen, in der Applikationen ohne großen Aufwand miteinander Daten austauschen werden können. Paper is the death of data

19 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 19 / 10 Juristische Inhalte im Internet Rechtsdatenbanken Ministerien –Bundesministerium für JustizBundesministerium für Justiz –Wissenschaft & VerkehrWissenschaft & Verkehr Verlage, Verlagsprogramme Manz, Orac, WUV, Juridica,...ManzOracWUVJuridica Lehrbuch Barta: zivilrecht onlineBarta: zivilrecht online Internet-Portale Jusline, Arge Recht,...JuslineArge Recht –Artikel –Entscheidungssammlungen Rechtsanwaltskanzleien –zB DORDA BRUGGER & JORDIS ECHTSANWÄLTE GMBHDORDA BRUGGER & JORDIS ECHTSANWÄLTE GMBH

20 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 20 / 10 Datenbanken Datenbank = –Definition: Kap I, Art 1 (2) der Richtlinie 96/9/EG des Europaeischen Parlaments und des Rates vom 11. Maerz 1996 über den rechtlichen Schutz von Datenbanken Amtsblatt nr. L 077 vom 27/03/1996 S Richtlinie 96/9/EG des Europaeischen Parlaments und des Rates vom 11. Maerz 1996 über den rechtlichen Schutz von Datenbanken –... eine Sammlung von Werken, Daten oder anderen unabhängigen Elementen, die systematisch oder methodisch angeordnet und einzeln mit elektronischen Mitteln oder auf andere Weise zugänglich sind.

21 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 21 / 10 Das RIS RIS –Amtliches R echts I nformations S ystem der Republik Österreich –BGBl. I Nr. 158/1998 Rechtsnormen (Bundes- und Landesrecht) Rechtsprechung –VfGH; VwGH, UVS, Disziplinaroberkommission beim Bundeskanzleramt, Bundes- Vergabekontrollkommission –Justiz (OGH, OLG, LG) –Verbunden mit RDB-Datenbank (privat)

22 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 22 / 10 Datenbanken zum CISG UN-Kaufrecht: C ontracts for the I nternational S ale of G oods 1980 (CISG) –CISG onlineCISG online –Freiburg –International Trade Law Monitor International Trade Law Monitor –Ralph Amissah at the Law Faculty of the University of Tromsø (Norwegen)Law FacultyUniversity of Tromsø –CISG W3 DatabaseCISG W3 Database –Datenbank zur Interpretation des CISG: der PACE UNIVERSITY SCHOOL OF LAW, PACE LAW LIBRARY AND THE INSTITUTE OF INTERNATIONAL COMMERCIAL LAW, White Plains, New York

23 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 23 / 10 Elektronische Rechtsinformationssysteme im Internet Ubiquität des Internet Weit verstreute Daten von überall abrufbar Platz spielt keine Rolle Geschwindigkeit Mögliche Aktualität Links Leichte und billige Übertragbarkeit automatisierbar Volltextsuche Verstreut Uneinheitlich kostenintensiv Keine direkte Verbindung zur juristischen Literatur Suche muß meist erst gelernt werden Datenexport schwierig und teuer nur Volltextsuche VorteileNachtteile

24 Juristische Informations- und Arbeitstechnik WS 2001/02 Ass.Prof. Dr. Peter Jordan Folie 24 / 10 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit


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