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PRATER Besuchshäufigkeit der Wiener Bevölkerung. PRATER Einteilung Praterbesucher: Frequenztypologie Wurstelprater: 7 % Stammbesucher (2-3 Mal im Monat.

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1 PRATER Besuchshäufigkeit der Wiener Bevölkerung

2 PRATER Einteilung Praterbesucher: Frequenztypologie Wurstelprater: 7 % Stammbesucher (2-3 Mal im Monat oder öfter) 21 % Häufige Besucher (2-12 Mal pro Jahr) 32 % Anlassbesucher (1 Mal pro Jahr) 20 % Fast-Nicht-Besucher (alle paar Jahre) 16 % Nicht-Mehr-Besucher 3 % Verweigerer (noch nie) Grüner Prater: 19 % Stammbesucher (2-3 Mal im Monat oder öfter) 29 % Häufige Besucher (2-12 Mal pro Jahr) 23 % Anlassbesucher (1 Mal pro Jahr) 13 % Fast-Nicht-Besucher (alle paar Jahre) 10 % Nicht-Mehr-Besucher 7 % Verweigerer (noch nie)

3 PRATER Verweigerer und Nicht-Mehr-Besucher im Wurstelprater (19% der Wiener) – warum nicht? Darstellung der häufigsten Nennungen (n = 196, Nicht-Mehr-Besucher und Verweigerer Wurstelprater), Mehrfachnennungen möglich Einzelne Kritikpunkte der unzufriedenen Besucher (Besucheranalyse - Prater) gehören nicht zu den typischen Ablehnungsgründen. So wurde auch Betrug bei Wurfspielen nicht einmal erwähnt.

4 PRATER Prater – Was genau ist das? 26 % nennen hier sowohl Wurstelpater als auch den Grünen Prater. 17 % schließen auch noch die Gastronomie (primär: Schweizerhaus) mit ein.

5 PRATER Die Fahrt zum Prater n = 913 (Prater-Besucher) Moped/Motorrad wurde nur ein einziges Mal erwähnt. Mit dem Fahrrad oder zu Fuß kommen eher reine Grüner-Prater-Besucher, aber auch ein relativ hoher Anteil an Personen, die den Grünen Prater mit Wurstelprater und Gastronomie kombinieren. Im Vergleich zu den früheren Studien zum Prater ist der Anteil an PKWs gesunken (z.B.: IFES % Autofahrer!) und der Anteil der öffentlichen Verkehrsmitteln im Gegensatz dazu gestiegen – eine Folge der Unzufriedenheit mit der Parkplatzsituation im und um den Prater?

6 PRATER Parkplatzsituation – wo parkt man? Zufriedenheit mit Parkplatzsituation: 3,50 (n = 360) (Skala: 1 = Sehr zufrieden bis 6 = Überhaupt nicht zufrieden) Bei der (Un)-Zufriedenheit mit der Parkplatzsituation ergeben sich keine signifikanten Unterschiede in der Besuchshäufigkeit beim Wurstelprater; beim Grünen Prater hingegen schon: Anlassbesucher sind deutlich unzufriedener (MW = 3,93) als alle anderen Gruppen – das eigene Auto wird von den Anlassbesuchern aber auch häufiger für die Anreise benutzt! Besucher, die die Parkplatzsituation heftig kritisieren, bewerten den Prater insgesamt eigentlich sehr gut = negativer Zusammenhang! Das erscheint überraschend, bedeutet aber, dass eine massive Unzufriedenheit mit dem Parkplatz nur dann akzeptiert wird, wenn der Prater als Attraktion exzellent beurteilt wird – der Rest fährt nicht mehr hin! n = 336 (Prater- Besucher, die mit privaten Verkehrsmitteln anreisen)

7 PRATER Schweizerhaus- besucher (21%) Typische Motive und Anlässe Aktivitäten/ besuchte Attraktionen Aktive Familie (17%) Gemütliche Familie (16%) Stammtisch- besucher (11%) Spaß-Typen (15%) Grüner Prater Fan (20%) Typologie von Praterbesuchern 6 Segmente /Typen

8 PRATER Die 6 Typen von Praterbesuchern Schweizerhausbesucher 21 % Die Hauptaktivität dieses Segmentes im Prater ist der Besuch des Schweizerhauses, andere Angebote werden kaum in Anspruch genommen; vor allem auch keine anderen Gasthäuser. Bei den Motiven für den Besuch ist keines stark ausgeprägt, Kinder sind jedenfalls eindeutig nicht der Grund. Aktive Familie 17 % Dieses Segment geht vor allem wegen der Kinder, aber auch anlassbedingt mit Freunden in den Prater. Beim Besuch wird dann eine Vielzahl an Vergnügungsbetrieben - inklusive Riesenrad – angesteuert. Das Schweizerhaus spielt auch hier eine wichtige Rolle, in anderen Gastronomieeinrichtungen wird aber ebenfalls konsumiert. Snacks von Imbissbuden und anderen Standln im Prater werden von diesem Segment am häufigsten in Anspruch genommen. Innerhalb dieses Segments gibt es eine kleinere Gruppe, die besonders aktiv ist und den Prater auch etwas besser beurteilt; die große Homogenität bezüglich vieler Faktoren lässt aber die Darstellung als ein Segment zu.

9 PRATER 6 Segmente der Praterbesucher Gemütliche Familie 16 % Für dieses Segment sind die Kinder das ausschlaggebende Motiv für den Praterbesuch, sie benützt jedoch deutlich weniger Attraktionen als die aktive Familie. Gastronomiebetriebe werden aufgesucht, spielen aber ebenfalls eine deutlich geringere Rolle. Stammtischbesucher 11 % Dieses Segment möchte sich unterhalten und mit Freunden etwas unternehmen – einem Besuch den Prater zeigen ist hier am wichtigsten. Die Hauptaktivität im Prater ist dann jedoch der Besuch im Gasthaus oder Café, alles andere ist nur nebensächlich. Spaß-Typen 15 % Die Spaß-Typen möchten sich im Prater einfach unterhalten, feiern (auch und gerade mit Freunden) und besuchen dabei zahlreiche Vergnügungsbetriebe; Autodrom und Achterbahn sind dabei am wichtigsten. Absolut nicht fehlen darf für diese Gruppe das Schweizerhaus. Grüner-Prater-Fan 20 % Geht beim typischen Besuch ausschließlich in den Grünen Prater, lehnt aber auch den Wurstelprater nicht generell ab.

10 PRATER Das Image des Praters: Trubel & Erlebnis mit Tradition, aber abgenützt & gefährlich Zuordnung von Wortreizen auf den Prater (n = 1.003)

11 PRATER Bewertung der Attraktionen AttraktionNote Anteil 1 (1-2) Anteil 5 (4-5) n Tiergarten Schönbrunn 1,2482 % (95%)0 % (1%)990 Rathausplatz1,6955 % (85%)4 % (6%)978 Grüner Prater1,7546 % (85%)1 % (4%)962 Donauinsel1,9643 % (75%)5 % (9%)950 Europa-Park2,2134 % (64%)5 % (14%)142 Wurstelprater2,4718 % (55%)6 % (14%)977 SCS und Multiplex2,7519 % (46%)13 % (27%)849 Skala: 1 = Sehr gut bis 5 = Nicht genügend Befragte Personen, die in den Wurstelprater gehen, bewerten ihn signifikant besser; genauso beim Grünen Prater, hier bewerten ebenfalls die Besucher des Grünen Prater besser. Der Wurstelprater wird etwa gleich bewertet wie der Europa-Park (kein signifikanter Unterschied) und besser als SCS/Multiplex; im Vergleich zu den anderen Attraktionen aber deutlich schlechter. Grüner Prater n.sign. unterschiedlich zu Rathausplatz.Die Bewertung des Wurstelpraters ist identisch mit der Erhebung durch IFES im Jahr 1997, das Urteil der Wiener hat sich nicht verändert!


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