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Rassismus Sarah Serges, Katharina Warmer, Michelle Arns.

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Präsentation zum Thema: "Rassismus Sarah Serges, Katharina Warmer, Michelle Arns."—  Präsentation transkript:

1 Rassismus Sarah Serges, Katharina Warmer, Michelle Arns

2 Definition: Rassismus,,Jede Unterscheidung, jeder Ausschluss, jede Einschränkung oder Bevorzugung auf Grund von Rasse, Farbe, Abstammung, nationaler oder ethischer Herkunft mit dem Ziel oder der Folge, die Anerkennung, den Genuss oder die Ausübung der Menschenrechte und Grundfreiheiten auf gleicher Grundlage im politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen oder jedem anderen Bereich des öffentlichen Lebens aufzuheben oder zu behindern.“

3 Kernelemente Pseudowissenschaftlicher Versuch Rang- und Wertunterschiede zwischen Menschen zu begründen Unterscheidungskriterien dienen zur Legitimation und als Grundlage zur Diskriminierung Gesellschaftliches Macht- und Gewaltverhältnis

4 Kernelemente Ideologie, Struktur und Prozess mittels derer Gruppierungen wesensmäßig andersartig und minderwertig angesehen werden können Dient zur Erklärung, dass Gruppierungen von materiellen und nichtmateriellen Ressourcen ausgeschlossen werden können

5 Geschichte des Rassismus Grundlage: Rassenideologie Auffassung: Menschenrassen mit höherem und geringerem Wert Aufkommen des Begriffs „Rasse“ im 17./18. Jahrhundert Charles Darwins evolutionstheoretisches Konzept wurde auf gesellschaftliche Verhältnisse übertragen

6 Geschichte des Rassismus Soll naturwissenschaftlich die Überlegenheit der weißen Rasse belegen Gobineau und Chamberlain arbeiteten dieses Gedankengut weiter aus, welches unter anderem als Grundlage für Adolf Hitlers Ideologie diente Höhepunkt des Rassismus in Deutschland stellt der Holocaust dar

7 Geschichte des Rassismus Auch nach dem zweiten Weltkrieg blieb der Rassismus weiter bestehen Z.B.: erst 1990 Abschaffung des Apartheidssystem in der Republik Südafrika In Deutschland bestehen weiterhin rassistische Organisationen

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10 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) In Kraft getreten: am 18. August 2006 Ziel: Benachteiligung aus Gründen -von Rassismus -der ethnischen Herkunft -des Geschlechts -der Religion/Weltanschauung -einer Behinderung -des Alters -oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

11 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) Das AGG unterscheidet in §3 in verschiedene Formen der Benachteiligung: -Die unmittelbare Benachteiligung -Die mittelbare Benachteiligung -Belästigungen

12 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) Das AGG kann sein Ziel jedoch nur erreichen, wenn Menschen, die benachteiligt worden sind, die Rechte, die ihnen das Gesetz gibt, auch in Anspruch nehmen. Folgen einem Einzelfall Gesetzesänderungen oder wird ein Präzedenzfall geschaffen, kann dies Wellen schlagen, die zu Änderungen auf viel bereiter Ebene führen.

13 Stellungnahme der Caritas zum AGG „Der Deutsche Caritasverband (DCV) steht einem Antidiskriminierungsgesetz positiv gegenüber. Seinem Selbstverständnis als Anwalt und Partner benachteiligter Menschen entsprechend, tritt er stets Entwicklungen entgegen, die zur Ausgrenzung einzelner Personen oder Gruppen führen. Einer schlüssigen Antidiskriminierungspolitik und Gesetzgebung misst er daher eine große Bedeutung bei.“

14 „Netz gegen Rassismus, für gleiche Rechte“ Gründung: 1998 Gründer: ca. 100 verschiedene, unabhängige Initiativen, Vereine und Verbände, wie z.B. Organisationen aus der Anti-Rassismus-Arbeit, Migrationsdienste, Wohlfahrtsorganisationen (u.a. die Caritas), Kirchen und Institute. Ziel: Gemeinsam für eine demokratische Wertorientierung eintreten, sich gegen eine rassistische Vorurteile unterstützende Politik einzusetzen und sich gegenseitig in dieser Arbeit zu unterstützen.

15 ENAR – Europäisches Netzwerk gegen Rassismus Wurde im Jahr 1997 im Rahmen des Europäischen Jahres gegen Rassismus gegründet. Ist ein Netz von über 600 Nichtregierungsorganisationen (NRO) aus den EU- Mitgliedsstaaten, die sich aktiv gegen Rassismus und für die Gleichbehandlung ethnischer Minderheiten und Nicht-EU-Bürgern in der EU einsetzen. Der Hauptsitz ist in Brüssel.

16 Gesetze Art. 1 GG [Menschenwürde – Menschenrechte – Rechtsverbindlichkeit der Grundrechte] Art. 2 GG [Persönliche Freiheitsrechte] Art. 3 GG [Gleichheit vor dem Gesetz] Art. 4 GG [Glaubens- und Gewissensfreiheit]

17 Wettbewerb: Kreative Ideen zur Bekämpfung von Rassismus Durchgeführt: in Köln, Nicolaus-August-Otto- Berufskolleg Unterstützt durch: die Caritas Sowie durch: die Kölner Musiker-Initiative „Brothers Keepers“; die RAA; die Anti-Diskriminierungsbüros der Stadt Köln; Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V. und das Schulprojekt „Schule ohne Rassismus – Schule ohne Gewalt“ Ziel: Sich einmischen, Missstände aufdecken, Gesicht zeigen, sich kreativ gegen Benachteiligung und Diskriminierung wenden, ein Wir-Gefühl aufbauen und dieses stärken

18 „ Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ – Workshop der Caritas Ort: Schulen und andere Bildungseinrichtungen in Dillingen und Lebach Durchgeführt durch: den Caritasverband für die Region Saar-Hochwald und die Geschäftsstelle der Caritas in Saarlouis Ziel: Junge Menschen sollen sich mit dem Themenkreis Fremdenfeindlichkeit – Rassismus – interkulturelle Kompetenz und Zivilcourage auseinandersetzen und in diesen Bereichen sensibilisiert werden.

19 Sensibilisierungstrainings/Antirassistische Trainings Durchgeführt von: dem deutschen Caritasverband, in Kooperation mit einem Migrationsdienst Zielgruppe: Hauptsächlich angedacht für Menschen, welche beruflich häufig mit Menschen mit Migrationshintergrund zu tun haben, z.B. in Kindertagesstätten, Beratungsstellen und Altenheimen.

20 Sensibilisierungstrainings/Antirassistische Trainings Probleme: -Viele interessieren sich eher für andere Fortbildungen -Kann von Mitarbeitern ohne Migrationshintergrund als „outen“ persönlicher Probleme erlebt und aus diesem Grunde abgelehnt werden -Teilnahme symbolisiert für manche, dass sie sich jahrelang nicht korrekt verhalten haben -Kann als Angriff auf die Professionalität empfunden werden

21 „ Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ – Unterstützung der Caritas Für: Menschen, welche Opfer von fremdenfeindlichen Verhalten geworden sind und für Menschen, welche Beschimpfungen, körperliche Gewalt oder Diskriminierung erdulden mussten Wo: in den Beratungsstellen der Caritas Osnabrück In Kooperation: mit Initiativen, die gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus aktiv sind Ziel: Würde und Rechte des Menschen schützen

22 Boxenstopp – Anti-Gewalttraining für Jugendliche Besteht seit: dem Jahr 2000 Konzipiert: vom deutschen Caritasverband Wo: In der Jugendhilfe, der Justiz und an Schulen in Brandenburg

23 Diakonie Forderung an die Bundesregierung: -Konsequente Maßnahmen gegen anhaltende institutionelle Diskriminierung von Minderheiten und gegen Gewalt -Den Umgang mit Menschen, welche einer Minderheit angehören, akzeptieren und gewaltfrei gestalten -Deutlich konsequenteres Vorgehen gegen jeglicher Art rassistisch motivierter Gewalt -Bessere Vermittlung der Werte des Christentums, der Aufklärung und des Humanismus

24 Nationaler Aktionsplan der BRD gegen Rassismus Im Oktober 2008 hat die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und darauf bezogene Intoleranz verabschiedet Vorlage des Aktionsplans geht auf die 3. Weltkonferenz gegen Rassismus zurück Staaten haben sich verpflichtet Maßnahmen zu ergreifen, um direkte und indirekte Formen von Rassismus in allen Lebensbereichen entgegenzutreten

25 Eine Überarbeitung des nationalen Aktionsplans gegen Rassismus Entwurf versäumt: -Institutionelle Diskriminierung von Minderheiten -Die wachsende, rassistische Gewalt in Deutschland zu analysieren und neue Maßnahmen, sowie Gegenstrategien zu entwickeln

26 Aktionsplan In einigen Punkten kontraproduktiv, da: -Spätaussiedler, welche Opfer von Ausgrenzung wurden, dürfen nicht für ihre Lage verantwortlich gemacht werden -Angebot an sozialer Arbeit muss stabilisiert werden -Angebote der institutionellen Menschenrechtserziehung -Mehr Transparenz, wie Bund, Land und Gemeinden wirksam gegen rassistische Gewalt und No-Go-Areas vorgehen

27 Initiative „Handeln statt wegsehen – Initiative gegen Rechts“ -Im Oktober 2008 ins Leben gerufen -Ziel: In Betrieben und Berufsschulen die Problematik des Rassismus einzudämmen -Durch: Bereitstellung von Informationsmaterialien -Organisation von Workshops -Ziel: Durch ein Klima der Toleranz in den Unternehmen wird das rechtsextremistische Gedankengut keine Chance haben -Erstes Projekt: Fachveranstaltung

28 Plakataktionen „Rechtsextremismus entgegentreten – Demokratie Stärken“ -Leitgedanke: „Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit sind mit dem christlichen Glaube nicht vereinbar.“ -Ev. Kirche und Diakonie setzen mit Plakataktion Zeichen für Wahlverhalten von Christen

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30 A.R.T. – Anti-Rassismus-Training Bayrisches Seminar für Politik e.V. Motto: „Emotionen wecken und diese in Lerneffekte umsetzen“ Ziel: Vorurteile abbauen; präventiv rechtsextremen Denkmustern entgegentreten Anfang der 90er entstanden Erziehungsarbeit von Jugendlichen für Jugendlichen

31 Durchführung A.R.T. Teil 1: Fremde bei uns Beschäftigung mit den Fragen: -„Wer ist überhaupt Ausländer?“ -„War ich schon einmal Ausländer?“ -„Was sind Asylanten?“ -„Wie viele Ausländer gibt es?“ -„Woher kommen sie und warum?“ A.R.T. – Teil 2: - Was wollen die Neonazis? - Es wird mit Videoausschnitten gearbeitet - Eigene Formen praktischer Solidarität mit Minderheiten werden entwickelt

32 Der Paritätische Wohlfahrtsverband „Wir sagen Nein zu Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus! Die Würde des Menschen ist unantastbar…“ Art. 1 GG -Wollen eine Stärkung des demokratischen Klimas in den Berliner Kiezen und Brennpunktregionen -Anlass: Viele Wahlstimmen für NPD und DVU -Ziel: Demokratische Werte und Verhaltensnormen wie Respekt, Toleranz, Vielfalt und Dialog zu stärken

33 Projekte - Aktionen angstfreier Raum - Fortsetzung der Bildungsarbeit - Kooperations- Modellprojekt von Grundschule und Sportjugend zum Thema Gewalt - Theater-Tanzprojekt gegen Rassismus und Ausgrenzung - Aktion Stolpersteine mit Schulen - Deutsch-türkisches Theaterprojekt - Aufarbeitung der Geschichte des Nachbarschaftsheims als ehemaliges, jüdisches Kinderheim

34 Zentralrat der Juden in Deutschland Aufruf gegen Rechtsextremismus Verstärktes Vorgehen Durchsetzung von Gesetzen Ausweiterung von Aussteigerprogrammen Keine Einsparungen Erziehung gekennzeichnet durch moralische und ethische Werte Beauftragten Gesellschaftliches Vorgehen

35 Arbeiterwohlfahrt Forderung: Änderung und Überarbeitung des Nationalen Aktionsplan Aktion: „Generation 50 plus aktiv gegen Nazis im Netz“

36 Quellen diakonie-fordert-konsequentere-massnahmen-gegen- anhaltende-3596.htm diakonie-fordert-konsequentere-massnahmen-gegen- anhaltende-3596.htm portal.de/Members/Dressig/Pressemitteilungen 2009/PM Initiative gegen Rechts/ImageDoc view portal.de/Members/Dressig/Pressemitteilungen 2009/PM Initiative s.php/bb1.c de s.php/bb1.c de menschenrechte.de/437/pp_nap_gegen_rassismus.pdf

37 Quellen Deutschland/rs147_09_Anlage2.pdf %20mit%20mir%20nicht.pdf %20mit%20mir%20nicht.pdf


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