Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

© 2009 Prentice Hall Business PublishingMacroeconomics, 5/eOlivier Blanchard 6 U N I T Der Gütermarkt in einer offenen Volkswirtschaft Blanchard, 5. Auflage,

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "© 2009 Prentice Hall Business PublishingMacroeconomics, 5/eOlivier Blanchard 6 U N I T Der Gütermarkt in einer offenen Volkswirtschaft Blanchard, 5. Auflage,"—  Präsentation transkript:

1 © 2009 Prentice Hall Business PublishingMacroeconomics, 5/eOlivier Blanchard 6 U N I T Der Gütermarkt in einer offenen Volkswirtschaft Blanchard, 5. Auflage, Kapitel 19

2 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/2 Einleitung Gekürzter Bericht vom (...) Und während dies alles geschieht, steigen auch noch die US- Handelsdefizite. Amerika, das reichste Land der Welt, kann offensichtlich nicht mehr von den eigenen Ressourcen leben und muss sich über eine Milliarde Dollar pro Tag ausleihen. Auf der Suche nach einem geeigneten Sündenbock, dem man die Schuld für die Misere zuschieben kann, zeigt die Regierung nun, wie zu erwarten war, auf China mit seinem großen Handelsüberschuss (...). Aber das ist natürlich nur ein Ablenkungsmanöver. In Wahrheit sind Amerikas Haushalts- und Handelsdefizite eng miteinander verknüpft. Denn wenn ein Land weniger spart, als es investiert, muss es die Differenz im Ausland aufnehmen. Kreditaufnahme im Ausland und Handelsdefizit sind zwei Seiten der gleichen Medaille.

3 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/3 Einleitung Einige Leute im Ausland neigen nun dazu, sich an Amerikas Problemen zu weiden (...). Doch Schadenfreude seitens der Nichtamerikaner ist fehl am Platz. Globalisierung bedeutet nämlich, dass die Fehler in einem Land - insbesondere in der größten Volkswirtschaft der Welt - auch anderswo mächtige Nachwirkungen zeitigen.* * Joseph E. Stiglitz (Nobelpreisträger), Der Standard, 18. September 2003

4 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/4 Überblick Die IS-Funktion in einer offenen Volkswirtschaft Ein Anstieg der Nachfrage Abwertung, Handelsbilanz und Produktion Eine dynamische Analyse: Die J-Kurve Ersparnis, Investitionen und die Leistungsbilanz

5 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/5 Die IS-Funktion in einer offenen Volkswirtschaft Die Nachfrage nach inländischen Gütern 6-1 Inländische Güternachfrage (D) versus Nachfrage nach inländischen Gütern (Z)

6 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/6 Die Nachfrage nach inländischen Gütern Die Bestimmungsgrößen von C, I, und G Der reale Wechselkurs beeinflusst zwar die Zusammensetzung des Konsums und der Investitionen, aber nicht deren aggregiertes Niveau.

7 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/7 Die Nachfrage nach inländischen Gütern Die Bestimmungsgrößen der Importe Ein höherer realer Wechselkurs führt dazu, dass ausländische Güter in inländischer Währung betrachtet billiger werden. Die Bestimmungsgrößen der Exporte

8 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/8 Die Nachfrage nach inländischen Gütern Nachfrage nach inländischen Gütern und Nettoexporte Nachfrage, Z Produktion DD AA Importe (IM/ ) Nachfrage, Z Produktion DD Inländische Nachfrage (C + I + G)

9 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/9 Die Nachfrage nach inländischen Gütern Demand

10 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/10 Produktion im Gleichgewicht und Handelsbilanz

11 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/11 Ein Anstieg von in- und ausländischer Nachfrage Auswirkungen einer Staatsausgabenerhöhung 6-2

12 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/12 Ein Anstieg der inländischen Nachfrage

13 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/13 Ein Anstieg der inländischen Nachfrage Die Auswirkungen einer Erhöhung der Staatsausgaben sind geringer als in einer geschlossenen Volkswirtschaft – der Multiplikator ist geringer. Ein Teil der zusätzlichen Nachfrage fließt in das Ausland (Importe). ZZ ist flacher als DD. Eine geringere Steigung bedeutet einen kleineren Multiplikator.

14 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/14 Ein Anstieg der ausländischen Nachfrage Die Auswirkungen eines Anstiegs der ausländischen Nachfrage

15 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/15 Ein Anstieg der ausländischen Nachfrage

16 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/16 Ein Anstieg der ausländischen Nachfrage Eine steigende ausländische Nachfrage erhöht die inländische Produktion und führt zu einem Handelsbilanzüberschuss

17 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/17 Abwertung, Handelsbilanz und Produktion 6-3 Führt eine reale Abwertung ( sinkt) zu einem Anstieg der Nettoexporte? Drei Wirkungskanäle: X IM

18 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/18 Abwertung, Handelsbilanz und Produktion Die Bedingung, unter der eine reale Abwertung (ε sinkt) zu einem Anstieg der Nettoexporte führt, ist als Marshall-Lerner-Bedingung bekannt. Starke Reaktion von X und IM Elastizitäten

19 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/19 Die Auswirkungen einer Abwertung Eine reale Abwertung führt zu einem Anstieg der Produktion und zu einer Verbesserung der Handelsbilanz.

20 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/20 Die Kombination von Wechselkurs und Fiskalpolitik Das Handelsbilanzdefizit bei konstanter Produktion abbauen

21 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/21 Die Kombination von Wechselkurs und Fiskalpolitik

22 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/22 Die Kombination von Wechselkurs und Fiskalpolitik

23 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/23 Eine dynamische Analyse: Die J-Kurve 6-4 Eine Abwertung führt zu einer Verschlechterung der Handelbilanz in der kurzen Frist; sinkt, aber weder die Exporte noch die Importe reagieren. Mittel- bis langfristig erfolgt die Mengenreaktion der Exporte und der Importe und die Handelsbilanz verbessert sich:. Mittel- bis langfristig erfolgt die Mengenreaktion der Exporte und der Importe und die Handelsbilanz verbessert sich:.

24 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/24 Eine dynamische Analyse: Die J-Kurve Die J-Kurve

25 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/25 Eine dynamische Analyse: Die J-Kurve Realer Wechselkurs des US-Dollars und Anteil des Außenbeitrags am BIP: USA,

26 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/26 J Kurve: Empirische Überprüfung USA Realer Wechselkurs des US-Dollars (2000=100) und Außenhandels- defizit (% des BIP): USA,

27 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/27 Ersparnis, Investitionen und Leistungsbilanz 6-5

28 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/28 Ersparnis, Investitionen und Leistungsbilanz Ein Handelsbilanzüberschuss geht mit einem Überschuss von Ersparnissen über Investitionen einher Bleibt die Ersparnis konstant, dann führt ein Anstieg der Investitionen zu einer Verschlechterung der Handelsbilanz Eine Erhöhung des Budgetdefizits führt ceteris paribus zu einer Verschlechterung der Handelsbilanz

29 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/29 Ersparnis, Investitionen und Leistungsbilanz Zusammenhang zwischen Leistungsbilanz, Staatsbudget und privater Nettoersparnis, USA,

30 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/30 Gefahr durch Anstieg des Euros wird überschätzt Fallstudie 6: Euroaufwertung und Exporte Die Welt vom [...] Jean-Claude Trichet, der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), nannte die Euro-Aufwertung am Montag "brutal". Das Weltwirtschaftsinstitut in Hamburg (HWWA) mahnt vor einer "verschlechterten Wettbewerbsposition der deutschen Unternehmen". [...] Denn der starke Euro führt zu einer relativen Verteuerung der europäischen Exporte auf den Weltmärkten. [...] Doch der steigende Euro hat nicht nur direkte Auswirkungen, sondern auch zeitversetzte Folgeeffekte. So könnte die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Exporte nach Europa sinken, weil Anbieter aus dem Dollar-Raum plötzlich günstiger sind. [...] Auch die Verbraucher profitieren davon - und unter Umständen sogar von niedrigeren Preisen für Importprodukte aus den USA.

31 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/31 Gefahr durch Anstieg des Euros wird überschätzt Fallstudie 6: Euroaufwertung und Exporte Fortsetzung von Seite 1 Aber auch wenn der Dollar noch eine ganze Weile [schwach bleiben] könnte, scheint Deutschland darunter relativ wenig zu leiden. [...] Hauptgrund dafür ist, daß die hiesige Wirtschaft kaum noch in Dollar rechnet. [...] Seit seinem Höchststand im Jahr 2000 hat der Dollar zum Euro rund 40 Prozent an Wert verloren. Gleichzeitig legten die deutschen Exporte im Rekordtempo immer weiter zu und trugen den jüngsten Aufschwung quasi im Alleingang. [...] "Wenn das Wachstum in den USA und China so stark bleibt, wie es momentan ist, könnte die Nachfrage daraus alle Währungsnachteile leicht wieder aufheben, sagt IW-Experte Roemer. "Solange der Euro relativ langsam und geordnet steigt, gibt es wohl kein Problem. [...]

32 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/32 Fallstudie 6: Euroaufwertung und Exporte Determinanten der (Netto-)Exporte Welche Zusammenhänge werden im Artikel angesprochen? Welche Gründe könnte es geben, dass die Exporte trotz nominaler Aufwertung steigen? Wie beeinflusst die Nachfrage die Exporte und die Importe? Welche Auswirkungen hat eine Aufwertung auf die Kapitalbilanz? Wie würden Sie Wettbewerbsfähigkeit definieren? Preis- und Mengeneffekte durch Wechselkursänderungen Wie beeinflusst eine Wechselkursänderung (üblw.) die Nettoexporte? Welche Bedingung ist für eine konkrete Aussage nötig? Welche typische zeitliche Abhängigkeit kann man bei Wechselkursänderungen beobachten?

33 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/33 Fallstudie 6: Aufwertung und Anstieg ausländische Nachfrage Nachfrage (Z) Produktion/Einkommen (Y) ZZ 0 NX 0 Y0Y0 DD Nettoexporte (NX) ZZ 1 Y=Z DD=ZZ 0 ZZ 2 NX 1 NX 2 Y1Y1 Y2Y2

34 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/34 Fallstudie 6: Empirie Nettoexporte, Wechselkurs und BIP: Deutschland-USA NX – (X-IM)/GDP (in EUR), deflationiert mit BIP-Deflator (DE); P, P* - BIP-Deflatoren (DE, US; Basis: 2000=100, zu Landeswährung); Y, Y* - reales BIP (zu Landeswährung, verkettete Indizes, BJ2000); $/-Wechselkurs, Jahresdurchschnitte. Alle Werte auf 2000=100 indexiert. Quelle: COMEXT, Eurostat Y* EP/P* Y NX Index 2000=100; Deutschland=Inland

35 © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard © 2009 Prentice Hall Business Publishing Macroeconomics, 5/e Olivier Blanchard Unit 6/35 Key Terms demand for domestic goods - Nachfrage nach inländischen Gütern domestic demand for goods - inländische Güternachfrage Marshall-Lerner condition - Marshall-Lerner-Bedingung J-curve - J-Kurve


Herunterladen ppt "© 2009 Prentice Hall Business PublishingMacroeconomics, 5/eOlivier Blanchard 6 U N I T Der Gütermarkt in einer offenen Volkswirtschaft Blanchard, 5. Auflage,"

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen