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Heilige Drei Könige gehören zu den ältesten christlichen Festen. An diesem Tag offenbarte sich der Gott den Menschen in der sichtbaren Gestalt der drei.

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Präsentation zum Thema: "Heilige Drei Könige gehören zu den ältesten christlichen Festen. An diesem Tag offenbarte sich der Gott den Menschen in der sichtbaren Gestalt der drei."—  Präsentation transkript:

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3 Heilige Drei Könige gehören zu den ältesten christlichen Festen. An diesem Tag offenbarte sich der Gott den Menschen in der sichtbaren Gestalt der drei Weisen. An diesem Tag wurde auch die Kirchenpforte für die ganze Menschheit geöffnet. Die Gaben der Heiligen Drei Könige haben eine symbolische Bedeutung. Drei Weisen haben Christus gewürdigt: als König - das Zeichen dafür ist das Gold, als einen einfachen Menschen – das Zeichen dafür ist die Myrrhe und als Gott – das Zeichen dafür ist Weihrauch. Welche Sitten verbinden sich mit den Heiligen Drei Königen? Seit dem XV/ XVI Jh. werden von der Kirche das Gold und der Weihrauch geweiht. Das geweihte Gold gibt Schutz vor jeder Krankheit. An demselben Tag wird auch die Kreide geweiht, mit der die Initiale der Namen von Königen: Kasper, Melchior und Balthazar Balthazar an die Haustür geschrieben werden. Auch an diesem Tag gehen die Kinder vom Haus zu Haus mit dem Stern und singen gegen Kleingebäck Weihnachtslieder.

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5 Die Polen feiert am 2. Februar das Fest Darstellung des Herrn oder auch Mariä Lichtmess. Es gilt als ein altes Fest voller Symbolik und mit einer reichen spirituellen Botschaft. Das liturgische Fest entstand in Jerusalem. Eine fromme Frau namens Hikelia hat auf dem Weg nach Bethlehem ein Kloster gegründet und ihre Mönche mit Kerzen für diesen Weg Christus entgegen ausgestattet. So kamen sie Christus entgegen und gingen mit ihm in die heilige Stadt hinein. An diesem festlichen Tag – nach altem Brauch- ziehen die Menschen mit brennenden Kerzen in den Händen in die Kirche ein, um in einer Prozession Christus entgegenzulaufen. Im Licht der Kerzen begleiten sie sein Kommen. Die Kerzen werden geweiht und zu Hause aufbewahrt, damit sie die Hausbewohner vor Krankheiten, Gewitter und allen anderen Gefahren schützen.

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7 Der Aschermittwoch ist die Übergangszeit zwischen der Vergnügungs- und der Trauerzeit. Seit diesem Tag sollten sich die Menschen leiser und stiller verhalten, jetzt kommt die Trauer- und die Marternzeit. Der Aschermittwoch eröffnet die vierzigtägige Fastenzeit. Die Liturgie betont den Fastencharakter durch die Anwendung der Asche, mit der jedes Haupt bestreut werden soll. Zu den Sitten gehört die Ascheanfertigung, und zwar durch die Verbrennung der im vorigen Jahr am Palmsonntag eingesegneten Palmzweige. An diesem Tag gehen die Menschen in die Kirche und der Prister bestreut ihre Köpfe mit der Asche. Er spricht dabei die aus der Bibel bekannte Worte: Du bist Staub und wirst wieder zu Staub werden.

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9 Der Palmsonntag ist der letzte Sonntag vor dem Osterfest. An diesem Tag werden in der Kirche die Palmzweige geweiht. Sie bestehen aus der Weide, den getrockneten Blumen und dem gefärbten Gras. Die Palmeinweihung ist das Andenken an den Triumphzug von Christus nach Jerusalem, wo der Messias durch die Stadteinwohner mit den Palmzweigen begrüßt worden ist. Nach dieser Einweihe werden sie hinter die Kreuze und Bilder gesteckt, damit den Häusern das Unglück verschont bleibt, dafür aber das Gottessegen versichert ist. Aus diesen Palmzweigen - nach deren Einäscherung – wird jedes Haupt im nächsten Jahr am Aschermittwoch vom Priester bestreut. Auch die rituelle Prügelstrafe mit den eingeweihten Zweigen zwecks der Gesundheiterhaltung soll das Andenken an Christi Geißelung sein.

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11 Ostern ist das Fest der Auferstehung von Jesu Christi und ist als das höchste und wichtigste Fest in der katholischen Kirche betrachtet. Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit, die 40 Tage dauert. Zu den wichtigsten Sitten während der Fastenzeit gehört der Gottesdienst vonKlageliedern. Freitags geht man in die Kirche und zelebriert alle Stationen des Kreuzweges und des Leiden Christi bis zum Moment der Kreuzigung. Der Palmsonntag leitet die Osterzeit ein. Vom Gründonnerstag an schweigen die Kirchenglocken und Orgelspielen drei Tage lang. Der Karfreitag ist der Hauptfeiertag der Karwoche. Die Katholiken in Polen heilen den Tag durch strenge Fasten und das Betten. Am Ostersamstag geht man zur Eierweihe in die Kirche. Das Osterei ist ein altes Symbol des Lebens und der Fruchtbarkeit. An diesem Tag bereitet man sich für das Ostermahl vor. Der Ostersonntag schließt die Fastenzeit ab. Zum Frühstück isst man das am Ostersamstag geweihte Ostermahl. Vor der Osterzeit bemalen die Kinder gekochte Eier mit bunten Farben und man bereitet die Osterkörbe zur Weihe vor, in denen es Ostereier, Osterlamm, Osterhase und viele Speisen gibt. Zu der Ostertradition gehört auch das Bemalen von Ostereiern.

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13 Der Begriff entspricht dem ursprünglichen lateinischen Ausdruck "festum sanctissimi corporis Christi", also "Fest des heiligsten Leibes Christi". Der Fronleichnamstag ist das zweite nach Ostern höchste Fest der katholischen Kirche. Unter dem Baldachin gehen die Priester mit Monstranz bei der Prozession durch die bunt geschmückte Straßen. Dieses Fest begeht man immer am Donnerstag. Zum Festtag präsentieren sich alle Städte mit festlich geschmückten Häusern und Straßen. Überall werden die Böllerschüsse gehört. Die Gläubigen ziehen durch die Straßen, feiern an den Plätzen, an denen sich sonst ihr Alltag abspielt, wo sie leben und arbeiten. Sie beten an vier Altären um Gottes Segen für Land und Leute, um Frieden und Einigkeit in der Welt. All das gehört zur Prozession am "Hochfest des Leibes und Blutes Christi", so der liturgisch richtige Name.

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15 Neben der volkstümlichen Bezeichnung das Pfingsten fungiert auch der liturgische Name: Ergießung des Heiligen Geistes auf die Apostel. Das Fest fällt im Frühling und schließt die Osterzeit ab und ist genauso tief wie Weihnachten und Ostern in das polnische Kulturleben eingedrungen. Charakteristisch für dieses Fest ist das Schmücken der Häuser, der Kirchen und der Höfe mit den grünen Bäumen oder Zweigen. Dies sollte den Haushalt vor den bösen Geistern und schädlichen Fällen schützen. Auf dem Lande war folgende Sitte bekannt: wenn ein Junge einem Mädchen zeigen wollte, dass er es lieb hat, steckte er vor seinem Haus eine Blumenstange. Sollte sie ihn auch lieben, dann nimmt sie die Blumen. Wenn nicht - steckt sie einen alten Besen hinein.

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17 Der 1. November hat in Polen als Fest eine wichtige Bedeutung. Am Allerheiligen gehen alle Polen auf den Friedhof und gedenken ihrer verstorbenen Nächsten. Sie schmücken die Gräber mit wunderschönen Blumensträußen und Kränzen und zünden bunte Grabkerzen an. Auf allen Gräbern der Aufständischen, Soldaten, an Gedenktafeln der Hingerichteten, an namenlosen Waldgräbern der Partisanen brennen Grabkerzen, werden Blumen niedergelegt und Ehrenwachen aufgestellt. An den wichtigsten nationalen Mahnmalen finden Staatsfeierlichkeiten statt Zur Tradition gehört auch die Pflege der vergessenen Gräber. Seit einigen Jahren kam ein neuer Brauch hinzu. Die bekannten Persönlichkeiten sammeln Geldspenden für die Erhaltung und Pflege der historischen Friedhöfe. Es ist eine ehrenvolle Aufgabe, der sich jeder gern stellt. Der Ideengeber dieser Aktion war Jerzy Waldorff, ein namhafter Musikkritiker, der sich in seinen letzten Jahren vehement dafür eingesetzt hatte, dass die älteste Warschauer Nekropole - der Powązki-Friedhof - ihren alten Glanz wiedererlangte.

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19 Der Adventszeit beginnt vier Wochen vor Weihnachten. Mit dem Advent sind viele Sitten und Bräuche verbunden: In der Adventszeit bastelt oder kauft jede Familie einen Adventskranz. Er ist aus Tannenzweigen und hat vier Kerzen. Diese Kerzen symbolisieren die vier Adventssonntage. An jedem Adventssonntag zündet man eine Kerze mehr an. Man bereitet verschiedene Weihnachtsdekorationen vor und man schmückt die Häuser mit grünen Zweigen und Mistel. In der Adventszeit backt man viele leckere Spezialitäten, z.B. Lebkuchen, Christstollen und kleine Plätzchen, die mit Mandel, Pistazien, Nüssen und Puderzucker dekoriert werden. In vielen Familien bastelt man Weihnachtskarten aus Papier, Stroh, Stoff oder aus fertigen Teilen, die man mit schönen Weihnachtswünschen an die Familie und Bekannten schickt.

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23 Weihnachten feiert man in Polen am 25. und 26. Dezember. Am 24.Dezember ist der Heilige Abend. Vor Weihnachten wird der Weihnachtsbaum mit schönen Glaskugeln, Sternen, Lametta und anderem Weihnachtsschmuck geschmückt. Wenn der erste Stern am Himmel erleuchtet, setzen sich alle Polen an den festlich gedeckten Tisch. Sie teilen die Oblate und wünschen sich alles Gute. Man feiert im Familienkreis. Es ist üblich, bekannte einsame Personen zum Weihnachtstisch einzuladen. Auf den Tisch stellt man auch einen leeren Teller für einen unerwarteten Gast. Man isst traditionelle Speisen wie rote Rübensuppe, Roggenmehlsuppe, Teigtaschen mit Sauerkraut und Pilzen, Karpfen und Mohnkuchen. Unter dem Weihnachtsbaum legt man Geschenke. Die Kinder dürfen sie erst nach dem Essen auspacken. Dann singt man Weihnachtslieder und um 24 Uhr geht man in die Kirche zur Christmette. Am zweiten Weihnachtstag besucht man die Verwandten. Es ist üblich, Weihnachtsumzüge von Haus zu Haus zu machen. Dazu verkleiden sich junge Knaben als Bauer, Hirt mit Hirtenstock oder Weihnachtsstern, Teufel mit roter Gabel, Tod mit Hippe und Engelein. Dafür bekommen sie verschiedene Gaben z.B. leckere Plätzchen, Kuchen, Bonbons aber auch das Geld.

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29 Bei diesem Frühlingsfest dreht sich allesBei diesem Frühlingsfest dreht sich alles um geschmückte Strohpuppen.um geschmückte Strohpuppen. Gemeinsam stellen die Menschen solcheGemeinsam stellen die Menschen solche Puppen her, um sie dann anzuzündenPuppen her, um sie dann anzuzünden und in den Fluss zu werfen.und in den Fluss zu werfen. Auf diese Weise wird der Winter verabschiedet. Auf diese Weise wird der Winter verabschiedet.

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32 Als Aprilscherz bezeichnet man den Brauch, am 1. April seine Mitmenschen durch erfundene oder verfälschte Geschichten hereinzulegen. Es ist üblich, an diesem Tag, mit Familienmitgliedern und Freunden kleine Streiche zu spielen. Man erzählt einem zum Beispiel: die Schule wäre geschlossen, College- Studenten stellen ihre Uhren eine Stunde zurück, sodass ihre Kollegen zur falschen Vorlesung gehen oder sie überhaupt versäumen, andere geben Salz in die Zuckerdose. Manche dieser Streiche halten sich den ganzen Tag über, bevor das Opfer bemerkt, welcher Tag heute ist. Dann sagt man zu ihm April, April. Die meisten Aprilscherze sind nicht böse gemeint und wollen niemandem Schaden bereiten.

33 Am Ostermontag - nach altem Brauch - werden die Mädchen mit Wasser aus dem Eimer begossen. Der Brauch wird "Wasserspritze" ("Smigus- Dyngus") genannt. Mit ein paar Spritzern ist die Sache getan. Wenn das Mädchen kein Wasser bekommt, bedeutet das: es gefällt den Jungen nicht und fühlt sich beleidigt. Alles, was laufen kann, wird begossen, und zwar kübelweise. Aus Häuserfenstern fallen Wasserbomben. Die Mädchen werden nass.

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35 Das Erntedankfest ist eine traditionelle Feier nach der Ernte im Herbst. Dem Gott wird für die Gaben der Ernte gedankt. Der Brauch ist seit langem in vielen katholischen Gemeinden üblich. Er wird am ersten Oktobersonntag als Dank für die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit gefeiert. Bei der Feier werden als Gaben bezeichnete Produkte wie Getreide, Mehl, Honig, Wein dekorativ aufgestellt. Aus Getreide oder Weinreben werden Erntekronen geflochten und in einer Prozession in die Kirche getragen. Erntegaben schmücken dann den Altar.

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37 Zum Hl. Andreas veranstalten die Mädels am Abend Spiele mit Prophezeiungen. Sie sollen die Antwort auf folgende Fragen geben: Wie wird mein Zukünftiger aussehen? Wie ist sein Vorname? Aus welcher Weltrichtung wird er zu mir kommen? Eine der ältesten Prophezeiungen ist das Wachs- und Bleigießen. Das Blei war schon immer etwas Seltsames und hat das Glück gebracht. Im Süden Polens ist dieser Tag eine besondere Zeit, in der Gespenster und Hexen besonders tätig sind. Das Kreuzzeichen aus der Knoblauchzehe auf der Haus- und Viehstalltür war eine Verteidigung vor den Beiden. Da die Knoblauchzehe dadurch prophetische Eigenschaften erworben hat, haben sie die hungernden Mädels gegessen. Dann, im Schlaf, konnten sie den zukünftigen Ehemann zur Gesicht bekommen.

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