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Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012 – Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufs- krankheitengeschehen.

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Präsentation zum Thema: "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012 – Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufs- krankheitengeschehen."—  Präsentation transkript:

1 Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012 – Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufs- krankheitengeschehen in der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 2012 Ausgabe: 1. Januar 2014; Version 1.0 Erstellt vom Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. (ASER), Wuppertal, Ansprechpartner: K.-H. Lang, Internet:

2 2 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Aktuell:Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012 der deutschen Bundesregierung an den Bundestag, Berlin, BT-Drucksache 18/179 vom 16. Dezember 2013 Hrsg.:Bundesministerium für Arbeit und Soziales Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

3 3 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Anzahl der Beschäftigten und Betriebe nach Betriebsgrößenklassen im Jahr 2012 (absolut)

4 4 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Angezeigte Arbeitsunfälle (absolut) Definition: ArbeitsunfallDefinition: Meldepflichtiger Unfall

5 5 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Angezeigte Arbeitsunfälle (je Vollarbeiter) Definition: Vollarbeiter

6 6 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Angezeigte Arbeitsunfälle (je 1 Mio. Arbeitstunden)

7 7 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Neue Arbeitsunfallrenten (absolut) Definition: Neue Arbeitsunfallrenten

8 8 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Neue Arbeitsunfallrenten (je Vollarbeiter)

9 9 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Neue Arbeitsunfallrenten (je 1 Mio. Arbeitsstunden)

10 10 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Tödliche Arbeitsunfälle (absolut) Definition: Tödlicher Arbeitsunfall

11 11 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Tödliche Arbeitsunfälle (je Vollarbeiter)

12 12 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Tödliche Arbeitsunfälle (je 1 Mio. Arbeitsstunden)

13 13 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Angezeigte Wegeunfälle (absolut) Definition: Wegeunfall

14 14 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Angezeigte Wegeunfälle (je Versicherte bzw. Versicherungsverhältnisse) Definition: Versicherungsverhältnisse Definition: Gewichtete Versicherungsverhältnisse Definition: Versicherte

15 15 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Neue Wegeunfallrenten (absolut) Definition: Neue Wegeunfallrenten

16 16 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Neue Wegeunfallrenten (je Versicherte bzw. Versicherungsverhältnisse)

17 17 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Tödliche Wegeunfälle (absolut) Definition: Tödliche Wegeunfälle

18 18 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Tödliche Wegeunfälle (je 1 Mio. Versicherte bzw. Versicherungsverhältnisse)

19 19 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Angezeigte Berufskrankheiten (absolut) Definition: Berufskrankheit Definition: Angezeigte Berufskrankheit

20 20 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Angezeigte Berufskrankheiten (je Vollarbeiter)

21 21 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Angezeigte Berufskrankheiten (je Versicherte)

22 22 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Anerkannte Berufskrankheiten (absolut) Definition: Anerkannte Berufskrankheit

23 23 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Anerkannte Berufskrankheiten (je Vollarbeiter)

24 24 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Anerkannte Berufskrankheiten (je Versicherte)

25 25 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Neue Berufskrankheiten (absolut) Definition: Neue Berufskrankheitenrente

26 26 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Neue Berufskrankheiten (je Vollarbeiter)

27 27 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Neue Berufskrankheiten (je Versicherte)

28 28 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Todesfälle aufgrund einer Berufskrankheit (absolut) Definition: Tod infolge einer Berufskrankheit

29 29 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Todesfälle aufgrund einer Berufskrankheit (je 1. Mio. Vollarbeiter)

30 30 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Todesfälle aufgrund einer Berufskrankheit (je 1. Mio. Versicherte)

31 31 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Todesfälle aufgrund von Arbeitsunfällen, Wege- unfällen oder Berufskrankheiten (absolut)

32 32 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Gesamtausgaben der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung in Mrd. Euro

33 33 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Bruttoentgeltsumme der Arbeitnehmer in Mrd. Euro

34 34 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Unfallversicherungs-Beitragsanteil in % an der Bruttoentgeltsumme der Arbeitnehmer

35 35 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Verdachtsanzeigen und anerkannte Berufs- krankheiten im Jahr 2012 (absolut)

36 36 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Erstmals entschädigte BKen und solche mit tödlichem Ausgang im Jahr 2012 (absolut)

37 37 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Häufigkeit von Berufskrankheiten im Jahr 2012 (absolut)

38 38 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Rentenzugänge im Jahr 2012 wegen verminderter Erwerbsfähigkeit nach Diagnosegruppen N = im Jahr 2012 Übrige Diagnosen 22,0% Neubildungen 12,6% Krankheiten des Kreislaufsystems 9,6% Psychische und Verhaltensstörungen 42,1% Krankheiten des Muskel-Skelett- Systems und Bindegewebes 13,7%

39 39 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Rentenzugangsentwicklung wegen verminderter Erwerbsfähigkeit nach Diagnosegruppen

40 40 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Arbeitsunfähigkeits-Tage im Jahr 2012 nach Diagnosegruppen Psychische und Verhaltens- störungen 11,4% Krankheiten des Kreislaufsystems 6,5% Krankheiten des Atmungssystems 11,8% Krankheiten des Verdauungs- systems 5,3% Krankheiten des Muskel-Skelett- Systems und Bindegewebes 23,4% Sonstige Krankheiten 29,5% Verletzungen und Vergiftungen 12,0%

41 41 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Arbeitsunfähigkeits-Diagnosen und -Tage im Jahr 2012 nach Diagnosegruppen

42 42 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Krankenstand und Arbeitsunfähigkeits- (kalender)-Tage der KV-Pflichtmitglieder Datenquelle: Statistisches Taschenbuch 2011-Arbeits- und Sozialstatistik, Hrsg.: BMAS, Bonn, 2012 & akt. Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE)

43 43 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Bevölkerung und Erwerbstätige nach Altersgruppen im Jahr 2012 (absolut)

44 44 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Arbeitsunfähigkeits-Diagnosen und -Tage nach Altersgruppen im Jahr 2012 (absolut)

45 45 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Anzahl der Arbeitslosen (absolut) Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit – Arbeitsmarkt in Deutschland: Zeitreihen bis 2012

46 46 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Arbeitslosenquote der abhängigen zivilen Erwerbspersonen (%) Datenquelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit – Arbeitsmarkt in Deutschland: Zeitreihen bis 2012

47 47 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Arbeitsunfall Ein Arbeitsunfall ist ein Unfall, den eine versicherte Person infolge der Ausübung einer versicherten Tätigkeit innerhalb und außerhalb der Arbeitsstätte erleidet [vgl. § 8 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII)]. Definition - Arbeitsunfall

48 48 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Meldepflichtiger Unfall Ein Unfall ist meldepflichtig, wenn eine versicherte Person durch einen Unfall getötet oder so verletzt wird, dass sie mehr als drei Tage arbeitsunfähig ist [vgl. § 193 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII)]. Definition - Meldepflichtiger Unfall

49 49 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Definition - Vollarbeiter Vollarbeiter Die Zahl der Vollarbeiter ist eine statistische Rechengröße und dient zur Berechnung von Unfallhäufigkeiten. Die verschiedenen zeitlichen Beschäftigungsverhältnisse (z.B. Teilzeitbeschäftigung, Überstunden) der Versicherten, werden zur Ermittlung der Zahl der Vollarbeiter auf Beschäftigungsverhältnisse mit normaler ganztägiger Arbeitszeit umgerechnet. In die Zahl der Vollarbeiter fließen anteilig z.B. auch ehrenamtlich Tätige, Blutspender und Arbeitslose ein, die ebenfalls in der Unfallversicherung versichert sind.

50 50 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Neue Arbeits- oder Wegeunfallrenten Unter "neue Unfallrente" wird derjenige Versicherungsfall aus der Gesamtmenge der Arbeits- und Wegeunfälle ausgewiesen, für den im Berichtsjahr erstmals eine Rente an Versicherte (bzw. eine Abfindung) oder eine Rente an Hinterbliebene (bzw. ein Sterbegeld) durch Verwaltungsakt festgestellt worden ist. Die Gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII) bestimmt die Voraussetzungen für Rentenzahlungen. So muss als Voraussetzung für die Zahlung einer Rente an Versicherte eine Minderung der Erwerbsfähigkeit um mindestens 20 v. H. über die 26. Woche nach dem Unfall hinaus bestehen. Für die übrigen Versicherten, die einen Arbeits- oder Wegeunfall erleiden, erbringen die Unfallversicherungsträger Bar- und Sachleistungen für medizinische, berufliche und/oder soziale Rehabilitation. Definition - Neue Arbeits- oder Wegeunfallrenten

51 51 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Tödlicher Arbeits- oder Wegeunfall Ein Unfall mit Todesfolge wird im Berichtsjahr registriert, wenn der Tod sofort oder innerhalb von 30 Tagen nach dem Unfall eingetreten ist (seit 1994 ist damit die Vergleichbarkeit mit anderen Todesfallstatistiken hergestellt). Definition - Tödlicher Arbeits- oder Wegeunfall

52 52 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Wegeunfall Als Wegeunfall wird jeder Unfall bezeichnet, den eine versicherte Person auf dem Weg zum oder vom Ort der versicherten Tätigkeit erleidet. Dabei handelt es sich schwerpunktmäßig um Straßenverkehrsunfälle, diese stellen mehr als die Hälfte der Wegeunfälle. Wegeunfälle sind den Arbeitsunfällen gleichgestellt [vgl. § 8 Abs. 2 Nr. 1 bis 4 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII)]. Definition - Wegeunfall

53 53 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Neue Arbeits- oder Wegeunfallrenten Unter "neue Unfallrente" wird derjenige Versicherungsfall aus der Gesamtmenge der Arbeits- und Wegeunfälle ausgewiesen, für den im Berichtsjahr erstmals eine Rente an Versicherte (bzw. eine Abfindung) oder eine Rente an Hinterbliebene (bzw. ein Sterbegeld) durch Verwaltungsakt festgestellt worden ist. Die Gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII) bestimmt die Voraussetzungen für Rentenzahlungen. So muss als Voraussetzung für die Zahlung einer Rente an Versicherte eine Minderung der Erwerbsfähigkeit um mindestens 20 v. H. über die 26. Woche nach dem Unfall hinaus bestehen. Für die übrigen Versicherten, die einen Arbeits- oder Wegeunfall erleiden, erbringen die Unfallversicherungsträger Bar- und Sachleistungen für medizinische, berufliche und/oder soziale Rehabilitation. Definition - Neue Arbeits- oder Wegeunfallrenten

54 54 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Tödlicher Arbeits- oder Wegeunfall Ein Unfall mit Todesfolge wird im Berichtsjahr registriert, wenn der Tod sofort oder innerhalb von 30 Tagen nach dem Unfall eingetreten ist (seit 1994 ist damit die Vergleichbarkeit mit anderen Todesfallstatistiken hergestellt). Definition - Tödlicher Arbeits- oder Wegeunfall

55 55 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Berufskrankheit Berufskrankheiten sind Krankheiten, die die Bundesregierung in der Berufskrankheitenverordnung (BKV) mit Zustimmung des Bundesrates als Berufskrankheiten bezeichnet (BK-Liste) und die Versicherte infolge der Ausübung einer versicherten Tätigkeit erleiden (vgl. § 9 Abs. 1 SGB VII). Darüber hinaus ermöglicht die Gesetzliche Unfallversicherung im Einzelfall die Anerkennung und Entschädigung einer nicht in der BK-Liste auf- geführten Krankheit wie eine Berufskrankheit, soweit aufgrund neuer Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft die Voraussetzungen für die Bezeichnung als Berufskrankheit vorliegen (vgl. § 9 Abs. 2 SGB VII). Definition - Berufskrankheit

56 56 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit Ärzte und Zahnärzte haben bei begründetem Verdacht auf das Vorliegen einer Berufskrankheit die Anzeige zu erstatten (vgl. § 202 Satz 1 SGB VII). Für Unternehmer besteht Anzeigepflicht bei Anhaltspunkten für das Vorliegen einer Berufskrankheit (vgl. § 193 Abs. 2 SGB VII). Es können jedoch auch Versicherte, Krankenkassen oder andere Stellen den Verdacht anzeigen. Definition - Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit

57 57 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Definition - Anerkannte Berufskrankheit Anerkannte Berufskrankheit Als anerkannte Berufskrankheit gilt eine Krankheit, wenn sich der Verdacht auf das Vorliegen einer Berufskrankheit im Feststellungsverfahren bestätigt hat, d.h. eine Krankheit vorliegt (vgl. § 9 Abs. 1 SGB VII) bzw. eine Krankheit, die wie eine Berufskrankheit zu entschädigen ist (vgl. § 9 Abs. 2 SGB VII).

58 58 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Definition - Neue Berufskrankheitenrente Neue Berufskrankheitenrente Unter "neue Berufskrankheitenrente" wird derjenige Versicherungsfall aus der Gesamtmenge der anerkannten Berufskrankheiten ausgewiesen, für den im Berichtsjahr erstmals eine Rente an Versicherte (bzw. eine Abfindung) oder eine Rente an Hinterbliebene (bzw. ein Sterbegeld) durch Verwaltungsakt festgestellt worden ist. Die Gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII) bestimmt die Voraus- setzungen für Rentenzahlungen (vgl. § 56 Abs. 1 SGB VII). So muss als Voraussetzung für die Zahlung einer Rente an Versicherte eine Minderung der Erwerbsfähigkeit um mindestens 20 v. H. über die 26. Woche nach Erkrankung hinaus bestehen. Für die übrigen Versicherten, die an einer anerkannten Berufskrankheit leiden, erbringen die Unfallversicherungs- träger Bar- und Sachleistungen für medizinische, berufliche und/oder soziale Rehabilitation.

59 59 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Definition - Tod infolge einer Berufskrankheit Tod infolge einer Berufskrankheit Tod als Folge einer Berufskrankheit wird dann angenommen, wenn die Berufskrankheit alleinige Ursache oder mindestens rechtlich wesentliche Teilursache des Todes war.

60 60 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Definition - Versicherte (Auszug) Versicherte in der gesetzlichen Unfallversicherung sind nach § 2 SGB VII u.a. -Beschäftigte (Arbeitnehmer), -Lernende während der beruflichen Aus- und Fortbildung,... -Behinderte in Behinderten- bzw. Blindenwerkstätten,... -Bestimmte Personen, die im Interesse des Gemeinwohls tätig werden (z.B. im öffentlichen Bereich ehrenamtlich Tätige, Hilfeleistende, Blutspender),... -Rehabilitanden,... -Gefangene bei einer Beschäftigung, -Entwicklungshelfer, -Unternehmer und ihre mithelfenden Ehegatten, die kraft Satzung versichert sind oder sich freiwillig versichert haben.

61 61 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Definition - Versicherungsverhältnisse Versicherungsverhältnisse Aus der Beschreibung des versicherten Personenkreises (§§ 2, 3 und 6 SGB VII) resultieren Tätigkeiten, die den Versicherungsschutz der Unfallversicherung und damit ein Versicherungsverhältnis begründen. Diese Versicherungsverhältnisse werden einzeln erfasst, auch wenn bei der versicherten Person eine Mehrfachversicherung vorliegt z.B. als Arbeitnehmer, daneben als ehrenamtlich Tätiger und zeitweilig zusätzlich als Rehabilitand, Blutspender oder Ersthelfer.

62 62 Datenquelle: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012, Bericht der Bundesregierung, BT-Drucksache 18/179 vom Definition - Gewichtete Versicherungsverhältnisse Gewichtete Versicherungsverhältnisse Da die für die Berechnung von Wegeunfallquoten optimale Bezugsgröße, nämlich die Zahl der auf dem Weg zur Arbeit zurückgelegten Kilometer, nicht zur Verfügung steht, wird die verfügbare Zahl der Versicherungsverhältnisse zugrunde gelegt. Die Zahl der Versicherungsverhältnisse wird jedoch für diejenigen Gruppen von Versicherten, die eine deutlich geringere Zahl von versicherten Wegen als Unternehmer und abhängig Beschäftigte zurücklegen entsprechend ihrem tatsächlichen Risiko gewichtet. Der Gewichtungsfaktor beträgt für Arbeitsgelegenheiten nach § 16 Abs. 3 SGB II 0,5, für Pflegepersonen 0,5, für Hausangestellte 0,3, für Versicherte bei nicht gewerbsmäßigen Bauarbeiten 0,25, für ehrenamtlich Tätige 0,1, für Tätige in Unternehmen, die Hilfe leisten 0,1, für Arbeitslose 0,02, für sonstig regelmäßig in nicht unerheblichen Umfang Tätige 0,01, für Rehabilitanden 0,005, für Blutspender 0,002 und für Strafgefangene 0,0.


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