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Die kornische Standard Written Form Dr. Benjamin Bruch · 19. Jänner 2010Brennos Kernewek Kernowek Kernûak Cornowok Kernowak Curnoack Kernÿweug Universität.

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1 Die kornische Standard Written Form Dr. Benjamin Bruch · 19. Jänner 2010Brennos Kernewek Kernowek Kernûak Cornowok Kernowak Curnoack Kernÿweug Universität Bonn Orthographiedesign im Spannungsfeld zwischen Sprachwissenschaft und Ideologie Mag. Albert Bock Universität Wien · Wiener Sprachgesellschaft

2 Geschichte der kornischen Sprache Altkornisch Mittelkornisch Spätkornisch Neokornisch ca Vocabularium Cornicum 1549 Reformation 1640er Bürgerkrieg 1904 Jenner publiziert Handbook Kein Kornisch nach 1350 Charter Endorsement tyr,Landteere pen,Kopfpedn ca Kornische Ordinalia Kornisch Englisch ca Edward Lhuyd in Cornwall 1777 Tod von Dolly Pentreath

3 Die Wiederbelebung Why should Cornishmen learn Cornish? There is no money in it, it serves no practical purpose, and the literature is scanty and of no great originality or value. The question is a fair one, the answer is simple. Because they are Cornishmen. A Handbook of the Cornish Language (1904) º Henry Jenner (Gwas Myhal)

4 Die Wiederbelebung º Henry Jenner (Gwas Myhal) º R. Morton Nance (Mordon) · Old Cornwall Societies (1920) · Gorseth Kernow (1928) Cuntelleugh an brewyon us gesys na vo kellys travyth · Unified Cornish (1929) º A. S. D. Smith (Caradar) º E. G. Retallack Hooper (Talek)

5 Die Wiederbelebung

6 º Monarchismus vs.Republikanismus / Sozialismus Ideologie und Orthographie º Authentizismus vs. Konstruktivismus º Mittel- oder spätkornische Basis º Antiquare vs. Aktivisten º Nationalismus vs.Regionalismus º Religiöse Affiliation º Orientiert in Richtung von Bretonisch, Walisisch, Englisch

7 º Allographie von /k/ (c, k, q) oder universelles k º Doppelkonsonanten: kk, ll, mm, ss usw.,Shibboleths Präokklusion (mm > bm, nn > dn) º Mittel- versus Spätkornisch: º Vokalalternation: dydh,Tag > dedhyow,Tage º Verteilung von gh and h Verteilung von i and y Analyse und Schreibung von [ ʍ ]: wh / ʍ / oder hw /hw/ Verteilung von s und z Register, Standard oder Dialekt? º 9, 7 oder 5 Vokalphoneme? Wie viele o-Phoneme? º Diakritika für Vokale: Notwendigkeit? Funktionen? º Längenmarkierung für Konsonanten und Vokale

8 Tatsächliche Phonologie des Neokornischen º Zwei,Standardaussprachen: RMC (mkorn.) und RLC (skorn.) Im RLC wie im historischen Skorn. fallen diese Vokale zusammen mit /i/ und /e/ zusammen RMC substituiert [i:], [i:], [ju] und [ ɜ :], [ı ǝ ] für /y/ und /œ/ gwela,ich sehe und gwella,am besten sind Homophone º Keine Geminaten º,Vokallänge ist in Wirklichkeit Vokalqualität (Gespanntheit und Diphthongierung) º In nicht finalen Silben gibt es nur,kurze Vokale (ungespannt, neutrale Länge) De facto gibt es nur zwei unbetonte Vokale: [ı] und [ ǝ ] º Keine gerundeten Vokale:

9 Neokornische Orthographien º 1904 Kernûak (Henry Jenner) Phonologie basiert auf Spätkornisch ( Jhd.) Morphologie und Syntax inkorporieren mkorn. Formen Rechtschreibung an Lhuyd orientiert Lange Vokale durch Zirkumflex markiert: dêdh, côs Verwendet î für [i:] und ŷ für diphthongiertes [ ǝ ı] Trad. Allographie c, k, q: Kernow, cov, disqwedhyans Historische Geminaten: Doppelkonsonanten nur medial geschrieben: bennath Präokklusion (mm > bm, nn > dn) unsystematisch markiert

10 Neokornische Orthographien º 1929 Kernewek Unys (R. Morton Nance) Morphologie basiert auf klass. Mittelkornisch (15. Jhd.) Phonologie hat mkorn. Grundlage, mit unassimilierten akorn., skorn. und anglokorn. Elementen Rechtschreibung an mkorn. Handschriften orientiert Lange Vokale durch optionales Makron markiert: dēth, cōs Verwendet nur y (kein i) für [i:] und [ı] Trad. Allographie c, k, q: Kernow, cōf, dysquedhyans Historische Geminaten: Doppelkonsonanten nur medial geschrieben: bennath Präokklusion (mm > bm, nn > dn) nicht markiert Nur ein gerundeter Vokal: ü /y/ Finale Frikative immer stimmlos geschrieben: dēth, cōf Lexikon ergänzt durch Neologismen und Lehnwörter aus Mittelenglisch, Bretonisch und Walisisch

11 Neokornische Orthographien º 1970er Kernÿweug (Tim Saunders) Etymologische Rechtschreibung versucht Kornisch aller Perioden zu repräsentieren Verwendet bret. und walisische Grapheme wie ae, eu, ch, ph Vokallänge nur indirekt markiert: kan versus kann Verwendet i und y zur Differenzierung zwischen den Reflexen von britann. /i/ und /ı/ Universelles k /k/ : kann, kul Historische Geminaten: Doppelkonsonanten morphophonemisch geschrieben: ewynn Präokklusion (mm > bm, nn > dn) nicht markiert Verwendet z als Reflex von akorn. d und t: taz, hynz Diärese markiert i-Umlaut: Kernÿweug Lexikon ergänzt durch Neologismen und Lehnwörter aus Bretonisch und Walisisch

12 Neokornische Orthographien º 1980er Kernewek Kemmyn (Ken George) Morphophonemische Rechtschreibung versucht,korrekte Aussprache des Mittelkornischen von ca zu unterstützen Verwendet bret. und walisische Grapheme wie iw, yw, eu, oe Vokallänge nur indirekt markiert: kan versus kann Verwendet i und y zur Differenzierung zwischen den Reflexen von britann. /i/ und /ı/ Universelles k /k/ : Kernow, kov, diskwedhyans Historische Geminaten: Doppelkonsonanten morphophonemisch geschrieben: kolonn Präokklusion (mm > bm, nn > dn) nicht markiert Verwendet keine Diakritika Lexikon ergänzt durch Lehnwörter aus Bretonisch und Walisisch; attestierte engl. Lehnwörter durch Neologismen ersetzt

13 Neokornische Orthographien º 1980er Curnoack Nowedga (Richard Gendall) Keine fixe Orthographie: Kernaw, Curnow, Kernou

14 Neokornische Orthographien º 1990er Kernûak Nowedzha (Richard Gendall) Historische Geminaten: Präokklusion (mm > bm, nn > dn) immer markiert Verwendet z wie im skorn: tâz (< akorn. tat), zêh (< mkorn. sygh) Lexikon besteht nur aus attestierten korn. und anglokorn. Wörtern und darf nicht ergänzt werden Trad. Allographie c, k, q > c, k > manchmal universelles k? Keine fixe Orthographie: Kernaw, Curnow, Kernou Phonologie, Morphologie und Syntax basiert auf Spätkornisch ( Jhd.) Lange Vokale mit stummem e > durch Zirkumflex markiert: teere > tîr Verwendet î und i für [i:] und [ı]; prätonisches y repräsentiert [ ǝ ] Verwendet lh für aspiriertes [l h ] und ll für geminiertes [ll]

15 Neokornische Orthographien º 1994 Kernowek Unys Amendys (N. J. A. Williams) Morphologie basiert auf klass. Mittelkornisch (15. Jhd.) Phonologie hat mkorn. Grundlage, mit unassimilierten akorn., skorn. und anglokorn. Elementen Rechtschreibung an mkorn. Handschriften orientiert Lange Vokale durch optionales Makron markiert: dēth, cōs Verwendet nur y (kein i) für [i:] und [ı] Trad. Allographie c, k, q: Kernow, cōf, dysquedhyans Historische Geminaten: Doppelkonsonanten nur medial geschrieben: bennath Präokklusion (mm > bm, nn > dn) nicht markiert Nur ein gerundeter Vokal: ü /y/ Finale Frikative immer stimmlos geschrieben: dēth, cōf Lexikon ergänzt durch Neologismen und Lehnwörter aus Mittelenglisch, Bretonisch und Walisisch

16 Neokornische Orthographien º 1994 Kernowek Unys Amendys (N. J. A. Williams) Morphologie und Syntax basieren auf,Tudor Kornisch (ca. 1550) Phonologie hat mkorn. Grundlage, mit unassimilierten akorn., skorn. und anglokorn. Elementen Rechtschreibung an mkorn. Handschriften orientiert Lange Vokale durch optionales Makron markiert: dēth, cōs Verwendet nur y (kein i) für [i:] und [ı] Trad. Allographie c, k, q: Kernow, cōf, dysquedhyans Historische Geminaten: Doppelkonsonanten nur medial geschrieben: bennath Präokklusion (mm > bm, nn > dn) nicht markiert Nur ein gerundeter Vokal: ü /y/ Finale Frikative immer stimmlos geschrieben: dēth, cōf Lexikon ergänzt durch Neologismen und Lehnwörter aus Mittelenglisch, Bretonisch und Walisisch

17 Neokornische Orthographien º 1994 Kernowek Unys Amendys (N. J. A. Williams) Morphologie und Syntax basieren auf,Tudor Kornisch (ca. 1550) Korrigiert phonologische,Fehler von Kernewek Unys: dēth > dēdh Rechtschreibung an mkorn. Handschriften orientiert Lange Vokale durch optionales Makron markiert: dēth, cōs Verwendet nur y (kein i) für [i:] und [ı] Trad. Allographie c, k, q: Kernow, cōf, dysquedhyans Historische Geminaten: Doppelkonsonanten nur medial geschrieben: bennath Präokklusion (mm > bm, nn > dn) nicht markiert Nur ein gerundeter Vokal: ü /y/ Lexikon ergänzt durch Neologismen und Lehnwörter aus Mittelenglisch, Bretonisch und Walisisch Finale Frikative immer stimmlos geschrieben: dēth, cōf

18 Neokornische Orthographien º 1994 Kernowek Unys Amendys (N. J. A. Williams) Morphologie und Syntax basieren auf,Tudor Kornisch (ca. 1550) Korrigiert phonologische,Fehler von Kernewek Unys: dēth > dēdh Rechtschreibung an mkorn. Handschriften orientiert Lange Vokale durch optionales Makron markiert: dēdh, cōs Verwendet nur y (kein i) für [i:] und [ı] Trad. Allographie c, k, q: Kernow, cōf, dysquedhyans Historische Geminaten: Doppelkonsonanten nur medial geschrieben: bennath Präokklusion (mm > bm, nn > dn) nicht markiert Nur ein gerundeter Vokal: ü /y/ Lexikon ergänzt durch Neologismen und Lehnwörter aus Mittelenglisch, Bretonisch und Walisisch

19 Neokornische Orthographien º 1994 Kernowek Unys Amendys (N. J. A. Williams) Morphologie und Syntax basieren auf,Tudor Kornisch (ca. 1550) Rechtschreibung an mkorn. Handschriften orientiert Lange Vokale durch optionales Makron markiert: dēdh, cōs Verwendet nur y (kein i) für [i:] und [ı] Trad. Allographie c, k, q: Kernow, cōf, dysquedhyans Historische Geminaten: Doppelkonsonanten nur medial geschrieben: bennath Präokklusion (mm > bm, nn > dn) nicht markiert Lexikon ergänzt durch Neologismen und Lehnwörter aus Mittelenglisch, Bretonisch und Walisisch Korrigiert phonologische,Fehler von Kernewek Unys: dēth > dēdh, mür > muer usw. Zwei gerundete Vokale: ü /y/ und ue /œ/

20 Neokornische Orthographien º 1994 Kernowek Unys Amendys (N. J. A. Williams) Morphologie und Syntax basieren auf,Tudor Kornisch (ca. 1550) Korrigiert phonologische,Fehler von Kernewek Unys: dēth > dēdh, mür > muer usw. Rechtschreibung an mkorn. Handschriften orientiert Lange Vokale durch optionales Makron markiert: dēdh, cōs Verwendet nur y (kein i) für [i:] und [ı] Trad. Allographie c, k, q: Kernow, cōf, dysquedhyans Historische Geminaten: Doppelkonsonanten nur medial geschrieben: bennath Präokklusion (mm > bm, nn > dn) nicht markiert Attestierte Lehnwörter gegenüber Neologismen bevorzugt: understondya vs. convedhes Zwei gerundete Vokale: ü /y/ und ue /œ/

21 Neokornische Orthographien º 1994 Kernowek Unys Amendys (N. J. A. Williams) Morphologie und Syntax basieren auf,Tudor Kornisch (ca. 1550) Korrigiert phonologische,Fehler von Kernewek Unys: dēth > dēdh, mür > muer usw. Rechtschreibung an mkorn. Handschriften orientiert Lange Vokale durch optionales Makron markiert: dēdh, cōs Verwendet y für [i:] und [ı], außer in Lehnwörter wie universita Trad. Allographie c, k, q: Kernow, cōf, dysquedhyans Historische Geminaten: Doppelkonsonanten nur medial geschrieben: bennath Präokklusion (mm > bm, nn > dn) nicht markiert Zwei gerundete Vokale: ü /y/ und ue /œ/ Attestierte Lehnwörter gegenüber Neologismen bevorzugt: understondya vs. convedhes

22 º November 2002: Großbritannien erkennt Kornisch offiziell an (unter Teil 2 der Europäischen Charta der Minderheitensprachen) º Jänner 2005: Strategy for the Cornish Language publiziert Der Weg zur Standard Written Form

23 º November 2002: Großbritannien erkennt Kornisch offiziell an (unter Teil 2 der Europäischen Charta der Minderheitensprachen) º Juni 2005: Öffentliche Fördergelder bereitgestellt º September 2005: Gründung des Cornish Language Partnership º Jänner 2005: Strategy for the Cornish Language publiziert º November 2006: CLP beruft eine soziolinguistische Kommission ein, die helfen soll, eine,Single Written Form für den offiziellen Gebrauch zu finden. Daneben wird eine linguistische Arbeitsgruppe gegründet Der Weg zur Standard Written Form

24 Neokornische Orthographien º 1929 Kernewek Unys (R. Morton Nance) º 1990er Kernûak Nowedzha (Richard Gendall) º 1980er Kernewek Kemmyn (Ken George) º 1994 Kernowek Unys Amendys (N. J. A. Williams) · Vorschläge für Grundlagen einer Kompromissorthographie, die dezidiert keine neue Varietät mit eigener Morphologie usw. sein soll. º 2007 Kernowak Standard (Everson, Kennedy, Williams u. a.) º 2007 Kernewek Dasunys (Benjamin Bruch und Albert Bock) · Kompromissvariante (,5 th form) mit mkorn. und skorn. Elementen · Leitprinzipien: In the orthography the relationship between spelling and sounds must be unambiguous. The spelling system must be based on attested traditional orthographic forms.

25 Neokornische Orthographien º 1929 Kernewek Unys (R. Morton Nance) º 1990er Kernûak Nowedzha (Richard Gendall) º 1980er Kernewek Kemmyn (Ken George) º 1994 Kernowek Unys Amendys (N. J. A. Williams) · Vorschläge für Grundlagen einer Kompromissorthographie, die dezidiert keine neue Varietät mit eigener Morphologie usw. sein soll. º 2007 Kernowak Standard (Everson, Kennedy, Williams u. a.) º 2007 Kernewek Dasunys (Benjamin Bruch und Albert Bock) · Kompromissvariante (5th form) mit mkorn. und skorn. Elementen · Leitprinzipien: In the orthography the relationship between spelling and sounds must be unambiguous. The spelling system must be based on attested traditional orthographic forms.

26 Der Weg zur Standard Written Form º November 2002: Großbritannien erkennt Kornisch offiziell an (unter Teil 2 der Europäischen Charta der Minderheitensprachen) º Juni 2005: Öffentliche Fördergelder bereitgestellt º September 2005: Gründung des Cornish Language Partnership º September 2007: Kommission gibt Entscheidung bekannt: Kompromissvariante.,Ad-hoc-Gruppe soll Details regeln º Jänner 2005: Strategy for the Cornish Language publiziert º Feber–Juli 2007: Treffen beider Kommissionen in Cornwall; bearbeiten hunderte Einsendungen von AktivistInnen. º November 2007–März 2008: Mehrere Treffen der AHG º November 2006: CLP beruft eine soziolinguistische Kommission ein, die helfen soll, eine,Single Written Form für den offiziellen Gebrauch zu finden. Daneben wird eine linguistische Arbeitsgruppe gegründet

27 Prinzipien von Kernewek Dasunys Accessibility A SWF should be easy to learn and use, and should not be so different from existing orthographic systems that experienced users of those systems would find it difficult to read or write texts in the SWF. Inclusivity A SWF should be able to represent the grammar, vocabulary, and pronunciation of all varieties of Revived Cornish. Authenticity A SWF should look Cornish to both speakers and knowledgeable non-speakers of the language alike. Accuracy A SWF should reflect the pronunciation of traditional Cornish as accurately as possible, given the range of chronological and regional variation in the language. º A Standard Written Form is purely an orthographic system, and should not include prescriptive rules of grammar or pronunciation. Place-names should not be required to conform to the rules of the SWF; a place-names commission should determine their form.

28 c, k, q /k/ und wh / ʍ / oder hw /hw/ · Allographie c, k, q nicht unterrichtet und nicht in offiziellen Dokumenten, aber,Nebenformstatus nach norwegischem Muster Politische Grundlage der SWF,traditional graphs UC/UCRKKRLCSWF hwâthhwathwhāthnochhwath {whath} quaidhkwethquethTuchkweth {qweth} KernawKernow CornwallKernow carakaracaraliebenkara {cara} boxboksboxSchachtelboks {box}

29 c, k, q /k/ und wh / ʍ / oder hw /hw/ Politische Grundlage der SWF,traditional graphs º Mittel- vs. spätkornische Formen gleichwertiger Status UC/UCRKKRLCSWF toulahtewleltewlel/towlelwerfentewlel ~ towlel bêzbysbȳsWeltbys ~ bes neininȳwirni ~ nei broazbrasbrāsgroßbras ~ broas hebmahemma dieseshemma ~ hebma radnrannranTeilrann ~ radn galdzhagallsagalsa/galjakönntegalsa ~ galja tîztustüsLeutetus mêrmeurmür/muergroßmeur (RLC)

30 c, k, q /k/ und wh / ʍ / oder hw /hw/ Politische Grundlage der SWF,traditional graphs º Mittel- vs. spätkornische Formen gleichwertiger Status º Distribution von gh und h UC/UCRKKRLCSWF Kindflôhflogh flehazfleghesfleghes/flehesKinderflehes (UCR) (RLC)

31 c, k, q /k/ und wh / ʍ / oder hw /hw/ Politische Grundlage der SWF,traditional graphs º Mittel- vs. spätkornische Formen gleichwertiger Status (RLC) º Distribution von gh und h (UCR) º Neun RMC-Langvokale: i, y, e, a, o, oo, ou, u, eu (KK) º Vokalalternation: y > e in betonter Penultima UC/UCRKKRLCSWF skrîfaskrifascryfa/screfaschreibenskrifa enezynysenysInselenys enezoynysowenesowInselnenesow (UC)

32 º Diakritika c, k, q /k/ und wh / ʍ / oder hw /hw/ Politische Grundlage der SWF,traditional graphs º Mittel- vs. spätkornische Formen gleichwertiger Status (RLC) º Distribution von gh und h (UCR) º Neun RMC-Langvokale: i, y, e, a, o, oo, ou, u, eu (KK) º Vokalalternation: y > e in betonter Penultima (UC) in SWF nicht verwendet (KK) º Morphophonemische Schreibung unbetonter Vokale (KK) º Markierung von Geminaten (KD) UC/UCRKKRLCSWF perednoperennow Birnenperennow ~ perednow radnrannranTeilrann ~ radn peranperennperenBirneperen basiert auf Walisisch

33 º Diakritika c, k, q /k/ und wh / ʍ / oder hw /hw/ Politische Grundlage der SWF,traditional graphs º Mittel- vs. spätkornische Formen gleichwertiger Status (RLC) º Distribution von gh und h (UCR) º Neun RMC-Langvokale: i, y, e, a, o, oo, ou, u, eu (KK) º Vokalalternation: y > e in betonter Penultima (UC) in SWF nicht verwendet (KK) º Morphophonemische Schreibung unbetonter Vokale (KK) º Toponymschreibungen nicht an Regeln der SWF gebunden º Noch offene Fragen: · Verhältnis von Mkorn. und Skorn. (Register, Dialekte…) · Standardaussprache (KD) º Markierung von Geminaten basiert auf Walisisch

34 System der SWF º Weitgehend phonemisch, nicht morphophonemisch wie KK Unterscheidung gespannter und ungespannter mittlerer Vokale nur wenn lang (roos : rosow) wie in Quellen ab ca Vokalalternation (enys : enesow) wie in Quellen ab ca º De facto zwei Varianten, eine für RMC-Sprecher, eine für RLC- Sprecher (wie Falchuneg KLT vs. Gw) º RMC-Zieldatum 16. Jhd.: Finales -a [ ǝ ] statt klass. mkorn. -e [ ɛ ] (esa,war statt ese) wie in Quellen ab ca Kurz in unbetonten Silben (alena) º Vokallänge durch folgende Konsonanten markiert: Lang vor einzelnen Lenes (tas) Kurz vor Fortes (kot), Geminaten (poll) und vielen Clustern (dorn) Lang wenn betont im Auslaut (da) Lang vor den Clustern sp, st, sk (lost)

35 System der SWF Drei hintere: ou /u:/, oo / ʊ : ~ o:/, o / ɔ :/ Drei vordere ungerundete: i /i:/, y /ı: ~ e:/, e / ɛ :/ º Lange Vokale: º Kurze Vokale: In RLC-Variante auch a /æ:/ vs. oa / ɒ :/ Zwei hintere: ou / ʊ /, o / ɔ / Zwei vordere: y /ı/, e / ɛ / Zwei vordere gerundete: u /y:/ und eu /œ:/, die aber auch entrundet als [i:], [e:] realisiert werden dürfen º Quantitätsregeln gelten immer außer in ca. 50 nicht assimilierten Lehnwörtern aus dem Mittelenglischen und Normannofrz., z.B. stret [str ɛ :t] Straße, kota [ ˈ k ɔ :ta],Mantel. Diese irregulären Langvokale zu markieren (*strêt, *kôta) hat die AHG nicht akzeptiert. Ambiguität bleibt daher in diesen Fällen vorläufig.

36 System der SWF Die SWF orientiert sich in diesem Punkt also eher am (Süd-) Walisischen als am Bretonischen. Tatsächliches Erscheinungsbild gleicht einer Mischung aus beiden º Eine von allen existierenden mkorn. Orthographien geerbte Ambiguität : s bezeichnet [s] und [z], da die Verteilung im Mkorn. und Skorn. stark unterschiedlich ist Etymologische Verteilung (z für Reflex von morphem-finalem altkornischem /d/, mkorn. [z ~ ʒ ], skorn. [d ʒ ]) von der AHG nicht akzeptiert º Geminaten werden dort mit Doppelkonsonant geschrieben, wo sie tatsächlich realisiert werden, d.h. nach kurzen betonten Vokalen: bronn,Brust [br ɔ n:], bronnow,Brüste [ ˈ br ɔ nno ʊ ] aber diwvron,(zwei) Brüste [ ˈ di ʊ vr ɔ n] Der Buchstabe z wird nur in Lehnwörtern (zebra) verwendet

37 Der Weg zur Standard Written Form º November 2002: Großbritannien erkennt Kornisch offiziell an (unter Teil 2 der Europäischen Charta der Minderheitensprachen) º Juni 2005: Öffentliche Fördergelder bereitgestellt º September 2005: Gründung des Cornish Language Partnership º September 2007: Kommission gibt Entscheidung bekannt: Kompromissvariante.,Ad-hoc-Gruppe soll Details regeln º Jänner 2005: Strategy for the Cornish Language publiziert º Feber–Juli 2007: Treffen beider Kommissionen in Cornwall; bearbeiten hunderte Einsendungen von AktivistInnen º November 2007–März 2008: Mehrere Treffen der AHG º Mai–Juni 2008: Orthographie ratifiziert; Publikation der Spezifikation º November 2006: CLP beruft eine soziolinguistische Kommission ein, die helfen soll, eine,Single Written Form für den offiziellen Gebrauch zu finden. Daneben wird eine linguistische Arbeitsgruppe gegründet

38 Kernewek Kernowek Kernûak Cornowok Kernowak Curnoack Kernÿweug Die kornische Standard Written Form Dr. Benjamin Bruch · 19. Jänner 2010Brennos Universität Bonn Orthographiedesign im Spannungsfeld zwischen Sprachwissenschaft und Ideologie Mag. Albert Bock Universität Wien · Wiener Sprachgesellschaft


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