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Grundlagen der Psychologie und psychosozialen Praxis Klinische Psychologie Klassifikationssysteme 11.-13.12.2008.

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Präsentation zum Thema: "Grundlagen der Psychologie und psychosozialen Praxis Klinische Psychologie Klassifikationssysteme 11.-13.12.2008."—  Präsentation transkript:

1 Grundlagen der Psychologie und psychosozialen Praxis Klinische Psychologie Klassifikationssysteme

2 Gliederung der Vorlesung 1.Einführung in das Thema und Geschichte der Psychiatrie und Psychopathologie 2.Die Paradigmen der Klinischen Psychologie 3.Die Bindungstheorie als Paradigma für eine bewährte klinische Theorie 4.Klassifikationssyteme ICD und DSM 5.Die psychischen Störungen nach ICD 5.1 Organische Störungen und Suchterkrankungen (F0, F1) 5.2 Schizophrenie (F2) 5.3 Affektive Störungen (F3) 5.4 Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen (F4) 5.5 Verhaltenauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren (F5) 5.6 Persönlichkeits- und Verhaltenstörungen 5.7 Intelligenzminderungen (F7), Entwicklungsstörungen (F8), Störungen im Kindes- und Jugendalter (F9) und nicht näher bezeichnete psychische Störungen (F99)

3 Klinische Psychologie 4. Klassifikationssyteme

4 Klassifikation psychischer Störungen 2 international gebräuchliche Diagnoseschlüssel Die beiden Klassifikationen sind weitgehend kompatibel. Bei den DSM-IV Klassen sind die entsprechenden ICD-10 Kennzeichen mit aufgeführt. ICD- 10 DSM- IV

5 Zur Geschichte der Klassifikationssysteme: ICD ICD (International Classification of D eseases) ist die internationale Klassifikation der Krankheiten der WHO –1948: ICD-6 (Gründung der WHO) –1978: ICD-9 –1991: ICD-10 (seit 1998 offizieller Diagnoseschlüssel in der stationären, seit 2000 auch in der ambulanten Krankenversorgung in der BRD)

6 Zur Geschichte der Klassifikationssysteme: DSM DSM ist das Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders der American Psychiatric Association (APA)) –1952: DSM –1968: DSM-II –1980: DSM-III (Offizielles Diagnoseschema der APA) –1987: DSM-III-R („Durchbruch“ in Deutschland) –1994: DSM-IV (dtsch. 1996)

7 Zur Geschichte der Klassifikationssysteme Zum „Schicksal“ der Diagnose Narzisstische Persönlichkeitsstörung in den Klassifikationssystemen: DSM (1952): vorhanden DSM-I:. Gestrichen DSM-III und DSM-III-R: vorhanden DSM-IV: vorhanden (301.81) ICD-9 und ICD-10: nicht vorhanden (Es muss F60.8 = sonstige spezif. Persönlichkeitsstörung klassifiziert werden)

8 Gemeinsamkeiten zwischen DSM und ICD ICD-10DSM-IV Die ätiologische Orientierung am psychoanalytischen Krankheitsmodell wird aufgegeben Die Beschreibung der Störungen erfolgt deskriptiv- phänomenologisch Die Erfassung der Störung wird operationalisiert, d.h. es werden Kriterien erstellt, die erfüllt sein müssen, um eine Störung als solche anzuerkennen Die Unterscheidung zwischen Neurose und Psychose wird aufgegeben (es wird nicht mehr die neurotische von psychotischen Depression unterschieden)

9 Unterschiede zwischen DSM und ICD ICD-10DSM-IV RichtliniencharakterVorschriftscharakter Betont interkulturelle AspektBetont Forschungsaspekte Kurze Beschreibungen der StörungenAusführliche Beschreibungen, stärkere Operationalisierung der Kriterien Ausklammern von psychosozialen Kriterien bei der Diagnose (psychosoziale Auswirkungen werden gesondert erfasst) Um als krankheitswertige Störung eingestuft zu werden muss jeweils das Kriterium erfüllt sein: „Das Störungsbild verursacht in klinisch bedeutsamer Weise Leiden oder Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen“ 100 Hauptklassifikationskategorien (im ICD-9 waren es nur 30) 395 Störungen, die mit ca Kriterien beschrieben werden (DSM- III: 311)

10 ICD-10 Literatur: Weltgesundheitsorganisation: Internationale Klassifikation psychischer Störungen. – ICD-10 Kapitel V (F), Klinisch-diagnostische Leitlinien. Dilling, H., Mombour, W., Schmidt, M.H. (Hrsg.) (2000, 4.Aufl. ). Bern, Göttingen: Verlag Hans Huber

11 ICD - 10 International Classification of Diseases Herausgeber: WHO (Weltgesundheitsorganisation) Umfaßt alle Störungs- und Krankheitsgebiete in 21 Kapiteln: A00 -B99 Bestimmte infektiöse und parasitäre Krankheiten C00 - D48 Neubildungen E00 - E90 Endokrine Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten F00 - F99 Kapitel V: Psychische Störungen (dt. Dilling, Mombour & Schmidt) G00 - G99 Krankheiten des Nervensystems usw.

12 ICD - 10 F0organische einschl. symptomatischer psychischer Störungen F1psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen F2 Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen F3 affektive Störungen F4neurotische-, Belastungs- und somatoforme Störungen Die zweistelligen Kategorien, F0-F9 (1)

13 ICD - 10 F5Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren F6Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen F7Intelligenzminderung F8Entwicklungsstörungen F9 Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend F99 nicht näher bezeichnete psychische Störungen Die zweistelligen Kategorien, F0-F9 (2)

14 ICD - 10  F40 phobische Störungen  F41sonstige Angststörungen  F42Zwangsstörungen  F43Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen  F44dissoziative Störungen (Konversionsstörungen)  F45somatoforme Störungen  F48andere neurotische Störungen Die Kategorie F4 Neurotische-, Belastungs- und somatoforme Störungen

15 DSM-IV Literatur: Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen DSM-IV Deutsche Bearbeitung und Einführung von Henning Saß, H., Hans-Ulrich Wittchen und Michael Zaudig (1996) Göttingen, Bern: Hogrefe – Verlag für Psychologie

16 DSM - IV  Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders  Herausgeb.: APA (American Psychiatric Association,1994)  Umfaßt nur psychische Störungen entsprechend ICD-10, Kap.V (F)  Dt.: Saß, Wittchen und Zaudig  Kein rechtsverbindlicher Diagnoseschlüssel, aber für den Forschungsbereich nahezu obligat Merkmale / Einordnung des Kap. V

17 Die multiaxiale Beurteilung Achse IKlinische Störung Andere Klinisch Relevante Probleme Achse IIPersönlichkeitsstörungen Geistige Behinderung Achse IIIMedizinische Krankheitsfaktoren Achse IVPsychosoziale oder umgebungsbedingte Probleme Achse VGlobale Beurteilung des Funktionsniveaus DSM -IV

18 ACHSE IV Probleme mit der Hauptbezugsgruppe Probleme im sozialen Umfeld Ausbildungsprobleme Berufliche Probleme Wohnungsprobleme Wirtschaftliche Probleme Probleme beim Zugang zur Krankenversogung Probleme im Umgang mit dem Rechtssystem / Delinquenz Andere psychosoziale oder umgebungsbedingte Probleme DSM- IV Achsen

19 Die multiaxiale Beurteilung Achse IMajor Depression, Einzelne Episode Alkoholmissbrauch Achse IIDependente Persönlichkeitsstörung Häufiges Verleugnen Achse IIIkeine Achse IVDrohender Arbeitsplatzverlust Achse VGAF = 35 (zur Zeit) DSM IV: Beispiel


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