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Herzlich willkommen ! Referent: Prüfungsbevollmächtigter.

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1 Herzlich willkommen ! Referent: Prüfungsbevollmächtigter

2 Vermögensanlage in Edelmetallen

3 Edelmetalle haben inneren Wert, sie sind in sich dauerhaft wertvoll, beständig gegen Launen der Menschheit, ja sogar nach derer Aussterben noch vorhanden. Sie sind knappe Güter, teilbar, transportabel, definierbar und in allen Ländern und Kulturen weltweit bekannt und akzeptiert.

4 Gold (Au, Aurum) Silber (Ag, Argentum) Platin (Pt, Platinum) Palladium (Pd)

5 Edelmetalle: Gold, Silber, Quecksilber und Platinmetalle Platinmetalle (PGM-Metalle): Iridium, Osmium, Palladium, Platin, Rhodium, Ruthenium Definition Edelmetalle: -sie korrodieren nicht an Luft -sie können nur mit aggressiven Chemikalien gelöst werden -sie kommen in der Natur gediegen (rein) vor Bekanntestes Lösungsmittel ist das Königswasser, bestehend aus 3/4 Salzsäure (HCl), 1/4 Salpetersäure (HNO3). Es ist so aggressiv, daß die Beförderung auf der Straße in Europa verboten ist.

6 Edelmetalle unterliegen den Marktgesetzen von Angebot und Nachfrage. Allen ist eigen, dass die Nachfrage noch mehr als bisher das Angebot übersteigen wird, keines der Edelmetalle wird mit heutigen Fördertechniken den zukünftigen Bedarf decken können. Folge: Die Preise müssen steigen!

7 Die Werte aller vier Metalle werden international in US-Dollar pro Feinunze angegeben, es gibt aber auch / 100 g etc. Eine Feinunze entspricht 31, Gramm. Sie wird häufig abgekürzt in oz.tr., troy ounce (troy nach der französischen Stadt Troyes) und entspricht 1 / 12 lb. tr., troy-pound. So leitet sich das Wort Unze von uncia ab, lateinisch für Zwölftel, früher übliche Maßeinteilung wegen besserer Teilbarkeit. Es gibt auch noch die normale Unze gleich 28, g für andere Waren. Wenn auf Barren die englische Bezeichnung ounce steht, ist immer die Feinunze gemeint. Meistens werden Barrengewichte jedoch mit der metrischen Bezeichnung Gramm angegeben, Münzen hingegen in Unzen.

8 Gewichtsangabe in g und in Unzen

9 Barren aus: Silber Platin Palladium Gold (Umicore ist die frühere Degussa) Barren gegossen Barren geprägt

10 Good Delivery für Barren: Good delivery (gute Auslieferung) bezeichnet einen international gültigen Qualitätsstandard für Größe, Feinheit und Gewicht von Barren (Bullion) aus Gold, Silber, Platin und Palladium. Zuständig ist für Gold und Silber der Handelsplatz LBMA (London Bullion Market Association) und für Platin und Palladium der Handelsplatz LPPM (London Platinum and Palladium Market) Zugelassen sind als Lieferanten nur Scheide- und Prägeanstalten, die bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen. Kunden sind Zentralbanken, Produzenten und Großinvestoren.

11 Münzen aus: Gold Silber Platin Palladium

12 Münzen: Bullion Coins Bullion Coins sind Münzen, bei denen der Materialwert im Vordergrund steht und die offizielles Zahlungsmittel eine Landes sind. Im Gegensatz zu kuranten Münzen waren sie jedoch nicht als Zahlungsmittel im Umlauf, sondern werden als Anlage betrachtet. Bekannt sind der südafrikanische Krügerrand (meistgehandelte Münze), der kanadische Maple Leaf, der amerikanische American Eagle, der österreichische Philharmoniker und andere.

13 Kurante und Numismatische Münzen Kurante Münzen dienten früher als Zahlungsmittel, ihr Edelmetallgehalt entspricht ihrem damaligen Geldwert. Er steht aber nicht im Vordergrund. Diese Münzen werden hauptsächlich von Münzsammlern erworben, wobei Erhaltungszustand und Häufigkeit für den Wert mit ausschlaggebend sind. Dies gilt auch für andere Numismatische Münzen. Der Erhaltungszustand wird in Abkürzungen angegeben: PP für polierte Platte, Stgl für Stempelglanz, EA für Erstabschlag, unz für unzirkuliert, vorz für vorzüglich, ss für sehr schön und s für schön. Bekannt sind der französische Napoleon, der englische Sovereign, das Schweizer Goldvreneli und andere.

14 Steuern Abgeltungssteuer fällt nicht an. Mehrwertsteuer Die Mehrwertsteuer ist in Deutschland für die vier Metalle unterschiedlich geregelt. Sie hängt bei Gold auch ab vom Reinheitsgrad und bei Münzen von ihrer Bedeutung als Zahlungsmittel. So unterliegt legierter Schmuck normalerweise der MwSt. wie auch Münzen, die keine Zahlungsmittel sind und somit steuerlich nur als Medaillen gewertet werden. Goldbarren und – münzen (EU – weit): Keine MwSt. (s. o.) Silberbarren: 19 % MwSt. Silbermünzen (durch BMF jährlich gelistet) 7 % MwSt. Platinbarren und -münzen: 19 % MwSt. Palladiumbarren und –münzen 19 % MwSt.

15 Gold

16 Gold, von indogermanisch ghel (glänzend) lateinisch aurum, ist mit 19 g/cm³ sehr schwer (Blei 11), hat eine relativ niedrige (1064 °C) Schmelztemperatur und läßt sich gut mechanisch bearbeiten, auch walzen. Eine Tonne Gold in Würfelform hat eine Kantenlänge von 37,27 cm, das entspricht ca. 52 Liter Inhalt. Ein Gramm Gold lässt sich auf ½ qm Blattgold auswalzen. Gold läßt sich galvanisch auf andere Metalle auftragen. Deshalb können Gegenstände galvanisch und Dächer und sogar ganze Gebäude mit Blattgold vergoldet werden.

17 Gold leitet sehr gut Elektrizität und Wärme, reflektiert Laserlicht und Infrarotstrahlung. Es gewinnt deshalb zwar immer mehr technische Bedeutung, bleibt aber vorrangig Anlagemetall. Besonders in Arabien und in Asien, dort vor allem in Indien, hat Goldschmuck eine große Bedeutung als Aussteuer und als finanzielle Absicherung der Braut bei einer Trennung. Gold ist beständig gegen Korrosion, der eigentliche Grund für seinen immerwährenden, alle Menschen faszinierenden Glanz. Viele Gebrauchsgegenstände werden vergoldet oder mit anderen modernen Mitteln goldfarbig aufgewertet, auch wenn diese Vergoldung ausschließlich einer manchmal nur vermeintlichen optischen Aufwertung dient.

18 Zitat: Man schätzt den Staub, ein wenig übergoldet, weit mehr als Gold, ein wenig überstäubt. Shakespeare Troilus und Cressida

19 Thema Gold in der Filmindustrie

20 Der Begriff Karat Der Goldgehalt von Barren, Münzen und Schmuck wird als Feinheit in Promille angegeben, oft auch in Karat (kt). (Hat nichts zu tun mit dem Diamantengewicht Carat (ct) = 2g) Das Wort stammt aus dem lateinischen ceratonia siliqua, dem Korn des Johannisbrotbaums. Durch ihre Gleichheit waren Körner, auch Getreidekörner, im Altertum frühe Gewichtseinheiten. Ein Karat entspricht 1/24 Gewichtseinheit. Folgende Werte für Gewichtsanteile sind üblich: 8 kt entprechen 1/3 = 333,333 / kt entsprechen 583,333/1000 (585 er Gold) 18 kt entsprechen ¾ = 750/ kt entsprechen 833,333/1000 (833 er Gold) 22 kt entsprechen 916,667/1000 (916 er Gold) 24 kt entsprechen theoretisch 100% Goldgehalt, in der Praxis sind aber nur 999,9 möglich, 0,1 sind Verunreinigungen. Üblich sind auch 999,5. (Mit modernster Technik sind heute auch schon 999,99 möglich)

21 Legierungen dienen nicht nur vorrangig der Einsparung von Gold, sondern der Erzielung höherer Härten und auch veränderter Farben: Silber verfärbt grünlich, Kupfer rötlich, Palladium und Nickel weißlich. Es gibt auch Grüngold, Blassgold, Mittelgold und Orangegold, am bekanntesten aber sind Rotgold, Gelbgold, Weißgold und Münzgold.

22 Trend Goldförderung

23 Fördermengen und Reserven Rang Land Fördermengen (in t) Fördermengen (in t) Reserven Reichweite (Jahre ab 1996) 1Südafrika ,3 2Vereinigte Staaten ,5 3Australien ,4 4Russ. Föderation ,5 5Peru k. A. 6Volksrepublik China k. A. 7Kanada Usbekistan 85k.A Indonesien 82120k. A. 10Ghana 67k. A. 11Papua-Neuguinea 62k. A. 12Mali 58k. A. 13Kolumbien 47k. A. 14Tansania 45k. A. 15Philippinen 38k. A. 16Brasilien 37k.A.80011,1 17Chile 37k. A. 18Argentinien 30k. A. 19Kasachstan 27k. A. 20Kirgisistan 24k. A. -ErdeErde (gesamt) k. A

24 Änderung der weltweiten Minenproduktion

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26 Der berühmte Goldwürfel Durch Kombination der Forschungsergebnisse von Historikern, Geologen, Archäologen etc. kann man ungefähr den bisher auf der Welt geförderten Goldbestand berechnen. Diese Schätzungen sind aber ungenauer, als es zunächst den Anschein hat. Das gesamte bisher geförderte Gold hat je nach Quelle in einem Würfel mit m Kantenlänge Platz. Bei 19,32 t / m³: 22 m entspr t 21 m entspr t 20 m entspr t, 19 m entspr t, 18 m entspr t, 10 m entspr t

27 Geschichte des Goldes Auf Grund seiner Farbe, seines Glanzes, seiner Seltenheit und seiner Schwere wurde es verehrt und schon vor über 4000 Jahren mit verschiedenen Verfahren gewonnen. In allen Religionen spielt Gold eine große Rolle, so auch im Alten Testament (Goldenes Kalb) und im Neuen Testament (Geburt Christi, Geschenke der heiligen drei Könige). Auch im Islam, im Buddhismus und im alten Ägypten wird Gold als Ausdrucksmittel für Göttliches genutzt.

28 Islamischer Dinar Dieser Golddinar (4,25 g Au, 22 kt) und seine kleinere Einheit, der Silberdirham (30,48g Ag, 999) verdienen eine gesonderte Betrachtung. Entstanden aus der islamischen Sicht von Geld, Zinsen und Schulden soll der Dinar als goldgedeckte Gegenwährung zu Dollar, Euro etc. dienen. Unterstützt wird diese Idee bisher hauptsächlich von Dubai und Malaysia. Bisher konnte er sich nicht durchsetzen, er ist nirgendwo offizielles Zahlungsmittel und unterliegt als Medaille in der EU der Mehrwertsteuer. Kaaba Schahada, auch in der Flagge Saudi-Arabiens (Mekka) (Islamisches Glaubensbekenntnis)

29 Wertvolle Texte wurden in Goldfarbe geschrieben und in vielen nationalen Symbolen ist Gold eine Farbe, so auch in Deutschland.

30 Gold in der Antike

31 Neuere Geschichte Heute gibt es den IWF, die Weltbank und die Zentralbanken (EZB, Fed, etc.), die die Währungen regulieren. Das war früher der Goldstandard. Die Währungen wurden an das Gold gekoppelt, dieses System gab Stabilität und hat bis zum ersten Weltkrieg gut funktioniert. Danach gab es kriegsbedingt Inflation bis zur Hyperinflation Die folgende Währungsreform im Verhältnis 1 : 1 Billion deckte die neue Renten-, später Reichsmark durch Sachwerthypotheken und stellte die Parität zum Golddollar im Verhältnis 1 Dollar zu 4,20 Mark wieder her. Diese Parität galt auch später noch zu DM-Zeiten bis 1960.

32 Bretton Woods, Gold Pool, CBGA Die am Freitag, den 24. Oktober 1929 einsetzende Weltwirtschaftskrise führte 1933 zum Verbot von Gold in Privatbesitz in den USA bis 1971, dem Ende des Bretton-Woods- Abkommen, das bereits 1944 die Währungssysteme der abzusehenden Nachkriegszeit auf Basis der Golddeckung regelte. Danach regelte sich der Goldpreis frei. Als Folgen der Konferenz wurden Weltbank und IWF ins Leben gerufen gründeten die USA, Schweiz, Frankreich, BeNeLux, Italien, BRD den Gold-Pool, der den Goldpreis bei 35 Dollar halten sollte gab man den Goldpool auf, da der internationale Goldmarkt seine eigenen Gesetze entwickelte und bereits die Grenzen staatlichen Einflusses erkannt wurden wurde von 15 Notenbanken das Central Bank Gold Agreement, CBGA, beschlossen. Es regelte bis 2004 die von den Notenbanken zu verkaufende Goldmenge auf 400 t / Jahr. Das CBGA II läuft bis 2009 (500 t/a, nicht ausgenutzt). Danach ist kein neues Abkommen geplant, was zu weiterer Verknappung führen wird.

33 Die heutige Dollarwährung vertraut immerhin auf Gott. Und was unterschreibt der Zentralbankchef auf den EURO – Banknoten? Nichts!

34 Der Wert des Goldes Gold war schon immer ein sicherer Hafen, wenn andere Werte wie Aktien, Rohstoffe, Währungen, Immobilien etc. in Krisen gerieten. Gold ist ein sicherer Schutz gegen Inflation, es ist mit kleinstem Volumen bei gleichzeitig höchstem Wert gut transportabel, ist weltweit begehrt und kann überall in Geld oder Güter eingetauscht werden. Und: Gold kann man in größeren Mengen nur schwer fälschen! Es ist an kein Zahlungsversprechen einer Bank oder einer Regierung gebunden, Gold lässt sich im Gegensatz zu Geld nicht einfach per Dekret vermehren. Obwohl von vielen Zentralbanken noch eingelagert, decken Goldreserven keine Währungen mehr.

35 Handelsplätze Die wichtigsten Handelsplätze sind Zürich, Hongkong, New York, Delhi und London. Dort wird seit dem 18. Jahrhundert der Goldpreis festgelegt, seit 12. September 1919 täglich, das so genannte Londonfixing in US-Dollar pro Feinunze. Der zugehörige Chart trägt oft auch die vereinfachende Bezeichnung XAUUSD. Seit 1968 wird der Preis täglich zur Eröffnung der US-Börsen um 15 Uhr neu festgelegt.

36 Silber

37 Silber, althochdeutsch Silabar, lateinisch Argentum (Ag), kommt in der Natur auch gediegen und in Silbererzen vor, es ist ca. 20 mal häufiger als Gold in der Erdkruste vertreten. Das meiste Silber jedoch wird heute als Nebenprodukt in der Blei- und Kupfergewinnung mit unterschiedlichen Lösungsmitteln und Verfahren gewonnen. Viele Silberminen wurden in der Tiefpreisphase stillgelegt und müssen nun mit hohen Kosten wiederbelebt werden. Amerika ist bis heute der größte Silberlieferant, Argentinien verdankt Silber seinen Namen.

38 An Luft und im Wasser ist Silber korrosionsbeständig. Das schwarze Anlaufen ist keine Oxidation, also Reaktion mit Luftsauerstoff, sondern eine Reaktion mit Schwefelwasserstoff, der in der Luft in geringen Spuren enthalten ist. Angelaufene SilbermünzeEichbaum von 1927, Silberbesteck

39 Silberverwendung, -förderung Noch viel mehr als Gold (bisher nur ca. 10 % technische Anwendungen) ist Silber nicht nur Anlage- und Münzmetall, sondern vor allem ein wichtiger Rohstoff für die Industrie. Die jährliche Förderung hat sich deshalb nach dem Ende des zweiten Weltkriegs mehr als verdreifacht. Sie beträgt heute mehr als t / Jahr mit steigender Tendenz, aber trotz Recycling von Silberabfällen nachlassender Ressourcen! Durch die stark gestiegenen Preise versucht man immer mehr Silber auch dort wiederzugewinnen, wo sich Recycling bisher nicht lohnte.

40 Silberförderung

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42 RangLand Fördermengen (in t)t RangLand Fördermengen (in t) 1Mexiko295511Türkei795 2Peru292112Bolivien455 3Australien205613Schweden300 4Polen156114Marokko240 5Kanada125515Indonesien166 6USA123916Argentinien134 7China120017Südafrika130 8Chile110018Japan82 9Russische Föd.81019Griechenland79 10Kasachstan80020Papua-Neuguinea60

43 Silber in der Geschichte Silber wird schon seit ca Jahren vom Menschen verarbeitet. Zeitweilig war Silber wertvoller als Gold. Alle Hochkulturen wie Assyrer, Goten, Griechen, Römer, Ägypter und auch unsere Vorfahren, die Germanen, nutzten Silber. Im Mittelalter fand man Silbererzvorkommen im Schwarzwald und im Harz, in Sachsen, Böhmen und der Slowakei. Nach der Entdeckung Amerikas brachten die Spanier große Mengen Silber nach Europa mit der Folge, daß der Silberpreis fiel.

44 Silberschatz von Pompeji (rechts: Spiegel)

45 Physik und Chemie Silber besitzt die höchste elektrische Leitfähigkeit und die höchste Wärmeleitfähigkeit aller Metalle. Dies führt zusammen mit seinem hohen Reflexionsgrad zu vielen Anwendungen in der Optik, der Elektrik und Elektronik sowie als Isoliermaterial bei Glasbeschichtungen. Silber wird auch in vielen Legierungen und als Katalysator u. a. in der Medizin verwandt, seit dem digitalen Zeitalter geringfügig nachlassend auch in großen Mengen in der Fotografie. Bei Farbentwicklungen wurde Silber aber schon immer zurückgewonnen, deshalb ist der rückläufige Verbrauch in der Fototechnik nicht so hoch wie oft behauptet.

46 Am bekanntesten über Jahrtausende ist Silber natürlich als Schmuck-, Münz- und Anlagemetall.

47 Als Gebrauchsmetall mit Schmuckcharakter kann auch der Nutzen als Besteck und Tischgeschirr gesehen werden, meist als Legierung mit geringen Mengen Kupfer für bessere Haltbarkeit. Das berühmte Sterlingsilber beispielsweise besteht aus 92,5 % Silber und 7,5 % Kupfer.

48 Silberoberflächen sind keimresistent. Sie werden deshalb in der Lebensmitteltechnik und in der Pharmazie eingesetzt. Der größte Zukunftsmarkt für Silber ist allerdings das breite Anwendungsspektrum in der Elektrotechnik incl. Elektronik. Industriell verarbeitet wird die ca t / a große Weltproduktion von Silber hauptsächlich in den USA (23 %) sowie in Indien, Japan und Italien.

49 Verwendungen von Silber Die jährliche Förderung hat sich nach dem Ende des zweiten Weltkriegs mehr als verdreifacht. Sie beträgt heute mehr als t / Jahr mit steigender Tendenz.

50 Die Menge allen Silbers weltweit ist unbekannt, weil große Mengen industriell verarbeitet und aus Kostengründen bisher nicht recycelt wurden. Außerdem befinden sich seit Jahrhunderten große Mengen als Legierungen in Privatbesitz in Form von Schmuck und Haushaltsgegenständen. Der größte bekannte Silbervorrat in Einzelbesitz zur Zeit ist gebunden in dem physischen Silberfonds von Barclays namens iShares Silver Trust, ein börsennotierter ETF (Exchange Traded Funds). Dort sollen ca. 120 Millionen Unzen Silber liegen.

51 Silberspekulationen Gebrüder Hunt In den siebziger Jahren versuchten zwei Brüder, Nelson Bunker Hunt und Herbert William Hunt, den Silberpreis durch Aufkäufe hochzutreiben. Sie unterschätzten jedoch die gegensteuernden Kräfte des Marktes und der Rohstoffbörse, der COMEX, und verloren bei ihren Spekulationen ca. 2 Milliarden US-Dollar. Warren Buffet Buffet kaufte 1997 Silber auf, als es vergleichsweise preiswert war. Nachdem er sich als Käufer offenbarte, stieg der Preis. Auch Georg Soros und Bill Gates haben in Silber investiert. Silberspekulationen großen Ausmaßes mit physischem Silber sind heute durch die Datenvernetzung und die Markttransparenz nicht mehr ohne weiteres möglich. Zertifikatehandel folgt anderen Gesetzen.

52 In letzter Zeit wurde das Silberdefizit aus Beständen von Notenbanken gedeckt, die diese in früheren Zeiten zur Währungsabsicherung angelegt hatten. Diese Vorräte sind weitgehend erschöpft, die Fed behütete vor fünfzig Jahren noch ca. 2 Milliarden Unzen Silber, die mittlerweile ausgegeben sind.

53 Fazit: Die teilweise Vermögensanlage als Einmalanlage und ein Sparplan in Gold und Silber sind unverzichtbar!!! Oder, wie schon Oscarpreisträger Danny Kaye (1913 – 1987) wußte: Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu.

54 Cost Average Effect bei Sparplänen Anteile kaufen ist vergleichbar mit Einkaufen auf dem Wochenmarkt. Frau Einfalt und Frau Geistreich kaufen im Jahr öfters gerne Ananas. Frau Einfalt kauft immer Frau Geistreich immer für 1 Stück kostet: 5 Stück 20,- im Frühjahr 2,- 5 Stück = 10,- 20,- = 10 Stück im Sommer 10,- 5 Stück = 50,- 20,- = 2 Stück im Herbst 1,- 5 Stück = 5,- 20,- = 20 Stück im Winter 3,- 5 Stück = 15,- 20,- = 6 Stück ausgegeben haben sie 80,- 80,- erhalten haben sie 20 Stück 38 Stück Fazit: Wer regelmäßig einen festen Betrag investiert, beachtet automatisch das wirtschaftliche Prinzip: Wenig kaufen bei hohen Preisen, viel kaufen bei günstigen Preisen. Der Anleger erhält so unterm Strich über einen längeren Zeitraum mehr Anteile.

55 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit !


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