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14.01.20081 Geometrie Marius Brunk Matthias Deege.

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Präsentation zum Thema: "14.01.20081 Geometrie Marius Brunk Matthias Deege."—  Präsentation transkript:

1 Geometrie Marius Brunk Matthias Deege

2 Euklidische Geometrie Biographie: David Hilbert Hilberts Axiomensystem der ebenen Geometrie 2.Nicht-Euklidische Geometrie Nicolai Lobatschewski Janos Bolyai Gliederung

3 Euklidische Geometrie 1.1 Biographie: David Hilbert

4 David Hilbert geb. : 23. Januar 1862 in Königsberg als Sohn einer preußischen Beamtenfamilie Hilbert über seine schulischen Leistungen: Ich habe mich auf der Schule nicht besonders mit Mathematik beschäftigt, denn ich wußte ja, daß ich das später tun würde. Abitur im Jahr

5 Mathematikstudium fast ausschließlich in Königsberg (zusammen mit H. Minkowski) 1885/86 Promotion und Habilitation in Königs- berg, Bekanntschaft mit Felix Klein in Leipzig 1892 Extra Ordinarius in Königsberg, Hochzeit mit Käthe Jerosch 1895 Berufung nach Göttingen (Felix Klein) 1899 Grundlagen der Geometrie 1.1

6 Hauptreferat auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Paris: 23 mathematische Probleme Hilberts vielschichtige, mathemat. Interessen: Invariantentheorie Geometrie Algebraische Zahlenkörper Integralrechnung mathematische Physik Logische Grundlagen der Mathematik 1.1

7 : Eine Fakultät ist doch keine Badeanstalt! 14. Februar 1943: Tod in Göttingen Wir müssen wissen, wir werden wissen. 1.1

8 Euklidische Geometrie 1.2 Hilberts Axiomensystem der (ebenen) Geometrie

9 Axiome der Geometrie (1899): I 1-8.Axiome der Verknüpfung, II 1-4. Axiome der Anordnung, III 1-5. Axiome der Kongruenz, IV Axiom der Parallelen, V 1-2. Axiome der Stetigkeit. 1.2

10 I. Inzidenz-Axiome (1-4) (I1) Zu zwei Punkten A,B gibt es stets eine Gerade a, die mit jedem der beiden Punkte A,B zusammengehört. (I2) Zu zwei Punkten A,B gibt es nicht mehr als eine Gerade, die mit jedem der beiden Punkte zusammengehört. (I3) Auf einer Geraden gibt es stets wenigstens zwei Punkte. Es gibt wenigstens drei Punkte, die nicht auf einer Geraden liegen. (I4) Zu irgend drei nicht auf ein und derselben Geraden liegenden Punkte A,B,C gibt es stets eine Ebene, die mit jedem der drei Punkte zusammen- gehört. Zu jeder Ebene gibt es stets einen mit ihr zusammengehörenden Punkt. 1.2

11 I. Inzidenz-Axiome (5-8) (I5) Zu irgend drei nicht auf ein und derselben Geraden liegenden Punkten A,B,C gibt es nicht mehr als eine Ebene, die mit jedem der drei Punkte zusammengehört. (I6) Wenn zwei Punkte A,B einer Geraden a in einer Ebene, so liegt jeder Punkt von a in der Ebene. (I7) Wenn zwei Ebenen, einen Punkt A gemein haben, so haben sie wenigstens noch einen weiteren Punkt B gemein. (I8) Es gibt wenigstens vier nicht in einer Ebene gelegene Punkte. 1.2

12 II. Anordnungs-Axiome (1-3) (A1) Wenn ein Punkt B zwischen einem Punkt A und einem Punkt C liegt, so sind A,B,C drei verschiedene Punkte einer Geraden, und B liegt dann auch zwischen C und A. (A2) Zu zwei Punkten A und C gibt es stets wenigstens einen Punkt B auf der Geraden AC, so daß C zwischen A und B liegt. (A3) Unter irgend drei Punkten einer Geraden gibt es nicht mehr als einen, der zwischen den beiden anderen liegt. 1.2

13 Ein Beispiel für Euklids teilweise lückenhaftes Vorgehen: Proposition 1: Über einer gegebenen Strecke kann ein gleichseitiges Dreieck errichtet werden. 1.2

14 II. Anordnungs-Axiom 4 (Pasch) (A4) Es seien A,B,C drei nicht in gerader Linie gelegene Punkte und a eine Gerade in der Ebene ABC, die keinen der Punkte A,B,C trifft: wenn dann die Gerade a durch einen Punkt der Strecke AB geht, so geht sie gewiß auch durch einen Punkt der Strecke AC oder durch einen Punkt der Strecke BC. 1.2

15 III. Kongruenz-Axiome (1-3) (K1 - Streckenabtragung) Seien A,B Punkte und h eine Halbgerade mit Anfangspunkt C. Dann existiert ein Punkt D auf h mit (K2 – Transitivität der Streckenkongruenz) (K3 – Addierbarkeit von Strecken) Seien disjunkte Strecken auf einer Geraden g, sowie disjunkte Strecken einer Geraden g 1.2

16 III. Kongruenz-Axiome (4-5) (K4 – Antragen von Winkeln) Sei ein Winkel, g eine Gerade, h eine Halbgerade von g mit Anfangspunkt A, H eine der durch g bestimmten Halbebenen. Dann existiert in H genau eine Halbgerade k mit Anfangspunkt A, so dass =. (K5) Es gilt der Kongruenzsatz SWS 1.2

17 IV. Euklidisches Axiom (der Parallelen) (P) Es sei a eine beliebige Gerade und A ein Punkt außerhalb a; dann gibt es in der durch a und A bestimmten Ebene höchstens eine Gerade, die durch A läuft und a nicht schneidet. Äquivalente Formulierung: Wenn zwei Geraden a,b in einer Ebene eine dritte Gerade c derselben Ebene nicht treffen, so treffen sie auch einander nicht. Das Parallelenaxiom ist ein ebenes Axiom! 1.2

18 V. Stetigkeits-Axiome (1-2) (S1 – Axiom des Messens) Gegeben seien zwei Strecken. Dann wird man durch endlich- faches Antragen von hinauslaufen. (S2 – lineare Vollständigkeit) Eine Gerade in einer gegeben Geometrie kann nicht in der Weise vergrößert werden (durch Hinzunahme von Punkten), dass die bisherigen Axiome erfüllt bleiben. 1.2

19 Das Parallelenproblem: Die Herleitung von Eukids Parallelen-Postulat blieb über 2000 Jahre ein ungelöstes Problem. Erfolglose Versuche gab es einige… Gauß erkannte als erster, dass das Paralleln- Problem nicht lösbar ist, veröffentlichte seine Gedanken aber nie. Dies tat 1826 N. Lobatschewski und erschuf die hyperbolische Geometrie 1.2

20 Nicht-Euklidische Geometrie 2.1 Nikolai Lobatschewski

21 Nikolai Iwanowitsch Lobatschewski geb. : 20. November 1792 in Nishni- Nowgorod (Gorki) Ab 1800: Kasan, in sehr einfachen Verhältnissen 1802: Eintritt ins Gymnasium von Kasan mathematisches Interesse guter Unterricht 2.1

22 : Immatrikulation Universität Kasan Chemie und Pharmakologie 1808: Johann Christian Martin Bartels Arbeitsschwerpunkt Mathematik Stolz der Universität 1811: Abschluss des Studiums, Magister 2.1

23 : Assistent von Bartels 1814: Adjunkttitel, Vorlesung über Trigonometrie 1816: außerordentlicher Professor 2.1

24 : Nachfolger von Bartels, Vorlesung Reine Mathematik 1821: Dekan der physikalisch -mathematischen Fakultät 1822: Ordentlicher Professor 1827: Rektor der Kasaner Universität 2.1

25 : Lehrbuch zur Geometrie : neue Ergebnisse im Kasaner Boten 1835: Imaginäre Geometrie : Neuen Anfangsgründe der Geometrie 2.1

26 : Geometrische Untersuchungen zur Theorie der Parallellinien 2.1

27 : Offizielles Ende seiner Amtszeit Schwere Krankheiten folgten 12.Februar 1856 : Tod in Kasan 2.1

28 Werke von Lobatschewski (Auszug) 1830; dt. 1898: Über die Anfangsgründe der Geometrie 1934: Algebra oder die Rechnung mit endlichen Größen 1834: Über die Konvergenz der trigonometrischen Reihen 1836: Anwendung der vorgestellten Geometrie auf einige Integrale 1842: Die totale Sonnenfinsternis in Pensa am 26. Juni : Der Wert einiger bestimmter Integrale 1855, fr. 1856, dt. 1858, ital. 1867: Pangeometrie. 2.1

29 Nicht-Euklidische Geometrie 2.2 Janos Bolyai

30 Janos Bolyai (dtsch. Johann) geb. :15. Dezember 1802 in Kolozsvar (Klausenburg) in Ungarn Vater: Farkas (Wolfgang) Bolyai geistige Frühreife Mit 9 Jahren: Interesse für Algebra und die Elemente des Euklid 2.2

31 Vater Bolyai an Gauß : Ich wollte ihn 3 Jahre bei dir halten und, wenn es möglich wäre in deinem Hause, […]. Deiner Frau Gemahlin Unkosten würde ich, versteht sichs, schon entschädigen. Keine Antwort 1818: Wiener Ingenieur Akademie 1823: Militärdienst 2.2

32 Anfang 1820: Die Parallelen auf jenem Wege sollst du nicht probieren; ich kenne auch jenen Weg bis zu Ende, auch ich habe diese bodenlose Nacht durchmessen: jedes Licht, jede Freude meines Lebens sind in ihr ausgelöscht worden. Ich beschwöre dich bei Gott! Laß die Parallelen in Frieden. […] diese haben mir all die Blumen meines Lebens und meiner Zeit weggenommen. 2.2

33 Um 1823 Brief von Johann an seinen Vater: Mein Vorsatz steht schon fest, daß ich, sobald ich es geordnet, abgeschloßen habe und eine Gelegenheit kommt, ein Werk über die Parallelen herausgeben werde […] ich habe so erhabene Dinge herausgebracht, daß ich selbst erstaunt war […] jetzt kann ich nichts weiter sagen, nur so viel: daß ich aus Nichts eine neue, andere Welt geschaffen habe. 2.2

34 : Absolut wahre Raumlehre 1832: Im Anhang zu Tentamen: Absolut wahre Raumlehre, unabhängig von der ( a priori nie entschieden werdenden) Wahr- oder Falschheit des XI. Euklidischen Axioms, mit geometrischer Quadratur des Kreises im Falle der Falschheit. 2.2

35 Gauß 6. März 1832: […] sie [die Schrift] loben hieße mich selbst zu loben: denn der ganze Inhalt der Schrift, der Weg, den Dein Sohn eingeschlagen hat, und die Resultate, zu denen er geführt ist, kommen fast durchgehends mit meinen, zum Teile schon sei Jahren angestellten Meditationen überein. 2.2

36 Folge dieser Nichtanerkennung waren schwere Depressionen. Er starb am 27. Januar 1860 an Lungen- und Gehirnhautentzündung. Sein Grab blieb namenlos. 2.2

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39 Wenn eine Gerade und ein Punkt in der Ebene gegeben ist, nenne ich Parallele zur gegebenen Geraden, gezogen durch den gegebenen Punkt, die Grenzgerade zwischen denjenigen unter den Geraden (die in derselben Ebene durch denselben Punkt gezogen sind und auf der einen Seite des von diesem Punkt auf die gegebene Gerade gefällten Lotes verlängert sind) welche sie schneiden, und denen, welche sie nicht schneiden. (Lobatschewski 1902, 6f) 2.2

40 l m g 2.2

41 Parallelenpostulat in der Geometrie von Lobatschewski und Bolyai (Negation vom Euklidischen)/ Hyperbolisches Parallelenaxiom: Es gibt eine Gerade l und einen Punkt P außerhalb l, so daß durch P mindestens zwei Parallelen zu l laufen. 2.2

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