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Terminologie 1 Formgeschichte Traditionen (schriftlich und m ü ndlich) diachron Formkritik Gattungsanalyse synchron FormkritikGattungskritik (individuell)(typisch)=

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1 Terminologie 1 Formgeschichte Traditionen (schriftlich und m ü ndlich) diachron Formkritik Gattungsanalyse synchron FormkritikGattungskritik (individuell)(typisch)= FormanalyseGattungsanalyse

2 Terminologie 2 Großformen Biographische Erzählung (=Evangelien) Geschichtsschreibung (=Apg) Brief Apokalypse Kleinformen Erzählformen Erzählmuster Redeformen Stiltypen

3 Kleinformen - Erzählformen > > (Lk 10,38-42)

4 Kleinformen - Erzählformen 38 Es geschah aber, als sie ihres Weges zogen, da ß er in ein Dorf kam; und eine Frau mit Namen Martha nahm ihn in ihr Haus auf. 39 Und diese hatte eine Schwester, genannt Maria, die sich auch zu den F üß en Jesu niedersetzte und seinem Wort zuh ö rte. 40 Martha aber war sehr besch ä ftigt mit vielem Dienen; sie trat aber hinzu und sprach: Herr, k ü mmert es dich nicht, da ß meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Sage ihr doch, da ß sie mir helfe! 41 Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge; 42 eins aber ist n ö tig. Maria aber hat das gute Teil erw ä hlt, das nicht von ihr genommen werden wird. 38 Es geschah aber, als sie ihres Weges zogen, da ß er in ein Dorf kam; und eine Frau mit Namen Martha nahm ihn in ihr Haus auf. 39 Und diese hatte eine Schwester, genannt Maria, die sich auch zu den F üß en Jesu niedersetzte und seinem Wort zuh ö rte. 40 Martha aber war sehr besch ä ftigt mit vielem Dienen; sie trat aber hinzu und sprach: Herr, k ü mmert es dich nicht, da ß meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Sage ihr doch, da ß sie mir helfe! 41 Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge; 42 eins aber ist n ö tig. Maria aber hat das gute Teil erw ä hlt, das nicht von ihr genommen werden wird. (Lk 10,38-42) 1. Anekdote 1. Anekdote ~ Apophthegma (< ajpovfqegma = Ausspruch) ~ Chrie (< creiva = Sentenz)

5 Kleinformen - Erzählformen 12 Und als sie am folgenden Tag von Bethanien weggegangen waren, hungerte ihn. 13 Und er sah von weitem einen Feigenbaum, der Blätter hatte, und er ging hin, ob er wohl etwas an ihm fände, und als er zu ihm kam, fand er nichts als Blätter, denn es war nicht die Zeit der Feigen. 14 Und er begann und sprach zu ihm: Nimmermehr in Ewigkeit soll jemand Frucht von dir essen! Und seine Jünger hörten es. … 20 Und als sie frühmorgens vorbeigingen, sahen sie den Feigenbaum verdorrt von den Wurzeln an. 12 Und als sie am folgenden Tag von Bethanien weggegangen waren, hungerte ihn. 13 Und er sah von weitem einen Feigenbaum, der Blätter hatte, und er ging hin, ob er wohl etwas an ihm fände, und als er zu ihm kam, fand er nichts als Blätter, denn es war nicht die Zeit der Feigen. 14 Und er begann und sprach zu ihm: Nimmermehr in Ewigkeit soll jemand Frucht von dir essen! Und seine Jünger hörten es. … 20 Und als sie frühmorgens vorbeigingen, sahen sie den Feigenbaum verdorrt von den Wurzeln an. (Mk 11, ) 2. Wundergeschichte 2. Wundergeschichte Heilungen Exorzismen Totenerweckung sog. Naturwunder Strafwunder

6 Kleinformen - Erzählformen 30 Und er sprach: Wie sollen wir das Reich Gottes vergleichen? Oder in welchem Gleichnis sollen wir es darstellen? 31 Wie ein Senfkorn, das, wenn es auf die Erde gesät wird, kleiner ist als alle [Arten von] Samen, die auf der Erde sind; 32 und wenn es gesät ist, geht es auf und wird größer als alle Kräuter, und es treibt große Zweige, so daß unter seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können. 30 Und er sprach: Wie sollen wir das Reich Gottes vergleichen? Oder in welchem Gleichnis sollen wir es darstellen? 31 Wie ein Senfkorn, das, wenn es auf die Erde gesät wird, kleiner ist als alle [Arten von] Samen, die auf der Erde sind; 32 und wenn es gesät ist, geht es auf und wird größer als alle Kräuter, und es treibt große Zweige, so daß unter seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können. (Mk 4,30-32) 3. Gleichnis 3. Gleichnis

7 Kleinformen - Erzählformen 1 Buch des Geschlechts Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams. 1 Buch des Geschlechts Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams. 2 Abraham zeugte Isaak; Isaak aber zeugte Jakob, Jakob aber zeugte Juda und seine Brüder; … (Mt 1,1-17) 23Und er selbst, Jesus, war ungefähr dreißig Jahre alt, als er auftrat, und war, wie man meinte, ein Sohn des Joseph, des Eli, 24Sohn des Matthat, des Levi, des Melchi, des Jannai, des Joseph,… 24Sohn des Matthat, des Levi, des Melchi, des Jannai, des Joseph,… (Lk 3,23-38) 4. Genealogie 4. Genealogie

8 Kleinformen - Erzählformen Zusammenfassung: 1. Anekdote / Apophthegma / Chrie 2. Wundergeschichte 3. Gleichnis 4. Genealogie

9 Übung Erkennen Sie im Folgenden die richtigen Kleinformen!

10 Mk 2,14 14 Und da Jesus vorüberging, sah er Levi, 14 Und da Jesus vorüberging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach. Und er stand auf und folgte ihm nach.

11 Anekdote bzw. Apophthegma / Chrie

12 Lk 7, Und es begab sich danach, daß er in eine Stadt mit Namen Nain ging; und seiner Jünger gingen viel mit ihm und viel Volks. 12 Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der ein einiger Sohn war seiner Mutter, und sie war eine Witwe. Und viel Volks aus der Stadt ging mit ihr. 13 Und da sie der Herr sah, jammerte ihn derselbigen und sprach zu ihr: Weine nicht! 14 Und trat hinzu und berührte den Sarg an. Und die Träger stunden. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, stehe auf! 15 Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden. Und er gab ihn seiner Mutter. 16 Und Furcht ergriff sie alle, und sie priesen Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und: Gott hat sein Volk heimgesucht. 17 Und diese Rede von ihm erscholl in das ganze jüdische Land und in alle umliegenden Länder. 11 Und es begab sich danach, daß er in eine Stadt mit Namen Nain ging; und seiner Jünger gingen viel mit ihm und viel Volks. 12 Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der ein einiger Sohn war seiner Mutter, und sie war eine Witwe. Und viel Volks aus der Stadt ging mit ihr. 13 Und da sie der Herr sah, jammerte ihn derselbigen und sprach zu ihr: Weine nicht! 14 Und trat hinzu und berührte den Sarg an. Und die Träger stunden. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, stehe auf! 15 Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden. Und er gab ihn seiner Mutter. 16 Und Furcht ergriff sie alle, und sie priesen Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und: Gott hat sein Volk heimgesucht. 17 Und diese Rede von ihm erscholl in das ganze jüdische Land und in alle umliegenden Länder.

13 Wundergeschichte Totenerweckung

14 Mk 6, Und alsbald trieb er seine Jünger, daß sie in das Schiff träten und vor ihm hinüberführen gen Bethsaida, bis daß er das Volk von sich ließe. 46 Und da er sie von sich geschafft hatte, ging er hin auf einen Berg, zu beten. 47 Und am Abend war das Schiff mitten auf dem Meer und er auf dem Lande alleine. 48 Und er sah, daß sie Not litten im Rudern; denn der Wind war ihnen entgegen. Und um die vierte Wache der Nacht kam er zu ihnen und wandelte auf dem Meer. 49 Und er wollte vor ihnen übergehen. Und da sie ihn sahen auf dem Meer wandeln, meineten sie, es wäre ein Gespenst, und schrieen. 50 Denn sie sahen ihn alle und erschraken. Aber alsbald redete er mit ihnen und sprach zu ihnen: Seid getrost; ich bin's fürchtet euch nicht! 51 Und trat zu ihnen ins Schiff, und der Wind legte sich. Und sie entsetzten sich und verwunderten sich über die Maßen. 52 Denn sie waren nichts verständiger worden über den Broten, und ihr Herz war erstarret. 45 Und alsbald trieb er seine Jünger, daß sie in das Schiff träten und vor ihm hinüberführen gen Bethsaida, bis daß er das Volk von sich ließe. 46 Und da er sie von sich geschafft hatte, ging er hin auf einen Berg, zu beten. 47 Und am Abend war das Schiff mitten auf dem Meer und er auf dem Lande alleine. 48 Und er sah, daß sie Not litten im Rudern; denn der Wind war ihnen entgegen. Und um die vierte Wache der Nacht kam er zu ihnen und wandelte auf dem Meer. 49 Und er wollte vor ihnen übergehen. Und da sie ihn sahen auf dem Meer wandeln, meineten sie, es wäre ein Gespenst, und schrieen. 50 Denn sie sahen ihn alle und erschraken. Aber alsbald redete er mit ihnen und sprach zu ihnen: Seid getrost; ich bin's fürchtet euch nicht! 51 Und trat zu ihnen ins Schiff, und der Wind legte sich. Und sie entsetzten sich und verwunderten sich über die Maßen. 52 Denn sie waren nichts verständiger worden über den Broten, und ihr Herz war erstarret.

15 Wundergeschichte Naturwunder

16 Kleinformen - Erzählmuster Beispiel: Lk 1,8-22 Lk 1, Verkündigungsschema 1. Verkündigungsschema (vgl. Gen 16,7-12; Gen 17,15-19) 1. Erscheinung eines himmlischen Wesens 2. Ankündigung der Geburt eines Sohnes 3. Namensfestlegung 4. Charakteristik und künftige Bedeutung des Kindes

17 Kleinformen - Erzählmuster Beispiel: Lk 1,8-22 Lk 1, Berufungsschema 2. Berufungsschema (vgl. Ex 3,10-12; Jer 1,4-10) 1. Bedenken des Berufenen 2. Ausräumung dieser Bedenken 3. Beglaubigungszeichen

18 Kleinformen - Erzählmuster Beispiel: Apg 9,4-6 (Apg 22,7-10 Apg 26,14-16) 3. Erscheinungsgespräch 3. Erscheinungsgespräch (vgl. Gen 46,2f.; Josef Asenet 14) 1. Gedoppelter Anruf 2. Frage des Erscheinungs- empfängers 3. Selbstvorstellung des Erscheinenden 4. Auftrag

19 Kleinformen - Erzählmuster Zusammenfassung: 1. Verkündigungsschema 2. Berufungsschema 3. Erscheinungsgespräch

20 Kleinformen - Redeformen Beispiele: Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz (Mt 6,21) Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser, und Gott, was Gott zusteht Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser, und Gott, was Gott zusteht (Mk 12,17) 1. Spruch 1. Spruch bzw. Maxime Sentenz (Logion f. Bultmann) Sprichwort Aphorismus Gnwvmh / Gnome sententia bes.: Antithesen (Mk 2,27) Paradox (Mt 8,22) Hyperbeln (Mk 10,25) Adynaton (Mk 11,23) Seligpreisung=Makarismos (Mt 5) und Weheruf (Lk 6) Amen-Worte (Mk 10,15)

21 Kleinformen - Redeformen Beispiele: Joh Apg 20, Abschiedsrede 2. AbschiedsredemitRückschau,Paränese,Prophezeiungen

22 Kleinformen - Redeformen Beispiele: Mt 10,2-4 // (Zwölferkreis) Apg 2,9-11 (Völkerkatalog) 2Petr 1,5-7 (Tugendkatalog) 1Tim 1,9f. (Lasterkatalog) 1Kor 4,11-13 (Peristasenkat.): 11 Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst und Bl öß e und werden geschlagen und haben keine feste Bleibe 12 und m ü hen uns ab mit unsrer H ä nde Arbeit. Man schm ä ht uns, so segnen wir; man verfolgt uns, so dulden wir's, 13 man verl ä stert uns, so reden wir freundlich. Wir sind geworden wie der Abschaum der Menschheit, jedermanns Kehricht, bis heute. 11 Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst und Bl öß e und werden geschlagen und haben keine feste Bleibe 12 und m ü hen uns ab mit unsrer H ä nde Arbeit. Man schm ä ht uns, so segnen wir; man verfolgt uns, so dulden wir's, 13 man verl ä stert uns, so reden wir freundlich. Wir sind geworden wie der Abschaum der Menschheit, jedermanns Kehricht, bis heute Katalog 3. Katalog (Genealogie => s. oben!) TugendkatalogundLasterkatalog (in den Evangelien nur Mk 7,21f.!) bes. Peristasenkatalog (Bultmann)

23 Kleinformen - Redeformen Beispiele: Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn,… (Eph 5,22-6,9) Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie es sich im Herrn geziemt … Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie es sich im Herrn geziemt … (Kol 3,18-4,1) 4. Haustafel 4. Haustafel Def.: die an die Mitglieder eines Hauswesens gerichteten Verhaltensanwesungen Frauen/MännerKinder/VäterSklaven/Herren

24 Kleinformen - Redeformen Beispiel: Vater Unser Vater Unser (Lk 11,2-4 // Mt 6,9-13) 5. Gebet 5. GebetBittgebetDankgebet

25 Kleinformen - Redeformen Beispiel: 29 Herr, nun l äß t du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; 30 denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, 31 den du bereitet hast vor allen V ö lkern, 32 ein Licht, zu erleuchten die Heiden und zum Preis deines Volkes Israel. 29 Herr, nun l äß t du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; 30 denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, 31 den du bereitet hast vor allen V ö lkern, 32 ein Licht, zu erleuchten die Heiden und zum Preis deines Volkes Israel. (Lk 2,29-32) 6. Hymnus 6. Hymnus Def.: ein gesungenes Gebet (Loblied)

26 Kleinformen - Redeformen Beispiele: Ihm sei Ehre [dovxa > Doxolog.] in Ewigkeit [Ewigkeitsformel] Ihm sei Ehre [dovxa > Doxolog.] in Ewigkeit [Ewigkeitsformel] (Röm 11,36b) gepriesen ist er [eujloghtov~ > Eulogie] in Ewigkeit [Ewigkeitsformel]. Amen [responsor. Wendung] in Ewigkeit [Ewigkeitsformel]. Amen [responsor. Wendung] (Röm 1,25b) Ich danke meinem Gott jederzeit euretwegen… (1Kor 1,4) Ich danke meinem Gott jederzeit euretwegen… (1Kor 1,4) Die Gnade Jesu, des Herrn, sei mit euch (1Kor 16,23) Wer den Herrn nicht liebt, sei verflucht! (1Kor 16,22) 7. Liturgische Formeln 7. Liturgische Formeln und Gebetswendung und GebetswendungDoxologieEwigkeitsformelEulogieDanksagung Responsorische Wendungen SegensformelnFluchformeln

27 Kleinformen - Redeformen Beispiel: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! (Mk 11,9f. //) 8. Akklamation 8. Akklamation Def.: vor einer Menge sprechchorartig vorgetragene Zurufe, die Freude, Wünsche, Lob und Mißbillligung zum Ausdruck bringen.

28 Kleinformen - Redeformen Beispiel: 3 Denn als erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Da ß Christus gestorben ist f ü r unsre S ü nden nach der Schrift; 4 und da ß er begraben worden ist; und da ß er auferstanden ist am dritten Tage nach der Schrift 3 Denn als erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Da ß Christus gestorben ist f ü r unsre S ü nden nach der Schrift; 4 und da ß er begraben worden ist; und da ß er auferstanden ist am dritten Tage nach der Schrift (1Kor 15,3-5) 9. Bekenntnisformel 9. Bekenntnisformel Def.: Glaubensinhalte (Sühnetod Jesu) in knappe Sätze gefaßt.

29 Kleinformen - Redeformen Zusammenfassung: 1. Spruch 2. Abschiedsrede 3. Katalog 4. Haustafel 5. Gebet 6. Hymnus 7. Liturgische Formeln und Gebetswendung 8. Akklamation 9. Bekenntnisformel

30 Kleinformen - Stiltypen Beispiel: Was also? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz sind, sondern unter der Gnade? Keinesfalls! Wißt ihr nicht, daß… (Röm 6,15f.) vgl. Epikt. I 8,14f.: Was also? Nehme ich dir diese Fähigkeiten? Keinesfalls! Nicht einmal den Gesichtssinn 1. Diatribe 1. Diatribe diatribhv = Unterhaltung, Unterricht, Vortrag Gattung? dialogischer Charakter!

31 Kleinformen - Stiltypen Beispiele: Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr … (Röm 12-13) Jak 2. Paränese 2. Paränese Ermahnung bzw. ethische Weisung (Dibelius) paraivvnesi~/parainevw (zureden, ermuntern, ermahnen)

32 Kleinformen - Stiltypen Zusammenfassung: 1. Diatribe 2. Paränese

33 ÜbungÜbung Erkennen Sie im Folgenden die richtigen Kleinformen!

34 Aus des Herzens Überschwall redet der Mund (Mt 12,34) 1.Abschiedsrede 2.Akklamation 3.Amen-Worte 4.Anekdote/ Apophthegma/ Chrie 5.Angelophanie 6.Bekenntnisformel 7.Berufungsschema 8.Captatio 9.Dankgebet 10.Doxologie 11.Epiphaniebericht 12.Erscheinungs- gespräch 13.Eulogie 14.Gebet 15.Genealogie 16.Gleichnis 17.Haustafel 18.Hymnus 19.Ich-Wort 20.Katalog 21.Legende 22.Liturgische Formeln und Gebetswendung 23.Makarismus/Selig- preisung 24.Prolog 25.Rede 26.Segensgruß 27.Sprichwort 28.Spruch 29.Streitgespräch 30.Vaticinium 31.Verkündigungs- schema 32.Vision 33.Wunderbericht/ Wundergeschichte

35 Aus des Herzens Überschwall redet der Mund (Mt 12,34) 1.Abschiedsrede 2.Akklamation 3.Amen-Worte 4.Anekdote/ Apophthegma/ Chrie 5.Angelophanie 6.Bekenntnisformel 7.Berufungsschema 8.Captatio 9.Dankgebet 10.Doxologie 11.Epiphaniebericht 12.Erscheinungs- gespräch 13.Eulogie 14.Gebet 15.Genealogie 16.Gleichnis 17.Haustafel 18.Hymnus 19.Ich-Wort 20.Katalog 21.Legende 22.Liturgische Formeln und Gebetswendung 23.Makarismus/Selig- preisung 24.Prolog 25.Rede 26.Segensgruß 27.Sprichwort 28.Spruch 29.Streitgespräch 30.Vaticinium 31.Verkündigungs- schema 32.Vision 33.Wunderbericht/ Wundergeschichte

36 23 Sie sind Diener Christi - ich rede töricht: ich bin's weit mehr! Ich habe mehr gearbeitet, ich bin öfter gefangen gewesen, ich habe mehr Schläge erlitten, ich bin oft in Todesnöten gewesen. 24 Von den Juden habe ich fünfmal erhalten vierzig Geißelhiebe weniger einen; 25 ich bin dreimal mit Stöcken geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, einen Tag und eine Nacht trieb ich auf dem tiefen Meer. 26 Ich bin oft gereist, ich bin in Gefahr gewesen durch Flüsse, in Gefahr unter Räubern, in Gefahr unter Juden, in Gefahr unter Heiden, in Gefahr in Städten, in Gefahr in Wüsten, in Gefahr auf dem Meer, in Gefahr unter falschen Brüdern; 27 in Mühe und Arbeit, in viel Wachen, in Hunger und Durst, in viel Fasten, in Frost und Blöße; 28 und außer all dem noch das, was täglich auf mich einstürmt, und die Sorge für alle Gemeinden. 29 Wer ist schwach, und ich werde nicht schwach? Wer wird zu Fall gebracht, und ich brenne nicht? (2Kor 11,23-29) 1.Abschiedsrede 2.Akklamation 3.Amen-Worte 4.Anekdote/ Apophthegma/ Chrie 5.Angelophanie 6.Bekenntnisformel 7.Berufungsschema 8.Captatio 9.Dankgebet 10.Doxologie 11.Epiphaniebericht 12.Erscheinungs- gespräch 13.Eulogie 14.Gebet 15.Genealogie 16.Gleichnis 17.Haustafel 18.Hymnus 19.Ich-Wort 20.Katalog 21.Legende 22.Liturgische Formeln und Gebetswendung 23.Makarismus/Selig- preisung 24.Prolog 25.Rede 26.Segensgruß 27.Sprichwort 28.Spruch 29.Streitgespräch 30.Vaticinium 31.Verkündigungs- schema 32.Vision 33.Wunderbericht/ Wundergeschichte

37 23 Sie sind Diener Christi - ich rede töricht: ich bin's weit mehr! Ich habe mehr gearbeitet, ich bin öfter gefangen gewesen, ich habe mehr Schläge erlitten, ich bin oft in Todesnöten gewesen. 24 Von den Juden habe ich fünfmal erhalten vierzig Geißelhiebe weniger einen; 25 ich bin dreimal mit Stöcken geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, einen Tag und eine Nacht trieb ich auf dem tiefen Meer. 26 Ich bin oft gereist, ich bin in Gefahr gewesen durch Flüsse, in Gefahr unter Räubern, in Gefahr unter Juden, in Gefahr unter Heiden, in Gefahr in Städten, in Gefahr in Wüsten, in Gefahr auf dem Meer, in Gefahr unter falschen Brüdern; 27 in Mühe und Arbeit, in viel Wachen, in Hunger und Durst, in viel Fasten, in Frost und Blöße; 28 und außer all dem noch das, was täglich auf mich einstürmt, und die Sorge für alle Gemeinden. 29 Wer ist schwach, und ich werde nicht schwach? Wer wird zu Fall gebracht, und ich brenne nicht? (2Kor 11,23-29) 1.Abschiedsrede 2.Akklamation 3.Amen-Worte 4.Anekdote/ Apophthegma/ Chrie 5.Angelophanie 6.Bekenntnisformel 7.Berufungsschema 8.Captatio 9.Dankgebet 10.Doxologie 11.Epiphaniebericht 12.Erscheinungs- gespräch 13.Eulogie 14.Gebet 15.Genealogie 16.Gleichnis 17.Haustafel 18.Hymnus 19.Ich-Wort 20.Katalog 21.Legende 22.Liturgische Formeln und Gebetswendung 23.Makarismus/Selig- preisung 24.Prolog 25.Rede 26.Segensgruß 27.Sprichwort 28.Spruch 29.Streitgespräch 30.Vaticinium 31.Verkündigungs- schema 32.Vision 33.Wunderbericht/ Wundergeschichte

38 Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. (Lk 23,34) 1.Abschiedsrede 2.Akklamation 3.Amen-Worte 4.Anekdote/ Apophthegma/ Chrie 5.Angelophanie 6.Bekenntnisformel 7.Berufungsschema 8.Captatio 9.Dankgebet 10.Doxologie 11.Epiphaniebericht 12.Erscheinungs- gespräch 13.Eulogie 14.Gebet 15.Genealogie 16.Gleichnis 17.Haustafel 18.Hymnus 19.Ich-Wort 20.Katalog 21.Legende 22.Liturgische Formeln und Gebetswendung 23.Makarismus/Selig- preisung 24.Prolog 25.Rede 26.Segensgruß 27.Sprichwort 28.Spruch 29.Streitgespräch 30.Vaticinium 31.Verkündigungs- schema 32.Vision 33.Wunderbericht/ Wundergeschichte

39 Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. (Lk 23,34) 1.Abschiedsrede 2.Akklamation 3.Amen-Worte 4.Anekdote/ Apophthegma/ Chrie 5.Angelophanie 6.Bekenntnisformel 7.Berufungsschema 8.Captatio 9.Dankgebet 10.Doxologie 11.Epiphaniebericht 12.Erscheinungs- gespräch 13.Eulogie 14.Gebet 15.Genealogie 16.Gleichnis 17.Haustafel 18.Hymnus 19.Ich-Wort 20.Katalog 21.Legende 22.Liturgische Formeln und Gebetswendung 23.Makarismus/Selig- preisung 24.Prolog 25.Rede 26.Segensgruß 27.Sprichwort 28.Spruch 29.Streitgespräch 30.Vaticinium 31.Verkündigungs- schema 32.Vision 33.Wunderbericht/ Wundergeschichte

40 Abba, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch weg von mir! Aber nicht, was ich will, sondern was du willst (Mk 14,36) 1.Abschiedsrede 2.Akklamation 3.Amen-Worte 4.Anekdote/ Apophthegma/ Chrie 5.Angelophanie 6.Bekenntnisformel 7.Berufungsschema 8.Captatio 9.Dankgebet 10.Doxologie 11.Epiphaniebericht 12.Erscheinungs- gespräch 13.Eulogie 14.Gebet 15.Genealogie 16.Gleichnis 17.Haustafel 18.Hymnus 19.Ich-Wort 20.Katalog 21.Legende 22.Liturgische Formeln und Gebetswendung 23.Makarismus/Selig- preisung 24.Prolog 25.Rede 26.Segensgruß 27.Sprichwort 28.Spruch 29.Streitgespräch 30.Vaticinium 31.Verkündigungs- schema 32.Vision 33.Wunderbericht/ Wundergeschichte

41 Abba, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch weg von mir! Aber nicht, was ich will, sondern was du willst (Mk 14,36) 1.Abschiedsrede 2.Akklamation 3.Amen-Worte 4.Anekdote/ Apophthegma/ Chrie 5.Angelophanie 6.Bekenntnisformel 7.Berufungsschema 8.Captatio 9.Dankgebet 10.Doxologie 11.Epiphaniebericht 12.Erscheinungs- gespräch 13.Eulogie 14.Gebet 15.Genealogie 16.Gleichnis 17.Haustafel 18.Hymnus 19.Ich-Wort 20.Katalog 21.Legende 22.Liturgische Formeln und Gebetswendung 23.Makarismus/Selig- preisung 24.Prolog 25.Rede 26.Segensgruß 27.Sprichwort 28.Spruch 29.Streitgespräch 30.Vaticinium 31.Verkündigungs- schema 32.Vision 33.Wunderbericht/ Wundergeschichte

42 Diese führen zu Neid, Streit, Verleumdungen, üblen Verdächtigungen und Gezänk unter den Menschen… (1Tim 6,4f.) 1.Abschiedsrede 2.Akklamation 3.Amen-Worte 4.Anekdote/ Apophthegma/ Chrie 5.Angelophanie 6.Bekenntnisformel 7.Berufungsschema 8.Captatio 9.Dankgebet 10.Doxologie 11.Epiphaniebericht 12.Erscheinungs- gespräch 13.Eulogie 14.Gebet 15.Genealogie 16.Gleichnis 17.Haustafel 18.Hymnus 19.Ich-Wort 20.Katalog 21.Legende 22.Liturgische Formeln und Gebetswendung 23.Makarismus/Selig- preisung 24.Prolog 25.Rede 26.Segensgruß 27.Sprichwort 28.Spruch 29.Streitgespräch 30.Vaticinium 31.Verkündigungs- schema 32.Vision 33.Wunderbericht/ Wundergeschichte

43 Diese führen zu Neid, Streit, Verleumdungen, üblen Verdächtigungen und Gezänk unter den Menschen… (1Tim 6,4f.) 1.Abschiedsrede 2.Akklamation 3.Amen-Worte 4.Anekdote/ Apophthegma/ Chrie 5.Angelophanie 6.Bekenntnisformel 7.Berufungsschema 8.Captatio 9.Dankgebet 10.Doxologie 11.Epiphaniebericht 12.Erscheinungs- gespräch 13.Eulogie 14.Gebet 15.Genealogie 16.Gleichnis 17.Haustafel 18.Hymnus 19.Ich-Wort 20.Katalog 21.Legende 22.Liturgische Formeln und Gebetswendung 23.Makarismus/Selig- preisung 24.Prolog 25.Rede 26.Segensgruß 27.Sprichwort 28.Spruch 29.Streitgespräch 30.Vaticinium 31.Verkündigungs- schema 32.Vision 33.Wunderbericht/ Wundergeschichte

44 6 Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, 7 sondern entäußer- te sich selbst und nahm Knechts- gestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. 9 Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, 10 daß in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, 11 und alle Zungen bekennen sollen, daß Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters (Phil 2,6-11) 1.Abschiedsrede 2.Akklamation 3.Amen-Worte 4.Anekdote/ Apophthegma/ Chrie 5.Angelophanie 6.Bekenntnisformel 7.Berufungsschema 8.Captatio 9.Dankgebet 10.Doxologie 11.Epiphaniebericht 12.Erscheinungs- gespräch 13.Eulogie 14.Gebet 15.Genealogie 16.Gleichnis 17.Haustafel 18.Hymnus 19.Ich-Wort 20.Katalog 21.Legende 22.Liturgische Formeln und Gebetswendung 23.Makarismus/Selig- preisung 24.Prolog 25.Rede 26.Segensgruß 27.Sprichwort 28.Spruch 29.Streitgespräch 30.Vaticinium 31.Verkündigungs- schema 32.Vision 33.Wunderbericht/ Wundergeschichte

45 6 Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, 7 sondern entäußer- te sich selbst und nahm Knechts- gestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. 9 Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, 10 daß in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, 11 und alle Zungen bekennen sollen, daß Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters (Phil 2,6-11) 1.Abschiedsrede 2.Akklamation 3.Amen-Worte 4.Anekdote/ Apophthegma/ Chrie 5.Angelophanie 6.Bekenntnisformel 7.Berufungsschema 8.Captatio 9.Dankgebet 10.Doxologie 11.Epiphaniebericht 12.Erscheinungs- gespräch 13.Eulogie 14.Gebet 15.Genealogie 16.Gleichnis 17.Haustafel 18.Hymnus 19.Ich-Wort 20.Katalog 21.Legende 22.Liturgische Formeln und Gebetswendung 23.Makarismus/Selig- preisung 24.Prolog 25.Rede 26.Segensgruß 27.Sprichwort 28.Spruch 29.Streitgespräch 30.Vaticinium 31.Verkündigungs- schema 32.Vision 33.Wunderbericht/ Wundergeschichte

46 Silvia Pellegrini


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