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Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 0 Demografischer Wandel in Ostdeutschland Menschen.

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1 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 0 Demografischer Wandel in Ostdeutschland Menschen gehen, Wölfe kommen? Stefan Krappweis Demografischer Wandel in Ostdeutschland Menschen gehen, Wölfe kommen? Stefan Krappweis

2 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 1 Welt 20. Jahrhundert: Bevölkerungsexplosion Bei gleich bleibender Fruchtbarkeit (2,83 Kinder je Frau 1995-2000) würden in 150 Jahren 244 Milliarden Menschen, in 300 Jahren 134 Billionen Menschen auf der Erde leben. UN, World- Population in 2300, S. 2 http://www.un.org/esa/population/publications/longrange2/Long_range_report.pdf http://www.un.org/esa/population/publications/longrange2/Long_range_report.pdf Tragfähigkeit der Erde (max. Zahl von Menschen, die versorgt werden können): ca. 12-15 Milliarden Menschen (1765) 20. Jahrhundert: Bevölkerungsexplosion Bei gleich bleibender Fruchtbarkeit (2,83 Kinder je Frau 1995-2000) würden in 150 Jahren 244 Milliarden Menschen, in 300 Jahren 134 Billionen Menschen auf der Erde leben. UN, World- Population in 2300, S. 2 http://www.un.org/esa/population/publications/longrange2/Long_range_report.pdf http://www.un.org/esa/population/publications/longrange2/Long_range_report.pdf Tragfähigkeit der Erde (max. Zahl von Menschen, die versorgt werden können): ca. 12-15 Milliarden Menschen (1765) http://www.dsw-online.de/pdfs/wb_wachstum.pdf Anstieg um 1 Mrd. nach Jahren: 9. Mrd. 26 8. Mrd. 15 7. Mrd. 14 6. Mrd. 12 5. Mrd. 13 4. Mrd. 14 3. Mrd. 33 2. Mrd: 123 Anstieg um 1 Mrd. nach Jahren: 9. Mrd. 26 8. Mrd. 15 7. Mrd. 14 6. Mrd. 12 5. Mrd. 13 4. Mrd. 14 3. Mrd. 33 2. Mrd: 123

3 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 2 Welt 2100: Ende des Wachstums Höchststand 2100: 9,06 Mrd. EW EW-Anteil in % 20002100 Afrika13,124,9 Asien60,655,4 Europa12,0 6,5 Nordamerika 5,2 5,2 Lateinamerika 8,6 8,1 Ozeanien 0,5 0,5 2100: Asien und Afrika mehr als 80 % der Weltbevölkerung Europa: -190 Mio EW Mittleres Szenario: ab 2050 100 Jahre unterhalb der natürlichen Reproduktion (2,1 Kinder pro Frau in Europa), danach natürliche Reproduktion Höchststand 2100: 9,06 Mrd. EW EW-Anteil in % 20002100 Afrika13,124,9 Asien60,655,4 Europa12,0 6,5 Nordamerika 5,2 5,2 Lateinamerika 8,6 8,1 Ozeanien 0,5 0,5 2100: Asien und Afrika mehr als 80 % der Weltbevölkerung Europa: -190 Mio EW Mittleres Szenario: ab 2050 100 Jahre unterhalb der natürlichen Reproduktion (2,1 Kinder pro Frau in Europa), danach natürliche Reproduktion WORLD POPULATION IN 2300, Highlights; http://www.un.org/esa/population/publications/longrange2/Long_range_report.pdfhttp://www.un.org/esa/population/publications/longrange2/Long_range_report.pdf

4 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 3 Zukünftige Geburtenziffern weltweit BiB-Mitteilungen 2/2004 TFR = total fertility rate (zusammengefasste Geburtenziffer) http://www.bib-demographie.de/publikat/bib-mit2_2004_KarteTFR.pdf BiB-Mitteilungen 2/2004 TFR = total fertility rate (zusammengefasste Geburtenziffer) http://www.bib-demographie.de/publikat/bib-mit2_2004_KarteTFR.pdf

5 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 4 Demografischer Wandel in Ostdeutschland Gliederung 1.Faktoren, Kennzahl, Paradoxien 2.Trends Europa, Deutschland, Brandenburg 3.Folgen für Brandenburg 4.Wer ist gefordert? 5.Gestaltungsmöglichkeiten 6.Prioritäten für mehr Geburten (alte/neue Länder) Gliederung 1.Faktoren, Kennzahl, Paradoxien 2.Trends Europa, Deutschland, Brandenburg 3.Folgen für Brandenburg 4.Wer ist gefordert? 5.Gestaltungsmöglichkeiten 6.Prioritäten für mehr Geburten (alte/neue Länder)

6 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 5 Faktoren demografischer Entwicklung Geburtenrate Staatliche Alterssicherung, soziale Sicherung Kinderschutz (Arbeitskräfte in Bauern-/Handwerkerhaushalten) Bildungsstand; Individualisierung Erwerbstätigkeit Einkommen/BIP Familienstand (ledig, verheiratet) Arbeitsmarkt/Arbeitslosenquote (Weltwirtschaftskrise, Wendekrise) Mittleres Gebäralter Mutterschutz Lebensstandardsicherung bei Babypause (finanz. Unabhängigkeit vom Mann: bezahlte Elternzeit, Kindergeld, Steuerregelungen) Kinderbetreuung Geburtenrate Staatliche Alterssicherung, soziale Sicherung Kinderschutz (Arbeitskräfte in Bauern-/Handwerkerhaushalten) Bildungsstand; Individualisierung Erwerbstätigkeit Einkommen/BIP Familienstand (ledig, verheiratet) Arbeitsmarkt/Arbeitslosenquote (Weltwirtschaftskrise, Wendekrise) Mittleres Gebäralter Mutterschutz Lebensstandardsicherung bei Babypause (finanz. Unabhängigkeit vom Mann: bezahlte Elternzeit, Kindergeld, Steuerregelungen) Kinderbetreuung Lebenserwartung/ Sterberate Gesellschaftlich: Frieden Medizinische Versorgung Hygiene, Desinfektion Arbeitsbedingungen (Bergwerk oder Büroarbeit) Unfallverhütung (Arbeitsschutz, Verkehr) Umweltschutz (Smog, S0 2 ) Individuell: Ernährung (Hunger, Vitamine) Hygiene, Desinfektion Konsum (Tabak) Lebensgewohnheiten (Frau, Mann) Fitness Lebenserwartung/ Sterberate Gesellschaftlich: Frieden Medizinische Versorgung Hygiene, Desinfektion Arbeitsbedingungen (Bergwerk oder Büroarbeit) Unfallverhütung (Arbeitsschutz, Verkehr) Umweltschutz (Smog, S0 2 ) Individuell: Ernährung (Hunger, Vitamine) Hygiene, Desinfektion Konsum (Tabak) Lebensgewohnheiten (Frau, Mann) Fitness Wanderung Gesellschaftliche Lebensbedingungen (persönliche Freiheit, Asyl) Einkommensgefälle Arbeitsplatzangebot (Hochqualifizierte, Wissenschaftler), Existenzgründungshilfe (Steuerfreiheit) Natürliche Lebensbedingungen, Attraktivität (Florida, Mallorca, Fremdenverkehrsgebiete) weiche Standortfaktoren, Infrastrukturausstattung (Bsp. Kita auf dem Telegrafenberg in Potsdam) Wanderung Gesellschaftliche Lebensbedingungen (persönliche Freiheit, Asyl) Einkommensgefälle Arbeitsplatzangebot (Hochqualifizierte, Wissenschaftler), Existenzgründungshilfe (Steuerfreiheit) Natürliche Lebensbedingungen, Attraktivität (Florida, Mallorca, Fremdenverkehrsgebiete) weiche Standortfaktoren, Infrastrukturausstattung (Bsp. Kita auf dem Telegrafenberg in Potsdam)

7 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 6 Geburtenrate - Fertilitätsmaß Zusammengefasste Geburtenziffer (total fertility rate TFR ): durchschnittl. Kinderzahl einer Frau (wenn Geburtenzahl des betrachteten Jahres von ihrem 15.-49. Lebensjahr gelten würde) Deutschland: 1,3 EU: 1,47 Welt:2,83 http://www.tu-chemnitz.de/phil/soziologie/nauck/scripte/Sozialstruktur03.pdf http://www.destatis.de/presse/deutsch/pk/2003/Bevoelkerung_2050.pdf Zusammengefasste Geburtenziffer (total fertility rate TFR ): durchschnittl. Kinderzahl einer Frau (wenn Geburtenzahl des betrachteten Jahres von ihrem 15.-49. Lebensjahr gelten würde) Deutschland: 1,3 EU: 1,47 Welt:2,83 http://www.tu-chemnitz.de/phil/soziologie/nauck/scripte/Sozialstruktur03.pdf http://www.destatis.de/presse/deutsch/pk/2003/Bevoelkerung_2050.pdf

8 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 7 Sterberate: kein Limit bei Lebenserwartung Lebenserwartung 2300 keine Obergrenze absehbar Spitzenreiter Japan: 108 Jahre (Frauen), 104 Jahre (Männer) Schlusslichter Liberia und Mali: 88 Jahre (Frauen) 87 Jahre (Männer) MDC: more developed countries LDC: less/least developed countries Deutschland: Anstieg Lebenserwartung: 3 Monate pro Jahr, in 4 Jahren um 1 Lebensjahr, Rentenalter (65/60) unverändert seit 1916 Lebenserwartung 2300 keine Obergrenze absehbar Spitzenreiter Japan: 108 Jahre (Frauen), 104 Jahre (Männer) Schlusslichter Liberia und Mali: 88 Jahre (Frauen) 87 Jahre (Männer) MDC: more developed countries LDC: less/least developed countries Deutschland: Anstieg Lebenserwartung: 3 Monate pro Jahr, in 4 Jahren um 1 Lebensjahr, Rentenalter (65/60) unverändert seit 1916 WORLD POPULATION IN 2300, Highlights, S. 5f; http://www.un.org/esa/population/publications/longrange2/Long_range_report.pdfhttp://www.un.org/esa/population/publications/longrange2/Long_range_report.pdf

9 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 8 Alterung 21. Jahrhundert: Alterung very old Europe Mittleres Szenario: ab 2050 100 Jahre unterhalb natürl. Reproduktion ( 2,1 Kinder pro Frau), danach natürliche Reproduktion 21. Jahrhundert: Alterung very old Europe Mittleres Szenario: ab 2050 100 Jahre unterhalb natürl. Reproduktion ( 2,1 Kinder pro Frau), danach natürliche Reproduktion Vgl. Informationen zur politischen Bildung Nr. 282/2004 Bevölkerungsentwicklung, S. 15, eigene Darstellung, Quelle: Bevölkerungsprognose UN, WORLD POPULATION IN 2300, Highlights; http://www.un.org/esa/population/publications/longrange2/Long_range_report.pdfttp://www.un.org/esa/population/publications/longrange2/Long_range_report.pdf

10 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 9 Demografischer Wandel - Paradoxien Industrieländer Je größer Wohlstand (Pro-Kopf-Einkommen), desto geringer Geburtenrate (demografisch-ökonomisches Paradoxon) Alte Bundesländer: Steigendes Einkommen/Bildung, sinkende Kinderzahl (DINKS; DCC) Transformationsländer: (Wirtschafts)krisen schweißen die Paare zusammen (Scheidungsrate), Kinder kommen nicht heraus Brandenburg/Neue Länder: Nicht Arbeitslose wandern, sondern gut Qualifizierte Je mehr wir in Bildung investieren, umso größer die Gefahr der Abwanderung Trotz Kinderbetreuung Geburtenrate niedriger als im (schlecht betreuten) Südwesten Industrieländer Je größer Wohlstand (Pro-Kopf-Einkommen), desto geringer Geburtenrate (demografisch-ökonomisches Paradoxon) Alte Bundesländer: Steigendes Einkommen/Bildung, sinkende Kinderzahl (DINKS; DCC) Transformationsländer: (Wirtschafts)krisen schweißen die Paare zusammen (Scheidungsrate), Kinder kommen nicht heraus Brandenburg/Neue Länder: Nicht Arbeitslose wandern, sondern gut Qualifizierte Je mehr wir in Bildung investieren, umso größer die Gefahr der Abwanderung Trotz Kinderbetreuung Geburtenrate niedriger als im (schlecht betreuten) Südwesten

11 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 10 Warum Kinder? Wirtschaftliche und emotionale Gründe? http://www.tu-chemnitz.de/phil/soziologie/nauck/scripte/Sozialstruktur03.pdf

12 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 11 Mehr Wohlstand – weniger Kinder

13 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 12 Europa: Schrumpfung Fruchtbarkeit in Transformationsländern im roten Bereich Fruchtbarkeit in Transformationsländern im roten Bereich Quelle: Demografische Forschung, 2004 Nr. 4, http://www.demografische-forschung.org/archiv.htm Grünbuch demographischer Wandel: http://ec.europa.eu/employment_social/social_situation/green_paper_de.html http://ec.europa.eu/employment_social/social_situation/green_paper_de.html http://ec.europa.eu/employment_social/news/2005/mar/comm2005-94_de.pdf

14 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 13 Deutschland: Schrumpfung bis 2050 von 82,5 auf 65-75 Mio. EW Variante 5: - 7,5 Mio. EW (Zuwanderung: 200.000 EW/Jahr) Variante 1: - 17,5 Mio. EW (Zuwanderung: 100.000 EW/Jahr) Deutschlands drei demografische Weltrekorde: 1.früheste Schrumpfung infolge niedriger Geburtenrate 1969/1972 (DDR/BRD) 2.höchster Anteil Kinderloser 3.Stärkste Zuwanderung je EW 1980er Jahre: 1.022 EW/100.000 EW, USA: 245 EW) Herwig Birg, Deutschlands Weltrekorde GRUNDKURS DEMOGRAPHIE - ERSTE LEKTION, FAZ, 22.2.2005 Quelle: Statistisches Bundesamt, Bevölkerungsprognose 2050, http://www.destatis.de/presse/deutsch/pk/2003/Bevoelkerung_2050.pdf bis 2050 von 82,5 auf 65-75 Mio. EW Variante 5: - 7,5 Mio. EW (Zuwanderung: 200.000 EW/Jahr) Variante 1: - 17,5 Mio. EW (Zuwanderung: 100.000 EW/Jahr) Deutschlands drei demografische Weltrekorde: 1.früheste Schrumpfung infolge niedriger Geburtenrate 1969/1972 (DDR/BRD) 2.höchster Anteil Kinderloser 3.Stärkste Zuwanderung je EW 1980er Jahre: 1.022 EW/100.000 EW, USA: 245 EW) Herwig Birg, Deutschlands Weltrekorde GRUNDKURS DEMOGRAPHIE - ERSTE LEKTION, FAZ, 22.2.2005 Quelle: Statistisches Bundesamt, Bevölkerungsprognose 2050, http://www.destatis.de/presse/deutsch/pk/2003/Bevoelkerung_2050.pdf

15 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 14 Deutschland: Schrumpfung bis 2050 je nach Zuwanderung von 82,5 auf 65-75 Mio. EW - 7,5 Mio. EW (Zuwanderung: 200.000 EW/Jahr) - 17,5 Mio. EW (Zuwanderung: 100.000 EW/Jahr) Geburtendefizit pro Jahr: 2000: 72.000 EW 2050: 576.000 EW Quelle: Statistisches Bundesamt, Bevölkerungsprognose 2050, S. 27 http://www.destatis.de/presse/deutsch/pk/2003/Bevoelkerung_2050.pdf bis 2050 je nach Zuwanderung von 82,5 auf 65-75 Mio. EW - 7,5 Mio. EW (Zuwanderung: 200.000 EW/Jahr) - 17,5 Mio. EW (Zuwanderung: 100.000 EW/Jahr) Geburtendefizit pro Jahr: 2000: 72.000 EW 2050: 576.000 EW Quelle: Statistisches Bundesamt, Bevölkerungsprognose 2050, S. 27 http://www.destatis.de/presse/deutsch/pk/2003/Bevoelkerung_2050.pdf

16 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 15 Bevölkerungsentwicklung – alte Länder http://www.destatis.de/download/d/datenreport/datrep04gesch.pdf Hauptbewegungen in alte Länder: 1. Vertriebene 1945-1950: 8 Mio. (Anteil 16 %) 2. Aussiedler (dt. Siedlungsgebiete im Ausland) 1950-heute: 4,3 Mio. 3. Übersiedler 1950-Mauerbau: 2,6 Mio. Ausländer 1965-heute: 6,6 Mio. (insgesamt 7,3 Mio.) 4. Gastarbeiter 5. Asyl 6. Innerdeutsche Ost-West- Wanderer seit 1989: 1,5 Mio. Hauptbewegungen in alte Länder: 1. Vertriebene 1945-1950: 8 Mio. (Anteil 16 %) 2. Aussiedler (dt. Siedlungsgebiete im Ausland) 1950-heute: 4,3 Mio. 3. Übersiedler 1950-Mauerbau: 2,6 Mio. Ausländer 1965-heute: 6,6 Mio. (insgesamt 7,3 Mio.) 4. Gastarbeiter 5. Asyl 6. Innerdeutsche Ost-West- Wanderer seit 1989: 1,5 Mio.

17 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 16 Bevölkerungsentwicklung – Neue Länder http://www.destatis.de/download/d/datenreport/datrep04gesch.pdf Hauptbewegungen neue Länder: Vertriebene (Neubürger, Umsiedler) 1945-1950: 4,1 Mio. (Anteil 22 %) Übersiedler 1950- Mauerbau: -2,6 Mio. Innerdeutsche Ost-West- Wanderer (Saldo) bis 2003: seit 1989: -1,5 Mio. Hauptbewegungen neue Länder: Vertriebene (Neubürger, Umsiedler) 1945-1950: 4,1 Mio. (Anteil 22 %) Übersiedler 1950- Mauerbau: -2,6 Mio. Innerdeutsche Ost-West- Wanderer (Saldo) bis 2003: seit 1989: -1,5 Mio.

18 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 17 Bevölkerungsentwicklung – Neue Länder

19 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 18 Deutschland: Bevölkerungs(um)verteilung 1990-1999 (nach Kreisen): Fernwanderung ín Alte Länder zur Arbeit Nahwanderung aus den Kernstädten ins Umland in die größere Wohnung (Suburbanisierung) Quelle: BBR 1990-1999 (nach Kreisen): Fernwanderung ín Alte Länder zur Arbeit Nahwanderung aus den Kernstädten ins Umland in die größere Wohnung (Suburbanisierung) Quelle: BBR

20 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 19 Geburtenrate: Vergleich alte/neue Länder Quelle: Statistisches Bundesamt

21 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 20 Deutschland: Alterung Altersaufbau Deutschland Von der Pyramide zur Pappel 1910 1964 2050

22 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 21 Deutschland: Alterung Quelle: Geißler, R., Die Sozialstruktur Deutschlands, 3. Aufl., Bonn 2002, eigene Darstellung

23 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 22 Brandenburg 2002 2020 2050 Kinderjahrgänge wie zu Kriegszeiten Altersschwer- punkt des Brandenburger Lebensbaumes verschiebt sich immer weiter nach oben Demo- grafisches Echo des Wendeknicks

24 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 23 Brandenburg: Umverteilung + 63.000 EW (+6,6 %) -244.000 EW (-14,9 %) -182.000 EW (-7 %)

25 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 24 Brandenburg – Umverteilung

26 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 25 Brandenburg – Verdichtung und Entleerung Bevölkerungsdichte 1990 2002 2020 Weitere Verdichtung im Berliner Umland Äußerer Entwicklungsraum z.T. mit weniger als 20 Ew./km 2 so dünn besiedelt wie Skandinavien Bevölkerungsdichte 1990 2002 2020 Weitere Verdichtung im Berliner Umland Äußerer Entwicklungsraum z.T. mit weniger als 20 Ew./km 2 so dünn besiedelt wie Skandinavien < 35 35 bis < 45 45 bis < 55 > 55 Einwohner je km²

27 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 26 Brandenburg 2001 bis 2020 mehr Zuwanderung (Berlin, Ausland) als Abwanderung (alte Länder): +87.000 EW aber zu wenig Geburten: - 268.300 EW = -182.000 EW (-7 %) (entspricht EW-Zahl des Landkreises Märkisch- Oderland) 2002 2003 Geburten-/Sterbesaldo: - 8.794 -8.892 Wanderungssaldo: -1.871 +1.034 Verhältnis 4,7:1 2001 bis 2020 mehr Zuwanderung (Berlin, Ausland) als Abwanderung (alte Länder): +87.000 EW aber zu wenig Geburten: - 268.300 EW = -182.000 EW (-7 %) (entspricht EW-Zahl des Landkreises Märkisch- Oderland) 2002 2003 Geburten-/Sterbesaldo: - 8.794 -8.892 Wanderungssaldo: -1.871 +1.034 Verhältnis 4,7:1

28 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 27 Brandenburg Alterspezifische Wanderungssalden (Summe der Jahre 1991 bis 1999) mit anderen Bundesländern (gestapelte Werte)

29 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 28 3. Folgen für Brandenburg Finanzen: Mindereinnahme: (Länderfinanzausgleich, Soli II und Bundesergänzungszuweisungen basieren auf Einwohnerzahl) 2.300 /Jahr/EW 400 Mio. im Jahr 2020 Jahr 2020 Haushaltsdefizit 2020: 3,5 Mrd. Kreditfinanzierungsquote von 12,1 % auf 30 % Finanzen: Mindereinnahme: (Länderfinanzausgleich, Soli II und Bundesergänzungszuweisungen basieren auf Einwohnerzahl) 2.300 /Jahr/EW 400 Mio. im Jahr 2020 Jahr 2020 Haushaltsdefizit 2020: 3,5 Mrd. Kreditfinanzierungsquote von 12,1 % auf 30 %

30 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 29 Anpassen Betreuung - Anpassung vollzogen: von 26.000 auf 9.000 Stellen (-65 %) (2001 zu 1992) Betreuung - Anpassung vollzogen: von 26.000 auf 9.000 Stellen (-65 %) (2001 zu 1992) Bildung - Grundschulen: bisher aufgelöst: 175 (80 % im äE) noch aufzulösen: 40 langfristiger Bestand: –450, (Mehrzahl einzügig), –davon 45 Kleine Grundschulen (jahrgangsübergreifende Klassen) Einzugsbereich je Grundschule: 4.700 EW bzw. 65 km² (M-V: 54 km²) Bildung - Grundschulen: bisher aufgelöst: 175 (80 % im äE) noch aufzulösen: 40 langfristiger Bestand: –450, (Mehrzahl einzügig), –davon 45 Kleine Grundschulen (jahrgangsübergreifende Klassen) Einzugsbereich je Grundschule: 4.700 EW bzw. 65 km² (M-V: 54 km²)

31 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 30 Anpassen Bildung - Sekundarstufe I: (Gesamtschulen, Gymnasien, Realschulen) Bisher aufgelöst: 70 Noch aufzulösen: 157 Langfristiger Bestand: 232 Zukünftiger Einzugsbereich: Gymnasium: 350 km² (Schleswig-Holstein: 154 km²) sonstige Sek-1-Schule: 195 km² (Schleswig-Holstein: 36 km²) Bildung - Sekundarstufe I: (Gesamtschulen, Gymnasien, Realschulen) Bisher aufgelöst: 70 Noch aufzulösen: 157 Langfristiger Bestand: 232 Zukünftiger Einzugsbereich: Gymnasium: 350 km² (Schleswig-Holstein: 154 km²) sonstige Sek-1-Schule: 195 km² (Schleswig-Holstein: 36 km²) Bildung - Sekundarstufe II: Gymnasiale Oberstufe (an Gymnasien, Gesamtschulen, OSZ) Gegenwärtiger Bestand: 162 Zukünftiger Bestand: 90-100 Bildung - Sekundarstufe II: Gymnasiale Oberstufe (an Gymnasien, Gesamtschulen, OSZ) Gegenwärtiger Bestand: 162 Zukünftiger Bestand: 90-100 Ziel: Reduzierung Schulformen Sek I: Sekundarschule (Real- und Gesamtschule zusammenlegen) Sek II: nur noch Gymnasien und OSZ Ziel: Reduzierung Schulformen Sek I: Sekundarschule (Real- und Gesamtschule zusammenlegen) Sek II: nur noch Gymnasien und OSZ

32 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 31 Wirtschaft Sinkende Nachfrage: Branchen mit unelastischer Nachfrage im äE: (nicht preis-, sondern einwohnerabhängig) –Ernährung –Handwerk Sinkende Nachfrage: Branchen mit unelastischer Nachfrage im äE: (nicht preis-, sondern einwohnerabhängig) –Ernährung –Handwerk Arbeitsmarkt: Fachkräftemangel trotz Langzeitarbeitslosigkeit Arbeitsmarkt: Fachkräftemangel trotz Langzeitarbeitslosigkeit Wohnungsleerstand: Konzentration auf Plattenbau und unsanierte Altbauwohnungen 125.000 WE in den Städten (>5.000 EW) 40.000 WE in Gemeinden (< 5.000 EW) im eV seit 1998 rückläufig, im äE stark ansteigend Insolvenzgefahr bei 50 Unternehmen mit mehr als 15 % Leerstand Wohnungsleerstand: Konzentration auf Plattenbau und unsanierte Altbauwohnungen 125.000 WE in den Städten (>5.000 EW) 40.000 WE in Gemeinden (< 5.000 EW) im eV seit 1998 rückläufig, im äE stark ansteigend Insolvenzgefahr bei 50 Unternehmen mit mehr als 15 % Leerstand

33 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 32 4. Wer ist gefordert? Bund soziale Sicherungssysteme Ost-West-Angleichung Aufbau Ost Familienpolitik (u.a. Betreuung) Zuwanderung Land Haushaltskonsolidierung Krankenhäuser, Bildung, Jugend, Kultur, Sport Strukturförderung Kommunen Daseinsvorsorge Bund soziale Sicherungssysteme Ost-West-Angleichung Aufbau Ost Familienpolitik (u.a. Betreuung) Zuwanderung Land Haushaltskonsolidierung Krankenhäuser, Bildung, Jugend, Kultur, Sport Strukturförderung Kommunen Daseinsvorsorge Staat Private Wirtschaft Familienfreundlichkeit rechnet sich Versorgungswirtschaft Flächenversorgung bei sinkender Nachfrage gewährleisten: Ärzte, Energie, Post, Telekom, Rundfunk, Wasser, Abwasser, Abfall, Finanzdienstleistungen Gesellschaftliche Organisationen Verantwortung in nichtstaatlicher Trägerschaft (Subsidiarität) Engagement gemeinwohlorientierte Dienstleistungen (Öko-Ranger) Ehrenamt Wirtschaft Familienfreundlichkeit rechnet sich Versorgungswirtschaft Flächenversorgung bei sinkender Nachfrage gewährleisten: Ärzte, Energie, Post, Telekom, Rundfunk, Wasser, Abwasser, Abfall, Finanzdienstleistungen Gesellschaftliche Organisationen Verantwortung in nichtstaatlicher Trägerschaft (Subsidiarität) Engagement gemeinwohlorientierte Dienstleistungen (Öko-Ranger) Ehrenamt

34 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 33 5. Gestaltungsmöglichkeiten (Bund, Länder) a) Familienpolitik, Bevölkerungspolitik b) Zuwanderungspolitik c) Wirtschaftspolitik (GA; Behörden, Bundeswehr) a) Familienpolitik, Bevölkerungspolitik b) Zuwanderungspolitik c) Wirtschaftspolitik (GA; Behörden, Bundeswehr)

35 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 34 a) Familienpolitik Kinderwunsch und Kosten-Frage Industrieländer mit wachsender Frauenerwerbsbeteiligung Problem Erwerbsunterbrechung/ Babypause der Frau: mit wachsendem Einkommen/Bildung höhere Einkommensausfälle (Opportunitätskosten) Verschlechterung adäquater Erwerbs- und Aufstiegschancen auf dem Arbeitsmarkt nach Wiedereinstieg (Karrierebruch) materielle Unabhängigkeit vom Mann Forsa/Ifo-Umfrage für Eltern: Warum keine Kinder?: Richtiger Partner fehlt: 44 % Karrierehemmer: 42 % (Mütter) Berufliche Unsicherheit: 40 % Verlust Unabhängigkeit: 34 % Höhere Kosten: 29 % Empfehlung Ifo: Statt Ehegattensplitting Familiensplitting wíe in Frankreich (alle Mitglieder zählen) dpa 11.1.2005 Forsa/Ifo-Umfrage für Eltern: Warum keine Kinder?: Richtiger Partner fehlt: 44 % Karrierehemmer: 42 % (Mütter) Berufliche Unsicherheit: 40 % Verlust Unabhängigkeit: 34 % Höhere Kosten: 29 % Empfehlung Ifo: Statt Ehegattensplitting Familiensplitting wíe in Frankreich (alle Mitglieder zählen) dpa 11.1.2005

36 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 35 Frauen 2002 – Wünsche, Werte, Wirklichkeit Unabhängig sein: Für Frauen in Deutschland steht nach einer Emnid-Umfrage für die Commerzbank finanzielle Unabhängigkeit bei der Lebensplanung an erster Stelle. Wichtigste Ziele der Lebensplanung 1.Finanzielle Unabhängigkeit 94 % 2.Wunsch nach Kindern: 88 % 3.Mann fürs Leben: 85 % Tagesspiegel: 19.9.02 Unabhängig sein: Für Frauen in Deutschland steht nach einer Emnid-Umfrage für die Commerzbank finanzielle Unabhängigkeit bei der Lebensplanung an erster Stelle. Wichtigste Ziele der Lebensplanung 1.Finanzielle Unabhängigkeit 94 % 2.Wunsch nach Kindern: 88 % 3.Mann fürs Leben: 85 % Tagesspiegel: 19.9.02

37 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 36 Kinderlose Akademikerinnen hohe Kinderlosigkeit von 40 % schon in 1970er Jahren. –Hochschulabschluss: 2 % der 35-39-Jährigen (2000: 10 %) Ohne Kind: Akademikerinnen: 40 %, Abiturientinnen: 30 %, Mittlere Reife 25 %, Hauptschule: 20 % Heike Wirth und Kerstin Dümmler: Zunehmende Tendenz zu späteren Geburten und Kinderlosigkeit bei Akademikerinnen - Eine Kohortenanalyse auf der Basis von Mikrozensusdaten, Informationsdienst Soziale Indikatoren Ausgabe 32, 7/2004 http://www.berufstaetige-muetter.de/base/show_article.php?c=3&u=&a=199 http://www.gesis.org/Publikationen/Zeitschriften/ISI/index.htm hohe Kinderlosigkeit von 40 % schon in 1970er Jahren. –Hochschulabschluss: 2 % der 35-39-Jährigen (2000: 10 %) Ohne Kind: Akademikerinnen: 40 %, Abiturientinnen: 30 %, Mittlere Reife 25 %, Hauptschule: 20 % Heike Wirth und Kerstin Dümmler: Zunehmende Tendenz zu späteren Geburten und Kinderlosigkeit bei Akademikerinnen - Eine Kohortenanalyse auf der Basis von Mikrozensusdaten, Informationsdienst Soziale Indikatoren Ausgabe 32, 7/2004 http://www.berufstaetige-muetter.de/base/show_article.php?c=3&u=&a=199 http://www.gesis.org/Publikationen/Zeitschriften/ISI/index.htm

38 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 37 Sinkende Kinderzahl bei Akademikerinnen BMFSFJ: Bev ö lkerungsorientierte Familienpolitik – ein Wachstumsfaktor. http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschue renstelle/Pdf- Anlagen/Bev_C3_B6lkerungsorientierte- Familienpolitik-ein- Wachstumsfaktor,property=pdf.pdf BMFSFJ: Bev ö lkerungsorientierte Familienpolitik – ein Wachstumsfaktor. http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschue renstelle/Pdf- Anlagen/Bev_C3_B6lkerungsorientierte- Familienpolitik-ein- Wachstumsfaktor,property=pdf.pdf

39 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 38 Qualifikation und Kinderlosigkeit

40 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 39 Ländervergleich Emanzipation oder Kindergeld? Wie sich die unterschiedlichen Kinderzahlen in den Ländern Europas erklären http://www.familienhandbuch.de/cms/Familienforschung_Emanzipation.pdf http://www.familienhandbuch.de/cms/Familienforschung_Emanzipation.pdf Marshall Petain, Radioansprache 17. Juni 1940: Zu wenig Kinder, zu wenig Waffen, zu wenig Verbündete: Wir sind besiegt, Charles de Gaulles, Aufruf März 1945: Frankreich braucht 12 Mio. Babys, Informationen zur politischen Bildung, Heft 285, S. 22 Adenauer 1956: Kinder bekommen die Leute sowieso Irland: geringer Anteil der Sozialausgaben am BSP (14,6 %), Schweden: 31,3 %, Tsp. 12.5.04 Kinder als Sozialversicherung wie in USA USA: 2,0 (2001)

41 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 40 Ländervergleich: Familie und Beruf Emanzipation oder Kindergeld? Wie sich die unterschiedlichen Kinderzahlen in den Ländern Europas erklären http://www.familienhandbuch.de/cms/Familienforschung_Emanzipation.pdf http://www.familienhandbuch.de/cms/Familienforschung_Emanzipation.pdf

42 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 41 Ländervergleich: Kinder ohne Trauschein Familie braucht keine Ehe Scheidungshäufigkeit Indikator für Gleichberechtigung (durch Erwerbstätigkeit abgesichert nach Trennung) Italien: 1/7, Schweden: ½ so viele Scheidungen wie Eheschließungen Emanzipation oder Kindergeld? Wie sich die unterschiedlichen Kinderzahlen in den Ländern Europas erklären http://www.familienhandbuch.de/cms/Familienforschung_Emanzipation.pdf http://www.familienhandbuch.de/cms/Familienforschung_Emanzipation.pdf

43 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 42 Ländervergleich: Sozialausgaben Vergleich Frankreich/Deutschland In Familienfreundlichkeit investieren, aber an richtiger Stelle Bsp. Deutschland: Anreize für langes Pausieren Kindergeld (nach Luxemburg das zweithöchste Europas) Erziehungsgeld für 36 Monate Ehegattensplitting Vergleich Frankreich/Deutschland In Familienfreundlichkeit investieren, aber an richtiger Stelle Bsp. Deutschland: Anreize für langes Pausieren Kindergeld (nach Luxemburg das zweithöchste Europas) Erziehungsgeld für 36 Monate Ehegattensplitting Emanzipation oder Kindergeld? Wie sich die unterschiedlichen Kinderzahlen in den Ländern Europas erklären http://www.familienhandbuch.de/cms/Familienforschung_Emanzipation.pdf http://www.familienhandbuch.de/cms/Familienforschung_Emanzipation.pdf

44 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 43 Ländervergleich: Betreuung unter 3-Jährige Quelle: Emanzipation oder Kindergeld? Wie sich die unterschiedlichen Kinderzahlen in den Ländern Europas erklären http://www.familienhandbuch.de/cms/Fa milienforschung_Emanzipation.pdf http://www.familienhandbuch.de/cms/Fa milienforschung_Emanzipation.pdf Schnelle Rückkehr in Beruf führt zu mehr Kindern: Betreuung der 1-3-Jährigen Nur schwacher Zusammenhang zwischen Anteil betreuter Kinder zwischen 3-6 Jahren und Kinderzahl je Frau: keine schnelle Rückkehr in Beruf möglich, Karriereknick.

45 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 44 Ländervergleich Quelle: http://www.destatis.de/presse/deutsch/pk/2004/kindertagesbetreuung_2002i.pdfhttp://www.destatis.de/presse/deutsch/pk/2004/kindertagesbetreuung_2002i.pdf Krippe (unter 3-Jährige) Kita (3-6-Jährige)

46 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 45 Bundes- Ländervergleich Quelle: Süddeutsche Zeitung 21.12.04 Statistisches Bundesamt: http://www.destatis.de/presse/deutsch/pk/2004/kindertagesbetreuung_2002i.pdf http://www.destatis.de/presse/deutsch/pk/2004/kindertagesbetreuung_2002i.pdf

47 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 46 Kinderbetreuung lohnt sich Fruchtbarkeit Mehr Kinder, höhere Fruchtbarkeit (Ländervergleich) Erwerbstätigkeit Frauen Bildung Weniger Kinder in Sonderschule Weniger Sitzenbleiber Bessere Ausländerintegration (Schulerfolg von Kindern aus Migrantenfamilien, 9 % Gymnasiasten ohne vorherige Ganztagskita, 39 % mit) Verkürzung Schul- und Ausbildungszeit (Fruchbarkeitseffekt: Senkung Gebäralter) Finanzen Weniger Ausgaben bei Sozialhilfe Mehr Einnahmen bei Sozialkassen, Steuern u.a. DIW-Wochenbericht, Berliner Morgenpost 27.10.04, Stern, Heft 52/2004 http://www.stern.de/politik/deutschland/index.html?id=533666&nv=ct_cb http://www.stern.de/politik/deutschland/index.html?id=533666&nv=ct_cb Fruchtbarkeit Mehr Kinder, höhere Fruchtbarkeit (Ländervergleich) Erwerbstätigkeit Frauen Bildung Weniger Kinder in Sonderschule Weniger Sitzenbleiber Bessere Ausländerintegration (Schulerfolg von Kindern aus Migrantenfamilien, 9 % Gymnasiasten ohne vorherige Ganztagskita, 39 % mit) Verkürzung Schul- und Ausbildungszeit (Fruchbarkeitseffekt: Senkung Gebäralter) Finanzen Weniger Ausgaben bei Sozialhilfe Mehr Einnahmen bei Sozialkassen, Steuern u.a. DIW-Wochenbericht, Berliner Morgenpost 27.10.04, Stern, Heft 52/2004 http://www.stern.de/politik/deutschland/index.html?id=533666&nv=ct_cb http://www.stern.de/politik/deutschland/index.html?id=533666&nv=ct_cb

48 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 47 b) Zuwanderungspolitik Variante 9: + 300.000 Zuwanderer (stabile EW-Zahl) Variante 5: + 200.000 Zuwanderer (-7,5 Mio. EW) Zuwanderer je 100.000 EW in 1980er Jahren pro Jahr: USA: 245 Kanada: 479 Australien: 694 Deutschland (alte Länder): 1.022. Desinformation und Desinteresse haben zu einem falschen Selbstbild geführt: Deutschland ist weltoffener als andere Länder. Herwig Birk, Grundkurs Demografie, Erste Lektion, Deutschlands Weltrekorde, FAZ 22.2.2005 Variante 9: + 300.000 Zuwanderer (stabile EW-Zahl) Variante 5: + 200.000 Zuwanderer (-7,5 Mio. EW) Zuwanderer je 100.000 EW in 1980er Jahren pro Jahr: USA: 245 Kanada: 479 Australien: 694 Deutschland (alte Länder): 1.022. Desinformation und Desinteresse haben zu einem falschen Selbstbild geführt: Deutschland ist weltoffener als andere Länder. Herwig Birk, Grundkurs Demografie, Erste Lektion, Deutschlands Weltrekorde, FAZ 22.2.2005

49 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 48 Gestalten: Zuwanderungspolitik Aufenthaltserlaubnisse (befristet) für Ausländische Studenten (§ 16 Aufenthaltsgesetz), ausländische Beschäftigte mit Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit (§ 18 Aufenthaltsgesetz), Selbständige, wenn sie mehr als 1 Mio. investieren oder 10 Arbeitsplätze schaffen (§ 21 Aufenthaltsgesetz), Niederlassungserlaubnisse (unbefristet, ohne Nebenbestimmungen) für Hochqualifizierte (§ 19 Aufenthaltsgesetz), d.h. Wissenschaftler mit besonderen Kenntnissen, Lehrpersonen und wiss. Mitarbeiter mit herausgehobener Funktion, Spezialisten, und leitende Angestellte mit besonderer Berufserfahrung, wenn ihr Einkommen um das Doppelte über der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung liegt. Integrationserfordernisse, Sprachkompetenz: Schlüsselfunktion Kitabetreuung von Zuwandererkindern Aufenthaltserlaubnisse (befristet) für Ausländische Studenten (§ 16 Aufenthaltsgesetz), ausländische Beschäftigte mit Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit (§ 18 Aufenthaltsgesetz), Selbständige, wenn sie mehr als 1 Mio. investieren oder 10 Arbeitsplätze schaffen (§ 21 Aufenthaltsgesetz), Niederlassungserlaubnisse (unbefristet, ohne Nebenbestimmungen) für Hochqualifizierte (§ 19 Aufenthaltsgesetz), d.h. Wissenschaftler mit besonderen Kenntnissen, Lehrpersonen und wiss. Mitarbeiter mit herausgehobener Funktion, Spezialisten, und leitende Angestellte mit besonderer Berufserfahrung, wenn ihr Einkommen um das Doppelte über der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung liegt. Integrationserfordernisse, Sprachkompetenz: Schlüsselfunktion Kitabetreuung von Zuwandererkindern

50 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 49 Gefühlte Zuwanderung im Osten Frage des SPD-Fraktionsvorsitzenden Baaske an Schüler einer 9. Klasse in Schwedt: Wie hoch schätzt ihr den Ausländeranteil in Schwedt? 24 Prozent, 20, 22, rufen die Schüler 1,7 Prozent!, jeder 57. Schwedter ist ein Ausländer Ihr müsst was im Kopf haben, Märkische Oderzeitung, 18.5.2005 Frage des SPD-Fraktionsvorsitzenden Baaske an Schüler einer 9. Klasse in Schwedt: Wie hoch schätzt ihr den Ausländeranteil in Schwedt? 24 Prozent, 20, 22, rufen die Schüler 1,7 Prozent!, jeder 57. Schwedter ist ein Ausländer Ihr müsst was im Kopf haben, Märkische Oderzeitung, 18.5.2005

51 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 50 c) Wirtschaftspolitik Arbeitsplätze schaffen: Bundesbehörden und Einrichtungen im Osten ansiedeln (s. Föderalismuskommission) Regionalpolitik (Strukturfonds der EU, Ziel-1-Gebiet, GA-Mittel) Infrastrukturgefälle ausgleichen, Standort Neue Länder aufwerten: Straßen, Schiene, Wasserstraße, Verkehrsprojekte deutsche Einheit Soli II: Aufbau Ost-Mittel bis 2019 Beraterkreis der Bundesregierung zum Aufbau Ost (u.a. von Dohnanyi) Arbeitsplätze schaffen: Bundesbehörden und Einrichtungen im Osten ansiedeln (s. Föderalismuskommission) Regionalpolitik (Strukturfonds der EU, Ziel-1-Gebiet, GA-Mittel) Infrastrukturgefälle ausgleichen, Standort Neue Länder aufwerten: Straßen, Schiene, Wasserstraße, Verkehrsprojekte deutsche Einheit Soli II: Aufbau Ost-Mittel bis 2019 Beraterkreis der Bundesregierung zum Aufbau Ost (u.a. von Dohnanyi)

52 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 51 Bundesbehörden Beispiel Aufbau Ost Lt. Vorschlag Föderalismuskommission v. 27.5.1992: BT-Ds 12/2853 (neu) sind neue Bundeseinrichtungen und – institutionen... grundsätzlich in den neuen Ländern anzusiedeln. Bundestag hat dazu festgestellt: Die Bundesregierung wird über die Ausführung der Beschlüsse wachen und bei entstehenden Schwierigkeiten Ersatzmaßnahmen unterbreiten. Aktuell: Bundesamt für Verbraucherschutz Minijob-Zentrale BND, BKA nach Berlin? (Berlin als Teil der Neuen Länder?) Bundesinstitut für Produktsicherheit mit 100 Beschäftigten nach Neuruppin ( Neuruppin sticht Leipzig aus (2004) Frankfurt/O gegen Leipzig bei Osteuropazentrum: Der Teufel scheißt immer auf den dicksten Haufen (OB Patzelt) Beispiel Aufbau Ost Lt. Vorschlag Föderalismuskommission v. 27.5.1992: BT-Ds 12/2853 (neu) sind neue Bundeseinrichtungen und – institutionen... grundsätzlich in den neuen Ländern anzusiedeln. Bundestag hat dazu festgestellt: Die Bundesregierung wird über die Ausführung der Beschlüsse wachen und bei entstehenden Schwierigkeiten Ersatzmaßnahmen unterbreiten. Aktuell: Bundesamt für Verbraucherschutz Minijob-Zentrale BND, BKA nach Berlin? (Berlin als Teil der Neuen Länder?) Bundesinstitut für Produktsicherheit mit 100 Beschäftigten nach Neuruppin ( Neuruppin sticht Leipzig aus (2004) Frankfurt/O gegen Leipzig bei Osteuropazentrum: Der Teufel scheißt immer auf den dicksten Haufen (OB Patzelt)

53 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 52 Transferleistungen

54 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 53 6. Prioritäten für mehr Geburten (alte Länder) 1.Kinderbetreuung der unter 3-Jährigen 2.Bezahlte Elternzeit gekoppelt an Nettoeinkommen 3.Familiensplitting statt Ehegattensplitting 4.Flexible Arbeitszeit, Teilzeit 5.Arbeitsplätze schaffen 1.Kinderbetreuung der unter 3-Jährigen 2.Bezahlte Elternzeit gekoppelt an Nettoeinkommen 3.Familiensplitting statt Ehegattensplitting 4.Flexible Arbeitszeit, Teilzeit 5.Arbeitsplätze schaffen

55 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 54 Prioritäten für mehr Geburten (neue Länder) 1.Arbeitsplätze schaffen 2.West-Ost-Einkommensgefälle für gut Qualifizierte abmildern 3.Bezahlte Elternzeit gekoppelt an Nettoeinkommen 4.Familiensplitting statt Ehegattensplitting 5.Flexible Arbeitszeit, Teilzeit 1.Arbeitsplätze schaffen 2.West-Ost-Einkommensgefälle für gut Qualifizierte abmildern 3.Bezahlte Elternzeit gekoppelt an Nettoeinkommen 4.Familiensplitting statt Ehegattensplitting 5.Flexible Arbeitszeit, Teilzeit

56 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 55 Strategievorschlag: DELFI - K³ - NW 1. D ezentralisierung 2. E ngagement 3. L ean and healthy 4. F lexibilisierung 5. I nnovation 6. K inder 7. K onzentration 8. K ooperation 9. N etzwerke 10. W ettbewerb 1. D ezentralisierung 2. E ngagement 3. L ean and healthy 4. F lexibilisierung 5. I nnovation 6. K inder 7. K onzentration 8. K ooperation 9. N etzwerke 10. W ettbewerb

57 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 56 Unsere Zukunft - Leitbild

58 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 57

59 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 58 Anhang

60 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 59 Ursachen der Bevölkerungsbewegung Fernwanderung (über Bundesländergrenzen) Alte Länder (Ausbildung, Einkommen, Karriere, Arbeit) Hauptgruppe: junge, gut Qualifizierte Landflucht (alle Gemeindegrößen), Stadtflucht Nahwanderung (über Gemeindegrenzen): Suburbanisierung, Desurbanisierung (Wohnung, Gewerbe) Hauptgruppe: 30-50-Jährige,Doppelverdiener, Stadtflucht Re-Urbanisierung (Ausbildung, Ruhesitz) Hauptgruppen: Auszubi, Studenten, Alte Landflucht Sterberate steigende Lebens- erwartung Geburten- rate Geburten- defizit Migration: Zuwanderung und Abwanderung über nationale Grenzen (Arbeit, gesellschaftliche Lebensbedingungen)

61 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 60 EU - Schrumpfung Prognose 2050 Bevölkerungsrückgang ab 2015 ggü 2000 EU-15: -10,4 % Beitrittsländer: -17,3 % (Ohne Malta und Zypern) EU-Beitrittsländer-Wendeknick, Transformationskrise Slowakei-13,4 % Polen-13,6 % Tschechien-17,6 % Litauen-19,1 % Slowenien-23,2 % Ungarn-24,9 % Lettland-28,0 % Estland-46,1 % Quelle: Die Europäische Union in Zahlen, Ausgabe 2000; United Nations Population Division Prognose 2050 Bevölkerungsrückgang ab 2015 ggü 2000 EU-15: -10,4 % Beitrittsländer: -17,3 % (Ohne Malta und Zypern) EU-Beitrittsländer-Wendeknick, Transformationskrise Slowakei-13,4 % Polen-13,6 % Tschechien-17,6 % Litauen-19,1 % Slowenien-23,2 % Ungarn-24,9 % Lettland-28,0 % Estland-46,1 % Quelle: Die Europäische Union in Zahlen, Ausgabe 2000; United Nations Population Division EU 15: 373 Mio. EW 12 Beitr.-Länder 04/07: 75 Mio. EW

62 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 61 EU EU-15 - 2050 Stabile Bevölkerungszahl: bei TFR von 1,4: 1.2 Mio. Zuwanderern Bisher: ca. 700.000 Zuwanderer/Jahr 100.000 Zuwanderer/Jahr = 0.1 Kinder/Frau Quelle: Wolfgang Lutz und Sergei Scherbov: Können Zuwanderer Bevölkerungsalterung aufhalten? In: Demografische Forschung, 2004, Jahrgang 1, Nr. 1, S. 3 http://www.demografische-forschung.org/archiv/defo0401.pdf EU-15 - 2050 Stabile Bevölkerungszahl: bei TFR von 1,4: 1.2 Mio. Zuwanderern Bisher: ca. 700.000 Zuwanderer/Jahr 100.000 Zuwanderer/Jahr = 0.1 Kinder/Frau Quelle: Wolfgang Lutz und Sergei Scherbov: Können Zuwanderer Bevölkerungsalterung aufhalten? In: Demografische Forschung, 2004, Jahrgang 1, Nr. 1, S. 3 http://www.demografische-forschung.org/archiv/defo0401.pdf 2050

63 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 62 EU - Alterung 2000-2050 1. steigende Lebenserwartung 2. sinkende Geburtenzahlen Seit Anfang 70er Jahre unter Reproduktionsrate ( 2,1 Kinder je Frau) 1970: 2,38 2001: 1,47 (EU-15) Quellen: eurostat, Statistik kurz gefasst 12/2001 Die Europäische Union in Zahlen http://europa.eu.int/comm/publications/booklets/eu_glance/14/txt_de.pdf 2000-2050 1. steigende Lebenserwartung 2. sinkende Geburtenzahlen Seit Anfang 70er Jahre unter Reproduktionsrate ( 2,1 Kinder je Frau) 1970: 2,38 2001: 1,47 (EU-15) Quellen: eurostat, Statistik kurz gefasst 12/2001 Die Europäische Union in Zahlen http://europa.eu.int/comm/publications/booklets/eu_glance/14/txt_de.pdf Erwerbsfähige 15- 65 Jahre: - 10 % Rentner > 65 Jahre: + 12 % Kinder < 15 Jahre: - 5 %

64 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 63 Deutschland - Alterung Quelle: Herwig Birg, Soziale Auswirkungen der demographischen Entwicklung, Informationen zur politischen Bildung (Heft 282), http://www.bpb.de/popup_druckversion.html?guid=KN8WS2 http://www.bpb.de/popup_druckversion.html?guid=KN8WS2 2020: 100 (20-60-Jährige) zu 91 (Nicht-Erwerbstätige) 2050: 100 zu 123

65 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 64 Deutschland - Alterung 1997-2015 Forcierte Alterung im Osten Abwanderung der Jungen in den Westen Wendeknick bei den Geburten 1997-2015 Forcierte Alterung im Osten Abwanderung der Jungen in den Westen Wendeknick bei den Geburten

66 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 65 Deutschland: Bevölkerungs(um)verteilung 2000 – 2020 Osten: Starke Abnahme im Ausnahme: Umlandkreise großer Ballungsräume (Berlin, Dresden, Leipzig, Halle, Rostock) Westen: Wachstum und beginnende Schrumpfung Norden: Flensburg -8%, Kiel - 7 %, Wilhelmshaven -19,9 %, Bremen -9 % Westen: Ruhrgebiet fast durchweg: Gelsenkirchen - 16,1 %, Wuppertal, -16,6 %, Südwesten: Saarbrücken -9,8 % Süden: Hof -14,2 %, Bayreuth - 10,6 %, Nürnberg -6,3 % Quelle: BBR-Prognose, http://www.berlin-institut.org/studie2020/frei/karte.phphttp://www.berlin-institut.org/studie2020/frei/karte.php 2000 – 2020 Osten: Starke Abnahme im Ausnahme: Umlandkreise großer Ballungsräume (Berlin, Dresden, Leipzig, Halle, Rostock) Westen: Wachstum und beginnende Schrumpfung Norden: Flensburg -8%, Kiel - 7 %, Wilhelmshaven -19,9 %, Bremen -9 % Westen: Ruhrgebiet fast durchweg: Gelsenkirchen - 16,1 %, Wuppertal, -16,6 %, Südwesten: Saarbrücken -9,8 % Süden: Hof -14,2 %, Bayreuth - 10,6 %, Nürnberg -6,3 % Quelle: BBR-Prognose, http://www.berlin-institut.org/studie2020/frei/karte.phphttp://www.berlin-institut.org/studie2020/frei/karte.php

67 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 66 Brandenburg: Prognose 2002-2020

68 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 67 Brandenburg: Demografische Zeitachse

69 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 68 Prioritäten in den alten Ländern In allen westeuropäischen Ländern verzichten Frauen heute eher auf Kinder als auf Selbstständigkeit und berufliche Entwicklung. Je moderner eine Gesellschaft und je größer die Emanzipation der Frauen, um so höher sind die Kinderzahlen... Emanzipation oder Kindergeld? Wie sich die unterschiedlichen Kinderzahlen in den Ländern Europas erklären http://www.familienhandbuch.de/cms/Familienforschung_Emanzipation.pdf http://www.familienhandbuch.de/cms/Familienforschung_Emanzipation.pdf

70 Staatskanzlei Stefan Krappweis, Vortrag beim Bund Neudeutschland, Stadtgruppe Berlin, 19.3.2005 24.01.2014 69 psychologisch-emotionaler Nutzen gegen Opportunitätskosten (Opportunitätskosten = Einkommensausfälle während Mutterschaft-Erwerbsunterbrechung, nicht Kosten für Versorgung des Kindes) Kinderwunsch und Kostenfrage


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