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Terminologische Kontrolle durch Thesauri Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik.

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1 Terminologische Kontrolle durch Thesauri Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I Was ist eine Katze?

2 ... und ein Pferd? Begriff [Konzept] Ross Mähre Gaul Klepper Zossen Fohlen Stute Schimmel Rappe Pferd Pony SenderEmpfänger Roß Kaltblut Araber Hengst Ich glaub', mich tritt ein Pferd... erzählt mal wieder was vom Pferd... Bezeichnung [Benennung, Term] Equus przewalskii Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I

3 Terminologie Gegenstand, Bezeichnung, Begriff Begriff, Konzept, Vorstellung Pferd Horse Schimmel... Gegenstand, Objekt in der Realität Bezeichnung, Benennung Term Mentales Modell repräsentiert Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I

4 Terminologie Gegenstand, Bezeichnung, Begriff Spree/WS 2010/2011 Semiotisches Dreieck

5 Fachterminologie Probleme bei Benennungen Polysemie, Homonymie = Homographie Mehrdeutigkeit: Eine Bezeichnung hat zwei oder mehr als zwei Bedeutungen Pferd = Tier, Pferd = Turngerät Polysemie eine Bezeichnung - mehr als ein (etymologisch verwandter) Begriff Atlas: Gott, Kartenwerk, Seide, Gebirge Homonymie eine Bezeichnung - mehr als ein (etymologisch nicht verwandter) Begriff Gesicht: Antlitz, Fresse Synonymie ein Begriff - mehr als eine Bezeichnung Zwei oder mehr als zwei Bezeichnungen haben eine (annä- hernd gleiche) Be- deutung Spree/WS 2010/2011

6 Terminologie Terminologische Kontrolle Ein Thesaurus bietet folgende Verfahren für die terminologische Kontrolle: Formale Normierung der Bezeichnungen nach Ansetzungsregeln (z.B. nur Substantive im Nominativ) Disambiguierung der Polyseme (Polysemkontrolle, Homonymkontrolle) durch Klammerzusätze (Qualifikatoren, Homonymenzusätze z. B. Bank ) Zusammenführen der Synoyme in der Äquivalenzklasse (Synonymkontrolle) (z. B. Samstag BF Sonnabend) Definitionen und Erläuterungen in den Hinweisen [Scope note] Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I

7 Was ist ein Thesaurus? Spree/WS 2010/2011 Drache? Schatzkoffer? Nachschlagewerk? "Ein Thesaurus [...] ist eine geordnete Zusammenstellung von Begriffen und ihren (vorwiegend natürlichsprachigen) Bezeichnungen, die in einem Dokumentationsgebiet zum Indexieren, Speichern und Wiederauffinden dient. Quelle: DIN 1463, Teil 1, Abschnitt 2.2

8 Beispiele für Thesauri Spree/WS 2010/2011 STW - für Wirtschaftsthemen Unesco Thesaurus – für Bildung, Wissenschaft und Kultur Als Werbegimmick zum Thema Film

9 Beispiel SWD (Schlagwortnormdatei)SWD (Schlagwortnormdatei) Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I SWD Weihnachten IDN BF|s|Christfest BF|s|Weihnachtsfest BF|s|Weihnacht BF|s|Christmas *eng OB|s|Kirchenfest UB|s|Heiliger Abend

10 Übung – Beziehungen zwischen Begriffen und Bezeichnungen Spree/WS 2010/2011 Rechts finden sehen Sie einen Ausschnitt der Tagcloud auf flickr.de. Stellen Sie Relationen zwischen den Begriffen und Bezeichungen her. Finden Sie Beispiele für Synonyme, hierarchische Beziehungen (Teil/Ganzes) (Abstraktionsbeziehung –is a) Irgendwie verwandte Begriffe. Beschreiben Sie, in welcher Hinsicht die Begriffe verwandt sind. Beispiel: old –new (Gegensatz) animalsanimals architecture art asia australia autumn baby band barcelona beach berlin bike bird birds birthda y black blackandwhite blue bw california canada ca non car cat chicago china christmas church city cl ouds color concert dance day de dog england eur ope fall family fashion festival film florida flower flo wers food football france friends fun garden geotag ged germany girl girls graffiti green halloween hawa ii holiday house india iphone ireland island italia it aly japan july kids la lake landscape light live lon don love macro me mexico model mountain mount ains museum music nature new newyork newyorkcit y night nikon nyc ocean old paris park party peo ple photo photography photos portrait raw red river rock san sanfrancisco scotland sea seattle show s ky snow spain spring street summer sun sunset ta iwan texas thailand tokyo toronto tour travel tree tr ees trip uk urban usa vacation vintage washington water wedding white winter yellow york zoo architectureartasiaaustraliaautumnbabybandbarcelonabeachberlinbikebirdbirdsbirthda yblackblackandwhitebluebwcaliforniacanadaca noncarcatchicagochinachristmaschurchcitycl oudscolorconcertdancedaydedogenglandeur opefallfamilyfashionfestivalfilmfloridaflowerflo wersfoodfootballfrancefriendsfungardengeotag gedgermanygirlgirlsgraffitigreenhalloweenhawa iiholidayhouseindiaiphoneirelandislanditaliait alyjapanjulykidslalakelandscapelightlivelon donlovemacromemexicomodelmountainmount ainsmuseummusicnaturenewnewyorknewyorkcit ynightnikonnycoceanoldparisparkpartypeo plephotophotographyphotosportraitrawredriverrocksansanfranciscoscotlandseaseattleshows kysnowspainspringstreetsummersunsunsetta iwantexasthailandtokyotorontotourtraveltreetr eestripukurbanusavacationvintagewashingtonwaterweddingwhitewinteryellowyorkzoo

11 Terminologie Terminologische Kontrolle Formale Ansetzung Numerus: Bevorzugt Singular (in deutschsprachigen T.) Ausnahmen: Wörter, die nur im Plural vorkommen wie Eltern; Kosten; Überstunden oder Bezeichnungen mit unterschiedlicher Bedeutung der Singular-Pluralform: Geschichte - Geschichten Wortfolge: Bevorzugt natürliche Wortfolge in Adjektiv-Substantiv-Verbindungen Internationale Beziehungen statt Beziehungen, Internationale Wortart: Bevorzugt Substantive statt Verben Therapie statt Therapieren Wortart: Keine isolierten Adjektive Internationale Beziehungen statt International Abkürzungen: Bevorzugt Langform statt Kurzform Nacht-und-Nebel-Häftling statt NN-Häftling Möglichst wenig kombinierte Bezeichnungen Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I

12 Jutta Lindenthal Terminologie (Polysemkontrolle) Überblick Bezeichnungen mit identischer Schreibweise aber unterschiedlichen Bedeutungen werden disambiguiert Qualifizierender Zusatz in runden Klammern (Homonymenzusatz, Qualifikator) Kiefer (Knochen) Kiefer (Nadelholz) Morphologie (Biologie) Morphologie (Sprachwissenschaft) Beispiele Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I

13 Relationen ÜberblickA=B Äquivalenzrelation Äquivalenzrelation B wird für den Zweck des Thesaurus in der Bedeutung A gleichgesetzt Hierarchierelation Hierarchierelation B ist ein A oder ist ein Teil von A AB A BB IsA Teil von Assoziationsrelation Assoziationsrelation B und A überschneiden sich in einem Bedeutungselement nach: ANSI/NISO Z Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I Weihnachten=Christfest Weihnachten is A Kirchenfest Weihnachten / Familienfeier

14 Äquivalenzrelation Überblick = Beziehung zwischen Bezeichnung(en) und Begriff Zusammenfassung von bedeutungsgleichen oder bedeu- tungsähnlichen Bezeichnungen [Benennungen,Terme] zu einem Begriff [Konzept] in der Äquivalenzklasse (Einstiegs-, Zugangsvokabular, lead-in-vocabulary) Verweisungsrelation, analog "siehe-Verweisung" in Buchregistern Relationenkürzel: deu BS – BF [Benutze Synonym - Benutzt für] eng USE – UF [Use - Use(d) for] Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I Pferd BF/UF Gaul BF/UF Ross Ross BS/USE Pferd

15 Äquivalenzrelation Beispiele Novemberpogrom UF Kristallnacht Reichskristallnacht Reichspogromnacht Pogromnacht (1938) Neunter November 1938 Crystal night Nuit de cristal November pogrom NSH Außenpolitik Synonyme Außenpolitische Strategie Foreign Policy Nationales Interesse STW Datenschutz Synonyme - Bundesdatenschutzgesetz - Datenschutzgesetz - Datenschutzrecht STW Quelle: NSH = Thesaurus Nationalsozialismus und Holocaust STW = Standard Thesaurus Wirtschaft Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I

16 Äquivalenzrelation Typen äquivalenter Terme Zur Äquivalenzklasse werden Bezeichnungen zusammengefasst, die bedeutungsgleich oder bedeutungsähnlich sind. Das können sein: Lexikalische Varianten [Schreibweisen] Synonyme Quasisynonyme Von diesen Bezeichnungen wird eine Variante zur Vorzugsbenennung gewählt, die den Begriff repräsentiert. Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I

17 Äquivalenzrelation Lexikalische und syntaktische Varianten Kurzformen (Abkürzungen, Akronyme) Abk. - Abkürzung Allgemeine Electricitäts Gesellschaft - AEG Schreibweisen (graphische Varianten) Roß - Ross Normierte Bezeichungen EG – Ägypten Invertierte Formen Beziehungen, Internationale Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I

18 Äquivalenzrelation Synonyme Beispiele Regionale und dialektale Varianten Brötchen - Schrippe - Semmel Chronologische Varianten (veraltete Ausdrücke) Antlitz - Gesicht Gruppensprachliche Varianten Geld - Kies - Zaster Fachsprachliche Bezeichnungen Keuchhusten - Pertussis Stilistische Varianten, Sprachebene Visage - Fresse - Gesicht - Antlitz Generische Bezeichnung und Handelsnamen Diazepam - Valium Varianten unterschiedlicher linguistischer Herkunft Konspiration - Verschwörung Fremdsprachige Bezeichnungen Crystal night - Kristallnacht Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I

19 Hierarchierelation Überblick = Beziehung zwischen Begriffen (Deskriptoren) Beziehung zwischen Begriffen höherer und niedrigerer Abstraktionsebene (Ober- und Unterklassen) Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I Relationenkürzel: deu OB - UB [Oberbegriff - Unterbegriff] eng BT - NT [Broader term - Narrower term] Tier UB/NT Katze UB/NT Pferd Hauskatze OB/BT Katze

20 Hierarchierelation Abstraktionsrelation = Logische Relation zwischen Oberbegriffen und Unterbegriffen Der Unterbegriff hat alle Merkmale des Oberbegriffs und hat mindestens ein spezifizierendes Merkmal darüber hinaus Der Oberbegriff besitzt weniger Begriffsmerkmale als der Unterbegriff (geringere Intension) Der Oberbegriff hat einen größeren Begriffsumfang als der Unterbegriff (gößere Extension) Is-A-Hierarchie (logische Hierarchie) Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I Relationenkürzel: deu OA – UA [Oberbegriff - Unterbegriff (Abstraktionsrelation)] eng BTG – NTG [Broader term - Narrower term (generic)] Hauskatze OA/BTG Katze

21 Hierarchierelation Abstraktionsrelation Test Für jedes A (Unterbegriff) trifft auch B (Oberbegriff) zu, aber nicht umgekehrt. [DIN 1463 Teil 1, Nov 1987, 5.3.1] Zur Prüfung der logischen Subsumtionsrelation kann der "All- and-some-Test" verwendet werden:B A some all Tier Katze Katze einige alle SäugetierIsA alle einige Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I

22 Hierarchierelation Abstraktionsrelation Prüfungskriterien Unterbegriff und Oberbegriff gehören stets der gleichen Begriffskategorie an. Vorgänge können mithin nur mit Vorgängen, Eigenschaften nur mit Eigenschaften, Gegenstände nur mit Gegenständen in einer Abstraktionsrelation stehen. [DIN 1463 Teil 1, Nov 1987, 5.3.1] Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I Jagen Jäger Jagdmesser Keine korrekte Abstraktionsrelation, denn:

23 Hierachierelation Bestandsrelation Definition Bestandsrelation [partitive Relation, Teil-Ganzes-Relation, Part-Whole-Relationship] Beziehung zwischen Begriffen eines größeren Ganzen und eines Teils davon Relationenkürzel: deu SP - TP eng BTP - NTP [Broader term - Narrower term (partitive)] Jackentasche SP/BTP Jacke

24 Hierarchierelation Bestandsrelation Beispiele Körperorgansysteme und Organe Nervensystem Zentralnervensystem Gehirn Rückenmark Geographische Systeme Deutschland Schleswig-Holstein Lübeck Wissenschaftliche Disziplinen Naturwissenschaft Biologie Zoologie Botanik Hierarchische organisatorische, korporative, soziale oder politische Strukturen Armee Division Batallion Regiment Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I

25 Hierarchierelation Polyhierarchie Graphische Darstellung = Beziehung zwischen Begriffen (Deskritporen) Ein Unterbegriff hat mehr als einen Oberbegriff Musikinstrument Tasten- instrument Blas- instrument OrgelKlavierTrompete Saiten- instrument Geige Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I

26 Hierarchierelation Polyhierarchie Definition Prinzipiell gibt es in einem Thesaurus keine Beschränkung für die Anzahl der für einen Begriff angebbaren über- oder untergeordneten Begriffe. Man spricht von [...] Polyhierarchie, wenn für einen Begriff mehr als ein direkt übergeordneter Begriff angegeben wird. [DIN 1463 Teil 1, Nov 1987, 5.3.3] Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I

27 Assoziationsrelation Typen Zoologie - Zoologe; Neurologie - Nervensystem Disziplin und Objekte bzw. Personen der Disziplin Jagd - Jäger Ereignisse und Akteure Pflanzen - Herbizide Objekte, Ereignisse und Gegenmittel Weben - Kleidung; Buch - Buchdruck Aktionen und ihre Produkte Gift - Toxizität Objekte und ihre spezifischen Eigenschaften Infektion - Krankheitserreger Ereignisse und ihre Ursachen Lehrerin - Lehrer Weibliche und männliche Form nach: ANSI/NISO Z Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I

28 Assoziationsrelation Definition Eine Assoziationsrelation ist eine zwischen Begriffen bzw. ihren Bezeichnungen als wichtig erscheinende Relation, die weder eindeutig hierarchischer Natur ist, noch als äquivalent angesehen werden kann. [DIN 1463 Teil 1, Nov 1987, 5.4] Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I

29 Begriffszerlegung – Problem? Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I Autobahn Auto + Bahn? Blumengießkanne Blume + Gießkanne? Schlangengift Schlange + Gift? Plattenspieler Platte + Spieler? Schallplatte + Abspielgerät? Kindergarten Kind + Garten?

30 Präkombination oder Postkoordination? Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I Sind alle begrifflichen Komponenten nötig? (Blumengießkanne) 2.Bleibt nach Zerlegung die Spezifität erhalten? (Medienwissenschaft) 3.Lässt sich die Ausgangsbenennung rekonstruieren? (Schlangengift) 4.Gebräuchlichkeit der Begriffskombination? (DVD-Player) 5.Handelt es sich um eine feststehende Wendung / Fachausdruck? (Kindergarten, Baumschule; Autobahn) Achtung: Es werden immer nur Begriffe und nicht Wörter zerlegt Also: Handschuh Hand + Bekleidung (nicht: Hand + Schuh) Quelle: vgl. Bertram 2005, S. 221 f.

31 DeutschEnglisch SB = SpitzenbegriffTT = Top Term OB = OberbegriffBT = Broader term UB = UnterbegriffNT = Narrower term VB = Verwandter BegriffRT = Related term OA = Oberbegriff (Abstraktionsrelation)BTG = Broader term (generic) UA = Unterbegriff (Abstraktionsrelation)NTG = Narrower term (generic) ---BTI = Broader term (instance) ---NTI = Narrower term (instance) SP = Verbandsbegriff (Bestandsrelation)BTP = Broader term (partitive) TP = Teilbegriff (Bestandsrelation)NTP = Narrower term (partitive) BS = Benutze SynonymUSE = Use BF = Benutzt für SynonymUF = Use(d) for BK = Benutze KombinationUSE = Use KB = Benutzt in KombinationUFC = Used for combination H = Erläuterung (Hinweis)SN = Scope note D = Definition nach: DIN 1463, Teil 2, 3.1 und ANSI/NISO Z , p. xii Relationen Abkürzungen Tabelle Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I

32 Ist eine Dokumentationssprache Dient der Begriffsklärung und Disambiguierung legt ein Netz festgelegter Relationen (Äquivalenz, Hierarchie, Asssoziation) über die Dokumente Unterstützt Indexierung und Retrieval Wird angewandt zur inhaltlichen Erschließung in Bibliotheken, Archiven, Museen, Dokumentationsstellen, Unternehmen Domänenübergreifend (Universalthesauri) oder domänenspezifisch (Fachthesauri) Thesaurus Zusammenfassung Spree/WS 2010/2011 In Auszügen übernommen von Jutta Lindenthal FH Postdam - Grundlagen der Informationsmethodik I


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