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Althochdeutsche Literatur Das Hildebrandslied (840 n. Chr., Kloster Fulda) Stofflicher Hintergrund des Heldenliedes, das zum Komplex der Dietrichsage gehört:

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1 Althochdeutsche Literatur Das Hildebrandslied (840 n. Chr., Kloster Fulda) Stofflicher Hintergrund des Heldenliedes, das zum Komplex der Dietrichsage gehört: die Rabenschlacht zwischen dem Ostgoten- könig Theoderich (Dietrich von Bern) und Odoaker. Der Grundkonflikt ist der, dass Hildebrand sich zwischen Krieger- ehre / Gefolgschaftstreue und Sippenzugehörigkeit entscheiden muss. Der Stabreim Der Stabreim ist ein Alliterationsvers: Er weist einen Gleichklang im Anlaut auf. Die Langzeile wird unterteilt in Anvers und Abvers, sie werden durch eine Zäsur voneinander getrennt. Im Anvers befinden sich in der Regel 2 Stäbe, im Abvers ein Stab. Die beiden Stäbe im Anvers nennt man Stollen, der Stab im Abvers ist der Hauptstab. Es staben jeweils gleiche Konsonanten (sk / sp / st gelten als ein Konsonant) bzw. alle Vokale miteinander. Althochdeutsche Literatur ist geprägt durch Bilingualität, durch das Verhältnis von Latein, der Vatersprache und der Volkssprache, der Muttersprache.

2 Die Merseburger Zaubersprüche und der Wurmsegen Es handelt sich um rituelle Kleintexte, um Relikte germanischen Brauchtums. Merseburger Zaubersprüche: Überlieferung aus dem 10. Jh. in einer Merseburger Handschrift Wurmsegen: Überlieferung in einer Münchner Handschrift aus dem 9. Jh. Das Hildebrandslied und die Zaubersprüche gehören zu dem Komplex Oralität (Mündlichkeit) und Skripturalität (Schriftlichkeit), sie sind der Oral Poetry zuzuordnen, weil sie Signale für ursprüngliche Mündlichkeit enthalten.

3 Bibelepik Heliand (Heiland) anonymer Autor, zwischen 830 und 850 in Altsächsisch im Auftrag Kaiser Ludwigs des Frommen verfasst Gattung: Evangelienharmonie (urspr. griech. Diatessaron, Übersetzung ins Althochdeutsche: Tatian) = Zusammenschrift aus den 4 Evangelien. Erzählt wird das Erdenleben Christi bis zu seiner Himmelfahrt; Einteilung des Werkes in Fitten der Liber Evangeliorum Otfrids von Weißenburg Otfrid ist der erste, uns namentlich bekannte deutsche Dichter zwischen 863 und 871 auf Südrheinfränkisch verfasst Einteilung in 5 Bücher Bedeutung des Werkes: –Begründung für den Gebrauch der Volkssprache –Angaben über die Übersetzungsarbeit –Einführung des Endreims in Form der binnengereimten Langzeile –Keine Evangelienharmonie: Zugrunde liegt primär das Evangelium des Johannes und es gibt Auslegungspassagen –Werk ist auf Lektüre angelegt: Telesticha und Akrosticha


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