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Selbstevaluation in Schule SEIS Realschule Vechelde Ergebnisse 2009 – eine Übersicht und Entscheidungshilfe 1.

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Präsentation zum Thema: "Selbstevaluation in Schule SEIS Realschule Vechelde Ergebnisse 2009 – eine Übersicht und Entscheidungshilfe 1."—  Präsentation transkript:

1 Selbstevaluation in Schule SEIS Realschule Vechelde Ergebnisse 2009 – eine Übersicht und Entscheidungshilfe 1

2 2 RS Vechelde: Unsere SEIS- Ergebnisse- was ist zu tun ? 1.Im folgenden können Sie eine Darstellung der Ergebnisse der SEIS-Befragung der 6. und 8. Klassen unserer Schule im Herbst 2008 finden. 2.Der Kommentator, Herr RSD i.R. Günter Drenkelfort, hat mit Hilfe der von ihm definierten Ampelkriterien eine Auswertung unserer Befragungsergebnisse vorgenommen, die zur Zeit in den Schulgremien diskutiert und zur weiteren Planung von künftigen Qualität steigernden bzw. Qualität sichernden Maßnahmen herangezogen wird. 3.Für Fragen, die beim Lesen entstehen bzw. für Anregungen, die Ihnen durch die Lektüre einfallen, stehe ich Ihnen über unser Sekretariat oder per Mail gern zur Verfügung. gez. Marsch, Schulleiter

3 Zur Erinnerung: SEIS erhebt Meinungen und nicht Tatsachen. SEIS liefert also keine sogenannten harten Daten. Aus den SEIS- Ergebnissen sind Schluss- folgerungen zu ziehen, wie man mit den Ergebnissen umgehen will. Experten dafür sind die befragten Gruppen selbst. 3

4 Die befragten Gruppen können Sachverhalte unterschiedlich bewerten. Das ist Anlass für klärende Gespräche. Keine Gruppe –auch nicht die der Lehrer/innen- hat eher Recht als die anderen Gruppen. 4

5 Werte zwischen 60% und 79% gelten als hohe Zustimmung bzw. Ablehnung. Werte ab 80% gelten als sehr hohe Zustimmung bzw. Ablehnung. 5

6 SEIS hilft also, die derzeitige Qualität der Schule zu bewerten. Die Fragen beziehen sich dabei auf folgende 6 Qualitätsbereiche: Qualitätsbereich 1: Ergebnisse und Erfolge der Schule Qualitätsbereich 2: Lernen und Lehren Qualitätsbereich 3: Schulkultur Qualitätsbereich 4: Führung und Schulmanagement Qualitätsbereich 5: Professionalität der Lehrkräfte Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung 6

7 Jeder Qualitätsbereich ist untergliedert in 3 bis 6 Kriterien, für jedes Kriterium sind Indikatoren formuliert, insgesamt mehr als 200. Zum QB 1 : gehören die Kriterien: Personale Kompetenz; Fachkompetenz; Lern- + Methodenkompetenz; Praktische Handlungskompetenz; Schullaufbahn + weiterer Bildungsweg; Zufriedenheit mit der Schule als Ganzem. Zum QB 2 : Schulinternes Curriculum; Schülerunterstützung + Förderung; Fachliche + didaktische Gestaltung von Lernen im Unterricht; Selbstbestimmtes + selbstgesteuertes Lernen; Gestaltung von Beziehungen, Lernzeit + Lernumgebung; Leistungsanforderungen + Leistungsbewertung. Zum QB 3: Gestaltung der Schule als Lebensraum; Wertschätzung + soziales Klima in Schule und Klassen; Schülerberatung + -betreuung; Beteiligung von Schülern + Eltern; Kooperation mit gesellschaftlichen Partnern. 7

8 8 Zum QB 4: Führungsverantwortung der Schulleitung; Schulleitung + Qualitätsmanagement; Verwaltung + Ressourcenmanagement; Unterrichtsorganisation; Arbeitsbedingungen. Zum QB 5: Zielgerichtete Personalentwicklung und Qualifizierung; Personaleinsatz; Kooperation. Zum QB 6: Schulprogramm; Evaluation; Planung, Umsetzung + Dokumentation; Eigenverantwortung + Innovation.

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10 Qualitätsbereich 1: Ergebnisse und Erfolge: 1.1: Personale Kompetenz: Sehr viele Schüler/innen können sich nach Meinung von Schüler/innen und Eltern gut selbst Ziele setzen. Die im Kriterium genannten personalen Kompetenzen wurden nach Meinung vieler bzw. sehr vieler Schüler/innen und Lehrer/innen gelernt. 73% der Schüler/innen + viele Eltern sagen, die Schule habe geholfen, gut mit anderen auszukommen. Viele Schüler/innen sagen, die Schule habe geholfen, eigene Stärken + Schwächen zu erkennen sowie gut mit anderen auszukommen. 1.2: Fachkompetenz: Viele Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern sagen, dass die Schule die Schüler/innen gut auf die nächste Klasse vorbereitet. Viele Lehrer/innen und Schüler/innen sagen übereinstimmend, dass die Schüler/innen eigene Ideen im Unterricht gut mündlich ausdrücken können. Lehrerinnen (27%) und Schüler/innen (73%) sind nicht einig, ob die Schüler/innen eigene Ideen gut schriftlich ausdrücken können. Dass die Schüler/innen in Englisch, Deutsch + Mathematik zeigen können was sie können, erreicht bei den Lehrerinnen Zustimmungswerte unter 60%. 1.3: Lern- und Methodenkompetenz: Dass die Schüler/innen alle aufgelisteten Kompetenzen gelernt haben, sagen sehr viele bzw. viele Befragte. Hierzu gehören u.a.: eigenständig arbeiten, in Gruppen arbeiten, die richtigen Informationen finden +auswählen, Aufgaben auch zu lösen, wenn das nicht gleich gelingt, ihre Arbeit rechtzeitig fertig stellen, usw. 10

11 Qualitätsbereich 1: Ergebnisse + Erfolge, Fortsetzung 1.4: Praktische Handlungskompetenz: Viele Schüler/innen können vieles von dem in der Schule Gelernten außerhalb der Schule gebrauchen. Sie haben auch viele praktische Handlungskompetenzen erworben. Dass die Schüler/innen Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln, sagen 88% der Lehrer/innen und mit 52% deutlich weniger Schüler/innen Schullaufbahn + weiterer Bildungsweg: Unterschiedliche Auffassungen zwischen Lehrer/innen mit zumeist hohen Werten und Eltern +/oder Schüler/innen mit niedrigeren Werten gibt es in folgenden Punkten: Es gibt regelmäßige Angebote zur Schullaufbahnberatung für Schüler + Eltern (L.: 91%, E.: 26%, Sch.: 40%). Die Schule informiert die Schüler/innen systematisch über die weiteren Möglichkeiten der Schulbildung bzw. der Berufsausbildung (L.: 96%, E.: 26 bzw. 19%, Sch.: 41%). Die Schule informiert Eltern regelmäßig über Stärken (L.: 76%, E.: 50 bzw. 27%) und Schwächen (L.: 92%, E.: 53 bzw. 45%) des Kindes. Nur 32 bzw. 15% der Eltern bestätigen, hilfreiche Anregungen zu erhalten, wie sie ihrem Kind helfen können, sich zu verbessern, 79% der Lehrer/innen meinen dieses aber zu tun. 79% der Lehrer/innen aber nur 30% der Eltern sind der Meinung, dass die Schule die Schüler/innen gut auf die weiterführende Schule bzw. den Beruf vorbereitet. 11

12 Qualitätsbereich1: Ergebnisse, Forts. 1.6: Zufriedenheit mit der Schule als Ganzem: Die Schule hat nach Meinung vieler Befragter aus allen Gruppen einen guten Ruf. Alle Lehrer/innen würden ihr Kind auf eine Schule wie diese schicken. Sehr viele Eltern schicken ihr Kind gern auf diese Schule, sehr viele Schüler/innen gehen gern auf ihre Schule. Viele Eltern würden diese Schule weiterempfehlen. Viele Werte liegen hier deutlich über denen vergleichbarer Schulen (R1) 54% (Kl.6) bzw. 42% der Eltern sind mit der Qualität des Unterrichts zufrieden. 12

13 Qualitätsbereich 2: Lernen und Lehren: 2.1: Schulinternes Curriculum: Sehr viele Lehrer/innen sagen, sie arbeiteten mit Kollegen/innen an der Entwicklung des schuleigenen Curriculums. Viele Lehrer/innen sind mit der Umsetzung des Curriculums zufrieden. Sehr viele Lehrer/innen sagen, dass sich die Lehrer/innen darüber abstimmen, wie sie die überfachlichen Fähigkeiten vermitteln. Sehr viele achten auch darauf, dass der Lehrplan von Klasse zu Klasse ein kontinuierliches Ganzes bildet. Sehr viele Lehrer/innen meinen ihren Schüler/innen erkennen zu helfen, wie das in ihren Fächern Gelernte zu dem in anderen Fächern in Zusammenhang steht. Das bestätigen 55% der Schüler/innen. 44% der Lehrer/innen geben an, den Unterricht gemeinsam vor- und nachzubereiten. 13

14 14 2.2: Schülerunterstützung und + -förderung: Sehr viele Schüler/innen bestätigen, ihre Lehrer/innen fragen zu können, wenn sie etwas nicht verstanden haben. Sehr viele Lehrer/innen sagen, dass die meisten Lehrer/innen den Schüler/innen helfen, gute Leistungen zu erbringen. Nach Aussage vieler Schüler/innen geben ihnen die Lehrer/innen das Gefühl, ihre Sache gut zu machen. Sehr viele Lehrer/innen und Schüler/innen bestätigen, dass die Schule den Schüler/innen vielfältige nationale und/ oder internationale Begegnungsmöglichkeiten bietet. Fast alle Lehrer/innen meinen, Schüler/innen wenn nötig Hilfe + Unterstützung anzubieten, das bestätigen viele Schüler/innen und 48% bzw. nur 23% der Eltern. Alle Lehrer/innen meinen, den Schüler/innen im Unterricht regelmäßig Rückmeldungen über ihre Leistungen zu geben, das bestätigen 49% (Kl.6) bzw. 38% der Schüler/innen. Drei Viertel der Lehrer/innen sagen, dass die Schule individuelle Begabungen und Interessen fördert. Das sagen 69% (Kl.6) bzw. nur 38% (Kl.8) der Schüler/innen sowie 53% bzw. 55% der Eltern. Hier gäbe es Verbesserungsmöglichkeiten, obwohl alle Werte über denen der vergleichbaren Schulen (R1) liegen.

15 Qualitätsbereich 2: Lernen und Lehren (Fortsetzung): 2.3: Fachliche und didaktische Gestaltung von Lernen im Unterricht: Sehr viele Lehrer/innen und 59% bzw. 54% der Schüler/innen melden zurück, dass die meisten Lehrer/innen regelmäßig verschiedene Unterrichtsmethoden verwenden. Viele Schüler/innen und Lehrer/innen bestätigen ferner die Verwendung aller genannten Methoden, wie: das Benutzen von Lehrbüchern und Arbeitsblättern, Lehrer- vorträge, Schülervorträge und -präsentationen unter Benutzung von Medien, Gruppenarbeit sowie das Besuchen außerschulischer Lernorte. 2.4.: Selbstbestimmtes und selbstgesteuertes Lernen: Viele Schüler/innen und Lehrer/innen sagen, dass die Schüler/innen über mehrere Tage an Projekten oder umfangreichen Aufgaben arbeiten. Sehr viele Schüler/innen bestätigen gelernt zu haben, selbständig Entscheidungen zu treffen. Das meinen auch viele Lehrer/innen. Sehr viele Lehrer/innen und viele Schüler/innen der 8. Klassen, hingegen mit 36% in den 6. Klassen weit weniger als in vergleichbaren Schulen (R1: 54%) sagen, dass die Schüler/innen das Internet zur Informationssuche nutzen. Nach Meinung von 58% der Lehrer/innen, 51% (Kl.6) bzw. 42% (Kl.8) der Schüler/innen und nur 16% bzw. 8% der Eltern können die Schüler/innen in ihrem eigenen Tempo lernen. 15

16 Qualitätsbereich 2: Lernen und Lehren, Fortsetzung: 2.5.: Gestaltung von Beziehungen, Lernzeit und Lernumgebung: Alle Gruppen bestätigen, dass die Schule klare Erwartungen bezüglich der Hausaufgaben hat. Sie bestätigen auch, dass die Schüler/innen lernten, Meinungsverschiedenheiten in der Schule zu klären und gut mit anderen zusammenzuarbeiten, die anders sind als sie selbst. Fast alle Lehrer/innen achten genau auf das was die Schüler/innen sagen. 55% der Lehrer/innen meinen genügend Zeit für die Schüler/innen zu haben. Das sind deutlich mehr als bei R1 (28%). Viele Lehrer/innen geben an, dass es wenig Störungen im Unterricht gibt. Dem stimmen weit weniger Schüler/innen zu (18% in Kl. 6 bzw. 4% in Kl. 8). 2.6.: Leistungsanforderungen und Leistungsbewertung: Alle Lehrer/innen sagen, es seien für die meisten Fächer Grundsätze zur Leistungsbewertung vereinbart. Sehr viele Schüler/innen wissen, welche Leistungen sie für gute Noten erbringen müssen. Fast alle Lehrer/innen und 58% bzw. 66% der Schüler/innen sagen, es würden viele Arten der Bewertung eingesetzt. Fast alle Lehrer/innen und 63% bzw. 52% der Schüler/innen geben an, dass Ergebnisse von Tests verwendet werden, um den Schüler/innen zu erklären, wie sie ihre Arbeit verbessern können. Die Hälfte der Lehrer/innen und Schüler/innen bestätigt die Verwendung von Kompetenzrastern. Nur wenige Befragte bestätigen die Verwendung von Lerntagebüchern und Portfolios. 16

17 Qualitätsbereich 3: Schulkultur: 3.1.: Gestaltung der Schule als Lebensraum: Viele Befragte aus allen Gruppen halten die Schule für einen Ort, an dem sie sich sicher fühlen. Sie bestätigen auch gute und gesunde Verpflegungsmöglichkeiten an der Schule und betonen, dass es an der Schule ein vielfältiges kulturelles Angebot gibt. Bei vielen bzw. sehr vielen besteht auch Einigkeit, dass die Schule den Schüler/innen neben dem Unterricht eine Reihe von Zusatzangeboten bietet. Viele Schüler/innen und Eltern wissen auch, an wen man sich wenden muss, wenn man ein Angebot wahrnehmen will. Über die Hälfte der Schüler/innen bestätigen, sich neben dem Unterricht an anderen Aktivitäten der Schule zu beteiligen. In allen diesen Punkten liegen Ihre Werte deutlich über denen vergleichbarer Schulen. 88% der Lehrer/innen geben an, dass es an der Schule Beratungs- und Unterstützungsangebote für Eltern gibt. Das bestätigen aber nur 30% bzw. 36% der Eltern und Schüler/innen. 71% der Lehrer/innen sagen, die Schüler/innen könnten Räume und Materialien der Schule auch außerhalb der Unterrichtszeiten nutzen. Das bestätigen nur 49% bzw. 44% der Schüler/innen. 17

18 Qualitätsbereich 3: Schulkultur, Fortsetzung: 3.2 : Wertschätzung und soziales Klima in der Schule und in den Klassen: Alle Lehrer/innen und viele Eltern sagen, den meisten Lehrer/innen sei wichtig, dass es den Schüler/innen gut geht. Hoch ist auch in allen Gruppen die Zustimmung zu der Aussage, dass die Schüler/innen mit den meisten Lehrer/innen gut auskommen. Sehr viele Schüler/innen bestätigen zu wissen, welches Verhalten von ihnen erwartet wird. Die Verhaltensregeln werden ganz überwiegend für vernünftig gehalten. Alle Lehrer/innen meinen, dass sie etwas dagegen tun, wenn Schüler/innen von Mitschüler/innen schlecht behandelt werden, das bestätigen viele Schüler/innen und Eltern. Viele Schüler/innen und Eltern sagen, dass die Lehrer/innen mit schlechtem Benehmen angemessen umgehen. Die große Mehrheit (70%) der Schüler/innen in den 6. Klassen meint, dass die meisten Lehrer/innen die Schüler/innen gerecht behandeln. In den 8. Klassen meinen das mit 49% deutlich weniger Schüler/innen. 33% der Lehrer/innen, 50% (Kl.6) bzw. 27% der Schüler/innen und nur 24% bzw. 34% der Eltern sind der Auffassung, dass wirklich gute Schülerleistungen allgemein in der Schule bekannt gemacht werden. 18

19 Qualitätsbereich 3: Schulkultur Fortsetzung: 3.3: Schülerberatung und –betreuung: Alle Gruppen bestätigen, dass die Schüler/innen lernen, wie der Konsum von Drogen die Gesundheit beeinträchtigen kann. Über 70% der Schüler/innen, 92% der Lehrer/innen und viele Eltern sagen, dass die Schüler/innen Möglichkeiten haben, ihre Hausaufgaben in der Schule anzufertigen und sich dabei helfen zu lassen. 64% (Kl. 8) bzw. 51% der Schüler/innen sowie 57% (Kl.8) und 63% der Eltern bestätigen, dass alle Schüler/innen die Möglichkeit haben, an der Schule auch außerhalb des Unterrichts betreut zu werden. Hier liegen Ihre Werte deutlich über denen vergleichbarer Schulen (R1). Sehr viele Lehrer/innen und viele Schüler/innen (Kl. 6) bestätigen, dass es an der Schule immer jemanden gibt, an den man sich mit schulischen Problemen wenden kann. In den 8. Klassen sagen das mit 51% deutlich weniger Schüler/innen. Sehr viele Lehrer/innen meinen, Schüler/innen Hilfe und Unterstützung bei persönlichen Problemen zu leisten. 38% bzw. 46% der Schüler/innen bestätigen das. Dass sie auch andere Ansprechpartner als Lehrer/innen für die Schüler/innen kennen, bestätigen 51% bzw. 45% der Schüler/innen, 59% bzw. 66% der Eltern und 58% der Lehrer/innen. 19

20 20 Qualitätsbereich 3: Schulkultur Forts Beteiligung von Schüler/innen und Eltern: Sehr viele Eltern und sehr viele Lehrer/innen sagen, dass die Eltern regelmäßig an der Organisation und Durchführung des Schullebens beteiligt werden. Fast alle Lehrer/innen und viele Schüler/innen sagen, dass die Schüler/innen in die Gestaltung des Schullebens einbezogen werden. Alle Lehrer/innen meinen, dass die Meinungen von Schüler/innen bei diese betreffenden Entscheidungen berücksichtigt werden. Das bestätigen viele Schüler/innen. Fast alle Lehrer/innen meinen, dass die Meinung der Eltern berücksichtigt wird, wenn es um Entscheidungen geht, die Schüler/innen oder Eltern betreffen. Das bestätigen mit 48% (Kl.6) bzw. 55% weit weniger Eltern. Alle Lehrer/innen aber nur 49% der Schüler/innen sind der Meinung, dass die Schülervertretung wichtige Entscheidungen beeinflussen kann. 67% der Lehrer/innen, 67% (Kl.6) bzw. 52% der Schüler/innen und 53% bzw. 47% der Eltern sind mit der Art und Weise der Entscheidungsfindung zufrieden.

21 Qualitätsbereich 3: Schulkultur, Fortsetzung: 3.5: Kooperation mit gesellschaftlichen Partnern: Viele Eltern sagen, dass sich Besucher aus dem Ort in der Schule willkommen fühlen. Sehr viele Eltern geben an, der Schule bei der Beschaffung von Geld- und Sachmitteln zu helfen. Fast alle Lehrer/innen und viele Eltern bestätigen, dass die Schule außerschulische Partner in die Gestaltung des schulischen Angebots einbezieht. Viele Lehrer/innen bestätigen die Zusammenarbeit der Schule mit Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Sehr viele Lehrer/innen aber mit 53% bzw. 47% weit weniger Eltern bewerten die Öffentlichkeitsarbeit der Schule als intensiv. Viele Lehrer/innen sagen, dass die Schule zur Verbesserung des Lernens mit Schulen aus der Region kooperiert. 49% bzw. 43% der Eltern geben an, dies nicht zu wissen. 21

22 Qualitätsbereich 4: Führung und Schulmanagement: 4.1: Führungsverantwortung der Schulleitung: Sehr viele Lehrer/innen bestätigen der Schulleitung, dass sie Wert auf das Einhalten von Vereinbarungen legt und zur Verfügung steht, um wichtige Aspekte der schulischen Arbeit zu besprechen. Sehr viele Lehrer/innen, viele Schüler/innen und 53% bzw. 49% der Eltern sagen, dass die Schulleitung klare Vorstellungen von der zukünftigen Entwicklung der Schule hat. In diesen Punkten liegen Ihre Werte über denen der Vergleichsschulen beiR1. Fast drei Viertel der Lehrer/innen sagen auch, dass die Schulleitung klare Informationen an die Lehrer/innen und Mitarbeiter/innen gibt. Nach Meinung aller Lehrer/innen kommuniziert die Schule regelmäßig mit den Eltern. Das bestätigen 58% der Eltern der 6. Klassen und 49% derer der 8. Klassen. Hier liegen die Lehrerwerte und die der Eltern der 6. Klassen über und die der 8. Klassen deutlich unter den R1- Werten. 4.2: Schulleitung und Qualitätsmanagement: Sehr viele Lehrer/innen bestätigen, dass die Schulleitung zu ihrem Wort steht und Zusagen einhält, dass sie Verantwortung für die Planung, Umsetzung und Evaluation der Schulziele und –aktivitäten übernimmt und dass sie die Lehrer/innen für zusätzliche Aktivitäten außerhalb von Unterricht motivieren kann. Sehr viele Lehrer/innen bestätigen, dass eine Steuergruppe wichtige Aufgaben der Schulentwicklung wahrnimmt. Viele Lehrer/innen sagen auch, dass die Schulleitung verschiedene Methoden mit dem Ziel einsetzt, den Unterricht und das Lernen zu verbessern. 22

23 Qualitätsbereich 4: Führung und Schulmanagement, Fortsetzung: 4.3: Verwaltung und Ressourcenmanagement: Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen bestätigen eindeutig, dass die Verwaltung/ das Sekretariat den Schüler/innen bei Fragen zur Verfügung steht und den Eltern klare Informationen gibt. Für fast alle Lehrer/innen ist klar, wer für welche Aufgaben zuständig ist. 76% der Lehrer/innen bestätigen, dass die finanziellen Mittel im Einklang mit dem Schulprogramm verwendet werden. 50 der Lehrer/innen sind der Meinung, dass Fach- oder Jahrgangsteams den Unterricht flexibel organisieren können. Das sind deutlich mehr als bei R1. 75% der Lehrer/innen aber nur 35% bzw. 27% der Eltern sagen, dass Informationen über die Verwendung der finanziellen Mittel veröffentlicht werden. 4.4: Unterrichtsorganisation: Nahezu alle Lehrer/innen sind der Meinung, dass die Unterrichtsorganisation die Ziele des Schulprogramms unterstützt. Sehr viele Lehrer/innen bestätigen, dass die Stundenplangestaltung einer sinnvollen Rhythmisierung des Unterrichtstages folgt. Sehr viele Lehrer/innen bestätigen, dass Lehrer/innen unterstützt werden, wenn sie besondere Unterrichtsvorhaben planen. Sehr viele Lehrer/innen und viele Eltern sind damit zufrieden, wie Pausen und Unterricht umgesetzt werden. In allen diesen Punkten übertreffen Ihre Werte deutlich die Werte vergleichbarer Schulen. Viele Lehrer/innen und Schüler/innen aber nur 40% der Eltern geben an, dass wenig Unterricht ausfällt. 65% (Kl.6) bzw. 40% der Schüler/innen meinen auch im Vertretungsunterricht Neues zu lernen. Fast alle Lehrer/innen, 57% der Eltern (Kl.6) und nur 27% der Eltern (Kl.8) halten den Vertretungsunterricht für gut organisiert. 23

24 Qualitätsbereich 4: Führung und Schulmanagement, Forts. 4.5: Arbeitsbedingungen: Fast alle Lehrer/innen geben an, gern an der Schule zu arbeiten. Viele bestätigen auch, dass Lehrer/innen und Mitarbeiter/innen häufig für ihren Einsatz und ihre Leistungen gelobt werden. 50% Lehrer/innen und 47% der Schüler/innen geben an, zwischendurch mal kurz Dinge erledigen zu können, die nichts mit dem Unterricht zu tun haben. Etwa die Hälfte der Lehrer/innen bestätigt, dass für die Durchführung des Unterrichts ausreichend Arbeitsmittel zur Verfügung stehen und dass sie mit der räumlichen Ausstattung der Schule zufrieden sind. Nach Meinung von 58% der Lehrer/innen, 40% der Schüler/innen sowie 42% bzw. 36% der Eltern ist die Gesundheitsförderung ein wichtiges Thema an der Schule. 55% der Lehrer/innen, 34% bzw. 19% der Eltern und 47% der Schüler/innen sagen, dass die Lehrer/innen selten wegen Krankheit fehlen. 24

25 Qualitätsbereich 5: Professionalität der Lehrkräfte: 5.1: Zielgerichtete Personalentwicklung und Qualifizierung: Sehr viele Lehrer/innen sagen, sie setzten die Impulse aus Fortbildungen in ihrer Arbeit um. 54% der Lehrer/innen sehen die Fortbildung auf ihre eigenen Bedürfnisse, 62% sehen sie auf die Bedürfnisse der Schule und 67% auf die Bedürfnisse des Fachbereichs ausgerichtet. 54% der Lehrer/innen meinen, dass finanzielle Mittel für Fortbildung zur Verfügung stehen. Alle diese Werte sind höher als bei R1. Nach Auffassung von 75% der Lehrer/innen gibt es kein systematisches Fortbildungskonzept 76% der Lehrer/innen sagen, dass es kein Konzept zur Einarbeitung neuer Mitarbeiter/innen gibt. 5.2: Personaleinsatz: Sehr viele Lehrer/innen bestätigen, dass ihre Wünsche und Erwartungen hinsichtlich des Personaleinsatzes berücksichtigt werden. Viele Lehrer/innen sagen, dass die Schulleitung ihre über den Unterricht hinaus- gehenden Fähigkeiten und Interessen kennt. Viele bestätigen, dass Lehrer/innen für besonderen Einsatz entlastet werden. Nach Meinung vieler Lehrer/innen und Schüler/innen wird selten fachfremd unterrichtet. Diese Werte liegen alle deutlich über denen vergleichbarer Schulen (R1). 59% der Lehrer/innen meinen, die Lehrer/innen seien gleich stark belastet. 58% sagen, dass der Personaleinsatz die Bildung von Teams unterstützt. 25

26 Qualitätsbereich 5: Professionalität der Lehrkräfte: 5.3 : Kooperation: Alle Lehrer/innen melden ein harmonisches Arbeitsverhältnis untereinander und zwischen Lehrer/innen und sonstigen Mitarbeiter/innen zurück. 58% der Lehrer/innen meinen, dass Absprachen an der Schule ein hohes Maß an Verbindlichkeit besitzen, 33% sehen das nicht so. Nach Meinung von 42% der Lehrer/innen werden systematisch Fortbildungserfahrungen ausgetauscht. Die Hälfte der Lehrer/innen ist nicht dieser Meinung. Spezielle Angebote zur kollegialen Beratung gibt es nach Aussage von 83% der Lehrer/innen an der Schule nicht. Die Lehrer/innen arbeiten nicht überwiegend in Teams. Das sagen 63% der Lehrer/innen. 26

27 Qualitätsbereich 6: Ziele + Strategien der Qualitätsentwicklung: 6.1: Schulprogramm: Viele Befragte aus allen Gruppen sind der Meinung, dass alle Gruppen gemeinsam am Erfolg der Schule arbeiten. Alle Lehrer/innen sehen ihre Arbeit in Zusammenhang mit den Zielen stehen. Für viele Lehrer/innen steht die Unterrichtsentwicklung im Mittelpunkt der Schulprogrammarbeit. 73% der Lehrer/innen hilft die Kenntnis der Schulziele bei der Kommunikation mit Eltern. Fast alle Lehrer/innen und 53% bzw. 57% der Eltern meinen, dass die Schule klare Vorstellungen von ihren langfristigen Zielen und Werten hat. Alle diese Werte liegen deutlich über R1. 56% bzw. 50% der Eltern bestätigen, über die Ziele der Schule informiert zu werden. Nach Meinung von 79% der Lehrer/innen und 43% bzw. 30% der Eltern macht die Schule deutlich, dass ihr das Lernen der Schüler/innen am wichtigsten ist. 6.2: Evaluation: 71% der Lehrer/innen, 57% der Schüler/innen sowie 48% bzw. 42% der Eltern meinen, dass die Schule ihre Ziele erfolgreich umsetzt. Diese Werte übertreffen die R1- Werte. Die Hälfte der Lehrer/innen ist der Meinung, dass sich die meisten Lehrer/innen für die Selbstevaluation der Schule engagieren. Nur 25% der Lehrer/innen geben an, dass die Schule jedes Jahr ihre Leistungsergebnisse mit denen des Vorjahres vergleicht. Nur 29% der Lehrer/innen, nur 26% bzw. 28% der Eltern und 31% der Schüler/innen glauben, dass Evaluationsergebnisse bzw. Umfragen zu Verbesserungsmaßnahmen führen. 27

28 Qualitätsbereich 6: Ziele + Strategien der Qualitätsentwicklung Forts.: 6.3: Planung, Umsetzung und Evaluation: Viele Schüler/innen bestätigen, dass alle Gruppen zusammenarbeiten, um die Schule erfolgreich zu machen. Sehr viele Lehrer/innen sagen, dass sich die meisten Lehrer/innen für die ganze Schule engagieren, viele bestätigen das auch für die Planung der Schulentwicklung. Das sind höhere Werte als bei R1. Für die Umsetzung des Schulprogramms engagieren sich noch 55% der Lehrer/innen. Sehr viele Lehrer/innen und Schüler/innen aber nur 49% bzw. 55% der Eltern bestätigen der Schule eine gute Planung und Organisation. 51% der Lehrer/innen bestätigen, dass neue Projekte und Maßnahmen regelmäßig schriftlich dokumentiert werden. Das sind weit mehr als bei R1. 6.4: Eigenverantwortung + Innovation: Viele Lehrer/innen fühlen sich motiviert, neue Ideen vorzubringen. Viele Lehrer/innen haben das Gefühl, dass ihre Vorschläge positiv aufgenommen werden. 83% sagen, dass Innovationen positive Wirkungen auf ihre Arbeitszufriedenheit haben. 75% der Lehrer/innen bestätigen, dass bei Ihnen die Lehrer/innen beim Treffen von Entscheidungen beteiligt werden. Viele Lehrer/innen sind der Meinung, die Schule habe ausreichend Freiräume, um neue Ideen umzusetzen. 74% der Schüler/innen der 6. Klassen aber nur 54% derer der 8. Klassen bestätigen, dass guter Einsatz und Leistungen an der Schule anerkannt werden. 28

29 Zusammenfassung aus meiner Sicht: Die Schule hat nach diesem SEIS- Ergebnis sehr viele Stärken, die bewahrt oder sogar ausgebaut werden könnten. Einige Bereiche werden unterschiedlich gesehen. Hier könnte durch weitere Befragungen oder durch Information bzw. Kommunikation Klärung herbeigeführt werden. Es gibt einige wenige Bereiche, in denen Handlungsbedarf besteht. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Ergebnis und viel Erfolg bei der weiteren Arbeit. Packen Sie es gemeinsam an! 29

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