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© Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Evaluationskonzept für die Vorlesung „Einführung in die Medienpädagogik“ Vorschlag zur Untersuchung der Qualität,

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Präsentation zum Thema: "© Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Evaluationskonzept für die Vorlesung „Einführung in die Medienpädagogik“ Vorschlag zur Untersuchung der Qualität,"—  Präsentation transkript:

1 © Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Evaluationskonzept für die Vorlesung „Einführung in die Medienpädagogik“ Vorschlag zur Untersuchung der Qualität, wie auch des Ausbaupotentials der Vorlesung

2 © Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Sehr geehrte Frau Reinmann, wie Sie bereits wissen, hat sich die Hochschulleitung der Universität Augsburg vor einigen Wochen an Evalugrade Unternehmensberatung gewandt, mit der Bitte für einige Vorlesungen und Seminare ein Evaluationskonzept zu entwerfen. Neben Ihnen haben sich noch fünf weitere Professoren für eine Evaluationskonzeptsvorstellung durch Evalugrade entschieden. Wir wollen uns noch einmal recht herzlich für ihre Mitarbeit bedanken und Ihnen im Folgenden unser Evaluationskonzept für die Vorlesung „Einführung in die Medienpädagogik“ vorstellen.

3 © Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Konzeptgliederung Über uns Was ist Evaluation Warum Evaluation Gegenstände der Evaluation Vorlesungsüberblick Medienpädagogik Evaluationsmethoden –Befragung –Dokumentenanalyse –Test –Beobachtung

4 © Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Wer evaluiert? Im Folgenden wollen wir uns kurz vorstellen: Wir sind die Unternehmensberatung Evalugrade und führen schon seit über 4 Jahren externe Evaluationen für Hochschulen, verschiedene Unternehmen und auch Weiterbildungsakademien durch. Die Evaluationen werden von uns selbst geplant, organisiert und auch durchgeführt. Unser Ziel ist es so Stärken und Schwächen eines Bildungskonzepts herauszufinden und die Möglichkeiten der Verbesserung und des Ausbaus anhand der evaluierten Daten aufzuzeigen.

5 © Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Was ist Evaluation? Da es in der Wissenschaft und auch in der Wirtschaft keinen Konsens darüber gibt, was Evaluation genau heißt und was sie alles leisten kann, möchten wir zuerst einmal klären, was wir unter Evaluation verstehen.

6 © Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Warum ist eine Evaluation sinnvoll? Eine Evaluation stellt immer eine geplante Qualitätskontrolle dar. In diesem Sinne handelt es sich also um die Qualität von Studium und Lehre. Besonderes Augenmerk bei der Evaluation der Vorlesung „Einführung in die Medienpädagogik“ liegt auf dem vorhandenen Medieneinsatz und dessen Nutzen. Folgende Fragen scheinen uns dafür besonders relevant: Welche unmittelbaren aber auch langfristigen Erfolge werden erzielt? Welche Lernprozesse werden mit der Veranstaltung angeregt? Worauf sind Erfolge und Misserfolge zurückzuführen? Wie hoch ist die Akzeptanz der Studierenden über den Medieneinsatz in der Lehre?

7 © Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Warum ist eine Evaluation sinnvoll? Die Idee der Evaluation einzelner Veranstal-tungen in verschiednen Studiengängen war eine Idee der Universität selbst um so den Ange-hörigen der Universität Augsburg eine Diskussionsgrundlage zu liefern, wie die Qualität der Lehre zu verbessern ist. Die Ergebnisse helfen Dozenten, Schwächen eigener Lehre zu erkennen und abzustellen und fördern die Kommunikation zwischen Lehrenden und Studierenden über die Lehre. Sie dient den Studenten bei der Kurswahl und hilft der Universitätsleitung bei der Mittelvergabe. Hierbei wird ersichtlich, dass sich Zweck und Adressat einer Evaluation nicht voneinander trennen lassen.

8 © Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Was wird evaluiert? Evaluiert wird der Ablauf der Vorlesung „Einführung in die Medienpädagogik“ über das gesamte Semester. Dabei sollen nicht nur didaktische und inhaltliche Qualitäten eine Rolle spielen, sondern auch das Gesamtkonzept der Veranstaltung. Um dieses Konzept noch einmal klar vor Augen zu haben, hier ein kurzer Überblick: Die Vorlesung besteht einmal aus einem Präsenzelement in Form einer traditionellen Vorlesung an der Universität. Das zweite Element der Vorlesung ist ein sogenanntes offline Element in Form der BSCW Plattform im Internet.

9 © Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Überblick über die Vorlesung „Einführung in die Medienpädagogik“ Einführung Vorstellung des Tutorensystems Begriff, Richtungen und Ziele der Medienpädagogik Entwicklungslinien der Medienpädagogik Medienpädagogik als Studienfach (Exkurs I: Lernen und Studieren) Medienpädagogik zwischen Wissenschaft und Praxis (Exkurs II: Wissenschaft und Forschung) Medien und Kommunikation Zwischenklausur Neue Medien und Mediengesellschaft Mediale Gewalt Computerspiele Medien und Sozialisation Termin entfällt Lernen mit Medien Abschlussklausur

10 © Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Die Einführungsveranstaltung in die Medienpädagogik ist ausgelegt für Studierende im ersten Semester. Sie ist Grundbestandteil des Studiums der Medienpädagogik, dass sich in fünf Module gliedert. Die Vorlesung „Einführung in die Medienpädagogik“ gehört zum Grundlagenwissen und wird deshalb in Modul 1 behandelt. Modul 1: Medienpädagogische Grundlagen Überblick über die Vorlesung „Einführung in die Medienpädagogik“ Zu Modul 1 gibt es zwei im Wechsel angebotene Vorlesungen. Einmal die Einführungsveranstaltung meist im Wintersemester und die Semivirtuelle Vorlesung im Sommersemester. Wichtige Themen in diesem Modul sind: - Medienwirkungsforschung - Medientheorien - Grundlagen: Medienerziehung - Grundlagen: Mediendidaktik - Medienethik - Medien und Gewalt - Medien und Gesellschaft etc.

11 © Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Wie wird evaluiert? Die empirische Sozialforschung teilt die Methoden der Evaluation in fünf verschiedene Kategorien ein: Die in unserem Falle sinnvollen Methoden werden im Folgenden kurz vorgestellt und in direktem Bezug zur Vorlesung gesetzt. Dokumentenanalyse Befragung Beobachtung Test Empirische Untersuchung

12 © Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Die Befragung Man unterscheidet bei Befragungen die mündliche Variante (Interviews) und die schriftliche Variante (Fragebogen). Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl der Vorlesung bietet sich die Erstellung eines Fragenbogens an, welcher innerhalb des BSCW den Studenten zur Verfügung gestellt wird. Der Fragebogen besteht aus einer offenen Komponente (in welcher die Fragen frei beantwortet werden können) sowie einer geschlossenen Komponente (Vorgabe bestimmter Antworten zum ankreuzen/Skala für subjektive Bewertung)

13 © Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Die Befragung Die geschlossenen Fragen des Fragebogens lassen sich in drei verschiedene Kategorien einteilen: Sonstiges (Räumlichkeiten, technische Ausstattung, Lernatmosphäre) Einschätzung der Lehrveranstaltung (Didaktik, Konzeption der Veranstaltung, Kompetenz der Lehrkraft, Qualität der Materialien) Selbsteinschätzung der Teilnehmer (Lernerfolge, Teilnahme, Motivation) Der offene Teil des Fragebogens bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, allgemeine Kritik an der Vorlesung zu üben, Verbesserungsvorschläge zu formulieren und auch die Erfüllung der eigenen Erwartungen an die Veranstaltung zu bewerten.

14 © Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Die Dokumentenanalyse Mit einer Dokumentenanalyse können die verschie- denen Dokumente nach unterschiedlichen Aspek- ten untersucht werden. Wie verändert sich die Qualität der Klausuren? Hat sich die Teilnahme an den allgemeinen Foren verändert?

15 © Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Der Test Mit einem standardisierten (und anonymen) Test zu verschiedenen Zeitpunkten während des laufenden Semesters (und danach) kann der Output (die unmittelbaren Ergebnisse, z.B. Lernergebnisse, Verhaltens-Einstellungsänderungen) und der Outcome (die langfristige Lernerfolge, z.B. den Lerntransfer) durch die Teilnahme an der Vorlesung festgestellt werden.

16 © Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Die Beobachtung Wissenschaftliches Beobachten ist allg. das aufmerksame, geplante und zielgerichtete Wahrnehmen von Ereignissen, Verhaltensweisen etc. in bestimmten Situationen. Man unterscheidet zu allererst zwischen Selbst- und Fremdbeobachtung. Letztere lässt sich wiederum unterteilen in die systematische und unsystematische Beobachtung. Schließlich werden noch künstliche (gestellte) Situationen von natürlichen unterschieden.

17 © Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Die Beobachtung Bei einer Beobachtung … - wird unterschieden, ob der Beobachter selbst teilnimmt oder nicht - muss vorher unbedingt der Gegenstand der Beobachtung geklärt und definiert werden - muss sich der Forscher Notizen zu seinen Beobachtungen machen, welche im Nachhinein von weiteren Personen ergänzt/kritisiert werden sollten, um ein subjektives Urteil des Beobachters zu vermeiden -muss nach bestimmten Kriterien ablaufen (was wird wann wie lange und wie oft beobachtet? festlegen auf best. Kriterien)

18 © Brüderle, Heimann, Schreiber, Adolf, Koch Literatur Helmke, Andreas Jahr: Unterrichtsqualität erfassen, bewerten, verbessern. Verlag Ort Lohnert, Beate 1997: Handbuch zur Evaluation von Lehre und Studium an Hochschulen. ZEvA Hannover Spiel, Christiane (Hrsg.) 2001: Evaluation universitärer Lehre – zwischen Qualitätsmanagement und Selbstzweck. Waxmann Verlag GmbH Münster Holtkamp, Rolf (Hrsg.) 1992: Evaluation des Lehrens und Lernens Ansätze, Methoden, Instrumente. HIS GmbH Hannover Vorlesung in der Uni Augsburg von Reinmann, Gabi 2003: Einführung in die Medienpädagogik


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