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© Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 1 Herzlich willkommen zum Baustein Übertrittsgespräche strukturiert und lösungsorientiert führen Irmi.

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1 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 1 Herzlich willkommen zum Baustein Übertrittsgespräche strukturiert und lösungsorientiert führen Irmi Huber und Stephan Deiner

2 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 2 Lernen – und bitte wie?

3 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 3 Eine hilflose Mutter … „Ich weiß überhaupt nicht, was ich tun soll. Welches ist denn nun die richtige Schule für meine Julia? Von Ihnen habe ich in dieser schwierigen Frage auch noch keine wirkliche Hilfe bekommen.“ Formulieren Sie 2 – 3 mögliche Antworten, die das Gespräch in Gang halten. Murmelgruppe: Besprechen Sie sich dazu mit Ihrer Nachbarin / Ihrem Nachbarn

4 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 4 Hund

5 5 Aktives Zuhören in drei Stufen (nach Schulz von Thun) Inhalt  Kernaussagen auf den Punkt bringen  Nur Verständnis- fragen  Ohne Bewertung / Beurteilung  Empfindungen hinter der Botschaft übersetzen’  Bei eigener Betroffenheit/ falls notwendig: “Ich-Botschaft“ Gefühle Beziehung  wertschätzen  Einfühlen - „Tür öffnen“ - aufmerksam sein - Pausen zulassen  echt sein Auf die Einstellung kommt es an – nicht auf die Technik. (Reinhold Miller) Technik  Haltung

6 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 6 Ein aufgebrachter Vater … „Wissen Sie, mit diesen Noten verbauen Sie unserem Johannes nicht nur den Übertritt. Sie verbauen Ihm auch seine Lebenschancen. Verstehen Sie das unter Pädagogik?“ Versetzen Sie sich in die Rolle des Vaters. Welche „guten Gründe“ mag er wohl haben, die sein Verhalten bestimmen?“ Plenum  Ich-Aussage reihum im Kreis

7 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 7 Rollenklärung In jedem Beratungsgespräch nehmen Sie eine bestimmte Rolle ein. Erörtern Sie diese möglichen Rollen mit Ihrem Nachbarn. Geben Sie 2 bis 4 wichtigen Rollen einen prägnanten Namen (Karte).

8 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 8 Eine drängende Mutter … „Mit einer 2 in HSU könnte Maria den Übertritt ohne Probeunterricht schaffen. Sie hat immer so fleißig gelernt und … Also mit etwas gutem Willen wird Ihnen diese 2 doch möglich sein.“ Achten Sie als Lehrkraft darauf, die Mutter gesprächsbereit zu halten. Rollenspiel: Spielen Sie diese Situation kurz mit einem Partner durch.

9 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 9 Lösungsorientiert beraten

10 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 10 Der lösungsorientierte Ansatz 3 einfache Handlungsanweisungen 1. Wenn etwas funktioniert, ändere es nicht! 2. Wenn etwas nicht funktioniert, mach was ander(e)s. 3. Wenn du weißt, was funktioniert, dann mach mehr davon!

11 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 11 Die 3 Säulen WertschätzungAutonomieRessourcenorientierung

12 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 12 Wertschätzung  Eine Haltung der respektvollen Neugier  Ich möchte die Welt des anderen kennenlernen  Dazu wende ich mich ihm ganz zu und höre ihm aufmerksam zu  Sachliches Nachfragen hilft mir beim besseren Verstehen  Lob, Komplimente und Ermutigung öffnen und motivieren mein Gegenüber

13 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 13 Autonomie  Kunden sind Experten für Lösungen  Die Verantwortung für Veränderungen liegen beim Kunden  Erlebte Autonomie schafft maximale Motivation für Veränderungen  Durch behutsame W-Fragen setzen wir Impulse zum Nachdenken  Fragen und Konjunktiv statt Begriffe wie „muss“ – „soll“ – „unbedingt“ – „niemals“

14 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 14 Ressourcen-Orientierung  Stärken und Fähigkeiten spiegeln, die wir beim Kunden erkennen  Durch Fragen und Nachspüren Stärken finden und bewusst werden lassen  Aus erkannten Stärken => neue Stärken  Stärken führen oft zu überraschenden Lösungs-Ideen

15 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 15 Übertrittsgespräch - Strukturvorschlag 1. Rahmen 2. Gesprächsziel 3. Elternsicht einholen 4. Lehrersicht 5. Empfehlung 6. Mögliche Bildungswege aufzeigen 7. Entscheidungsphase 8. Beratungsabschluss

16 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt Rahmen  Wie lädt man ein?  Zeitpunkt und Zeitrahmen  Raum, Ausstattung  Begrüßung, evt. Eisbrecher/Türöffner

17 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt Gesprächsziel Was soll besprochen werden  Fremdziele abfragen  Eigene Ziele darlegen  Struktur erarbeiten/klären => davon abhängig: Weiterer Verlauf

18 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt Elternsicht einholen  Stärken des Kindes  Entwicklungsweg  Stützfaktoren abklären: emotionale, soziale, Arbeitsverhalten, Konzentration, Leistungswille

19 4. Lehrersicht

20 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt Empfehlung  Unterschiedliche Sichtweisen herausarbeiten und stehen lassen  Die beiden Sichtweisen zusammenführen  Zu einer Prognose finden, bei allen Unwägbarkeiten

21 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt Mögliche Bildungswege aufzeigen  Bei Bedenken: Alternativen herausarbeiten  Entscheidungszeiträume erarbeiten  Hilfs- und Fördermöglichkeiten suchen

22 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt Entscheidungsphase  Die eigene Rolle klären und definieren  Den Eltern die Verantwortung zumuten und geben  Diese „Schlüsselstellung“ der Eltern vorwurfsfrei anerkennen

23 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt Beratungsabschluss  Umkehr- bzw. Korrekturmöglichkeiten erarbeiten  Den Fall des Scheiterns besprechen  Das Gespräch gut beenden, eine gute Zukunft wünschen  Bereitschaft für weitere Gespräche deutlich machen: Signal der offenen Türe

24 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 24 Hilfreiche lösungsorientierte Formulierungen (1) Wenn Eltern an der Notengebung zweifeln:  Können Sie das konkret an einem Beispiel festmachen bitte?  Worauf bezieht sich Ihre Kritik konkret?  Möchten Sie, dass wir eine bestimmte Arbeit noch einmal miteinander durchgehen?  Was wäre Ihnen in dieser Sache besonders wichtig?

25 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 25 Hilfreiche lösungsorientierte Formulierungen (2) Wenn unterschiedliche Sichtweisen aufeinandertreffen:  Hier haben wir (ganz) unterschiedliche Sichtweisen  Welche Gemeinsamkeiten stecken in unseren unterschiedlichen Ansätzen?  Wo sehen wir das Kind ähnlich – und wo unterscheiden sich unsere Beobachtungen?

26 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 26 Hilfreiche lösungsorientierte Formulierungen (3) Wenn Eltern die Empfehlung der Lehrkraft eher nicht annehmen möchten:  Wo und wofür hat Ihnen meine Empfehlung gut geholfen – und wo weniger?  Was möchten Sie tun, wenn die aktuellen Noten im ÜZ für den Übertritt nicht ausreichen?  Auch wenn ich keine Noten ändern kann: Gibt es noch etwas, was ich konkret für Sie tun kann?

27 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 27 Hilfreiche lösungsorientierte Formulierungen (4) Wenn sich Eltern gegen die Empfehlung der Lehrkraft entschieden haben:  Ich merke, Sie haben Ihre Entscheidung getroffen.  Woran würden Sie merken, wenn Ihre Entscheidung (noch einmal) zu überdenken wäre?  Welche Alternativen könnten Sie dann ins Auge fassen?  Wie könnte die Korrektur der Schullaufbahn konkret aussehen?  Wer könnte Sie in dieser Frage dann unterstützen?

28 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 28 Ein Beratungsgespräch zum Übertritt Ausgangslage: Sie haben einen Gesprächs-Termin mit Herrn F., der erwartet, dass sein Sohn Fabian aufs Gymnasium übertreten kann. Sie als Lehrkraft wissen aufgrund der mäßigen Leistungen nicht nur in Mathe, dass Fabian den Notendurchschnitt nicht erreichen wird. Fabian arbeitet etwas langsam, dafür aber sehr genau. Er ist Ihrer Meinung nach recht praktisch begabt und eher ein typischer Hauptschüler. Führen Sie dieses Gespräch strukturiert und lösungs- orientiert, auch wenn Herr F. Sie direkt angreifen sollte. Triadenarbeit: A=Lehrkraft / B=Vater / C=Beobachter

29 © Deiner / Huber Beratungsgespräche zum Übertritt 29 ?? Noch Fragen ?? Vielen Dank und viel Erfolg bei Ihrer Fortbildungsarbeit!


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