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Aktuelle Bilanzierungs- und Prüfungs- fragen aus der Facharbeit des IDW IDW S 7 IDW Standard: Grundsätze für die Erstellung von Jahresabschlüssen (FN-IDW.

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1 Aktuelle Bilanzierungs- und Prüfungs- fragen aus der Facharbeit des IDW IDW S 7 IDW Standard: Grundsätze für die Erstellung von Jahresabschlüssen (FN-IDW 12/2009 und WPg Supplement 4/2009)

2 2 Vorbemerkungen (1)  Verabschiedet vom HFA am  IDW S 7 ersetzt die IDW Stellungnahme HFA 4/1996: Grundsätze für die Erstellung von Jahresabschlüssen durch Wirtschaftsprüfer i.d.F. vom  Anwendungszeitpunkt verpflichtende Anwendung bei Erstellungen von Jahresabschlüssen für Berichtszeiträume, die nach dem beginnen freiwillige vorzeitige Anwendung möglich

3 3 Vorbemerkungen (2)  Überarbeitung von HFA 4/1996: Weiterentwicklung der fachlichen Grundsätze für die Durchführung von Erstellungsaufträgen Anpassung der Bescheinigungsformulierungen an mittlerweile berufsübliche Formate der Berichterstattung Betonung der Rolle des Berufsangehörigen als Sachverständiger  Beurteilung der Zulässigkeit der Annahme der Unternehmensfortführung bei allen drei Auftragsarten

4 4 Vorbemerkungen (3) Erteilung einer Bescheinigung ist verpflichtend, sofern dem nicht schwerwiegende Mängel des Abschlusses entgegen stehen

5 5 IDW S 7 – Überblick  Anwendungsbereich  Auftragsarten und Bescheinigungen Erstellung ohne Beurteilungen Erstellung mit Plausibilitätsbeurteilungen Erstellung mit umfassenden Beurteilungen  Berichterstattung  Verantwortlichkeit des WP  Qualitätssicherung

6 6 Anwendungsbereich (1)  Bezugnahme auf handelsrechtliche Jahresabschlüsse (Hauptanwendungsfall)  Sinngemäße Anwendung auf Konzern- und Zwischenabschlüsse, Abschlussbestandteile sowie Einzelabschlüsse nach § 325 Abs. 2a HGB

7 7 Anwendungsbereich (2) (3) Erstellung mit umfassenden Beurteilungen Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit der vorgelegten Unter- lagen durch geeignete Maßnahmen i.S. der die Abschluss- prüfung betreffenden IDW Prüfungsstandards (2) Erstellung mit Plausibilitätsbeurteilungen Beurteilung der Plausibilität der vorgelegten Unterlagen durch Befragungen und analytische Beurteilungen (1) Erstellung ohne Beurteilungen Keine Beurteilung der vorgelegten Unterlagen Entwicklung des Jahresabschlusses aus den vorgelegten Belegen, Büchern und Bestandsnachweisen unter Berücksichtigung der erteilten Auskünfte Grad der Beurteilung der vorgelegten Unterlagen

8 8 Auftragsart 1  Erstellung ohne Beurteilungen keine Abgabe eines Urteils zur Ordnungsmäßigkeit bzw. Plausibilität der vorgelegten Unterlagen der Wirtschaftsprüfer muss jedoch vorliegenden offensichtlichen Anhaltspunkten nachgehen, die Anlass zu Zweifeln an der Ordnungsmäßigkeit der Unterlagen und des daraus entwickelten Jahresabschlusses geben der Wirtschaftsprüfer hat den Mandanten auf ihm dabei als Sachverständigen aufgefallene Unrichtigkeiten in den vorgelegten Unterlagen hinzuweisen Korrekturen sind mit dem Mandanten zu klären

9 9 Bescheinigung zu Auftragsart 1 (1) „Wir haben auftragsgemäß den vorstehenden / nachstehenden Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung [sowie Anhang] – der... [Gesellschaft] für das Geschäftsjahr vom... [Datum] bis... [Datum] unter Beachtung der deutschen handelsrechtlichen Vorschriften [und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags / der Satzung] erstellt. Grundlage für die Erstellung waren die uns vorgelegten Belege, Bücher und Bestandsnachweise, die wir auftragsgemäß nicht geprüft haben, sowie die uns erteilten Auskünfte. Die Buchführung sowie die Aufstellung des Inventars und des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften [und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags / der Satzung] liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. [...]

10 10 Bescheinigung zu Auftragsart 1 (2) [...] Wir haben unseren Auftrag unter Beachtung des IDW Standards: Grundsätze für die Erstellung von Jahresabschlüssen (IDW S 7) durchgeführt. Dieser umfasst die Entwicklung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung [sowie des Anhangs] auf Grundlage der Buchführung und des Inventars sowie der Vorgaben zu den anzuwendenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.“

11 11 Auftragsart 2 (1)  Erstellung mit Plausibilitätsbeurteilungen Erstellung i.S.v. Auftragsart 1 zuzüglich Befragungen und analytischen Prüfungshandlungen in Bezug auf die vorgelegten Belege, Bücher und Bestandsnachweise  Ziel: Erlangung einer gewissen Sicherheit zur Abgabe einer negativ formulierten Aussage über die Ordnungsmäßigkeit der vorgelegten Unterlagen und des auf dieser Grundlage erstellten Abschlusses

12 12 Auftragsart 2 (2) weitergehende Beurteilungen nur bei Anhaltspunkten für wesentliche Fehler oder falsche Auskünfte Klarstellung, dass keine Aufbau- und Funktionsprüfungen erfolgen, aber durch Befragungen die erforderlichen Kenntnisse über das rechnungslegungsbezogene IKS-System zu erlangen sind Maßnahmenkatalog in der Anlage gestrichen: Stattdessen Hinweis auf Arbeitshilfe des IDW zur prüferischen Durchsicht

13 13 Auftragsart 2 (3) Maßnahmen zur Beurteilung der Plausibilität:  Befragung nach den angewandten Verfahren zur Erfassung und Verarbeitung von Geschäftsvorfällen im Rechnungswesen  Befragung zu allen wesentlichen Abschlussaussagen  analytische Beurteilung der einzelnen Abschlussaussagen  Befragung nach Gesellschafter- bzw. Aufsichts- ratsbeschlüssen  Abgleichung des Gesamteindrucks des Jahresabschlusses mit den im Verlauf der Erstellung erlangten Informationen

14 14 Bescheinigung zu Auftragsart 2 (1) „ Wir haben auftragsgemäß den vorstehenden / nachstehenden Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung [sowie Anhang] – der... [Gesellschaft] für das Geschäftsjahr vom... [Datum] bis... [Datum] unter Beachtung der deutschen handelsrechtlichen Vorschriften [und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags / der Satzung] erstellt. Grundlage für die Erstellung waren die uns vorgelegten Belege, Bücher und Bestandsnachweise, die wir auftragsgemäß nicht geprüft, wohl aber auf Plausibilität beurteilt haben, sowie die uns erteilten Auskünfte. Die Buchführung sowie die Aufstellung des Inventars und des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften [und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags / der Satzung] liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. [...]

15 15 Bescheinigung zu Auftragsart 2 (2) [...] Wir haben unseren Auftrag unter Beachtung des IDW Standards: Grundsätze für die Erstellung von Jahresabschlüssen (IDW S 7) durchgeführt. Dieser umfasst die Entwicklung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung [sowie des Anhangs] auf Grundlage der Buchführung und des Inventars sowie der Vorgaben zu den anzuwendenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Zur Beurteilung der Plausibilität der uns vorgelegten Belege, Bücher und Bestandsnachweise haben wir Befragungen und analytische Beurteilungen vorgenommen, um mit einer gewissen Sicherheit auszuschließen, dass diese nicht ordnungsgemäß sind. Hierbei sind uns keine Umstände bekannt geworden, die gegen die Ordnungsmäßigkeit der uns vorgelegten Unterlagen und des auf dieser Grundlage von uns erstellten Jahresabschlusses sprechen.“

16 16 Exkurs: Mitwirkung an der Buchführung und dem Inventar  Bei (teilweiser) Mitwirkung des WP an der Buchführung und dem Inventar entfallen insoweit Beurteilungen und Beurteilungsaussagen in der Bescheinigung in der Bescheinigung ist auf die Mitwirkung hinzuweisen ein Urteil zur Plausibilität oder Ordnungsmäßigkeit ist nur insoweit zulässig, als es sich um Sachverhalte handelt, bei deren Zustande- kommen der Wirtschaftsprüfer nicht mitgewirkt hat

17 17 Bescheinigung zu Auftragsart 2 bei Mitwirkung an der Buchführung (1) „Wir haben auftragsgemäß den vorstehenden / nachstehenden Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung [sowie Anhang] – der... [Gesellschaft] für das Geschäftsjahr vom... [Datum] bis... [Datum] unter Beachtung der deutschen handelsrechtlichen Vorschriften [und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags / der Satzung] erstellt. Grundlage für die Erstellung waren die von uns... [Art der durchgeführten Tätigkeit(en) (z.B. Lohn- und Gehalts- buchführung, Anlagenverzeichnis)] und die uns darüber hinaus vorgelegten Belege, Bücher und Bestandsnachweise, die wir auftragsgemäß nicht geprüft, wohl aber auf Plausibilität beurteilt haben, sowie die uns erteilten Auskünfte. Die Buchführung sowie die Aufstellung des Inventars und des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften [und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags / der Satzung] liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. [...]

18 18 Bescheinigung zu Auftragsart 2 bei Mitwirkung an der Buchführung (2) [...] Wir haben unseren Auftrag unter Beachtung des IDW Standards: Grundsätze für die Erstellung von Jahresabschlüssen (IDW S 7) durchgeführt. Dieser umfasst die Entwicklung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung [sowie des Anhangs] auf Grundlage der Buchführung und des Inventars sowie der Vorgaben zu den anzuwendenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Zur Beurteilung der Plausibilität der uns vorgelegten Belege, Bücher und Bestandsnachweise, an deren Zustandekommen wir nicht mitgewirkt haben, haben wir Befragungen und analytische Beurteilungen vorgenommen, um mit einer gewissen Sicherheit auszuschließen, dass diese nicht ordnungsgemäß sind. Hierbei sind uns keine Umstände bekannt geworden, die gegen die Ordnungsmäßigkeit der uns vorgelegten Unterlagen und des auf dieser Grundlage von uns erstellten Jahresabschlusses sprechen.“

19 19 Auftragsart 3  Erstellung mit umfassenden Beurteilungen Erstellung i.S.v. Auftragsart 1 und 2 zuzüglich geeigneter Maßnahmen i.S.d. IDW Prüfungsstandards – bezogen auf vorgelegte Unterlagen  Ziel: Erlangung hinreichender Sicherheit zur Abgabe einer positiv formulierten Aussage zur Ordnungsmäßigkeit der vorgelegten Unterlagen, auf deren Grundlage der Abschluss erstellt wurde

20 20 Bescheinigung zu Auftragsart 3 (1) „Wir haben auftragsgemäß den vorstehenden / nachstehenden Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung [sowie Anhang] – der... [Gesellschaft] für das Geschäftsjahr vom... [Datum] bis... [Datum] unter Beachtung der deutschen handelsrechtlichen Vorschriften [und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags / der Satzung] erstellt. Grundlage für die Erstellung waren die uns vorgelegten Belege, Bücher und Bestandsnachweise, die wir auftragsgemäß auf Ordnungsmäßigkeit beurteilt haben, sowie die uns erteilten Auskünfte. Die Buchführung sowie die Aufstellung des Inventars und des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften [und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags / der Satzung] liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. [...]

21 21 Bescheinigung zu Auftragsart 3 (2) [...] Wir haben unseren Auftrag unter Beachtung des IDW Standards: Grundsätze für die Erstellung von Jahresabschlüssen (IDW S 7) durchgeführt. Dieser umfasst die Entwicklung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung [sowie des Anhangs] auf Grundlage der Buchführung und des Inventars sowie der Vorgaben zu den anzuwendenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Zur Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit der uns vorgelegten Belege, Bücher und Bestandsnachweise haben wir Beurteilungen so zu planen und durchzuführen, dass ein hinreichend sicheres Urteil abgegeben werden kann. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei unserer Tätigkeit gewonnenen Erkenntnisse sind die uns vorgelegten Unterlagen, auf deren Grundlage wir den Jahresabschluss erstellt haben, ordnungsgemäß.“

22 22 Berichterstattung Bescheinigung (1)  Erteilung einer Bescheinigung ist Pflichtbestandteil der Berichterstattung (bisher nur „Sollbestandteil“) sofern dem nicht schwerwiegende Mängel des Abschlusses entgegen stehen  Mindestbestandteile der Bescheinigung Überschrift Adressat Art des Erstellungsauftrags und evtl. Ergänzungen Abschlussstichtag bzw. zugrunde liegendes Geschäftsjahr

23 23 Berichterstattung Bescheinigung (2)  Mindestbestandteile der Bescheinigung (Forts.) Verantwortlichkeit der gesetzlichen Vertreter und des Wirtschaftsprüfers maßgebende Rechtsvorschriften und vorgelegte Unterlagen Hinweis auf die Einhaltung der Grundsätze dieses IDW Standards Ergebnisse der Tätigkeit des Wirtschaftsprüfers Datum, Ort und Unterschrift

24 24 Berichterstattung Erstellungsbericht  Wird ein Erstellungsbericht vereinbart, sind Art und Umfang des Erstellungsberichts in den Auftragsbedingungen zu konkretisieren  Klarstellung, dass sich ungeachtet der Auftragsart aus der Treuepflicht eine Pflicht zur Information des Auftraggebers ergeben kann Ausübung im Erstellungsbericht oder in sonstiger geeigneter Weise schriftlich, soweit bei Durchführung des Auftrags Tatsachen festgestellt wurden, die  den Bestand gefährden oder die Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können  schwerwiegende Verstöße von gesetzlichen Vertretern oder Arbeitnehmern erkennen lassen

25 25 Verantwortlichkeit des WP (1)  Keine „Erstellung ohne Kopf“  Beurteilung der Zulässigkeit der Annahme der Unternehmensfortführung bei allen drei Auftragsarten  Keine Mitwirkung des WP an erkannten unzulässigen Wertansätzen und Darstellungen (insbesondere Going Concern)  Verlangt der Mandant entsprechende Wertansätze und Darstellungen oder verweigert erforderliche Korrekturen: Würdigung in Bescheinigung sowie ggf. im Erstellungsbericht oder Niederlegung des Mandats

26 26 Verantwortlichkeit des WP (2)  Pflicht zur Klärung von Zweifeln an der Ordnungsmäßigkeit der vorgelegten Unterlagen  Verweigert der Mandant erforderliche Aufklärungen oder die Vorlage von Unterlagen, „ist“ das Mandat niederzulegen (statt bisher „sollte“).  Sofern WP gegen einzelne Wertansätze u./o. die Buchführung wesentliche Einwendungen hat, ist in Bescheinigung darauf hinzuweisen.  Wenn Einwendungen nicht abgrenzbar, darf keine Bescheinigung erteilt werden.

27 27 Qualitätssicherung  Anforderungen der VO 1/2006 Regelungen zur Praxisorganisation: gelten bereits nach der VO 1/2006 auch für Erstellungsaufträge zur Auftragsabwicklung:  Auftragsarten 2 und 3 sind betriebswirtschaftliche Prüfungen, d.h. VO 1/2006 gilt unmittelbar  Auftragsart 1: sinngemäße Anwendung entsprechend der Ausgestaltung des Qualitätssicherungssystems der WP-Praxis


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