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Das Kinder- und Jugendhilfegesetz SGB VIII Entstehungsgeschichte, Ziele und Aufgaben der Jugendhilfe.

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Präsentation zum Thema: "Das Kinder- und Jugendhilfegesetz SGB VIII Entstehungsgeschichte, Ziele und Aufgaben der Jugendhilfe."—  Präsentation transkript:

1 Das Kinder- und Jugendhilfegesetz SGB VIII Entstehungsgeschichte, Ziele und Aufgaben der Jugendhilfe

2 Historische Wurzeln des Jugendhilferechts Was ist Jugend? (Mitterauer 1986) –Phase, die zur Erwachsenenrolle führt –soziale Regelungen des Übergangs –früher entscheidend: Heirat oder ökonomische Selbständigkeit Ende 19. Jhdt.: die ‚Kontrolllücke‘ zwischen Schulbank und Kasernentor oder Fabrik – ‚Zwangserziehung‘ an der Nahtstelle zwischen Vormundschafts- und Strafrecht –Jugendstrafrecht als eine Wurzel

3 Wurzeln aus Ordnungs-, Polizei-, Straf und Fürsorgerecht Notlage nichtehelicher Kinder und von Kindern in Pflegefamilien –‚Halte- und Pflegekinderwesen‘: in Preußen seit 1840 polizeiliche Erlaubnis nötig –Versagen der Einzelvormundschaft: 1922 Amtsvormundschaft des Jugendamts für alle nichtehelichen Kinder (RJWG) Jugendarbeit; staatliche Beeinflussung der Jugendbewegung –Disziplinierung Arbeiterjugendbewegung durch Vereinsrecht (1904; 1908) –Staatsknete: Jugendpflegerlass 1911 (vaterländische Erziehungsziele)

4 Das Reichsjugendwohlfahrtsgesetz 1922 RJWG - abgespeckt in Kraft Einführung von Jugendämtern –Zuvor Armen- und Fürsorgeamt (evt. mit Abteilung Kinderpflege) und Polizei und Ordnungsämter (Pflegekinderwesen, Fürsorgeerziehung) Mängel des JWG –Überwiegend reaktiv bei Auffälligkeiten; wenig Beratung und Unterstützung –Kein bedarfsgerechtes Angebot allgemeine Jugendförderung –nicht genügend differenzierte Leistung zum Ausgleich besonderer Benachteiligungen 1955 Jugendwohlfahrtsgesetz (JWG)

5 Die ‚Pädagogisierung des Recht‘- vom Ordnungs- und Eingriffsrecht zum sozialstaatlichen Leistungsgesetz 1991: Kinder- und Jugendhilfegesetz (8. Buch des Sozialgesetzbuch SGB VIII) präventiv orientiert; Förderung und Unterstützung; soziales Leistungsrecht –Ziele: § 1 Abs. 3 SGB VIII –Leistungen freiwillig auf Antrag –rechtliche Kontrollmöglichkeiten –Rechtsanspruch auf Hilfen zur Erziehung (§§ 27ff) –Verpflichtung d. JA zur Jugendhilfeplanung (§ 79)

6 Kritik... wenig ‚harte‘ Rechtsansprüche Hilfen zur Erziehung nicht eigene Rechte der Kinder und Jugendlichen (§ 27 I S. 1) Kindergartenplätze auf Raten bis 1999 Spannungsverhältnis Ziele und knappe Finanzmittel Jugendhilfe= Aufgabe der kommunalen Selbstverwaltung; Finanzierung durch Kommunen und Land (örtl.Träger! § 69 I) = Kreise und kreisfreie Städte

7 Aufgaben der Jugendhilfe: Leistungen und ‚andere Aufgaben‘ Leistungen (§§ 11 – 41) Angebotscharakter: –Mitwirkung der Leistungsberechtigten (§§ 8, 36 I) –Wunsch- und Wahlrecht (§ 5) –Verhältnis öffentl./freie Träger (§§ 3;4 II;74) ‚andere‘ (hoheitliche) Aufgaben) §§ 42-60, z.Bsp. –Inobhutnahme (§ 42) –Mitwirkung in Gerichtsverfahren (§ 50) – ‚Wächteramt‘, siehe § 50 Abs. 3 SGB VIII –§ 55 Beistandschaft, Amtspflegschaft, Vormundschaft


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