Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Friedrich- Schiller- Universität Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaft Institut Erziehungswissenschaft Seminar: Scheidung aus pädagogischer Sicht.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Friedrich- Schiller- Universität Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaft Institut Erziehungswissenschaft Seminar: Scheidung aus pädagogischer Sicht."—  Präsentation transkript:

1 Friedrich- Schiller- Universität Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaft Institut Erziehungswissenschaft Seminar: Scheidung aus pädagogischer Sicht Dozentin: Kristin Georgy, M.A. Referentin: Kristin Kästner

2  Gruppe 1: Paula  Gruppe 2: Billy  Plenum: Unterschiede/ Gemeinsamkeiten von Paula und Billy  Gruppe 3: Lisa  Plenum: Unterschiede/ Gemeinsamkeiten von Paula, Billy und Lisa  Evtl. Diskussion

3  Auseinandergehen der Eltern eine leidvolle bis traumatische Trennungserfahrung für Kinder  Häufig sind Eltern bei Trennung und Scheidung oftmals zu sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt -> verlieren somit den Blick für die Traurigkeit, Wut, Aggressivität, Verstimmtheit, Schulprobleme, Ängste und andere Nöte ihrer Kinder.  Zum einen könnten ggf. Ehepaare neu zueinanderfinden, zum anderen ließe sich eine Trennung und Scheidung in ihren Folgen für die Kinder zumindest lindern -> Schutz der Kinder!

4 „ Ich erinnere mich an nichts weiter als daran, dass wir zusammenlebten und dann nicht mehr zusammenlebten. Ich erinnere mich nicht, dass irgendjemand mir irgendwas erklärt hätte. Plötzlich war niemand mehr da. Ich war so oft allein, dass ich versuchte, mir selbst Gesellschaft zu leisten. Aber wie sollte ein vierjähriges Kind das können? Manchmal vergingen Tage, an dem ich kein Wort sprach.“

5  War sie zuvor ein liebevolles umsorgtes und behütetes Kind gewesen, der Mittelpunkt des Familienlebens, so fühlte sie sich jetzt als Überbleibsel einer verfehlten Ehe und als eine Last auf den Schultern ihrer Mutter.

6  Die Mutter ist die ganze Welt des kleinen Kindes.

7  Drei Jahre lang sahen Paula und Joan sich ungeachtet ihrer vielen Proteste gehalten, dieses Schema zu befolgen, so als wären sie Fabrikarbeiterinnen unter Kontrolle einer Stechuhr.

8  Wir müssen danach fragen, warum unser Rechtssystem nicht wahrhaben will, dass Kinder sich verändern und das sie ein Recht darauf haben sollten, an der Planung ihres Lebens beteiligt zu werden.

9 "Als wir heirateten, dachte ich, naja, wenn es nicht klappt, dann kann ich mich ja scheiden lassen. Keine große Sache."

10 Erwachsene Scheidungskinder Erwachsene aus intakten Familien Nationale Studie Drogen/- Alkoholkonsum: Alter d. Konsumenten: unter 14 J. 25% 9% 7% Drogen/- Alkoholkonsum: Alter d. Konsumenten: unter 17 J. 30% 47% 30% Heftiger Drogen/- Alkoholkonsum (signifikante Beeinträchtigung) : Oberschüler 85% 24% 18%

11

12  Mutter: „Billy sitzt nur immer auf der Couch und motzt… Es macht mich ganz verrückt. Je mehr Aufmerksamkeit er mir abverlangt, desto unangenehmer wird er. Ich habe diesem Kind mein Leben gewidmet… Er muss einsehen, dass ich auch ein eigenes Leben brauche!“

13  „Wenn ihr euch nicht um mich kümmert, mache ich euch allen das Leben schwer.“

14  „ der Mann, der meine Mutter geheiratet hat, der Ehemann meiner Mutter, aber niemand für mich.“

15  „ Ich habe alles getan, was vom Gericht verlangt wurde.“

16 Erwachsene Scheidungskinder Erwachsene aus intakten Familien Relevante Vergleichszahlen 77% begannen Collegestudium 100% begannen Collegestudium85- 92% derer, die eine Collegeausbildung anstrebten, kamen von den gleichen High Schools 24% gaben Studium auf11% gaben Studium auf 4% beendeten High- School nicht 100% High Scholl Abschluss 29% High School Diplom7% High School Diplom 10% Abschluss 2- jähriges Collegestudium 4% 2- jähriges Collegestudium 39% Bachelor Abschluss52% Bachelor Abschluss % der Collegestudenten bezogen Unterhaltszahlungen von ihren Eltern 18% Master37% Master 29% von Eltern voll unterhalten (Zahlungen) 88% von Eltern volle finanz. Unterstützung 44% unregelmäßige Zahlungen 2% unregelmäßige Zahlungen 26% keine finanzielle Unterstützung 10% keine finanzielle Unterstützung

17  „ …Ich habe den Vater verloren, den ich hatte und ich habe den Vater verloren, den ich nie hatte.“

18  „…Man könnte also sagen, dass Vatersein nicht gerade das ist, was mir als erstes einfällt. Wie wollen Sie einen anderen Menschen etwas geben, was Sie selbst nie gehabt oder gesehen haben?“

19

20  Familie  Umgang  Lebenslauf  Entwicklung der Kinder  Verlauf des Lebens

21  „ Ich habe zwei verschiedene Leben. Damit sind alle glücklicher. Sie haben unterschiedliche Erwartungen. Mama lässt mich mehr Dinge tun, die ich gerne tun möchte. Bei ihr gibt es nur wenige Regeln, und sie versteht mich besser. Mein Vater erwartet sehr viel mehr, vor allem was die Schule angeht. Mein Vater und meine Stiefmutter können meine Mutter tatsächlich nicht ausstehen. Sie würden es ihr auch sagen, wenn ich nicht wäre. Ich halte sie voneinander fern. Meine Mutter ist ziemlich isoliert. Sie hätte schon gern Verbindung mit meinem Vater und meiner Stiefmutter, aber da ist nichts zu machen. Ich möchte nicht, dass sie erfährt, was sie wirklich denken. Also lasse ich es dabei und passe immer auf, was ich sage- immer. Und so kommen wir schon zurecht.

22  „Heiraten ist schön, wenn man jemanden liebt, aber wenn man sich scheiden lassen will, dann sollte das auch möglich sein. Ich würde gern denken, dass ich mich nicht scheiden lassen werde, aber das weiß man ja nie…“

23  „ Liebe vereint mir Sex- das ist in meinen Augen eine merkwürdige Vorstellung… Ich kann meine Gefühle abschalten, wenn sie weh tun. Die Gefühle sind da, aber ich komme nicht an sie heran. Als Kind wusste ich kaum, wie das ist, wenn man weint. Im Grunde fühle ich mich noch immer von meinen Gefühlen abgeschnitten. Wenn sie mir jetzt in diesem Augenblick sagten, mein Freund wäre gestorben, dann würde ich bis morgen erstmal nichts empfinden….“

24  „… Als Scheidungskind lernt man sehr rasch- nämlich dass Gefühle weh tun. Es ist sehr viel leichter, wenn man lernen kann, sie abzuschalten, Das ist einfach, aber im anderen Fall vertut man eine Menge Zeit damit, sich um seine Familie zu grämen. Wissen Sie- das mein Eltern keinen Streit hatten, heißt ja nicht, dass ich nicht genau wusste, was sie voneinander dachten. Ich wusste alles... Wir alle taten so, als wären sie nicht vorhanden, aber wir wussten alle besser- Die Scheidung war wie ein Gespenst im Schrank, von dem jeder sagte, dass es doch gar nicht da sei.

25  „ Ich habe fünfzehn Jahr gebraucht, um mir darüber klar zu werden, dass ich zur Zeit der Scheidung meiner Eltern etwas fühlte. Tatsächlich hat es ein Großteil meines Lebens gekostet, bis ich mir überhaupt gestattet habe, etwas zu fühlen- vor allem Wut, Schmerz, Angst und sexuelle Lust…“

26  „… ich muss sie beschützen. Im Grunde hat sie außer mir keinen Menschen auf der Welt, der sich um sie kümmert. Seit meinem fünften Lebensjahr, als mein Vater ihr die Scheidung ankündigte, habe ich das Gefühl, ich muss zusehen, dass sie glücklich ist.“

27  Wie kann ich meine Mutter verlassen, die doch niemanden außer mir hat?  Wer wird sich um sie kümmern?  Wer wird sie trösten?

28  „ Jedes Mal, wenn ich versuchte, ihn zu verlassen, ihm zu sagen, es ist aus, habe ich es dann doch nicht fertig gebracht. Ich dachte daran, dass mein Vater meine Mutter verlassen hat. Und ich sagte mir:‘ Ich kann das einem anderen Menschen doch nicht antun.‘ “

29  „ Ganz einfach. Wenn man nicht heiratet, wird man auch nicht betrogen. Man lässt sich nicht schieden. Man bleibt vor einer Menge Dingen bewahrt. So ist es doch. Ich bin über dreißig und war nie so verliebt, dass ich dachte, das ist der Richtige, und mit diesem Mann will ich den Rest meines Lebens verbringen. Die Leute sagen ja, man weiß es einfach, wenn man jemanden liebt. Ich bin schon mein ganzes Leben lang ziemlich überzeugt davon, dass ich keine romantische Beziehung haben werde, die funktioniert…“

30  „… ich kann schon sagen, dass die Scheidung unserer Eltern das prägende Ereignis in unserem Leben war. Das erklärt, warum ich so und nicht anders denk und fühle. Die Scheidung ist ein permanenter Teil von mir, und in mancher Hinsicht werde ich nie darüber hinwegkommen. Aber sie hat ihre guten und ihre schlechten Seiten…“

31

32  Familie  Umgang  Lebenslauf  Entwicklung der Kinder  Verlauf des Lebens

33  Könnte Scheidung in den Genen stecken bzw. vererbbar sein?  Wenn das so ist, spielt es denn überhaupt eine Rolle, was ein Gericht beschließt, wenn Eltern sich scheiden lassen? ◦ Was kann getan werden?  …Für Kinder  … Für Gesellschaft  … Für Gerichte


Herunterladen ppt "Friedrich- Schiller- Universität Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaft Institut Erziehungswissenschaft Seminar: Scheidung aus pädagogischer Sicht."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen