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Web 2.0. Gesellschaftliche, mediale und politische Auswirkungen der Informationstechnologien Rafael Capurro www.capurro.de Steinbeis Transfer Institut.

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Präsentation zum Thema: "Web 2.0. Gesellschaftliche, mediale und politische Auswirkungen der Informationstechnologien Rafael Capurro www.capurro.de Steinbeis Transfer Institut."—  Präsentation transkript:

1 Web 2.0. Gesellschaftliche, mediale und politische Auswirkungen der Informationstechnologien Rafael Capurro Steinbeis Transfer Institut – Information Ethics (STI-IE) Katholische Erwachsenenbildung in Ansbach und Fachhochschule Ansbach Ansbach, 13. Mai 2009

2 2 Einleitung Von ARPANET (Advanced Research Project Agency, US Department of Defense) 1969 bis heute. Web 2.0: blogs und twitter, social software, podcasting, wikipedia, video- portale, online-treffpunkte… Eine Markentingblase?

3 3 Einleitung Aktuelle Debatten in Deutschland:  Kinderpornografie  Kinder und Internet  Soziale Kontakte: Facebook, Twitter, YouTube, blogs...  Mobiles Arbeitsleben  Copyright  Google (Datenschutz, Copyright,…)  Gewalt in/mit Medien  Plagiate  Wikipedia und co.  Informationsüberflutung  Verlust der Privatheit (und der Öffentlichkeit)  Surveillance society  Zukunft der (gedruckten) Presse / Medien

4 4 Einleitung Themen aus der internat. Tagespresse am Beispiel der The New York Times / SZ, Montag, den 11. Mai 2009:  Zensur: „Waging a Digital Battle To Outwit Online Censors“ (by John Markoff)  Digital Divide: „Trouble is Brewing in Global Internet Village“ (by Brad Stone and Miguel Helft)  Fälschungen: „Fake Chinese Cellphones: Where Fals Rings True“ (by David Barboza)  Journalismus: „No ‚Foreign Correspondents‘ in Web Era (by Anand Giridhardas)  Digitales Leben: „Cellphones To Navigate your Life“ (by John Markoff)

5 5 Gesellschaftliche Auswirkungen „Wir werden dahin kommen, alle Medien der Welt aufzusaugen“ (Philip Rosedale, SecondLife- Gründer) „Macht Das Internet Doof?“ (DER SPIEGEL, 11. August 2008)  „Daten-Sucht“  „ -Fluten“  „Kommunikationswahn im Netz“  „verhaltensauffällige und hochnervöse Individuen“

6 6 Gesellschaftliche Auswirkungen Medien (R-)Evolutionen:  Platons Schriftkritik  Gutenberg und die Reformation  Aufklärung: Zensurfreiheit und Freie Presse  Massenmedien: Rundfunk und Fernsehen  Internet: Interaktivität Sender-Empfänger

7 7 Gesellschaftliche Auswirkungen Wir entwerfen uns als vernetzte, mobile und ständig in der realen Welt erreichbare und somit im wahrsten Sinne des Wortes utopische Existenzen

8 8 Gesellschaftliche Auswirkungen Müssen wir permanent erreichbar sein? Wann, wo und wie sollten wir uns digitalfreie Zeirräume gönnen? Welche Ein- und Ausschlussmechanismen sind mit den neuen IT verbunden?

9 9 Gesellschaftliche Auswirkungen Welche negativen und positiven Auswirkungen haben die neuen IT auf die Umwelt? Wie lässt sich das Internet regulieren? Welche Normen und Werte sollten wir bei der Digitalisierung aller Lebensbereiche achten? Über welche Mechanismen der Normen- und Wertekritik verfügen wir?

10 10 Gesellschaftliche Auswirkungen Wie ist die surveillance society technisch, rechtlich, ethisch und politisch zu beurteilen? Wie ist das Verhältnis Öffentlich/Privat und Öffentlich/Geheim im Rahmen der neuen IT aufzufassen?

11 11 Gesellschaftliche Auswirkungen Dystopische Aspekte der neuen Technologien  Tägliche Mailüberflutung  Digitales Mobbing („hate speech“)  Gewalt in/mit Medien  Selbstmordgemeinschaften  Kinderpornografie  Rechtsradikalismus  Virenatacken  Copyrightverletzungen  Verlust der Privatheit

12 12 Gesellschaftliche Auswirkungen Kurz: Wir sollten uns verstärkt mit dem positiven und negativen Utopiegehalt der neuen Technologien befassen.

13 13 Mediale Auswirkungen „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ (J. Habermas)  bürgerliche Öffentlichkeit  „Gutenberg-Galaxis“  Massenmedien  „Cyberspace“  Fremddarstellung und Selbstdarstellung

14 14 Politische Auswirkungen Aufklärung: „der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“ (Kant) Gedankenfreiheit der „Gelehrten“ und ihrer „Schriften“ Die „Freiheit zu sprechen oder zu schreiben“ unlösbar von der Freiheit „seine Gedanken öffentlich mizuteilen“ (Kant)

15 15 Politische Auswirkungen Drei natürliche Tendenzen zum Weltfrieden (nach Kant und Habermas)  Die republikanische Regierungsart  Die Kraft des Welthandels  Die Funktion der politischen Öffentlichkeit

16 16 Politische Auswirkungen Aber:  Republiken können sich zu nationalistischen Staaten entwickeln  Der freie Handelsgeist kann in die kapitalistische Ausbeutung münden  Die öffentliche freie Diskussion kann sich in eine unfreie, undurchsichtige Öffentlichkeit verwandeln

17 17 Ausblick Einblick in die Zukunft (Web 3.0):  Vernetzung der Dinge des Alltags  Robotik und Bionik  Pervasive computing  Implantate und „cyborgs“  Datenintegration (semantic web) Freiheit und/als digitale Existenz

18 18 Quelle: Dieser Präsentation liegt der folgende Text des Vf. zugrunde: Web 2.0: Gesellschaftliche, mediale und politische Auswirkungen


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