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Entwicklung des Dramas. Die Wurzeln des europäischen Dramas Das griechische Drama entwickelte sich aus religi ö sen Chorges ä ngen zu Ehren des Dionysos,

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Präsentation zum Thema: "Entwicklung des Dramas. Die Wurzeln des europäischen Dramas Das griechische Drama entwickelte sich aus religi ö sen Chorges ä ngen zu Ehren des Dionysos,"—  Präsentation transkript:

1 Entwicklung des Dramas

2 Die Wurzeln des europäischen Dramas Das griechische Drama entwickelte sich aus religi ö sen Chorges ä ngen zu Ehren des Dionysos, des Gottes des Weines und der Vegetation. Es handelte sich dabei wohl um Lieder, die von verkleideten Personen, so genannten Satyren, tanzend vorgetragen wurden. THESPIS (um 500 v. Chr.) stellt dem Chor einen Schauspieler gegen ü ber, sodass zu dem Chorgesang ein im Wesentlichen erz ä hlender Monolog trat. Da Thepsis nicht nur das Leben, sondern auch den Tod des Naturgottes behandelt, kommt zu dem urspr ü nglich fr ö hlichen Satyrenspiel ein trauriges Element, das allm ä hlich in den Vordergrund tritt.

3 AISCHYLOS ( v.Chr.) Verfasser der Orestie Begr ü nder der griechischen Trag ö die verkleinerte den Chor stellte dem Chor einen zweiten Schauspieler gegen ü ber Einf ü hrung des Dialogs Die Schauspieler - ausschlie ß lich M ä nner - trugen wallende Gew ä nder und mit Schalltrichtern ausgestattete Charaktermasken.

4 SOPHOKLES ( v. Chr.) reduzierte den Chor noch weiter f ü hrte den dritten Schauspieler ein gilt dank Ö dipustrilogie als Sch ö pfer des so genannten analytischen Dramas, des Enth ü llungsdramas

5 Analytisches und synthetisches Drama Das analytische Drama Enth ü llungsdrama Die Konflikt ausl ö senden Ereignisse haben vor dem Einsetzen der Handlung stattgefunden und sind weder den handelnden Personen noch dem Publikum zur G ä nze bekannt. Das synthetische Drama Zieldrama Die Handlung setzt mit den Konflikt ausl ö senden Ereignissen ein und strebt zeitlich fortlaufend dem Ende zu.

6 Die Griechen AISCHYLOS: Menschen geben den G ö ttern die Schuld an allem SOKRATES: Menschen nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand. EURIPIDES ( v. Chr.): psychologisches Einf ü hlungsverm ö gen  Frauen lieben, werden betrogen und/oder gehen an ihrer Liebe zugrunde. Iphigenie, Medea, die betrogen wird und Rache nimmt und Ph ä dra, die an der Liebe zu ihrem Stiefsohn zugrunde geht. ARISTOPHANES ( v. Chr.): KOM Ö DIEN. Einige seiner zeit- und gesellschaftskritischen St ü cke sind erhalten.

7 ARISTOTELES ( v. Chr.) nannte in seiner Poetik den Zweck der Trag ö die: Furcht und Mitleid erwecken Mitleid mit den Helden Furcht vor einem ä hnlichen Schicksal forderte die drei Einheiten Einheit der Handlung, des Ortes und der Zeit (h ö chstens Sonnenaufgang bis -untergang). Diese Forderungen wurden erst von Shakespeare und dann von Lessing ignoriert!

8 Das christliche Mysterienspiel Neben dem griechischen Drama ist das christliche Mysterienspiel die zweite Wurzel des europäischen Dramas. Bei den christlichen Mysterienspielen handelt es sich um aus der Liturgie entwickelte geistliche Dramen des Mittelalters mit Stoffen aus dem Leben Christi. Bereits im 9. Jh. wurde die Osterliturgie von mehreren Geistlichen vorgetragen, von denen jeder eine bestimmte Rolle las. Fortschreitende Dramatisierung und Verweltlichung bei zunehmender Zuschauer- und Schauspielerzahl veranlasste die Geistlichen im 13. Jh., die "Bühne" aus der Kirche ins Freie zu verlegen.

9 Passions- und Krippenspiel In zunehmendem Ma ß e ü bernahmen Laiengruppen die Auff ü hrung von Passions- und Krippenspielen auf einer so genannten Simultanb ü hne.  Hinweis: Im Gegensatz zur heute ü blichen Sukzessivb ü hne, bei der nicht alle Schaupl ä tze nebeneinander gegenw ä rtig sind, sondern nacheinander auf derselben B ü hne durch Dekorationswechsel abfolgen, diente der Marktplatz vor der Kirche in seiner ganzen Ausdehnung als Simultanb ü hne, die H ä user bildeten die Dekoration.

10 Fastnachtspiel und Humanistendrama Neben dem geistlichen Drama entwickelte sich etwa im 14. Jh. auch eine weltliche Form des Dramas, das Fastnachtspiel. Der wohl bedeutendste Vertreter dieses schwankhaft-volkst ü mlichen Spiels, das sich durch eine ä u ß erst derbe Sprache auszeichnet, ist der N ü rnberger Meistersinger Hans Sachs ( ). Neben den Fastnachtspielen haben auch die Humanisten und die Reformation viel zur Entwicklung des Dramas beigetragen, denn in den Städten wurden Lateinschulen gegründet, in denen von den Schülern Theaterstücke in lateinischer Sprache aufgeführt wurden. So entstand das Humanistendrama oder lateinische Schuldrama. Neu war nicht nur die Einteilung in Akte, sondern auch die spannendere strafferer Gestaltung des Dramas.

11 Das protestantische Tendenzdrama W ä hrend der Reformation wurde aus dem Fastnachtspiel das protestantische Tendenzdrama. Es wurden biblische Dramen verfasst und aufgef ü hrt. Im Jesuitendrama, dem Drama der Gegenreformation, steht im Allgemeinen ein Heiliger im Mittelpunkt, sp ä ter wurden aber auch Sagen, Legenden und andere Stoffe verwendet.  Das Jesuitendrama bl ü hte vor allem in Wien, Salzburg und M ü nchen. Das barocke Hoftheater ging (vor allem in Wien) aus dem Jesuitendrama hervor, wurde aber auch von der italienischen Oper beeinflusst, der Martin Opitz durch seine Dafne ü bersetzung den Weg geebnet hatte. Urspr ü nglich sollte das antike Heroendrama wieder belebt werden, doch bald ü berwog gro ß er szenischer Pomp. Gesang, Tanz, Prunk und Aufmachung (B ü hnenmaschinen) traten in den Vordergrund. Musik spielte eine gro ß e Rolle im Barocktheater.  Barockopern wurden in italienischer Sprache aufgef ü hrt.

12 ANDREAS GRYPHIUS Carolus Stuardus, oder die ermordete Majest ä t schildert die Hinrichtung K ö nig Karls I. von England. Cardenio und Celinde ist eine Art b ü rgerliches Trauerspiel. Peter Squenz ist ein Lustspiel, in dem Handwerker, die ein Theaterst ü ck auff ü hren wollen, wegen ihrer Unbeholfenheit verspottet werden. Horribilicribrifax ist eine Verspottung prahlerischer, aber feiger Soldaten. Das St ü ck zeigt die Sprachverwilderung und die Zust ä nde der Zeit. Die hochtrabenden, blutr ü nstigen, von Possen durchzogenen geschichtlichen Spektakelst ü cke der Wandertruppen wurden sp ä ter (ab 1700) auch Haupt- und Staatsaktionen genannt: Eine Hauptaktion ist eine gro ß e, heldenmutige oder tragische Handlungen. Das Wort "Staat" hei ß t in diesem Zusammenhang soviel wie "Aufwand", "Pracht" - die Auff ü hrung sollte diesbez ü glich den dargestellten Personen und Ereignissen entsprechen. - Eine lustige Person war aber immer dabei.

13 Englische Schauspielgruppen Ab 1592 kamen Schauspieler aus England nach Deutschland und Ö sterreich. Sie spielten zun ä chst auf Englisch (wahrscheinlich teilweise pantomimisch), dann auf Deutsch. Schauspieler waren "vogelfrei" (rechtlos), sie wurden erst sp ä ter in den B ü rgerstand erhoben. Im 17. Jh. wurde bereits ausschlie ß lich auf Deutsch (von Deutschen) gespielt. Es bildeten sich Ensembles an den (f ü rstlichen) H ö fen (teilweise aus Amateuren). Dank der englischen Schauspieltruppen entstand der berufsm äß ige Stand der Schauspieler. Die St ü cke strotzten vor Gr ä ueltaten (blutigen Szenen), pomphaften Aufz ü gen, T ä nzen und Musikeinlagen, aus denen sich sp ä ter die Singspiele entwickelten, und einer schwulstigen (bombastischen) Sprache.

14 Globe Theatre

15 COMEDIA DELL ‘ ARTE Die wichtigste Gestalt in den Volksst ü cken war die lustige Person, die auch in Trag ö dien nicht fehlen durfte. Die durch ihre rohen und derben Sp äß e auffallende Figur, die das Pendant des Harlekin der italienischen Comedia dell' arte [Stehgreifkom ö die] ist, wurde zum Liebling des Publikums (Pickelhering, Hans Wurst, Hans Suppe, Hans Punsch). Die St ü cke handeln von bedeutenden historischen Ereignissen, die meist blutig enden. Es wurden auch Dramen Shakespeares aufgef ü hrt, doch wurden sie dem Geschmack des Publikums angepasst.

16 VOLKSTHEATER DES BAROCK Das Volkstheater des Barock bl ü hte vor allem in Wien (am K ä rnthnerthortheater). Die Volksst ü cke waren vom Barocktheater und den englischen Kom ö dianten beeinflusst. Es wurde aus dem Stehgreif gespielt. Joseph Stranizky, der seit 1712 das K ä rnthnerthortheater (die 1. stehende Volksb ü hne) leitete, und sein Nachfolger, Gottfried Prehauser, waren Hauptvertreter des Volksst ü ckes und die Hauptdarsteller des Hans Wurst. Sp ä ter trat neben die Stehgreifkom ö die noch die Zauberposse. Aus der Wiener Volkskom ö die entwickelte sich sp ä ter das Volksst ü ck des Biedermeier, das von Ferdinand Raimund ( ) und Johann Nepomuk Nestroy ( ) dominiert wurde.

17 Das klassische deutsche Drama Ziel: (wie bei Aristoteles) Menschen zu l ä utern. Forderungen an die Trag ö die u.a. von Gustav Freytag  Gliederung der Trag ö die in f ü nf Abschnitte, entsprechend den f ü nf Akten:  In der Einleitung werden die wichtigen Personen vorgestellt; die Hauptperson tritt allerdings oft noch nicht auf, von ihr wird gesprochen.  Mit dem so genannten erregenden Moment, in dem den Zuschauern der Konflikt klar wird, steigert sich die Handlung  Das Geschehen spitzt sich zu und erreicht seinen dramatischen H ö hepunkt, der zugleich auch Wendepunkt (Peripetie am Ende des 3. Aktes) ist.  Die fallende Handlung zeigt die Folgen der Tat und die Ausweglosigkeit der Situation des Helden.  Im letzten (5.) Akt ereignet sich die Katastrophe: Der tragische Held s ü hnt seine Tat mit dem Tod.

18 Aufbau des klassischen Dramas Quelle: - Literaturwww.schuelerlexikon.de

19 Volksstück Das Volksst ü ck ist ein Theaterst ü ck ü ber das Volk und f ü r das Volk.

20 Ferdinand Raimund (1790 – 1836) 1823 Der Barometermacher auf der Zauberinsel 1824 Der Diamant des Geisterkönigs 1826 Das Mädchen aus der Feenwelt, oder Der Bauer als Millionär 1826 Die gefesselte Phantasie 1827 Moisasurs Zauberfluch 1828 Der Alpenkönig und der Menschenfeind 1829 Unheilbringende Zauberkrone 1834 Der Verschwender

21 J. N. E. A. Nestroy (1801 – 1862) 1833 Der böse Geist Lumpacivagabundus, oder Das liederliche Kleeblatt 1835 Zu ebener Erde und erster Stock 1840 Der Färber und sein Zwillingsbruder 1840 Der Talisman 1841 Das Mädl aus der Vorstadt 1842 Einen Jux will er sich machen 1843 Liebesgeschichten und Heiratssachen 1844 Der Zerrissene 1847 Die schlimmen Buben in der Schule 1849 Freiheit in Krähwinkel 1853 Theaterg'schichten durch Liebe, Intrige, Geld und Dummheit

22 Ödön von Horváth ( ) Glaube Liebe Hoffnung Die Unbekannte aus der Seine Der jüngste Tag Figaro lässt sich scheiden Don Juan kommt aus dem Krieg Kasimir und Karoline Geschichten aus dem Wienerwald

23 Carl Zuckmayer ( ) Kreuzweg (1920) Pankraz erwacht oder Die Hinterwäldler (1925) Der fröhliche Weinberg (1925) Schinderhannes (1927) Katharina Knie (1929) Hauptmann Köpenick (1931) Des Teufels General (1946) Drehbuch für den Blauen Engel (1929) Als wär’s ein Stück von mir (Autobiografie, 1967; Repr. 1992)

24 Martin Sperr Jagdszenen aus Niederbayern (1966). Dieses St ü ck machte ihn zum Erneuerer der von M. Flei ß er und Ö d ö n von Horv á ths begr ü ndeten Form des modernen Dialekttheaters. Quelle (des Bildes): web.de/archiv/jagdszen.shtml web.de/archiv/jagdszen.shtml

25 Todesanzeige Martin Sperr 57jaehrig gestorben Muenchen. Der Schriftsteller Martin Sperr ist mit 57 Jahren gestorben. Sperr wurde vor allem als Autor des Stueckes "Jagdszenen aus Niederbayern" und anderer Theaterstuecke bekannt. Die "Jagdszenen aus Niederbayern" wurden 1966 am Theater in Bremen uraufgefuehrt. Das Stueck schildert Intoleranz, Verlogenheit und Doppelmoral einer Dorfgemeinschaft. In einer Berliner Inszenierung stand Sperr auch als Schauspieler auf der Buehne. In der Verfilmung seines Stuecks spielte er 1968 die Hauptrolle.

26 Jura Soyfer ( ) Der aus einer russischen Adelsfamilie stammende Jura SOYFER ( ), der 1917 nach Wien floh und im KZ Buchenwald starb, schrieb Gedichte und sketchartige Kurzdramen f ü r Kleinb ü hnen und Kabaretts, die in der Tradition des Wiener Volkstheaters (Nestroy) stehen. Am bekanntesten sind das so genannte Dachaulied und Der Lechner Edi schaut ins Paradies.

27 Franz Xaver Kroetz (*1946)  Wildwechsel (1968, erschienen 1973)  Maria Magdalena (1974)  Kir Royal (TV – Serie)  Furcht und Hoffnung in Deutschland  Nicht Fisch nicht Fleisch

28 Wolfgang Bauer (* )  Magic Afternoon (UA 1968)  Change (1969)  Film und Frau (Shakespeare the Sadist; 1971), Silvester oder das Massaker im Hotel Sacher (UA 1971)  Gespenster (UA 1974)  Magnetk ü sse (UA 1976)  Memory Hotel (UA 1980)  Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir? (UA 1982).

29 Peter Turrini (* )  Rozznjogd (1971)  Sauschlachten (1972)  Kindsmord (1973)  Der tollste Tag (1972, Bearbeitung von Figaros Hochzeit)  Die Wirtin (Bearbeitung eines St ü cks von Goldoni)  Alpensaga (1974), die sechsteilige Fernsehserie  Josef und Maria (1980)  Die B ü rger (1982)  Die Minderleister (1988)  Tod und Teufel, Eine Kolportage (1990)  Alpengl ü hen (1993)  Grillparzer im Pornoladen (UA 1993, nach einer Vorlage von Willard Mann),  Erlebnisse in der Mundh ö hle (Roman, 1972),  Ein paar Schritte zur ü ck (Gedichte, 1980)

30 Bertolt Brecht (1898 – 1956) Eugen Berthold Friedrich Brecht 1917 Abitur 1918 als Lazarettsoldat eingezogen Baal Zusammenarbeit mit Carl Zuckmayer für Max Reinhardt am Berliner Theater Dreigroschenoper (mit Kurt Weill)

31 Kennzeichen des epischen Dramas Es erstreckt sich wie ein Roman ü ber R ä ume und Zeiten. Jede Szene stellt ein Bild f ü r sich dar, die Schaupl ä tze wechseln, die Handlung weist Zeitspr ü nge auf. Einblick in ein vielschichtiges Geschehen offene Form: Das Ende bleibt h ä ufig offen, denn der Zuschauer soll weiterdenken und f ü r sich die Folgerungen ziehen. Appell an den Verstand, denn es will belehren, indem es dem Zuschauer von bestimmten Lebenssituationen in einer solchen Art und Weise berichtet, dass dieser, auch wenn er vielleicht nicht gelassen bleibt, doch die Kontrolle ü ber seine Gef ü hle beh ä lt. Das epische Theater fordert (intellektuellen) Ü berblick und Mitdenken des Zuschauers.

32 Entwicklung des Dramas Quelle: (Literatur)www.schuelerlexikon.de

33 Verfremdung Nicht innere Wandlungen und individuelle Schicksale bestimmen die Handlung, sondern die gesellschaftlich-historische Bedingtheit der drastischen Gestalten. Anstelle der Einfühlung setzt Brecht das Kunstmittel der Verfremdung ein. So tritt in manchen Dramen Brechts ein Erzähler auf, der außerhalb der Handlung steht und sie kommentiert. Er ist Vermittler zwischen Bühnengeschehen und Zuschauer. Schauspieler treten aus ihren Rollen heraus, stellen sich dem Publikum vor. In manchen Stücken sind Songs, die in einer mehr oder weniger losen Beziehung zur Handlung stehen.

34 Mutter Courage und ihre Kinder Mutter Courage Katrin, ihre stumme Tochter Eilif, der ältere Sohn Schweizerkas, der jüngere Sohn Feldprediger, Koch, Yvette Pottier Der Werber, Feldwebel, Feldhauptmann, Zeugmeister, Soldat mit der Binde, ein anderer Feldwebel, der alte Obrist, ein Schreiber, ein junger Soldat,...

35 Links zu Mutter Courage (Literatur)www.schuelerlexikon.de (Biografie)http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/BrechtBertolt/

36 Wiener Moderne - Dekandezliteratur PHILOSOPHEN, die f ü r diese Zeit von Bedeutung waren  S ø ren KIERKEGAARD ( )  Friedrich NIETZSCHE ( )  Arthur SCHOPENHAUER ( ) PSYCHOANALYTIKER: Sigmund FREUD ( ) Autoren der WIENER MODERNE  Hermann Bahr ( )  Peter Altenberg ( )  Karl Kraus ( )  Stefan Zweig ( )  Arthur Schnitzler ( )  Hugo von Hofmannsthal ( )

37 Vertreter des absurden Theaters Samuel Beckett ( ): Warten auf Godot Eugene Ionesco ( ): Die Nash ö rner Harold Pinter (*1930): Der Hausmeister Edward Albee (*1928): : The Zoo Story, Who ‘ s Afraid of Virgina Woolf, The Goat, or Who is Sylvia? Vaclav Havel (*1936): Das Memorandum (1965) Wolfgang Hildesheimer ( ) G ü nther Grass (*1927)

38 Kennzeichen des absurden Theaters Verzicht auf logischen Handlungsvorgang und auf vorantreibende Dialoge zugunsten eines banalen und ziellosen Redens der Figuren, deren Thesen sich im Kreise bewegen und austauschbar geworden sind. Entmenschlichung der Figuren zu sinnlos handelnden Marionetten ohne psychologische Konsequenz.


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