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Referenten: Kerstin Struckmeier, Viktor Kröker Herzlich Willkommen zum Workshop: „CAREM – Unterrichtsentwürfe gegen Ausgrenzung“

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Präsentation zum Thema: "Referenten: Kerstin Struckmeier, Viktor Kröker Herzlich Willkommen zum Workshop: „CAREM – Unterrichtsentwürfe gegen Ausgrenzung“"—  Präsentation transkript:

1 Referenten: Kerstin Struckmeier, Viktor Kröker Herzlich Willkommen zum Workshop: „CAREM – Unterrichtsentwürfe gegen Ausgrenzung“

2 Ablauf Das „CAREM“-Projekt „Die Bedeutung von Gleichheit“ Ziele & Inhalte Materialien ausprobieren Präsentation Diskussion

3 Gemeinsames (künstlerisches) Schaffen SchülerInnen die innerhalb ihrer (Kunst-) Arbeitsgruppe kooperieren: haben ein gemeinsames Ziel; lernen ihre Gedanken zu teilen (z.B. über Vorurteile, Vielfalt and Demokratie); lernen ihre Gefühle (mit) zu teilen; entwickeln Freundschaften und bauen Vertrauen in der Gruppe auf. Neue Möglichkeiten für SchülerInnen mit Lern- oder Sprachschwierigkeiten sich einzubringen

4 Forschungsergebnisse Vorausgehende Untersuchungen haben gezeigt, dass gemeinsames (künstlerisches) Schaffen: LehrerInnen hilft, effektiv an die interkulturellen Werte (z.B. “Andere” respektieren, Unterschiede akzeptieren) von SchülerInnen anzuknüpfen (Angelides & Michaelidou, 2009). SchülerInnen hilft, Sachverhalte aus einer anderen Perspektive zu sehen und Machtverhältnisse zu hinterfragen (ökonomisch, geschlechtlich, ethnisch) (Cooper & Sjostrom, 2006). SchülerInnen hilft, sich näher zu kommen, Empathiefähigkeit auszubauen und MitschülerInnen unabhängiger von Herkunft, Ethnie und sozialem Status zu betrachten. (Rubin, 1997)

5 Projektbeschreibung CAREM fokussiert sich auf: gemeinschaftliches (künstlerisches) Schaffen, um die Herausforderungen von Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus anzugehen. das Anpassen, Entwickeln, Testen, Implementieren und Veröffentlichen neuer Lehrmethoden und pädagogischen Strategien für den Einsatz im Unterricht. die Produktion einer Sammlung von Unterrichtsaktivitäten, die das gemeinschaftliche (künstlerische) Schaffen in den Vordergrund stellen und diesbezüglicher Schulungen für LehrerInnen.

6 Hintergrundinformationen - zweijähriges Projekt Partner: University of Nicosia, Cyprus Universal Learning Systems, Ireland ESTA Bildungswerk, Germany Centro Per Lo Sviluppo Creativo Danilo Dolci, Italy Platon Schools, Greece

7 Forschungsfragen: Welche Arten von Unterrichtsmethoden erlaubt es SchülerInnen: (i) gemeinschaftliche Aktivitäten einzubeziehen, die Vielfalt, Ausgrenzung und eine demokratische europäpische Bürgerschaft thematisieren. (ii) die “Geschichten” ihrer erzielten Ergebnisse im Bezug auf die eigene Vorstellung von Vielfalt und Umgang mit „anderen“ zu erzählen. (iii) ihre positive Einstellung gegenüber Unterschieden and Vielfalt zu stärken. (iv) ausgegrenzte MitschülerInnen einzubeziehen und damit das zwischenmenschliche Miteinander zu stärken.

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9 Beobachtungen Es herrschte Begeisterung innerhalb der Gruppen. Die Gruppen waren sehr aktiv und teilten Gedanken und Gefühle. Selbst die schüchternsten SchülerInnen hatten etwas beizutragen.

10 Ergebnisse Die Implementierung der entwickelten Aktivitäten: erlaubte es SchülerInnen Mittel und Wege zu diskutieren, ihre Haltung gegenüber Unterschieden zu verbessern; förderte das Bewusstsein der SchülerInnen für die Wichtigkeit von kultureller und sprachlicher Vielfalt in Europa; befähigte LehrerInnen dazu, eine besondere Aufmerkamkeit SchülerInnen mit Lern- und Sprachschwierigkeiten zu schenken; Verstärkte die aktive Teilnahme aller SchülerInnen bei schulischen Aktivitäten.

11 „Die Bedeutung von Gleichheit“ Titel: Die Bedeutung von Gleichheit Altersstufe: 9-12 Jahre Unterrichts-Einsatz:Deutsch/Sozialkunde o.ä. Aktivitätsform:Theater/Schauspiel, Diskussion Benötigtes Material: Tafel, Kreide, eine große Pappe, Stifte Dauer:3 Std Themenbereich: Umgang mit Unterschieden Nummer: Umgang mit Unterschieden_GR_PLATON_3 Entwickelt von: PLATON

12 Beschreibung: Teil 1) Die Lehrkraft erzählt den Kindern die folgende Geschichte: Vor vielen, vielen Jahren entschieden die Menschen auf der Erde, Wahlen abzuhalten und den Führer der Welt zu wählen. Es stellten sich zwei Kandidaten zur Wahl: Herr Gleichheit und Herr Unterschied.

13 In seiner Wahlrede sagte Herr Gleichheit: “Nationen der Welt, es ist eure Pflicht, mich zu wählen. Denn wenn ich gewählt bin, so werde ich nicht ruhen, bis alle Unterschiede zwischen den Ländern ausgemerzt sind. Alle Menschen werden dieselben Angewohnheiten besitzen. Jeder wird die gleiche Kleidung tragen und die gleiche Musik hören. Alle Menschen werden in gleichen Häuser wohnen, die gleichen Gerichte essen; die Kinder werden die gleichen Spiele spielen und jeder wird dieselbe Meinung haben. Nur auf diesem Weg wird die Welt eine glückliche Welt sein. Wählt mich!”

14 Herr Unterschied hielt die folgende Wahlrede: “Länder dieser Erde, es ist eure Pflicht, mich zu wählen. Wenn ich gewählt werde, werde ich Ordnung in die Welt bringen. Ich werde die Kulturen und die Verhaltensweisen aller Menschen überprüfen und eine Liste aufstellen mit den überlegenen Ländern an der Spitze der Liste und den unterlegenen Kulturen am Ende der Liste. So werden wir endlich wissen, welche Länder und Kulturen wir schützen müssen und welche nicht. Nur auf diesem Weg kann die Welt glücklich werden. Wählt mich!”

15 Teil 2) Die Lehrkraft regt die Klasse an, sich auszumalen, wie die Welt aussehen würde, wenn einer der beiden Kandidaten gewählt werden würde. Die Klasse wird in zwei Gruppen geteilt. Jede Gruppe ist aufgefordert, ein kleines Theaterstück aufzuführen. Die eine Gruppe spielt das Stück, in dem “Herr Gleichheit” gewählt wurde, die andere Gruppe spielt das Stück mit “Herrn Unterschied”. Bei dem Theaterstück sollten kleine Rollen verteilt werden, d.h. einige der Akteure sollten Kinder aus fremden Ländern darstellen. In dem Stück sollten die beiden Gruppen zum Ausdruck bringen, welche Änderungen unter der Herrschaft der beiden Charaktere in die Welt kommen würden und welche Probleme wohl auftauchen würden. Zur Unterstützung bei der Theater-Aufführung könnte die Lehrkraft bei Bedarf einige Fragen stellen, die die Fantasie der Kinder anregen könnten und dann in dem Theaterstück umgesetzt werden könnten, bspw. “welche Kleidung würden die Menschen wohl tragen?”, “wie sähe das Essen aus?”, “in was für Häusern würden die Menschen wohnen?” usw.

16 Teil 3) Nach den beiden Aufführungen geht die Lehrkraft an die Tafel und teilt die Tafel in 2 Bereiche. Die Schüler/innen sollen die Probleme benennen, die in den beiden Theater- Stücken aufgetaucht sind und dargestellt wurden. Die Lehrkraft notiert diese Inhalte an der Tafel. In der Folge greift die Lehrkraft diese Auseinandersetzung mit dem Thema auf und bittet die Schüler/innen, zu berichten, was “Gleichheit” eigentlich bedeutet und was sie beinhaltet könnte oder beinhalten sollte.

17 Teil 4) Anschließend schneiden/basteln die Schüler/innen aus der Pappe eine Sonne mit Sonnenstrahlen. Die Sonne wird beschriftet mit dem Wort “Gleichheit”. Auf die einzelnen Sonnenstrahlen werden die Begriffe, Konzepte, Inhalte und Bestandteile von “Gleichheit” aufgetragen. Die Schüler/innen werden in vier Gruppen aufgeteilt und gebeten, eine mögliche Fortsetzung der Geschichte zu schreiben (die ein “happy end” enthalten sollte). Jede Gruppe präsentiert im Anschluss ihre Fortsetzung dem Rest der Klasse.

18 SuS Was? Lern- gegenstand Wie? Method e Warum? Kompetenz Ziele & Inhalte

19 A. Umgang mit Unterschieden/Vielfalt: Ziele A1. Das Verständnis wecken und das Bewusstsein fördern für sozio-kulturelle Unterschiede und Vielfalt. A2. Das Verständnis für grenzüberschreitende Gemeinsamkeiten wecken. A3. Die Sensibilität dafür fördern, dass Menschen sehr unterschiedliche Lebensweisen führen und Ansichten besitzen und dass diese Vielfalt sowohl die Individuen als auch die ganze Gesellschaft bereichert. A4. Die “bereichernde Vielfalt” auf individueller, lokaler und nationaler Ebene erkennen. A5. Die Wahrnehmung dafür steigern, dass Vielfalt wertvoll sein kann. A6. Eine positive Haltung gegenüber dem Austausch und der Interaktion mit anderen Menschen und Kulturen stärken. A7. Einen respektvollen Umgang mit Vielfalt in allen Lebensbereichen fördern. A8. Das Einfühlungsvermögen stärken durch das Erkennen unterschiedlicher Perspektiven. A9. Die Werte-Gleichheit fördern. A10. Stereotypien erkennen und künstlerischen und kritischen Umgang damit fördern.

20 B. Abbau von Ausgrenzung: Ziele B1. Die stereotypischen Verhaltensweisen gegenüber Menschen mit Behinderungen, mit Migrationshintergrund und anderen schutzbedürftigen Gruppen abbauen. B2. Den Umgang mit Kindern aus anderen Kulturen und anderen individuellen Lagen (Behinderungen, Minderheiten…) fördern B3. Die Eingliederung von Kindern mit Behinderungen, Migrationshintergrund und aus anderen schutzbedürftigen Gruppen fördern. B4. Das Zustandekommen von peer-groups unter den Kindern fördern. B5. Die soziale Teilnahme von Kindern fördern, die von Ausgrenzung bedroht sind. B6. Den interkulturellen Dialog als ein wichtiges Instrument der Inklusion fördern.

21 C. Demokratische Staatsbürgerschaft in Europa: Ziele C1. Eine Identität Europas fördern, die auf gemeinsamen Werten, einer gemeinsamen Geschichte und Kultur basiert. C2. Die Wahrnehmung fördern, dass Europa eine gemeinsame Vision ist/benötigt. C3. Eine aktive Staatsbürgerschaft fördern. C4. Die Teilnahme am Aufbau eines vereinten Europas in Vielfalt ermöglichen C5. Die Friedenserziehung fördern. C6. Die Menschenrechte in Bildung und Erziehung fördern.

22 Materialien ausprobieren Gruppenbildung a 5 Personen Gruppe 1: Grundschulklasse Gruppe 2: Hauptschule (hoher Migrationsanteil) Gruppe 3: Realschule/ Gymnasium (geringer Migrationsanteil) Gruppe 4: Sprachförderklasse

23 Aufgabenstellung: - begründete Materialwahl - didaktische Analyse - entscheidende(n) Arbeitsschritt(e) ausprobieren - kleine Präsentation zu Chancen und Schwierigkeiten vorbereiten Zeit: ca. 30 Minuten

24 Präsentation

25 Diskussion:

26 „Themen, wie Ausgrenzung und Vielfalt sollten im Fachunterricht untergebracht werden. CAREM-Methoden sind im Bezug auf ihre Zeitintensivität nicht effektiv genug“ vs. „Für sensible Themen, wie Ausgrenzung und Vielfalt sollte Raum im Lehrplan reserviert werden. CAREM-Methoden können sinnvolle Ansätze sein, dort intensiv für solche Themen zu sensibilisieren“

27 VIELEN DANK! CAREM-Materialien findet ihr auf:


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