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Ltd. RSD als MB Heinrich Hausknecht Inklusion: Eine Herausforderung für die Realschulen in Oberfranken.

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Präsentation zum Thema: "Ltd. RSD als MB Heinrich Hausknecht Inklusion: Eine Herausforderung für die Realschulen in Oberfranken."—  Präsentation transkript:

1 Ltd. RSD als MB Heinrich Hausknecht Inklusion: Eine Herausforderung für die Realschulen in Oberfranken

2 An insgesamt 15 von 25 staatlichen Realschulen im Aufsichtsbezirk wurden im Schuljahr 2013/14 zusammengenommen 82 Budgetstunden für die Integration von Schülerinnen und Schülern in Regelklassen gewährt (diese werden aus dem „Gesamttopf der bayernweiten Realschulstunden“ herausgenommen). Im Schuljahr 2013/14 wurde 85 Schülerinnen und Schülern ein Nachteilsausgleich gewährt. Inklusion in der Realschule in Oberfranken: Ein Überblick

3 Beispiele KlasseSchule Förder- schwer- punkt Art Ausstellun gsdatum 6ScheßlitzHören Deutsch: Ein Dialogpartner, zurückhaltende Bewertung der Grammatik, Bewertung des Inhalts im Vordergrund Fremdsprache: Unterstützung bei Bildbeschreibung, Dialogverhalten, Kurzreferate u. Hörverstehen AZ 20 % Wunsiedel zurückhaltende Bewertung im Ballsport und Geräteturnen AZ 40 % HollfeldHören Hörverständnisaufgaben befreit, Prüfung und Benotung des Hörverstehenstest entfällt AZ 25 %, Bemerkung ins Zeugnis ScheßlitzSehen Arbeitsblatt vergrößert u. die Schriftgröße 14 fett. Angabenblatt u. Arbeitspapier weiß. Verwendung seines Bildschirmlesegeräts. AZ %

4 Formloses Schreiben der Erziehungs- berechtigten Antrag auf Nachteilsausgleich Stellungnahmen von: Facharzt (evtl. mehrere) Weiterer Therapeuten (ggf.) Schulpsychologen Zuständiger MSD Stellungnahmen von: Facharzt (evtl. mehrere) Weiterer Therapeuten (ggf.) Schulpsychologen Zuständiger MSD Formloses Schreiben der Schulleitung Folgende Unterlagen sind zusammen vorzulegen und über die Schulleitung einzureichen: Ggf. zusätzlich: Kopien von Zeugnissen Kopien bisheriger Nachteilsausgleiche Kopien der Beipackzettel von Medikamenten Angabe verwendeter Hilfsmittel und – medien Genehmigung eines Schulbegleiters Ggf. zusätzlich: Kopien von Zeugnissen Kopien bisheriger Nachteilsausgleiche Kopien der Beipackzettel von Medikamenten Angabe verwendeter Hilfsmittel und – medien Genehmigung eines Schulbegleiters

5 MSD Gutachten Unterbreitet Vorschlag MSD Gutachten Unterbreitet Vorschlag Einflussfaktoren beim Antrag auf Nachteilsausgleich Schulleitung Erfahrungen (räumliche) Ausstattung Schulleitung Erfahrungen (räumliche) Ausstattung Vorerfahrungen Elternwille Elternhaus Vorerfahrungen Elternwille Elternhaus  Entscheidung des Ministerialbeauftragten  Es geht um einen „Ausgleich des Nachteils“ durch die Beeinträchtigung  Entscheidung des Ministerialbeauftragten  Es geht um einen „Ausgleich des Nachteils“ durch die Beeinträchtigung

6 Stellungnahme des MSD Antrag auf Budgetstunden Voraussetzung ist ein bereits gewährter Nachteilsausgleich Formloses Schreiben der Schulleitung Folgende Unterlagen sind zusammen vorzulegen und über die Schulleitung einzureichen: Hinweise: Im Realschulbereich derzeit max. 3 Budgetstunden Budgetstunden müssen dem Schüler unmittelbar zu Gute kommen Budgetstunden müssen jedes Schuljahr neu beantragt werden. Hinweise: Im Realschulbereich derzeit max. 3 Budgetstunden Budgetstunden müssen dem Schüler unmittelbar zu Gute kommen Budgetstunden müssen jedes Schuljahr neu beantragt werden.

7 Die Schülerin ist schwerstbehindert, die Motorik stark beeinträchtigt, selbstständiges Schreiben ist nicht möglich. Sie ist an den Rollstuhl gefesselt, hat Probleme die Bewegungen zu koordinieren, mündliche Äußerungen von ihr sind sehr schwer zu verstehen. Andererseits konnte das Mädchen dem Gespräch problemlos folgen. Sie machte einen aufgeweckten, optimistischen Eindruck. Das Schulgebäude entspricht den Vorgaben nach DIN Herausforderung Aufnahme an die Realschule

8 Der Schüler sitzt im Rollstuhl, da er eine „Spina bifida- Einschränkung“ hat. Eine weitere Einschränkung bedeutet die Notwendigkeit des Katheterisierens. Auch seine Motorik entspricht nicht dem Normalzustand. Er hat eine Schulbegleitung, die während des gesamten Unterrichts und auch in den Pausen bei ihm ist. Diese Person katheterisiert ihn auch. Nach den Erfahrungen des Schuljahres kann man sagen, dass die Aufnahme des Schülers aus Sicht der Schulleitung richtig war. Er kann gut gefördert werden und ist zufrieden mit seiner Klasse, seinen Rollstuhltutoren und seinem Leistungsfortschritt. Die Schulfamilie erlebt den Schüler als integriertes und vollständiges Mitglied. Die Kontakte mit Eltern und Behörden laufen gut. Die Eltern sind außerdem im Förderverein der Schule engagiert. Herausforderung der Integration in den Schul- und Unterrichtsbetrieb

9 An einer Schule ist seit dem Schuljahr 2011/12 eine blinde Schülerin. Die Vorbereitungen zu Übernahme der Schülerin dauerten ein Schuljahr. Dabei sind der MSD, verschiedene Firmen zur Zulieferung von IT-Hardware und Schul- sowie Unterrichtsbesuche notwendig gewesen. Großzügige Ausstattung der Schule mit notwendiger Hard- und Software im Umfang von knapp ,- € Die (Auswechslung der) Schulbegleitung: Es ist unerlässlich, dass ein Schulbegleiter in der Lage ist, dem Unterricht geistig zu folgen und Inhalte zu verstehen, da nur dann sinnvoll Ergänzungs- und Differenzierungsmaßnahmen möglich sind. Bildung einer kleinen Klasse (kostet Lehrerstunden) Einsatz besonders geeigneter und motivierter Lehrkräfte in der Klasse Herausforderung längerfristiger Integration von SchülerInnen

10 An einer Schule werden momentan Kinder mit körperlicher Behinderung (Hörschädigungen, Gehbehinderung) und Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten bzw. traumatischen (sozio-emotionalen) Schädigungen aus dem benachbarten Erich-Kästner-Kinderdorf unterrichtet. In diese Prozesse ist der Schulpsychologe sehr stark involviert. Installation einer Arbeitsgemeinschaft Inklusion im Rahmen der Schulentwicklung Teilnahme von Lehrkräften an der Fortbildung: Inklusion in Bamberg Die Fachschaften, insbesondere Sozialwesen, Religion, Ethik, Deutsch, beschäftigen sich sehr stark mit dem Thema Inklusion, um die Schüler hierfür zu sensibilisieren. Herausforderung der Kooperation von Schulen mit Einrichtungen

11 Inklusion stellt Lehrkräfte und Schulleitungen vor große Herausforderungen, die insbesondere organisatorisch nicht leicht zu bewältigen sind und tlw. an Regelschulen auch nicht umsetzbar sind. Die Bandbreite der Zuständigkeiten reicht vom MSD, den Erziehungsberechtigten über die Ministerialbeauftragten bis hin zu den Sachaufwandsträgern, sowie Sozial- und Jugendämtern. Die an den jeweiligen Stellen zuständigen Bearbeiter zu finden, ist ebenfalls zeitraubend. Es ist derzeit nicht absehbar, ob/wie Regelschulen einen größeren Zustrom von Menschen mit Behinderungen bewältigen könnten. Lehrkräfte und Schulleitungen unternehmen große Anstrengungen, um der sehr komplexen Thematik „Inklusion“ unter den gegebenen Voraussetzungen gerecht zu werden. Diese Anstrengungen werden derzeit von Erfolg gekrönt. Festzuhalten bleibt, dass die Schulen bei der Thematik Inklusion oftmals an die Grenzen des Machbaren stoßen. Zusammenfassung


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